AMD Advanced Micro Devices Inc
WKN: 863186 / ISIN: US0079031078AMD weniger Verlust als erwartet
15.04.99 00:00
vwd
Der Halbleiterhersteller Advanced Micro Devices Inc. (WKN 863186, AMD), Sunnyvale, mußte im ersten Quartal dieses Jahres einen Nettoverlust von USD 128 (Vorjahresquartal: USD 62) Mio. hinnehmen. Dennoch lag die Zunahme des Verlustes noch unter den Erwartungen der Analysten. Der Chiphersteller hatte in jüngster Zeit massive Produktionsprobleme gemeldet. Das Unternehmen gab am späten Mittwoch abend die folgenden Zahlen bekannt:
1. Quartal (per 28.3.) 1999 (1998)
Umsatz (Mio.) 631,593 (540,856)
Nettogew. (Mio.) -128,367 (-62,727)
Gewinn/Aktie -0,88 (-0,44) PROGNOSE: -0,92
Uml. Aktien (Mio.) (basic) 145,909 (142,503)
Uml. Aktien (Mio.) (dilutiert) 145,909 (142,503)
(Alle Angaben in USD. Bei den dilutierten Angaben sind neben der Zahl umlaufender Aktien auch ausübbare Optionen, Wandelschuldverschreibungen, Vorzugsaktien und ähnliche Instrumente enthalten. Die PROGNOSE bezieht sich auf das dilutierte Ergebnis pro Aktie und basiert auf einer Umfrage unter mindestens drei Analysten durch First Call)
Der angeschlagene Chipproduzent - härtester Konkurrent von Marktführer Intel - teilte weiter mit, daß im Nettogewinn eine Sonderbelastung von USD 15 Mio. unter anderem aufgrund von Restrukturierungen enthalten sei. Ohne diese Aufwendungen hätte der Verlust 81 Cents pro Aktie betragen. AMD bestätigte, daß im ersten Quartal lediglich 4,3 Mio. Computerprozessoren hergestellt werden konnten. Geplant waren ursprünglich 5,5 Mio., aber schon Anfang März hatte das Unternehmen seine Prognose auf 5 Mio. Stück reduzieren müssen. Außerdem sehe sich das Unternehmen aufgrund des scharfen Wettbewerbs mit einem massiven Preisdruck konfrontiert. Mittlerweile glaubt man bei AMD, die größten Probleme im Produktionsbereich überwunden zu haben. "Das beste, was wir über das erste Quartal sagen können, ist, daß es vorüber ist", erklärte Chief Executive W.J. Sanders III in einer Stellungnahme. Von Analysten wird es jedoch für unwahrscheinlich gehalten, daß der Konzern schon im zweiten Quartal wieder die Gewinnzone erreicht. "Der PC-Markt zeigt sich turbulent, und eine Stabilisierung ist nicht in Sicht", urteilt Drew Peck von SG Cowan in Boston. AMD selbst hielt sich mit einem Ausblick auf das zweite Quartal noch zurück.
1. Quartal (per 28.3.) 1999 (1998)
Umsatz (Mio.) 631,593 (540,856)
Nettogew. (Mio.) -128,367 (-62,727)
Uml. Aktien (Mio.) (basic) 145,909 (142,503)
Uml. Aktien (Mio.) (dilutiert) 145,909 (142,503)
(Alle Angaben in USD. Bei den dilutierten Angaben sind neben der Zahl umlaufender Aktien auch ausübbare Optionen, Wandelschuldverschreibungen, Vorzugsaktien und ähnliche Instrumente enthalten. Die PROGNOSE bezieht sich auf das dilutierte Ergebnis pro Aktie und basiert auf einer Umfrage unter mindestens drei Analysten durch First Call)
Der angeschlagene Chipproduzent - härtester Konkurrent von Marktführer Intel - teilte weiter mit, daß im Nettogewinn eine Sonderbelastung von USD 15 Mio. unter anderem aufgrund von Restrukturierungen enthalten sei. Ohne diese Aufwendungen hätte der Verlust 81 Cents pro Aktie betragen. AMD bestätigte, daß im ersten Quartal lediglich 4,3 Mio. Computerprozessoren hergestellt werden konnten. Geplant waren ursprünglich 5,5 Mio., aber schon Anfang März hatte das Unternehmen seine Prognose auf 5 Mio. Stück reduzieren müssen. Außerdem sehe sich das Unternehmen aufgrund des scharfen Wettbewerbs mit einem massiven Preisdruck konfrontiert. Mittlerweile glaubt man bei AMD, die größten Probleme im Produktionsbereich überwunden zu haben. "Das beste, was wir über das erste Quartal sagen können, ist, daß es vorüber ist", erklärte Chief Executive W.J. Sanders III in einer Stellungnahme. Von Analysten wird es jedoch für unwahrscheinlich gehalten, daß der Konzern schon im zweiten Quartal wieder die Gewinnzone erreicht. "Der PC-Markt zeigt sich turbulent, und eine Stabilisierung ist nicht in Sicht", urteilt Drew Peck von SG Cowan in Boston. AMD selbst hielt sich mit einem Ausblick auf das zweite Quartal noch zurück.
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