Global-Markets-Newsletter !
21.02.06 20:43
#1
Waleshark
Global-Markets-Newsletter !
6. Jahrgang - Ausgabe #277 (21.02.2006) - DEUTSCHE BIBLIOTHEK ISSN 1437-8302
1. EDITORIAL / Börsenausblick, Konjunktur, Marktbericht
Liebe Leserinnen und Leser,
in den USA blieben am Montag die Aktien- und Finanzmärkte wegen des Feiertags "President's Day" geschlossen. Die Börsianer haben durch das verlängerte Wochenende also etwas mehr Zeit, um sich zu überlegen, in welche Richtung es nun gehen soll. In der vergangenen Woche sorgte die Fülle an Konjunkturdaten für ein nicht ganz eindeutiges Bild. Immer mal wieder gab es neue Sorgen über die weitere Entwicklung bei den Leitzinsen.
Erzeugerpreise belasten etwas
So auch am Freitag - mit den Erzeugerpreisen für Januar. Sie stiegen stärker als erwartet und unterfütterten die Meinung der Marktteilnehmer, die von weiteren stärkeren Zinsanhebungen ausgehen. Vor allem die Kernrate, die um die volatilen Preise von Energie und Nahrungsmitteln bereinigt ist, erreichte mit 0,4% den größten Anstieg seit einem Jahr. Insgesamt kletterten die Erzeugerpreise um 0,3%, angetrieben von den Bereichen Auto, LKW, Elektrizität und Pharma. Allerdings gab es auch Stimmen, die die jüngsten Daten weniger besorgniserregend interpretierten. Sie verwiesen auf die gesamte Teuerung im vergangenen Jahr. Hier gab es ein Plus von 5,7%. In der Kernrate sah es mit einem Anstieg von 1,5% aber wesentlich freundlicher aus.
Dow Jones über 11.000 Punkten
Trotz der nicht ganz eindeutigen Fakten zu Konjunktur und Inflation schaffte der Dow Jones den Sprung über die Marke von 11.000 Punkten. Zudem scheint sich der Index über diesem Niveau festzusetzen, so dass aus charttechnischer Sicht ein sehr konstruktives Bild vorliegt. Hier könnte es nun weiter aufwärts gehen und die Seitwärtsbewegung des Leitindex der vergangenen Monate wäre damit vorbei. Davon dürften auch die anderen US-Indizes mit nach oben gezogen werden.
Sitzungsprotokoll
In der laufenden Woche gibt es dazu wieder eine Reihe von Daten. Heute dürfte vor allem das Protokoll der letzten Notenbanksitzung im Blickpunkt stehen. Da der neue Chef der Fed, Ben Bernanke, bei der Sitzung des Offenmarktausschusses noch nicht teilnahm, werden die Investoren schauen, welche Meinung die übrigen Mitglieder zur weiteren Entwicklung von Konjunktur und Inflation haben und welche Risiken sie sehen. Bernanke hatte in seinen ersten öffentlichen Auftritten in neuer Funktion seine Sicht der Dinge in der vergangenen Woche dargelegt. Er hielt dabei den Kurs, den sein Vorgänger Alan Greenspan eingeschlagen hatte, und es gab keine überraschenden Richtungskorrekturen.
Weitere Daten
Ferner stehen am heutigen Dienstag die Frühindikatoren für Januar auf der Agenda. Hier wird gegenüber Dezember mit einem stärkeren Anstieg gerechnet. Am Mittwoch stehen dann sicher die Verbraucherpreise im Mittelpunkt des Interesses. Hier wird nach einem Rückgang im Dezember mit einem deutlicheren Plus gerechnet. In der Kernrate erwartet der Markt im Durchschnitt ein Plus von 0,2% nach 0,1% im Dezember. Beachtung dürfte am Berichtstag ferner die Entwicklung bei den Öllagerbeständen finden. Zwar sind die Fundamentals derzeit wieder etwas in den Hintergrund gerutscht, vielleicht können sie den Aufwärtsdruck aber etwas mildern. So sorgten die Angriffe auf Plattformen in Nigeria wieder für anziehende Notierungen zum Ende der vergangenen Woche, nachdem es zunächst mit den Ölpreisen weiter abwärts ging.
Charttechnische Lage beim Öl
Interessant ist auch der Blick auf die Charttechnik. So hat der Kurs des Terminkontraktes an der NYMEX in der vergangenen Woche seine mittelfristige Aufwärtstrendlinie nach unten durchbrochen und somit ein Verkaufssignal ausgelöst. Der jüngste Anstieg könnte nun als Pullbackversuch gewertet werden, wenn diese Linie, derzeit bei etwa 62 US-Dollar verlaufend, nicht wieder überwunden wird. Weitere Abgaben könnten folgen. Unterschreitet der Kurs dann auch das Tief vom 18. November 2005, kann die Bildung einer Doppeltopformation konstatiert werden. Dies dürfte weitere Abgaben nach sich ziehen. Ein Sprung über die Trendlinie von derzeit 62 US-Dollar lässt hingegen die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Tests der Hochs von mehr als 68 US-Dollar steigen.
Weitere Bilanzen
Nach den wöchentlichen Lagerbeständen am Mittwoch stehen dann am Freitag mit den Auftragseingängen langjähriger Wirtschaftsgüter weitere Konjunkturdaten an. Hier gehen die Experten von einem Rückgang aus. Neben den volkswirtschaftlichen Daten dürfte es weitere Impulse von den Bilanzen geben. In dieser Woche geben 28 Unternehmen aus dem S&P 500 Bericht ab. Hinzu kommen am Dienstag die Dow Jones-Werte Home Depot und Wal-Mart. Dies dürfte den gesamten Einzelhandelssektor in den Fokus rücken. Dabei könnten vor allem die Ausblicke der Konzerne Rückschlüsse für die weitere Entwicklung bei den Verbrauchern zulassen.
Herzlichst,
Ihre Aktienservice.de-Redaktion
2. INDIZES / Entwicklung der weltweit wichtigsten Indizes
Index 21.02.06 % Vorwoche 52weekHigh % 52week
DJ IND 11115,32 +0,79% 11131,95 +3,64%
S&P 500 1287,24 +0,92% 1294,90 +7,12%
NASDAQ 2282,36 +0,89% 2332,92 +9,62%
NIKKEI 225 15894,94 -1,79% 16777,37 +39,58%
DAX 5842,18 +1,37% 5850,47 +33,70%
TecDAX 732,60 +3,06% 732,86 +35,64%
EUROSTOXX 50 3795,73 +1,64% 3800,78 +23,75%
Stand: Dienstag, 11:30 Uhr
3. Ciba - nach Verkauf ein Kauf!
Bereits in den vergangenen Monaten spekuliert, ist es nun amtlich: Der Schweizer Spezialchemiekonzern Ciba verkauft seine Sparte Textile Effects. Damit ist der Konzern ein großes Sorgenkind los, das im vergangenen Geschäftsjahr 2005 Hauptgrund für das Abrutschen in die roten Zahlen war.
Alleine Wertberichtigungen in der kriselnden Textilsparte von 583 Mio. CHF drückten auf die Konzernergebnisse. Hinzu kamen Umstrukturierungskosten von 120 Mio. CHF. Die Probleme sind nicht neu, und Ciba sucht schon eine geraume Zeit nach der Lösung des Problems. Nach monatelanger Käufersuche ist die Gesellschaft jetzt fündig geworden und macht nun Nägel mit Köpfen. Die Sparte Textile Effects wird für 332 Mio. CHF an den US-Konzern Huntsman verkauft. Es wurde bereits ein bindender Kaufvertrag unterzeichnet, und das Geschäft wird voraussichtlich im 3. Quartal dieses Jahres abgeschlossen. Mit dem Kaufpreis übernehmen die Amerikaner Schulden in Höhe von 75 Mio. CHF.
Sparte belastet noch einmal
Bevor das Kapitel mit diesem Bereich abgeschlossen ist, macht er sich aber noch einmal in der Bilanz 2006 bemerkbar. Wenn auch teilweise nur in buchhalterischer Form. So wird Ciba durch den Verkauf unter Buchwert eine Abschreibung von etwa 250 Mio. CHF nach Steuern verbuchen. Daneben erwartet der Konzern Kosten für die Abtrennung des Geschäfts von 100 bis 120 Mio. CHF nach Steuern. Darin enthalten sind bis zu 40 Mio. CHF, die Huntsman für Anpassungen des Geschäftes nach Verkaufsvollzug erhält.
Senkung der Schulden
Positiv ins Gewicht fällt dagegen der geplante Abbau der Schulden. Die durch den Verkauf erzielten Mittel sollen zur Senkung der Nettoverschuldung, einschließlich Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen, genutzt werden. Im laufenden Jahr dürften es 200 Mio. CHF weniger sein. In einer späteren Phase rechnet die Gesellschaft mit weiteren 80 bis 100 Mio. CHF.
Umsatzprognose bleibt
Die abgestoßene Sparte setzte 2005 rund 1,3 Mrd. CHF um und erwirtschaftete ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) vor Restrukturierungen, Wertminderung und sonstigen Belastungen von 63 Mio. CHF. Der Spartenumsatz trug damit einen Anteil von 17% zum Konzernumsatz bei. Trotz des Verkaufs hält Ciba an der Umsatzprognose 2006 fest. Die Erlöse in lokalen Währungen sollen im laufenden Jahr weiter steigen. In welchem Maße, wurde jedoch nicht genannt. Zurück hielt sich der Vorstand auch bei den Aussagen zur Ertragslage. Anhaltspunkte zur Profitabilität und zum Cashflow für das Geschäftsjahr 2006 will der Konzern erst bei Vorlage der Ergebnisse für das 1. Quartal im April abgeben. Die Abschreibungen und Kosten durch den Verkauf dürften 2006 wohl aber noch einmal die Ergebnisse belasten. Anschließend ist jedoch mit einer deutlich verbesserten Ertragssituation zu rechnen.
Rohstoffkosten im Griff
Zuversichtlich zeigte sich der Vorstand auch zur Entwicklung der Rohstoffpreise im laufenden Jahr. Er rechnet zwar damit, dass die Produktionskosten 2006 wegen der stark schwankenden Erdölpreise hoch bleiben, geht jedoch nur von einem Anstieg von maximal 2% aus. Bereits im Schlussquartal 2005 hätten sich die für Ciba wichtigen Rohstoffe nicht sehr stark verteuert, hieß es. Im Gesamtjahr hatte der Chemiekonzern jedoch einen Anstieg bei den Rohstoffkosten von 10% zu verzeichnen. Die Verkaufspreise konnten dagegen nur um 2,5% erhöht werden. Es wurden somit nicht sämtliche der gestiegenen Aufwendungen an die Kunden weitergegeben. Hier will die Gesellschaft nun ansetzen und kündigte weitere Preiserhöhungen an.
2005 mit Verlusten
Im vergangenen Geschäftsjahr war Ciba durch das schwächelnde Textilgeschäft mit 256 Mio. CHF in die Miesen gerutscht. Im Vorjahr hatte die Gesellschaft noch einen Überschuss von 306 Mio. CHF ausgewiesen. Vor Umstrukturierungen und Sonderposten verdiente Ciba allerdings mit 364 Mio. CHF nur leicht weniger als im Vorjahr mit 374 Mio. CHF. Daher will das Unternehmen auch für 2005 erneut eine Dividende von 3,00 CHF je Aktie ausschütten. Und auch operativ sieht es stabil aus: Beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erreichte der Konzern mit 1 Mrd. CHF das Niveau von 2004. Zulegen konnte dagegen der Umsatz, der von 7,03 auf 7,42 Mrd. CHF kletterte.
Stimmungswandel möglich
Angesichts der Unsicherheiten darüber, was mit dem Textil-Bereich passieren soll, zeigten sich die Investoren in den vergangenen Monaten zurückhaltend. Da dieser Faktor nun schwindet, könnten sich die Anleger eines Besseren besinnen, und angesichts der sonst soliden fundamentalen Situation dürfte das Interesse wieder steigen. So laufen die Geschäfte in den anderen Konzernsegmenten gut. Zudem will der Konzern sein Restrukturierungsprojekt Shape fortsetzen. Hieraus erwartet das Unternehmen 2006 Einsparungen von 120 Mio. CHF. Bis Ende 2007 sollen die aus Shape resultierenden Kostensenkungen 180 Mio. CHF erreichen. Weitere größere Verkäufe stehen dabei kurzfristig nicht auf der Agenda.
Gute Kaufgelegenheit
Insgesamt hat sich das fundamentale Bild somit aufgehellt, und langfristig angelegte Käufe könnten in Frage kommen. Zudem weist die Aktie aus charttechnischer Sicht Potenzial auf. Der Kurs hat den seit 1998 andauernden Abwärtstrend in den vergangenen Wochen nach oben durchbrochen und somit ein Kaufsignal ausgelöst. Es folgte ein erfolgreicher Pullback auf diese Trendlinie, was für eine Bestätigung spricht. Langfristige Käufe können daher nun in Erwägung gezogen werden. Anschließend ist eine Absicherung im Bereich der Unterstützung von 75 CHF sinnvoll.
Derivate-Trading
Spekulativ eingestellte Investoren, die sich der Risiken bewusst sind, können versuchen, mögliche Kursgewinne mit Derivaten zu hebeln. Für den Basiswert Ciba ist die Auswahl jedoch sehr gering. Interessant könnte allerdings der Call der Dresdner Bank (WKN: DR9F95) sein, der zudem günstig gepreist ist. Ausgestattet ist der klassische Optionsschein mit einem Basispreis von 85,00 CHF und einem Omega von rund zehn. Angesichts der kurzen Laufzeit bis zum 14. Dezember 2006 eignet er sich jedoch eher für die kurzfristige Spekulation.
Generell sollten sich Anleger über die erhöhten Risiken beim Handel mit Optionsscheinen bzw. Knockout-Produkten bewusst sein und eine adäquate Limittechnik verfolgen. Anleger sollten verstehen, dass der Handel mit Derivaten unter anderem durch die höhere Reagibilität wesentlich risikoreicher ist als der physische Aktienhandel und vornehmlich der gezielten Nutzung von zeitlich fest definierten Marktchancen dient. Auf Grund der Hebelwirkung ist im Vergleich zum physischen Erwerb der Aktie ferner lediglich ein wesentlich geringerer Kapitaleinsatz erforderlich.
Kennzahlen : Ciba Spezialitätenchemie AG
WKN: 905373
ISIN: CH0005819724
Markt: Zürich
Kurs: 21.02.06 82,80 CHF
52-Wochen-Hoch: 86,30 CHF
52-Wochen-Tief: 71,60 CHF
Empfohlener Stopp-Loss: 74,80 CHF
Unser Anlageurteil: langfristiger Kauf
4. PHILIPS - kündigt Wartungsvertrag mit Dell
Der niederländische Elektronikkonzern Philips (WKN: 940602) hat einen unternehmensweiten Desktop-Wartungsvertrag mit dem US-Computerbauer Dell (WKN: 121092) gekündigt. Beide Unternehmen haben beschlossen, dass die derzeitige Form des Programms kein erfolgreiches Ergebnis garantiert, erläuterte ein Philips-Sprecher. Zum Zeitpunkt der Ankündigung schätzten informierte Kreise den Wert des Vertrages auf 700 Mio. US-Dollar. Der Vertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren wurde im Dezember 2004 unterzeichnet und sollte die Wartung von 75.000 Arbeitsplätzen an Philips-Standorten in 60 Ländern sicherstellen. Die Niederländer wollen das Outsourcing des Desktopmanagements nun künftig den regionalen Töchtern überlassen.
5. SANOFI-AVENTIS - Schlappe bei potenziellem
Blockbuster
Der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis (WKN: 920657) hat in den USA einen Rückschlag für das Mittel "Rimonabant" erlitten. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat den Zulassungsantrag für die Indikation, als Präparat zur Rauchentwöhnung, abgelehnt. Der Einsatz des Produkts zur Gewichtsreduktion wird von der FDA indes weiter geprüft und sie hat einen entsprechenden "Approvable Letter" vergeben. "Rimonabant" soll unter dem Markennamen "Acomplia" eingeführt werden. Das Mittel galt bisher als einer der Blockbuster-Kandidaten der Franzosen. Experten hatten hier einen Umsatz von bis zu 3,5 Mrd. US-Dollar jährlich prognostiziert.
6. MERCK & CO - Sieger im 1. Prozess
Aus dem ersten Verfahren auf Bundesebene in den USA wegen des Schmerzmittels "Vioxx" ist der Pharmakonzern Merck & Co (WKN: 851719) als Sieger hervorgegangen. Das Unternehmen muss nicht für den Tod eines Mannes nach der Einnahme des Mittels haften, entschied die Jury eines Gerichts in New Orleans. Sie lehnte damit die Klage der Witwe ab, wonach die kurzfristige Einnahme von Vioxx eine Rolle beim Tod ihres Ehemannes im Jahr 2001 gespielt haben soll. Der Rechtsberater des Pharmariesen zeigte sich sehr zufrieden mit dem Urteil. Sowohl auf Bundes- als auch auf Bundesstaatenebene wurden somit inzwischen die Vorwürfe, der Konzern habe nicht ausreichend auf die möglichen Risiken des Produkts hingewiesen, als unbegründet zurückgewiesen. Das Unternehmen habe verantwortlich gehandelt und die US-Gesundheitsbehörde FDA sowie Mediziner über Daten zu dem Mittel korrekt informiert, hieß es.
7. FUJI PHOTO FILM - baut Pharmageschäft aus
Der japanische Fotokonzern Fuji Photo Film (WKN: 854607) hat sich im Zuge der angekündigten strategischen Neuausrichtung mit 22% an dem Pharmaunternehmen Perseus beteiligt. Im Rahmen einer Kapitalerhöhung wurden für 998 Mrd. Yen Anteile erworben, und Fuji ist nun größter Anteilseigner an der Gesellschaft. Gemeinsam wollen die Unternehmen diagnostische Substanzen und Systeme entwickeln, mit denen molekulare Veränderungen im Zusammenhang mit Krebs und anderen Krankheiten verfolgt werden können. Der Ausbau des Pharmabereichs gehört zur Strategie, das Portfolio wegen rückläufiger Geschäfte im klassischen Fotobereich zu erweitern.
8. ING GROEP - Direktbankgeschäft wird weiter forciert
Der niederländische Finanzkonzern ING Groep (WKN: 881111) will den Stellenwert seines Direktbankgeschäfts weiter ausbauen. Die vor neun Jahren gegründete ING Direct solle mittelfristig eine ähnliche Bedeutung wie das Privat- und Großkundengeschäft erreichen, erläuterte der für den Aufbau der ING Direct verantwortliche Vorstand Hans Verkoren in einem Interview. Der Anteil der Sparte am Konzernergebnis soll in den nächsten vier bis fünf Jahren von aktuell 7% auf 12% bis 15% steigen. Der Mutterkonzern der deutschen ING-Diba strebt an, jedes Jahr weltweit rund drei Millionen neue Kunden im Direktgeschäft zu gewinnen. Damit dürfte sich die Zahl der Konteninhaber auf rund 30 Millionen verdoppeln.
9. SES GLOBAL - erwartet 2006 langsameres Wachstum
Der Satellitenkonzern und Astra-Betreiber SES Global (WKN: 914993) rechnet für das laufende Jahr mit einem langsameren Wachstumstempo. Grund sind Verzögerungen bei den Starts der Satelliten AMC-23 und AMC-14. Der Umsatz soll nun im hohen einstelligen Bereich zulegen und die Marge beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf unter 70% sinken. Im vergangenen Jahr konnte der Konzern noch kräftiger zulegen. Der Überschuss verbesserte sich um 12,1% auf 382 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie (EPS) stieg um 15,5% auf 0,67 Euro. Der operative Gewinn kletterte um 21,1% auf 476 Mio. Euro. Beim EBITDA legte das Unternehmen um 11,9% auf 881 Mio. Euro zu. Allerdings sank auch hier die Marge, und zwar von 73% auf 70%. Der Umsatz - bereinigt um außerordentliche Erlöse - erhöhte sich um 13,4% auf 1,26 Mrd. Euro. Angesichts der guten Ergebnisse will der Konzern seine Dividende aufstocken und nun mit 0,40 Euro je Aktie etwa 33% mehr ausschütten als für 2004. Gleichzeitig gab die Gesellschaft bekannt, ihr Aktienrückkaufprogramm über 517 Mio. Euro, mit dem anschließenden Einzug der Papiere abgeschlossen zu haben.
10. TOYOTA MOTOR - Tochter prüft Fabrikbau
in Kanada
Der japanische Lkw-Bauer Hino (WKN: 853852), eine Tochter des Autokonzerns Toyota Motor (WKN: 853510), prüft den Bau eines Montagewerkes in Kanada. Dies sei Teil der Geschäftsstrategie in Nordamerika erläuterte die Gesellschaft, merkte aber zugleich an, dass eine endgültige Entscheidung noch nicht getroffen sei. Presseberichten zufolge soll das Werk im kanadischen Ontario entstehen. Sollten die Pläne realisiert werden, dürfte Hino den Spekulationen nach in dem Werk etwa 1.500 Lkws jährlich für den kanadischen Markt montieren. Dabei sollen Motoren und Pressteile aus Kalifornien nach Ontario zur Endmontage geliefert werden. Der LKW-Bauer kommt den Angaben zufolge in Kanada auf einen Marktanteil von 15%. Derzeit laufen die Lkws noch im Toyota-Werk in Kalifornien vom Band, von wo aus sie auf den gesamten nordamerikanischen Markt geliefert werden.
11. RATINGS / Internationale Aktien
Die Liste ist alphabetisch sortiert, damit Sie Ihre Favoriten schnell auffinden können. Die Ratings der letzten Tage:
TITEL RATING INSTITUT DATUM
3M kaufen Aktienservice Res. 15.02.06
ABB buy Merrill Lynch 17.02.06
ABB kaufen National-Bank AG 16.02.06
ABB verkaufen Helaba Trust 16.02.06
Abercrombie&Fitch buy WR Hambrecht & Co 15.02.06
Abercrombie&Fitch outperform Piper Jaffray 15.02.06
Alkermes outperform Piper Jaffray 17.02.06
Amerigroup market perform Piper Jaffray 16.02.06
Andritz akkumulieren Pacific Cont. Sec. 20.02.06
Anheuser-Busch neutral-weight Prudential Financ. 17.02.06
Applied Materials buy Citigroup 16.02.06
Applied Materials market perform Piper Jaffray 16.02.06
Arcelor overweight J.P. Morgan Sec. 17.02.06
Arcelor kaufen Nord LB 20.02.06
Austrian Airlines hold Raiffeisen Centrob 16.02.06
BAA kaufen Helaba Trust 15.02.06
Banco Santander kaufen Bankgesell. Berlin 17.02.06
Biogen market perform Piper Jaffray 16.02.06
Biogen overweight Prudential Financ. 16.02.06
BNP Paribas akkumulieren Pacific Cont. Sec. 15.02.06
BNP Paribas kaufen Helaba Trust 15.02.06
Brocade Communic. neutral Robert W. Baird 17.02.06
Coca-Cola neutral-weight Prudential Financ. 17.02.06
Credit Suisse Grp halten Helaba Trust 15.02.06
Credit Suisse Grp neutral J.P. Morgan Sec. 16.02.06
Danone equal-weight Morgan Stanley 16.02.06
Danone overweight J.P. Morgan Sec. 16.02.06
Danone halten Hamburger Spark. 16.02.06
Danone halten Pacific Cont. Sec. 16.02.06
Deere & Co. Aktie d. Woche BÖRSE am Sonntag 20.02.06
Dell Computer buy SEB 17.02.06
Dell Computer overweight Prudential Financ. 17.02.06
Dell Computer strong buy JMP Securities 17.02.06
Electrolux underweight J.P. Morgan Sec. 15.02.06
Endesa kaufen Helaba Trust 15.02.06
ENI halten Helaba Trust 16.02.06
F5 Networks outperform Piper Jaffray 17.02.06
Faurecia underperform HypoVereinsbank 17.02.06
General Motors sell Citigroup 17.02.06
Gen-Probe outperform Piper Jaffray 16.02.06
Genzyme outperform Piper Jaffray 16.02.06
Genzyme outperform Robert W. Baird 16.02.06
Genzyme akkumulieren Pacific Cont. Sec. 16.02.06
GlaxoSmithKline buy Merrill Lynch 17.02.06
Google buy Citigroup 15.02.06
Guess? outperform Piper Jaffray 17.02.06
Hewlett-Packard outperform Goldman Sachs 17.02.06
Hewlett-Packard underweight Morgan Stanley 17.02.06
Hewlett-Packard akkumulieren Pacific Cont. Sec. 17.02.06
Hewlett-Packard kaufen National-Bank AG 17.02.06
Iberdrola halten Bankgesell. Berlin 17.02.06
Incyte market perform Piper Jaffray 17.02.06
ING Groep buy SEB 16.02.06
ING Groep underweight Lehman Brothers 17.02.06
ING Groep kaufen Hamburger Spark. 17.02.06
JC Penney outperform Piper Jaffray 17.02.06
Juniper Networks outperform Piper Jaffray 17.02.06
Juniper Networks outperform Robert W. Baird 17.02.06
L'Oréal underweight J.P. Morgan Sec. 16.02.06
L'Oréal halten Pacific Cont. Sec. 17.02.06
Macrovision market perform Piper Jaffray 16.02.06
Michelin equal-weight Lehman Brothers 15.02.06
Michelin equal-weight Morgan Stanley 15.02.06
Michelin in-line Goldman Sachs 15.02.06
MOL hold Raiffeisen Centrob 16.02.06
Numico outperform Goldman Sachs 15.02.06
Office Depot underweight Prudential Financ. 16.02.06
Oracle strong buy JMP Securities 15.02.06
Outback Steakh. market perform Piper Jaffray 16.02.06
Outback Steakh. overweight Prudential Financ. 15.02.06
Pankl Racing akkumulieren Erste Bank 17.02.06
Pankl Racing Sys. halten Pacific Cont. Sec. 15.02.06
PartyGaming overweight Morgan Stanley 16.02.06
Philips hold SEB 16.02.06
priceline.com hold Citigroup 20.02.06
priceline.com outperform Piper Jaffray 17.02.06
QUALCOMM equal-weight Morgan Stanley 15.02.06
RealNetworks outperform Piper Jaffray 15.02.06
RealNetworks akkumulieren Pacific Cont. Sec. 15.02.06
Reckitt Benckiser übergewichten Zürcher Kantonalb 15.02.06
Reed Elsevier halten Helaba Trust 16.02.06
RHI akkumulieren Pacific Cont. Sec. 16.02.06
Sanofi-Aventis overweight Morgan Stanley 20.02.06
Silicon Image hold WR Hambrecht & Co 17.02.06
Société Générale kaufen Helaba Trust 16.02.06
Spark Networks halten Pacific Cont. Sec. 20.02.06
Staples outperform Piper Jaffray 16.02.06
Swiss Re overweight J.P. Morgan Sec. 15.02.06
Swiss Re overweight Lehman Brothers 15.02.06
Syngenta outperform Goldman Sachs 15.02.06
Target outperform Piper Jaffray 17.02.06
Telekom Austria hold Erste Bank 20.02.06
Total buy SEB 15.02.06
Total outperform Goldman Sachs 16.02.06
Total akkumulieren Pacific Cont. Sec. 16.02.06
Total kaufen Helaba Trust 15.02.06
Total neutral J.P. Morgan Sec. 16.02.06
Toyota Motor overweight Morgan Stanley 16.02.06
Turkcell overweight Morgan Stanley 15.02.06
UAL overweight Prudential Financ. 17.02.06
UBS buy SEB 16.02.06
UBS akkumulieren Pacific Cont. Sec. 15.02.06
Vivendi Universal kaufen Helaba Trust 17.02.06
Vizrt buy HypoVereinsbank 15.02.06
voestalpine akkumulieren Pacific Cont. Sec. 20.02.06
Warner Music reduzieren Pacific Cont. Sec. 15.02.06
Wienerberger buy Erste Bank 20.02.06
Wienerberger halten Pacific Cont. Sec. 16.02.06
Wienerberger kaufen Erste Bank 17.02.06
Zurich Fin. Serv. halten Helaba Trust 17.02.06
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1. EDITORIAL / Börsenausblick, Konjunktur, Marktbericht
Liebe Leserinnen und Leser,
in den USA blieben am Montag die Aktien- und Finanzmärkte wegen des Feiertags "President's Day" geschlossen. Die Börsianer haben durch das verlängerte Wochenende also etwas mehr Zeit, um sich zu überlegen, in welche Richtung es nun gehen soll. In der vergangenen Woche sorgte die Fülle an Konjunkturdaten für ein nicht ganz eindeutiges Bild. Immer mal wieder gab es neue Sorgen über die weitere Entwicklung bei den Leitzinsen.
Erzeugerpreise belasten etwas
So auch am Freitag - mit den Erzeugerpreisen für Januar. Sie stiegen stärker als erwartet und unterfütterten die Meinung der Marktteilnehmer, die von weiteren stärkeren Zinsanhebungen ausgehen. Vor allem die Kernrate, die um die volatilen Preise von Energie und Nahrungsmitteln bereinigt ist, erreichte mit 0,4% den größten Anstieg seit einem Jahr. Insgesamt kletterten die Erzeugerpreise um 0,3%, angetrieben von den Bereichen Auto, LKW, Elektrizität und Pharma. Allerdings gab es auch Stimmen, die die jüngsten Daten weniger besorgniserregend interpretierten. Sie verwiesen auf die gesamte Teuerung im vergangenen Jahr. Hier gab es ein Plus von 5,7%. In der Kernrate sah es mit einem Anstieg von 1,5% aber wesentlich freundlicher aus.
Dow Jones über 11.000 Punkten
Trotz der nicht ganz eindeutigen Fakten zu Konjunktur und Inflation schaffte der Dow Jones den Sprung über die Marke von 11.000 Punkten. Zudem scheint sich der Index über diesem Niveau festzusetzen, so dass aus charttechnischer Sicht ein sehr konstruktives Bild vorliegt. Hier könnte es nun weiter aufwärts gehen und die Seitwärtsbewegung des Leitindex der vergangenen Monate wäre damit vorbei. Davon dürften auch die anderen US-Indizes mit nach oben gezogen werden.
Sitzungsprotokoll
In der laufenden Woche gibt es dazu wieder eine Reihe von Daten. Heute dürfte vor allem das Protokoll der letzten Notenbanksitzung im Blickpunkt stehen. Da der neue Chef der Fed, Ben Bernanke, bei der Sitzung des Offenmarktausschusses noch nicht teilnahm, werden die Investoren schauen, welche Meinung die übrigen Mitglieder zur weiteren Entwicklung von Konjunktur und Inflation haben und welche Risiken sie sehen. Bernanke hatte in seinen ersten öffentlichen Auftritten in neuer Funktion seine Sicht der Dinge in der vergangenen Woche dargelegt. Er hielt dabei den Kurs, den sein Vorgänger Alan Greenspan eingeschlagen hatte, und es gab keine überraschenden Richtungskorrekturen.
Weitere Daten
Ferner stehen am heutigen Dienstag die Frühindikatoren für Januar auf der Agenda. Hier wird gegenüber Dezember mit einem stärkeren Anstieg gerechnet. Am Mittwoch stehen dann sicher die Verbraucherpreise im Mittelpunkt des Interesses. Hier wird nach einem Rückgang im Dezember mit einem deutlicheren Plus gerechnet. In der Kernrate erwartet der Markt im Durchschnitt ein Plus von 0,2% nach 0,1% im Dezember. Beachtung dürfte am Berichtstag ferner die Entwicklung bei den Öllagerbeständen finden. Zwar sind die Fundamentals derzeit wieder etwas in den Hintergrund gerutscht, vielleicht können sie den Aufwärtsdruck aber etwas mildern. So sorgten die Angriffe auf Plattformen in Nigeria wieder für anziehende Notierungen zum Ende der vergangenen Woche, nachdem es zunächst mit den Ölpreisen weiter abwärts ging.
Charttechnische Lage beim Öl
Interessant ist auch der Blick auf die Charttechnik. So hat der Kurs des Terminkontraktes an der NYMEX in der vergangenen Woche seine mittelfristige Aufwärtstrendlinie nach unten durchbrochen und somit ein Verkaufssignal ausgelöst. Der jüngste Anstieg könnte nun als Pullbackversuch gewertet werden, wenn diese Linie, derzeit bei etwa 62 US-Dollar verlaufend, nicht wieder überwunden wird. Weitere Abgaben könnten folgen. Unterschreitet der Kurs dann auch das Tief vom 18. November 2005, kann die Bildung einer Doppeltopformation konstatiert werden. Dies dürfte weitere Abgaben nach sich ziehen. Ein Sprung über die Trendlinie von derzeit 62 US-Dollar lässt hingegen die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Tests der Hochs von mehr als 68 US-Dollar steigen.
Weitere Bilanzen
Nach den wöchentlichen Lagerbeständen am Mittwoch stehen dann am Freitag mit den Auftragseingängen langjähriger Wirtschaftsgüter weitere Konjunkturdaten an. Hier gehen die Experten von einem Rückgang aus. Neben den volkswirtschaftlichen Daten dürfte es weitere Impulse von den Bilanzen geben. In dieser Woche geben 28 Unternehmen aus dem S&P 500 Bericht ab. Hinzu kommen am Dienstag die Dow Jones-Werte Home Depot und Wal-Mart. Dies dürfte den gesamten Einzelhandelssektor in den Fokus rücken. Dabei könnten vor allem die Ausblicke der Konzerne Rückschlüsse für die weitere Entwicklung bei den Verbrauchern zulassen.
Herzlichst,
Ihre Aktienservice.de-Redaktion
2. INDIZES / Entwicklung der weltweit wichtigsten Indizes
Index 21.02.06 % Vorwoche 52weekHigh % 52week
DJ IND 11115,32 +0,79% 11131,95 +3,64%
S&P 500 1287,24 +0,92% 1294,90 +7,12%
NASDAQ 2282,36 +0,89% 2332,92 +9,62%
NIKKEI 225 15894,94 -1,79% 16777,37 +39,58%
DAX 5842,18 +1,37% 5850,47 +33,70%
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EUROSTOXX 50 3795,73 +1,64% 3800,78 +23,75%
Stand: Dienstag, 11:30 Uhr
3. Ciba - nach Verkauf ein Kauf!
Bereits in den vergangenen Monaten spekuliert, ist es nun amtlich: Der Schweizer Spezialchemiekonzern Ciba verkauft seine Sparte Textile Effects. Damit ist der Konzern ein großes Sorgenkind los, das im vergangenen Geschäftsjahr 2005 Hauptgrund für das Abrutschen in die roten Zahlen war.
Alleine Wertberichtigungen in der kriselnden Textilsparte von 583 Mio. CHF drückten auf die Konzernergebnisse. Hinzu kamen Umstrukturierungskosten von 120 Mio. CHF. Die Probleme sind nicht neu, und Ciba sucht schon eine geraume Zeit nach der Lösung des Problems. Nach monatelanger Käufersuche ist die Gesellschaft jetzt fündig geworden und macht nun Nägel mit Köpfen. Die Sparte Textile Effects wird für 332 Mio. CHF an den US-Konzern Huntsman verkauft. Es wurde bereits ein bindender Kaufvertrag unterzeichnet, und das Geschäft wird voraussichtlich im 3. Quartal dieses Jahres abgeschlossen. Mit dem Kaufpreis übernehmen die Amerikaner Schulden in Höhe von 75 Mio. CHF.
Sparte belastet noch einmal
Bevor das Kapitel mit diesem Bereich abgeschlossen ist, macht er sich aber noch einmal in der Bilanz 2006 bemerkbar. Wenn auch teilweise nur in buchhalterischer Form. So wird Ciba durch den Verkauf unter Buchwert eine Abschreibung von etwa 250 Mio. CHF nach Steuern verbuchen. Daneben erwartet der Konzern Kosten für die Abtrennung des Geschäfts von 100 bis 120 Mio. CHF nach Steuern. Darin enthalten sind bis zu 40 Mio. CHF, die Huntsman für Anpassungen des Geschäftes nach Verkaufsvollzug erhält.
Senkung der Schulden
Positiv ins Gewicht fällt dagegen der geplante Abbau der Schulden. Die durch den Verkauf erzielten Mittel sollen zur Senkung der Nettoverschuldung, einschließlich Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen, genutzt werden. Im laufenden Jahr dürften es 200 Mio. CHF weniger sein. In einer späteren Phase rechnet die Gesellschaft mit weiteren 80 bis 100 Mio. CHF.
Umsatzprognose bleibt
Die abgestoßene Sparte setzte 2005 rund 1,3 Mrd. CHF um und erwirtschaftete ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) vor Restrukturierungen, Wertminderung und sonstigen Belastungen von 63 Mio. CHF. Der Spartenumsatz trug damit einen Anteil von 17% zum Konzernumsatz bei. Trotz des Verkaufs hält Ciba an der Umsatzprognose 2006 fest. Die Erlöse in lokalen Währungen sollen im laufenden Jahr weiter steigen. In welchem Maße, wurde jedoch nicht genannt. Zurück hielt sich der Vorstand auch bei den Aussagen zur Ertragslage. Anhaltspunkte zur Profitabilität und zum Cashflow für das Geschäftsjahr 2006 will der Konzern erst bei Vorlage der Ergebnisse für das 1. Quartal im April abgeben. Die Abschreibungen und Kosten durch den Verkauf dürften 2006 wohl aber noch einmal die Ergebnisse belasten. Anschließend ist jedoch mit einer deutlich verbesserten Ertragssituation zu rechnen.
Rohstoffkosten im Griff
Zuversichtlich zeigte sich der Vorstand auch zur Entwicklung der Rohstoffpreise im laufenden Jahr. Er rechnet zwar damit, dass die Produktionskosten 2006 wegen der stark schwankenden Erdölpreise hoch bleiben, geht jedoch nur von einem Anstieg von maximal 2% aus. Bereits im Schlussquartal 2005 hätten sich die für Ciba wichtigen Rohstoffe nicht sehr stark verteuert, hieß es. Im Gesamtjahr hatte der Chemiekonzern jedoch einen Anstieg bei den Rohstoffkosten von 10% zu verzeichnen. Die Verkaufspreise konnten dagegen nur um 2,5% erhöht werden. Es wurden somit nicht sämtliche der gestiegenen Aufwendungen an die Kunden weitergegeben. Hier will die Gesellschaft nun ansetzen und kündigte weitere Preiserhöhungen an.
2005 mit Verlusten
Im vergangenen Geschäftsjahr war Ciba durch das schwächelnde Textilgeschäft mit 256 Mio. CHF in die Miesen gerutscht. Im Vorjahr hatte die Gesellschaft noch einen Überschuss von 306 Mio. CHF ausgewiesen. Vor Umstrukturierungen und Sonderposten verdiente Ciba allerdings mit 364 Mio. CHF nur leicht weniger als im Vorjahr mit 374 Mio. CHF. Daher will das Unternehmen auch für 2005 erneut eine Dividende von 3,00 CHF je Aktie ausschütten. Und auch operativ sieht es stabil aus: Beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erreichte der Konzern mit 1 Mrd. CHF das Niveau von 2004. Zulegen konnte dagegen der Umsatz, der von 7,03 auf 7,42 Mrd. CHF kletterte.
Stimmungswandel möglich
Angesichts der Unsicherheiten darüber, was mit dem Textil-Bereich passieren soll, zeigten sich die Investoren in den vergangenen Monaten zurückhaltend. Da dieser Faktor nun schwindet, könnten sich die Anleger eines Besseren besinnen, und angesichts der sonst soliden fundamentalen Situation dürfte das Interesse wieder steigen. So laufen die Geschäfte in den anderen Konzernsegmenten gut. Zudem will der Konzern sein Restrukturierungsprojekt Shape fortsetzen. Hieraus erwartet das Unternehmen 2006 Einsparungen von 120 Mio. CHF. Bis Ende 2007 sollen die aus Shape resultierenden Kostensenkungen 180 Mio. CHF erreichen. Weitere größere Verkäufe stehen dabei kurzfristig nicht auf der Agenda.
Gute Kaufgelegenheit
Insgesamt hat sich das fundamentale Bild somit aufgehellt, und langfristig angelegte Käufe könnten in Frage kommen. Zudem weist die Aktie aus charttechnischer Sicht Potenzial auf. Der Kurs hat den seit 1998 andauernden Abwärtstrend in den vergangenen Wochen nach oben durchbrochen und somit ein Kaufsignal ausgelöst. Es folgte ein erfolgreicher Pullback auf diese Trendlinie, was für eine Bestätigung spricht. Langfristige Käufe können daher nun in Erwägung gezogen werden. Anschließend ist eine Absicherung im Bereich der Unterstützung von 75 CHF sinnvoll.
Derivate-Trading
Spekulativ eingestellte Investoren, die sich der Risiken bewusst sind, können versuchen, mögliche Kursgewinne mit Derivaten zu hebeln. Für den Basiswert Ciba ist die Auswahl jedoch sehr gering. Interessant könnte allerdings der Call der Dresdner Bank (WKN: DR9F95) sein, der zudem günstig gepreist ist. Ausgestattet ist der klassische Optionsschein mit einem Basispreis von 85,00 CHF und einem Omega von rund zehn. Angesichts der kurzen Laufzeit bis zum 14. Dezember 2006 eignet er sich jedoch eher für die kurzfristige Spekulation.
Generell sollten sich Anleger über die erhöhten Risiken beim Handel mit Optionsscheinen bzw. Knockout-Produkten bewusst sein und eine adäquate Limittechnik verfolgen. Anleger sollten verstehen, dass der Handel mit Derivaten unter anderem durch die höhere Reagibilität wesentlich risikoreicher ist als der physische Aktienhandel und vornehmlich der gezielten Nutzung von zeitlich fest definierten Marktchancen dient. Auf Grund der Hebelwirkung ist im Vergleich zum physischen Erwerb der Aktie ferner lediglich ein wesentlich geringerer Kapitaleinsatz erforderlich.
Kennzahlen : Ciba Spezialitätenchemie AG
WKN: 905373
ISIN: CH0005819724
Markt: Zürich
Kurs: 21.02.06 82,80 CHF
52-Wochen-Hoch: 86,30 CHF
52-Wochen-Tief: 71,60 CHF
Empfohlener Stopp-Loss: 74,80 CHF
Unser Anlageurteil: langfristiger Kauf
4. PHILIPS - kündigt Wartungsvertrag mit Dell
Der niederländische Elektronikkonzern Philips (WKN: 940602) hat einen unternehmensweiten Desktop-Wartungsvertrag mit dem US-Computerbauer Dell (WKN: 121092) gekündigt. Beide Unternehmen haben beschlossen, dass die derzeitige Form des Programms kein erfolgreiches Ergebnis garantiert, erläuterte ein Philips-Sprecher. Zum Zeitpunkt der Ankündigung schätzten informierte Kreise den Wert des Vertrages auf 700 Mio. US-Dollar. Der Vertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren wurde im Dezember 2004 unterzeichnet und sollte die Wartung von 75.000 Arbeitsplätzen an Philips-Standorten in 60 Ländern sicherstellen. Die Niederländer wollen das Outsourcing des Desktopmanagements nun künftig den regionalen Töchtern überlassen.
5. SANOFI-AVENTIS - Schlappe bei potenziellem
Blockbuster
Der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis (WKN: 920657) hat in den USA einen Rückschlag für das Mittel "Rimonabant" erlitten. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat den Zulassungsantrag für die Indikation, als Präparat zur Rauchentwöhnung, abgelehnt. Der Einsatz des Produkts zur Gewichtsreduktion wird von der FDA indes weiter geprüft und sie hat einen entsprechenden "Approvable Letter" vergeben. "Rimonabant" soll unter dem Markennamen "Acomplia" eingeführt werden. Das Mittel galt bisher als einer der Blockbuster-Kandidaten der Franzosen. Experten hatten hier einen Umsatz von bis zu 3,5 Mrd. US-Dollar jährlich prognostiziert.
6. MERCK & CO - Sieger im 1. Prozess
Aus dem ersten Verfahren auf Bundesebene in den USA wegen des Schmerzmittels "Vioxx" ist der Pharmakonzern Merck & Co (WKN: 851719) als Sieger hervorgegangen. Das Unternehmen muss nicht für den Tod eines Mannes nach der Einnahme des Mittels haften, entschied die Jury eines Gerichts in New Orleans. Sie lehnte damit die Klage der Witwe ab, wonach die kurzfristige Einnahme von Vioxx eine Rolle beim Tod ihres Ehemannes im Jahr 2001 gespielt haben soll. Der Rechtsberater des Pharmariesen zeigte sich sehr zufrieden mit dem Urteil. Sowohl auf Bundes- als auch auf Bundesstaatenebene wurden somit inzwischen die Vorwürfe, der Konzern habe nicht ausreichend auf die möglichen Risiken des Produkts hingewiesen, als unbegründet zurückgewiesen. Das Unternehmen habe verantwortlich gehandelt und die US-Gesundheitsbehörde FDA sowie Mediziner über Daten zu dem Mittel korrekt informiert, hieß es.
7. FUJI PHOTO FILM - baut Pharmageschäft aus
Der japanische Fotokonzern Fuji Photo Film (WKN: 854607) hat sich im Zuge der angekündigten strategischen Neuausrichtung mit 22% an dem Pharmaunternehmen Perseus beteiligt. Im Rahmen einer Kapitalerhöhung wurden für 998 Mrd. Yen Anteile erworben, und Fuji ist nun größter Anteilseigner an der Gesellschaft. Gemeinsam wollen die Unternehmen diagnostische Substanzen und Systeme entwickeln, mit denen molekulare Veränderungen im Zusammenhang mit Krebs und anderen Krankheiten verfolgt werden können. Der Ausbau des Pharmabereichs gehört zur Strategie, das Portfolio wegen rückläufiger Geschäfte im klassischen Fotobereich zu erweitern.
8. ING GROEP - Direktbankgeschäft wird weiter forciert
Der niederländische Finanzkonzern ING Groep (WKN: 881111) will den Stellenwert seines Direktbankgeschäfts weiter ausbauen. Die vor neun Jahren gegründete ING Direct solle mittelfristig eine ähnliche Bedeutung wie das Privat- und Großkundengeschäft erreichen, erläuterte der für den Aufbau der ING Direct verantwortliche Vorstand Hans Verkoren in einem Interview. Der Anteil der Sparte am Konzernergebnis soll in den nächsten vier bis fünf Jahren von aktuell 7% auf 12% bis 15% steigen. Der Mutterkonzern der deutschen ING-Diba strebt an, jedes Jahr weltweit rund drei Millionen neue Kunden im Direktgeschäft zu gewinnen. Damit dürfte sich die Zahl der Konteninhaber auf rund 30 Millionen verdoppeln.
9. SES GLOBAL - erwartet 2006 langsameres Wachstum
Der Satellitenkonzern und Astra-Betreiber SES Global (WKN: 914993) rechnet für das laufende Jahr mit einem langsameren Wachstumstempo. Grund sind Verzögerungen bei den Starts der Satelliten AMC-23 und AMC-14. Der Umsatz soll nun im hohen einstelligen Bereich zulegen und die Marge beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf unter 70% sinken. Im vergangenen Jahr konnte der Konzern noch kräftiger zulegen. Der Überschuss verbesserte sich um 12,1% auf 382 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie (EPS) stieg um 15,5% auf 0,67 Euro. Der operative Gewinn kletterte um 21,1% auf 476 Mio. Euro. Beim EBITDA legte das Unternehmen um 11,9% auf 881 Mio. Euro zu. Allerdings sank auch hier die Marge, und zwar von 73% auf 70%. Der Umsatz - bereinigt um außerordentliche Erlöse - erhöhte sich um 13,4% auf 1,26 Mrd. Euro. Angesichts der guten Ergebnisse will der Konzern seine Dividende aufstocken und nun mit 0,40 Euro je Aktie etwa 33% mehr ausschütten als für 2004. Gleichzeitig gab die Gesellschaft bekannt, ihr Aktienrückkaufprogramm über 517 Mio. Euro, mit dem anschließenden Einzug der Papiere abgeschlossen zu haben.
10. TOYOTA MOTOR - Tochter prüft Fabrikbau
in Kanada
Der japanische Lkw-Bauer Hino (WKN: 853852), eine Tochter des Autokonzerns Toyota Motor (WKN: 853510), prüft den Bau eines Montagewerkes in Kanada. Dies sei Teil der Geschäftsstrategie in Nordamerika erläuterte die Gesellschaft, merkte aber zugleich an, dass eine endgültige Entscheidung noch nicht getroffen sei. Presseberichten zufolge soll das Werk im kanadischen Ontario entstehen. Sollten die Pläne realisiert werden, dürfte Hino den Spekulationen nach in dem Werk etwa 1.500 Lkws jährlich für den kanadischen Markt montieren. Dabei sollen Motoren und Pressteile aus Kalifornien nach Ontario zur Endmontage geliefert werden. Der LKW-Bauer kommt den Angaben zufolge in Kanada auf einen Marktanteil von 15%. Derzeit laufen die Lkws noch im Toyota-Werk in Kalifornien vom Band, von wo aus sie auf den gesamten nordamerikanischen Markt geliefert werden.
11. RATINGS / Internationale Aktien
Die Liste ist alphabetisch sortiert, damit Sie Ihre Favoriten schnell auffinden können. Die Ratings der letzten Tage:
TITEL RATING INSTITUT DATUM
3M kaufen Aktienservice Res. 15.02.06
ABB buy Merrill Lynch 17.02.06
ABB kaufen National-Bank AG 16.02.06
ABB verkaufen Helaba Trust 16.02.06
Abercrombie&Fitch buy WR Hambrecht & Co 15.02.06
Abercrombie&Fitch outperform Piper Jaffray 15.02.06
Alkermes outperform Piper Jaffray 17.02.06
Amerigroup market perform Piper Jaffray 16.02.06
Andritz akkumulieren Pacific Cont. Sec. 20.02.06
Anheuser-Busch neutral-weight Prudential Financ. 17.02.06
Applied Materials buy Citigroup 16.02.06
Applied Materials market perform Piper Jaffray 16.02.06
Arcelor overweight J.P. Morgan Sec. 17.02.06
Arcelor kaufen Nord LB 20.02.06
Austrian Airlines hold Raiffeisen Centrob 16.02.06
BAA kaufen Helaba Trust 15.02.06
Banco Santander kaufen Bankgesell. Berlin 17.02.06
Biogen market perform Piper Jaffray 16.02.06
Biogen overweight Prudential Financ. 16.02.06
BNP Paribas akkumulieren Pacific Cont. Sec. 15.02.06
BNP Paribas kaufen Helaba Trust 15.02.06
Brocade Communic. neutral Robert W. Baird 17.02.06
Coca-Cola neutral-weight Prudential Financ. 17.02.06
Credit Suisse Grp halten Helaba Trust 15.02.06
Credit Suisse Grp neutral J.P. Morgan Sec. 16.02.06
Danone equal-weight Morgan Stanley 16.02.06
Danone overweight J.P. Morgan Sec. 16.02.06
Danone halten Hamburger Spark. 16.02.06
Danone halten Pacific Cont. Sec. 16.02.06
Deere & Co. Aktie d. Woche BÖRSE am Sonntag 20.02.06
Dell Computer buy SEB 17.02.06
Dell Computer overweight Prudential Financ. 17.02.06
Dell Computer strong buy JMP Securities 17.02.06
Electrolux underweight J.P. Morgan Sec. 15.02.06
Endesa kaufen Helaba Trust 15.02.06
ENI halten Helaba Trust 16.02.06
F5 Networks outperform Piper Jaffray 17.02.06
Faurecia underperform HypoVereinsbank 17.02.06
General Motors sell Citigroup 17.02.06
Gen-Probe outperform Piper Jaffray 16.02.06
Genzyme outperform Piper Jaffray 16.02.06
Genzyme outperform Robert W. Baird 16.02.06
Genzyme akkumulieren Pacific Cont. Sec. 16.02.06
GlaxoSmithKline buy Merrill Lynch 17.02.06
Google buy Citigroup 15.02.06
Guess? outperform Piper Jaffray 17.02.06
Hewlett-Packard outperform Goldman Sachs 17.02.06
Hewlett-Packard underweight Morgan Stanley 17.02.06
Hewlett-Packard akkumulieren Pacific Cont. Sec. 17.02.06
Hewlett-Packard kaufen National-Bank AG 17.02.06
Iberdrola halten Bankgesell. Berlin 17.02.06
Incyte market perform Piper Jaffray 17.02.06
ING Groep buy SEB 16.02.06
ING Groep underweight Lehman Brothers 17.02.06
ING Groep kaufen Hamburger Spark. 17.02.06
JC Penney outperform Piper Jaffray 17.02.06
Juniper Networks outperform Piper Jaffray 17.02.06
Juniper Networks outperform Robert W. Baird 17.02.06
L'Oréal underweight J.P. Morgan Sec. 16.02.06
L'Oréal halten Pacific Cont. Sec. 17.02.06
Macrovision market perform Piper Jaffray 16.02.06
Michelin equal-weight Lehman Brothers 15.02.06
Michelin equal-weight Morgan Stanley 15.02.06
Michelin in-line Goldman Sachs 15.02.06
MOL hold Raiffeisen Centrob 16.02.06
Numico outperform Goldman Sachs 15.02.06
Office Depot underweight Prudential Financ. 16.02.06
Oracle strong buy JMP Securities 15.02.06
Outback Steakh. market perform Piper Jaffray 16.02.06
Outback Steakh. overweight Prudential Financ. 15.02.06
Pankl Racing akkumulieren Erste Bank 17.02.06
Pankl Racing Sys. halten Pacific Cont. Sec. 15.02.06
PartyGaming overweight Morgan Stanley 16.02.06
Philips hold SEB 16.02.06
priceline.com hold Citigroup 20.02.06
priceline.com outperform Piper Jaffray 17.02.06
QUALCOMM equal-weight Morgan Stanley 15.02.06
RealNetworks outperform Piper Jaffray 15.02.06
RealNetworks akkumulieren Pacific Cont. Sec. 15.02.06
Reckitt Benckiser übergewichten Zürcher Kantonalb 15.02.06
Reed Elsevier halten Helaba Trust 16.02.06
RHI akkumulieren Pacific Cont. Sec. 16.02.06
Sanofi-Aventis overweight Morgan Stanley 20.02.06
Silicon Image hold WR Hambrecht & Co 17.02.06
Société Générale kaufen Helaba Trust 16.02.06
Spark Networks halten Pacific Cont. Sec. 20.02.06
Staples outperform Piper Jaffray 16.02.06
Swiss Re overweight J.P. Morgan Sec. 15.02.06
Swiss Re overweight Lehman Brothers 15.02.06
Syngenta outperform Goldman Sachs 15.02.06
Target outperform Piper Jaffray 17.02.06
Telekom Austria hold Erste Bank 20.02.06
Total buy SEB 15.02.06
Total outperform Goldman Sachs 16.02.06
Total akkumulieren Pacific Cont. Sec. 16.02.06
Total kaufen Helaba Trust 15.02.06
Total neutral J.P. Morgan Sec. 16.02.06
Toyota Motor overweight Morgan Stanley 16.02.06
Turkcell overweight Morgan Stanley 15.02.06
UAL overweight Prudential Financ. 17.02.06
UBS buy SEB 16.02.06
UBS akkumulieren Pacific Cont. Sec. 15.02.06
Vivendi Universal kaufen Helaba Trust 17.02.06
Vizrt buy HypoVereinsbank 15.02.06
voestalpine akkumulieren Pacific Cont. Sec. 20.02.06
Warner Music reduzieren Pacific Cont. Sec. 15.02.06
Wienerberger buy Erste Bank 20.02.06
Wienerberger halten Pacific Cont. Sec. 16.02.06
Wienerberger kaufen Erste Bank 17.02.06
Zurich Fin. Serv. halten Helaba Trust 17.02.06
