Rückgang der US-Inflationsrate befeuert Rallye
17.11.22 07:27
Miningscout.de
Anstatt heißer waren die neuesten Daten zu den US-Konsumentenpreisen am Donnerstag kühler ausgefallen, als es der Markt erwartet hatte. Die Preise in den USA stiegen im Oktober „nur“ um 7,7 % an, während der Markt 7,9 % erwartet hatte und es im Vormonat noch 8,2 % waren. Die Kerninflationsrate ex Energie und Lebensmittel stieg ebenso weniger stark an um nur 6,3 % anstatt den erwarteten 6,5 %.
Der Präsident der Notenbank in Philadelphia. Fed Patrick T. Harker, schlug in Reaktion auf die neuesten CPI-Daten vor, dass die Fed bei 4,5 % die Zinsanhebungen pausieren sollte. Noch vor einer Woche lag die Markterwartung eines Zinsgipfels bei 5,25 % bis 5,5 %, wogegen diese nur noch 4,9 % liegt, was eine große Veränderung ist. Auch Notenbankchef Kashkari von Minneapolis betonte, dass das Tempo der Zinsanhebungen gedrosselt werden sollte.
Die Börsen preisen die Zukunft ein und so ist es logisch, dass einige Marktteilnehmer nun in der letzten Handelswoche die Erwartung eines Endes hoher Inflationszahlen und ein Ende der Zinsanhebungen einpreisen. Deshalb gab es eine Rallye am Anleihen- und Aktienmarkt, während auch die Edelmetallpreise und insbesondere die Minenaktien davon profitieren konnten.
Die nächsten CPI-Daten erscheinen am 13. Dezember, während die nächste Notenbanksitzung nur einen Tag später am 14. Dezember stattfinden wird. Aktuell erwartet der Markt mit einer Wahrscheinlichkeit von 85 % nur noch eine Zinsanhebung um 50 Basispunkte auf 4,5 % zur nächsten Notenbanksitzung.
Der Rückgang
der Inflationsrate hat eine Rallye in fast allen Märkten
ausgelöst
Die Inflation in den USA war in diesem Jahr relativ niedrig im Vergleich zum Rest der Welt, da der US-Dollar als sicherer Hafen gefragt war und zu den anderen Fiat-Währungen stark ansteigen konnte. Ist dieser Aufwärtstrend nun an seinem Ende oder fällt der US-Dollar nun wieder, dann ist dieser Vorteil dahin und die Preisanstiege werden in den USA hoch bleiben, womit weitere Zinsanhebungen der Fed wahrscheinlicher würden.
Technisch
war und ist der US-Dollar überkauft, doch erst einmal stehen die
USA fundamental besser da als Europa, England oder Japan. Die EZB
muss weiter die Zinsen kontrollieren, um ein Zerbrechen der
Währungsunion zu verhindern, während Japan weiterhin versucht
Nullzinsen zu verteidigen, was den Yen im Abwärtssog hält, auch
wenn der Yen in der letzten Woche von 146,6 auf 139 Yen je
US-Dollar ansteigen konnte, was der stärkste Wochenanstieg seit
drei Jahrzehnten war. Der US-Dollar wird zwar weiter zu Gold
fallen, doch es ist fraglich, ob es sich hier um eine große
Trendwende handelt. Eine technische Gegenbewegung in dieser Woche
beim US-Dollar würde eine Korrektur bei Gold und Silber mit sich
bringen, womit die nächsten Widerstände erst einmal halten
könnten.
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