AYR Strategies: Der finale Countdown läuft
30.08.25 15:57
Börse Global
AYR Strategies Class A steckt in der Schuldenfalle. Während das Cannabis-Unternehmen mit einem teuren Brückenkredit ums Überleben kämpft, zeichnet sich eine komplette Verdrängung der Alt-Aktionäre ab. Die Noteninhaber übernehmen die Kontrolle – und das bei ausgesetzten Handelsaktivitäten in Kanada.
Teures Geld in der Krise
AYR Wellness hat eine entscheidende Finanzspritze gesichert: einen bis zu 50 Millionen US-Dollar schweren, besicherten Brückenkredit. Doch der Preis ist exorbitant. Der Kredit vereint einen Zinssatz von 14,0 Prozent mit drei massiven Aufschlägen:
- 14,0% Zinsen jährlich, zahlbar in Naturalien (PIK) und monatlich kapitalisiert
- 10% Bereitstellungsprovision bei Abschluss fällig
- 10% Exit-Aufschlag bei Rückzahlung
- 15% Backstop-Prämie für die Absicherung
Diese Prämien sind sofort fällig und werden in Naturalien gezahlt – was die effektive Belastung auf rund 24 Prozent pro Jahr hochschnellen lässt. Das gesamte gegenwärtige und zukünftige Vermögen einer Tochtergesellschaft dient als Sicherheit.
Totale Verdrängung der Aktionäre
Das Rettungspaket resultiert direkt aus der Restrukturierungsvereinbarung vom 30. Juli 2025 mit den Senior-Note-Inhabern. Der Plan sieht einen Artikel-9-Verkaufsprozess für die Kernassets in sechs Schlüsselstaaten vor: Florida, Ohio, Nevada, New Jersey, Pennsylvania und Virginia.
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Doch das ist die bittere Pille für bestehende Aktionäre: Die Senior Notes werden zu 100 Prozent in Eigenkapital der neuen Gesellschaft ("NewCo") umgewandelt. Die aktuellen Aktionäre von AYR Strategies Class A erleiden damit eine komplette Verwässerung. Die Kontrolle geht vollständig an die Gläubiger über.
Die Kreditmittel sind streng zweckgebunden: Tranche A für Working Capital und allgemeine Unternehmenszwecke, Tranche B für die gerichtlich überwachte Abwicklung nicht-kernfähiger Assets.
Handelsstopp und regulatorische Hürden
Seit dem 5. Juni 2025 lastet ein Handelsstopp der Ontario Securities Commission auf der Aktie. Grund ist die verspätete Einreichung der Quartalszahlen für Q1 2025. Der Befehl verbietet jeglichen Handel mit den Wertpapieren in Kanada – mit wenigen Ausnahmen.
Kann das Unternehmen überhaupt noch gerettet werden? Die wöchentliche Liquiditätsvereinbarung verlangt mindestens 17,5 Millionen Dollar liquide Mittel. Bei einem Allzeittief von 0,120 CAD vom 2. Juni 2025 und ausgesetztem Handel bleibt den Aktionären wenig mehr als die Hoffnung auf ein Wunder.
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