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Di, 14. April 2026, 16:05 Uhr

Aker Carbon Capture Aktie: Erfolgskonzept bewiesen


13.11.25 01:34
Börse Global

Aker Carbon Capture Aktie

Die Abwicklung ist vollzogen: Aker Carbon Capture existiert nicht mehr. Das norwegische Unternehmen wurde aus dem Handelsregister gelöscht und beendet damit seine fünfjährige Börsenkarriere. Die Aktien wurden bereits am 21. Oktober 2025 vom Handel ausgesetzt.


Spektakuläre Rendite trotz Liquidierung


Trotz des Endes kann sich die Bilanz sehen lassen: Aker Carbon Capture schüttete insgesamt rund 5,2 Milliarden Norwegische Kronen an seine Aktionäre aus - umgerechnet 8,66 Kronen je Aktie. Eine bemerkenswerte Performance für ein Unternehmen, das 2020 mit einem Börsenwert von nur einer Milliarde Kronen und einem Ausgabepreis von 1,70 Kronen startete.


Die Ausschüttungen übertreffen den ursprünglichen Börsenstart um das Fünffache. Die finale Liquidierungsdividende von 0,137 Kronen je Aktie wurde am 13. Oktober 2025 ausgezahmt.


Strategischer Ausstieg mit SLB


Hinter der erfolgreichen Abwicklung steht ein cleverer Deal mit dem Industrieriesen SLB. Im März 2024 verkaufte Aker Carbon Capture 80 Prozent seines Geschäfts für 4,12 Milliarden Kronen in bar. Im Mai 2025 folgte der Verkauf der verbleibenden 20 Prozent für weitere 635 Millionen Kronen.


Die Transaktionen enthielten leistungsabhängige Nachzahlungen, doch das Unternehmen bewertete die Wahrscheinlichkeit weiterer Zahlungen als gering. Lediglich eine Meilensteinzahlung von 71 Millionen Kronen wurde nach einem Vertrag mit Hafslund Celsio im Januar 2025 ausgelöst.


Widerstand kommt zu spät


Eine Investorengruppe um Andreas Møller versuchte die Liquidierung noch zu stoppen. Die Gruppe, die über 5 Prozent der Aktien hielt, forderte eine außerordentliche Hauptversammlung für den 29. Oktober 2025. Doch das Vorhaben scheiterte: Die Liquidierung war bereits auf der Hauptversammlung am 17. Oktober beschlossen worden.


Interessant: Über 90 Prozent der von der Møller-Gruppe gehaltenen Aktien wurden erst nach Ankündigung des SLB-Deals erworben. Der Vorstand lehnte eine Untersuchung der Transaktion entschieden ab - sie würde nur die Ausschüttungen verzögern und verringern.


Dramatisches Finale an der Börse


Die letzten Handelstage zeigten ein extremes Bild: Die Aktie notierte am 10. Oktober bei nur noch 0,0034 Kronen - ein Verlust von über 99 Prozent gegenüber dem 52-Wochen-Hoch von 7,88 Kronen. Gleichzeitig explodierten die Handelsvolumina: Über 15 Millionen Aktien wechselten in den letzten Tagen den Besitzer, deutlich über dem Durchschnitt von 10,6 Millionen.


Die Carbon-Capture-Ära von Aker ist damit Geschichte. Doch die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Manchmal schafft die strategische Veräußerung von Assets mehr Wert als der Fortbestand eines Unternehmens.


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