Affirm Aktie: Fed-Schock trifft BNPL-Riesen
30.10.25 13:58
Börse Global
Die Affirm-Aktie erlitt einen spürbaren Rückschlag, nachdem Fed-Chef Jerome Powell die Erwartungen für weitere Zinssenkungen gedämpft hatte. Während der breite Technologieindex Nasdaq noch leicht im Plus lag, verlor das Buy-now-pay-later-Unternehmen über 4 Prozent. Doch hinter den Kulissen laufen entscheidende Weichenstellungen.
Zinsängste drücken die Stimmung
Der Kursrutsch auf 72,66 Dollar spiegelt die aktuelle Nervosität an den Märkten wider. Powells Äußerung, eine weitere Zinssenkung im Dezember sei "keine ausgemachte Sache", traf Affirm als zinsempfindliches Unternehmen besonders hart. Höhere Kreditkosten könnten die Gewinnmargen des Fintechs belasten und die Nachfrage der Verbraucher nach seinen Ratenkrediten dämpfen.
Doch während die Makro-Lage schwierig bleibt, setzt Affirm auf strategisches Wachstum. Erst vor wenigen Taten wurde die Partnerschaft mit Worldpay deutlich ausgebaut. Diese Expansion könnte das Spielfeld des Unternehmens grundlegend verändern.
Expansion trotz Widerwinden
Durch die erweiterte Kooperation mit Worldpay erhält Affirm Zugang zu über 1.000 SaaS-Unternehmen, die das Zahlungsabwicklungsvolumen des Partners von mehr als 400 Milliarden Dollar in den letzten zwölf Monaten generierten. Kunden können künftig Einkäufe zwischen 35 und 30.000 Dollar in flexiblen Ratenplänen abstottern - von 30 Tagen bis zu 60 Monaten Laufzeit, teilweise sogar ohne Zinsen.
- Integration in Worldpays Embedded-Payments-Angebot
- Zugang zu 1.000+ SaaS-Unternehmen
- Flexibles Ratenangebot bis 30.000 Dollar
- Laufzeiten von 30 Tagen bis 60 Monaten
Analysten halten trotzdem die Nerven
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Trotz der aktuellen Delle bleibt die Analystenstimmung erstaunlich robust. Das Konsensrating von 31 Analysten liegt bei "Moderate Buy" mit einem durchschnittlichen Kursziel von 87,35 Dollar. Erst in den letzten Tagen positionierten sich mehrere große Häuser deutlich optimistisch:
- Truist Securities: "Buy" mit Ziel 90 Dollar (zuvor 95 Dollar)
- Citigroup: Neueinstufung "Buy" mit 100-Dollar-Ziel
- Wells Fargo: "Overweight" mit 89-Dollar-Ziel
- Rothschild & Co: Upgrade auf "Buy", Ziel von 74 auf 101 Dollar angehoben
Kann der anstehende Quartalsbericht die positive Stimmung untermauern?
Entscheidende Woche steht bevor
Alles Augenmerk richtet sich nun auf den Quartalsbericht am 6. November. Die Erwartungen sind hoch: Der Gewinn pro Aktie soll um sagenhafte 135 Prozent auf 0,11 Dollar steigen, der Umsatz um 26,7 Prozent auf 885 Millionen Dollar wachsen. Die technische Chart-Situation zeigt die Aktie zwar unter ihren jüngsten Höchstständen, aber im Bereich, den Analysten als kaufenswert einschätzen.
Doch letztlich wird nicht nur der Unternehmenserfolg über die künftige Kursentwicklung entscheiden. Die Geldpolitik der US-Notenbank bleibt der bestimmende Faktor - und hier könnte die Volatilität so schnell nicht enden.
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