Amazon.com Quartalsergebnis
26.07.04 11:10
iWatch
Am Donnertag Abend hat Amazon.com (ISIN US0231351067 / WKN 906866) sein Quartalsergebnis veröffentlicht, berichten die Experten von "iWatch".
Das Umsatzziel sei erreicht worden, der Gewinn sei jedoch leicht schwächer ausgefallen als erwartet. Damit sei ein sensibles Thema bei Amazon.com verletzt worden: Die Ertragskraft.
Kritiker würden schon ewig behaupten, dass Amazon.com nicht als Internetunternehmen zu beurteilen sei, sondern als normaler Einzelhändler. Bei Internetunternehmen würden die Gewinnmargen schon mal bei 80% und mehr liegen, im Einzelhandel kämpfe man um 2 oder 3% Gewinn. Die Gewinnmarge von Amazon.com liege bei 2,75%.
Das Umsatzwachstum von 25% rechtfertige zwar noch immer ein hohes Bewertungsniveau von Amazon.com, jedoch das erwartete KGV 05e von 30 sei nun wieder gefährdet. Der Kurs sei am Freitag um über 10% eingebrochen und habe weitere Internetunternehmen fälschlicherweise mit in die Tiefe gerissen.
Denn: Amazon habe zwar sein Umsatzziel erreicht, weise jedoch weniger Gewinn aus als erwartet. Das heiße, dass entweder die Kosten unerwartet gestiegen seien oder dass der Umsatz nur durch starke Preisnachlässe hätten erzielt werden können. Von Preisnachlässen hätten die Experten im abgelaufenen Quartal nichts gehört, jedoch habe man eine Menge Internet-Unternehmen gesehen, die ausgezeichnete Werbeeinnahmen verzeichnet hätten.
Amazon sei einer der aktivsten Werber im Internet und nach Einschätzung der Experten von "iWatch" sind die angestiegenen Werbungskosten die Ursache für die schlechte Gewinnsituation bei Amazon. Am Freitag seien Internetaktien, die mit Werbung ihr Geld verdienen würden, ebenso ausverkauft worden wie Amazon. Den Aktienexperten von "iWatch" zufolge zu Unrecht, denn des einen Leid ist des andern Freud.
Das Umsatzziel sei erreicht worden, der Gewinn sei jedoch leicht schwächer ausgefallen als erwartet. Damit sei ein sensibles Thema bei Amazon.com verletzt worden: Die Ertragskraft.
Das Umsatzwachstum von 25% rechtfertige zwar noch immer ein hohes Bewertungsniveau von Amazon.com, jedoch das erwartete KGV 05e von 30 sei nun wieder gefährdet. Der Kurs sei am Freitag um über 10% eingebrochen und habe weitere Internetunternehmen fälschlicherweise mit in die Tiefe gerissen.
Denn: Amazon habe zwar sein Umsatzziel erreicht, weise jedoch weniger Gewinn aus als erwartet. Das heiße, dass entweder die Kosten unerwartet gestiegen seien oder dass der Umsatz nur durch starke Preisnachlässe hätten erzielt werden können. Von Preisnachlässen hätten die Experten im abgelaufenen Quartal nichts gehört, jedoch habe man eine Menge Internet-Unternehmen gesehen, die ausgezeichnete Werbeeinnahmen verzeichnet hätten.
Amazon sei einer der aktivsten Werber im Internet und nach Einschätzung der Experten von "iWatch" sind die angestiegenen Werbungskosten die Ursache für die schlechte Gewinnsituation bei Amazon. Am Freitag seien Internetaktien, die mit Werbung ihr Geld verdienen würden, ebenso ausverkauft worden wie Amazon. Den Aktienexperten von "iWatch" zufolge zu Unrecht, denn des einen Leid ist des andern Freud.
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