WICHTIG: Schneider-Rettung - wer weiß was???!!!
| eröffnet am: | 28.01.02 17:19 von: | Star Ikone |
| neuester Beitrag: | 28.01.02 22:07 von: | KINI |
| Anzahl Beiträge: | 17 | |
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bewertet mit 0 Sternen |
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28.01.02 17:19
#1
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WICHTIG: Schneider-Rettung - wer weiß was???!!!
Was sit dran an den Gerüchten, dass Schneider gerettet werden soll.
Kurs zieht bei steigenden Umsätzen wieder an.
Bin zu 0,51 und 0,5E. ( Nachkauf ) dabei...aber nur mit mittlerer Position insgesamt.
Irgendwer Infos oder News?
MfG
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Kurs zieht bei steigenden Umsätzen wieder an.
Bin zu 0,51 und 0,5E. ( Nachkauf ) dabei...aber nur mit mittlerer Position insgesamt.
Irgendwer Infos oder News?
MfG
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28.01.02 17:31
#3
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SCHNIDER-NEWS aus BAYERN: DOCH RETTUNG...?!
Bayern stellt insolventer Schneider Hilfe in Aussicht
München/Memmingen, 28. Jan (Reuters) - Der Freistaat Bayern hat der vor der Insolvenz stehenden Schneider Technologies Hilfe in
Aussicht gestellt, das Unternehmen jedoch scharf kritisiert. "So weit sich hier Spielräume ergeben, wird die staatliche Seite im Rahmen
ihrer Möglichkeiten tragfähige Konzepte unterstützen", erklärte Wirtschaftsminister Otto Wiesheu (CSU) am Montag in München. Das
Amtsgericht im schwäbischen Memmingen bestätigte den Eingang des am Freitag angekündigten Insolvenzantrags für die AG sowie
deren operative Unterhaltungselektronik-Tochter Schneider Electronics und bestellte den Münchener Rechtsanwalt Michael Jaffe zum
vorläufigen Insolvenzverwalter. Vorstand Ralf Adam beurteilte die Chancen für eine Fortführung skeptisch.
Die Aktie brach um 80 Prozent auf 0,54 Euro ein. Vor einem Jahr war sie noch 42 Euro wert gewesen.
Schneider hatte vor dem Wochenende angekündigt, Insolvenz zu beantragen und die Produktion einzustellen. Gespräche mit Banken
über die Sanierung seien gescheitert. Adam sagte Reuters, eine Sanierung sei nun ein Wettlauf gegen die Zeit. "Das muss jetzt ganz
schnell gehen, sonst wird es schwer, die Kunden zu halten." Der Vorstand werde den Insolvenzverwalter dabei unterstützen. Er erwarte
Jaffe in den nächsten Stunden am Firmensitz in Türkheim. Am Montag sei Inventur gemacht worden. Am Wochenende hatte Adam
gesagt, er sehe kaum Überlebenschancen für Schneider. Über 700 Arbeitsplätze seien gefährdet. Auch das Insolvenzverfahren für die in
Gera ansässige Tochter Schneider Laser Electronic soll nun in Memmingen abgewickelt werden. Der Minister kritisierte, Schneider
habe seit der Sanierung in den Jahren 1998/1999 weiter Stellen aufgebaut und den Umsatz aufgebläht, ohne gleichzeitig mehr Ergebnis
zu erzielen, statt wie vorgesehen Arbeitsplätze abzubauen und die Qualität zu verbessern. Darin pflichte er Wiesheu grundsätzlich bei,
sagte Adam. Die Qualität habe sich verbessert, "aber wir konnten mit dem Ist-Zustand nicht zufrieden sein." Bei 235 Millionen Euro
Umsatz - mehr als doppelt so viel wie vor zwei Jahren - erwartet Schneider für 2001 vor Steuern und Zinsen mehr als 1,8 Millionen Euro
Verlust.
Bereits 1998 und 1999 hatte die bayerische Staatsregierung Schneider durch neue Kredite, Forderungsverzichte der Banken auf 40
Millionen Euro sowie den Einstieg der staatlichen Förderbank LfA gerettet, die noch 19 Prozent hält.
Wiesheu sagte, auch die staatlich geförderte Lasertechnik, auf die Schneider zur Zukunftssicherung gesetzt habe, habe den Durchbruch
auf dem Markt nie erreicht. Die versiegten liquiden Mittel hätten die Insolvenz unvermeidlich gemacht. Adam hatte den Finanzbedarf zur
Sanierung auf 24 Millionen Euro beziffert.
Mal wieder selber recherchiert - hört sich nochmals hoffnungsvoll an. Bleibe mit stop-loss drin.
MfG
Star Ikone
München/Memmingen, 28. Jan (Reuters) - Der Freistaat Bayern hat der vor der Insolvenz stehenden Schneider Technologies Hilfe in
Aussicht gestellt, das Unternehmen jedoch scharf kritisiert. "So weit sich hier Spielräume ergeben, wird die staatliche Seite im Rahmen
ihrer Möglichkeiten tragfähige Konzepte unterstützen", erklärte Wirtschaftsminister Otto Wiesheu (CSU) am Montag in München. Das
Amtsgericht im schwäbischen Memmingen bestätigte den Eingang des am Freitag angekündigten Insolvenzantrags für die AG sowie
deren operative Unterhaltungselektronik-Tochter Schneider Electronics und bestellte den Münchener Rechtsanwalt Michael Jaffe zum
vorläufigen Insolvenzverwalter. Vorstand Ralf Adam beurteilte die Chancen für eine Fortführung skeptisch.
Die Aktie brach um 80 Prozent auf 0,54 Euro ein. Vor einem Jahr war sie noch 42 Euro wert gewesen.
Schneider hatte vor dem Wochenende angekündigt, Insolvenz zu beantragen und die Produktion einzustellen. Gespräche mit Banken
über die Sanierung seien gescheitert. Adam sagte Reuters, eine Sanierung sei nun ein Wettlauf gegen die Zeit. "Das muss jetzt ganz
schnell gehen, sonst wird es schwer, die Kunden zu halten." Der Vorstand werde den Insolvenzverwalter dabei unterstützen. Er erwarte
Jaffe in den nächsten Stunden am Firmensitz in Türkheim. Am Montag sei Inventur gemacht worden. Am Wochenende hatte Adam
gesagt, er sehe kaum Überlebenschancen für Schneider. Über 700 Arbeitsplätze seien gefährdet. Auch das Insolvenzverfahren für die in
Gera ansässige Tochter Schneider Laser Electronic soll nun in Memmingen abgewickelt werden. Der Minister kritisierte, Schneider
habe seit der Sanierung in den Jahren 1998/1999 weiter Stellen aufgebaut und den Umsatz aufgebläht, ohne gleichzeitig mehr Ergebnis
zu erzielen, statt wie vorgesehen Arbeitsplätze abzubauen und die Qualität zu verbessern. Darin pflichte er Wiesheu grundsätzlich bei,
sagte Adam. Die Qualität habe sich verbessert, "aber wir konnten mit dem Ist-Zustand nicht zufrieden sein." Bei 235 Millionen Euro
Umsatz - mehr als doppelt so viel wie vor zwei Jahren - erwartet Schneider für 2001 vor Steuern und Zinsen mehr als 1,8 Millionen Euro
Verlust.
Bereits 1998 und 1999 hatte die bayerische Staatsregierung Schneider durch neue Kredite, Forderungsverzichte der Banken auf 40
Millionen Euro sowie den Einstieg der staatlichen Förderbank LfA gerettet, die noch 19 Prozent hält.
Wiesheu sagte, auch die staatlich geförderte Lasertechnik, auf die Schneider zur Zukunftssicherung gesetzt habe, habe den Durchbruch
auf dem Markt nie erreicht. Die versiegten liquiden Mittel hätten die Insolvenz unvermeidlich gemacht. Adam hatte den Finanzbedarf zur
Sanierung auf 24 Millionen Euro beziffert.
Mal wieder selber recherchiert - hört sich nochmals hoffnungsvoll an. Bleibe mit stop-loss drin.
MfG
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28.01.02 17:38
#4
calexa
Ich kann nicht erkennen
daß da der Kurs in irgendeiner bemerkenswerten Weise anzieht.
Und selbst wenn - ohne signifikante News (und damit meine ich mehr als nur ein paar vage Äußerungen aus Bayern - dürfte das nur der ganz normale Rebound sein, der nach jeden Absturz erfolgt (siehen Enron).
So long,
Calexa
Und selbst wenn - ohne signifikante News (und damit meine ich mehr als nur ein paar vage Äußerungen aus Bayern - dürfte das nur der ganz normale Rebound sein, der nach jeden Absturz erfolgt (siehen Enron).
So long,
Calexa
28.01.02 18:57
#7
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Akt.: N-TV meldet RETTUNG von SCHNEIDER...
durch das Land Bayern!
Bleibe weiter dabei, akt. 0,59€. - da könnten morgen bereits 0,7-0,8€ drin sein!
MfG
SI
Bleibe weiter dabei, akt. 0,59€. - da könnten morgen bereits 0,7-0,8€ drin sein!
MfG
SI
28.01.02 19:05
#8
karibik
stellt euch mal vor....
wenn bayern ( = Stoiber ) schneider retten würde, was das für ihn bedeuten könnte...., denke er wird alles daran setzen ?!, oder was denkt ihr darüber ?
28.01.02 19:17
#9
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YEP; Schneider wird wohl gerettet...Kurs akt.0,65€
Denke, ich bleibe weiter dabei, habe nur 25% zu 0,65€ abgestossen - heute morgen schon mal 20% Plus gemacht - jetzt nochmals 30%!!! ;)))
Schöne Sache...
MfG
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Schöne Sache...
MfG
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28.01.02 19:30
#11
bauwi
Wichtige Arbeitsplätze gerettet!! Wars Dan Lucas??
Der kommt aus Türkheim!!!!
28.01.02 19:39
#13
Silberstürmer
kam gerade auf N-TV
dass die Banken nicht einsteigen werden und erstmal ein "Insolvenzvollstrecker" eingesetzt wird. Hoffnungsschimmer wohl tatsächlich Bayern - in weiter, weiter Ferne.
Sieht düster aus - ist mir persönlich momentan zu heiß!
Silberstürmer
Sieht düster aus - ist mir persönlich momentan zu heiß!
Silberstürmer
28.01.02 19:43
#14
Schnorrer
Ich habe Schneider gekauft. Insolvenz heute
ist nicht mehr das gleiche wie ein Konkurs. Wenn Stoiber seine Zusage einhält, wird das Unternehmen entschuldet und abgespeckt. Über 800 Arbeitsplätze läßt sich Edmund ben Loden alles kosten, der muß Sympathie schnorren.
Ich glaube noch an einen Rebound weit jenseits der 2 Euro.
Wo Eigennutz waltet (Bayern), darf sich jeder schnorrer noch ein Krümelchen holen.
Ich glaube noch an einen Rebound weit jenseits der 2 Euro.
Wo Eigennutz waltet (Bayern), darf sich jeder schnorrer noch ein Krümelchen holen.
28.01.02 19:59
#16
Dr.UdoBroemme
Bayern ist doch schon Hauptaktionär.
Und ich dachte die wollten alles privatisieren. Jetzt läufts plötzlich andersrum...
Bayerische Vorzeigefirma Schneider vor der Pleite
Von Gerhard Hegmann, München(ftd vom 28.01.2002)
„Wir sind enttäuscht, dass die Rettung nicht zustande kam“
Schneider-Vorstand
Der börsennotierte Unterhaltungselektronik-Hersteller Schneider
Technologies wird an diesem Montag wegen Zahlungsunfähigkeit
Insolvenz anmelden. Wie der Vorstand mitteilte, scheiterten am Freitag
Gespräche mit den Banken über eine Finanzierung zur Sanierung und
Neuausrichtung des Unternehmens mit rund 700 Beschäftigten. Es sei
leider nicht gelungen, eine weitere Kapitalzufuhr zu erhalten, sagten die
beiden Vorstandsmitglieder Ralf Adam und Hans Szymanski am Sonntag
auf Anfrage. „Wir sind enttäuscht, dass die notwendige Finanzspritze nicht
zustande kam.“ Nach Informationen aus Bankenkreisen lag ein Konzept
vor, mit einer Finanzspritze über etwa 25 Mio. Euro die beiden
Unternehmensbereiche Unterhaltungselektronik und
Laser-Displaytechnologie wieder in dieGewinnzone zu bringen.
Der überraschende Insolvenzantrag kommt knapp vier Jahre nach einer
Rettungsaktion der bayerischen Landesregierung für den damals als
Schneider Rundfunkwerke firmierenden Konzern mit Sitz in Türkheim
(Allgäu). Durch den Einstieg der Förderbank Bayerns, LfA, zusammen mit
einem Investorenkreis konnte Mitte 1998 ein Konkurs abgewendet
werden. Die Entwicklung der Laser-Projektion, bis hin zur Entwicklung des
Laser-Fernsehens, galt als förderungswürdige Zukunftstechnologie und
Hoffnungsträger für Schneider. Die LfA, und damit indirekt der Freistaat
Bayern, ist noch mit 19,1 Prozent Kapitalanteil an Schneider größter
Einzelaktionär, neben den Gebrüdern Schneider mit 9,8 Prozent.
Politische Beobachter und Branchenkenner warten jetzt mit Spannung auf
die weitere Reaktion Bayerns mit seinem Ministerpräsidenten und
Kanzlerkandidaten Stoiber auf den Schneider-Insolvenz-Antrag. „Die
Schlüsselfrage ist, kann Schneider mit dem Hightech-Produkt Laser-Display
im Wahljahr 2002 tatsächlich Pleite gehen?“, kommentierte am
Wochenende ein Branchenexperte die aktuelle Lage.
Die LfA, die Förderbank Bayerns, ist bei Schneider bisher als Aktionär und
als Kreditgeber engagiert. Daneben gibt es einen privatwirtschaftlichen
Bankenpool als Kreditgeber. Dem Pool gehören die Dresdner Bank, die
HypoVereinsbank, die Deutsche Bank, die Bayerische Landesbank und die
Sparkasse Memmingen an. Die Koordination liegt bei der Dresdner Bank.
Wie die Schneider-Vorstände jetzt sagten, „war weder die LfA noch der
Bankenpool zur Finanzierung des vorgestellten Restrukturierungskonzepts
bereit“. Von der LfA war kurzfristig keine Stellungnahme zu erhalten. „Ein
endgültiges Aus für Schneider mit der Zukunftstechnologie der
Laser-Projektionstechnik wäre eine Katastrophe,“ sagte Szymanski.
Der Umsatz von Schneider stieg im Jahr 2000 um 52 Prozent auf rund 225
Mio. Euro . Auch die Ertragslage des seit 1995 in der Verlustzone
operierenden Unternehmens verbesserte sich. Im vergangenen Jahr
wurde nur ein kleines Umsatzplus auf 235 Mio. Euro erzielt, bei einem
deutlich höheren Verlust, der bisher noch nicht beziffert wurde.
Der seit Mitte 1999 als Schneider-Chef amtierende Ex-Klöckner-Vorstand
Benedikt Niemeyer galt dabei als Motor der Neuausrichtung. Im Oktober
2001 schied Niemeyer überraschend aus. Unternehmenskenner sprechen
von Differenzen über die weitere Unternehmensstrategie. Der neue
Holding-Vorstand mit dem im Juni 2000 berufenen Ralf Adam und Hans
Szymanski, seit August 2000 im Vorstand, teilte Anfang Dezember mit,
dass für das Jahr 2001 das Ergebnis deutlich schlechter als geplant
ausfalle. Es sei zu einer „neuen Einschätzung und Bewertung“ gekommen.
Mit „massiven und kurzfristigen Sparmaßnahmen“ und einem Stellenabbau
sollten die Kosten gesenkt werden.
Mit Unterstützung der Unternehmensberatung Roland Berger (München)
wurde ein Sanierungskonzept erarbeitet. Dem Vernehmen nach sollten für
2003 sowohl für die Unterhaltungselektronik als auch für die
Lasertechnologie schwarze Zahlen geschrieben werden. Dabei wurden
auch Konzepte für einen möglichen Einstieg von Investoren bei den
beiden Tochterfirmen erarbeitet.
Bayerische Vorzeigefirma Schneider vor der Pleite
Von Gerhard Hegmann, München(ftd vom 28.01.2002)
„Wir sind enttäuscht, dass die Rettung nicht zustande kam“
Schneider-Vorstand
Der börsennotierte Unterhaltungselektronik-Hersteller Schneider
Technologies wird an diesem Montag wegen Zahlungsunfähigkeit
Insolvenz anmelden. Wie der Vorstand mitteilte, scheiterten am Freitag
Gespräche mit den Banken über eine Finanzierung zur Sanierung und
Neuausrichtung des Unternehmens mit rund 700 Beschäftigten. Es sei
leider nicht gelungen, eine weitere Kapitalzufuhr zu erhalten, sagten die
beiden Vorstandsmitglieder Ralf Adam und Hans Szymanski am Sonntag
auf Anfrage. „Wir sind enttäuscht, dass die notwendige Finanzspritze nicht
zustande kam.“ Nach Informationen aus Bankenkreisen lag ein Konzept
vor, mit einer Finanzspritze über etwa 25 Mio. Euro die beiden
Unternehmensbereiche Unterhaltungselektronik und
Laser-Displaytechnologie wieder in dieGewinnzone zu bringen.
Der überraschende Insolvenzantrag kommt knapp vier Jahre nach einer
Rettungsaktion der bayerischen Landesregierung für den damals als
Schneider Rundfunkwerke firmierenden Konzern mit Sitz in Türkheim
(Allgäu). Durch den Einstieg der Förderbank Bayerns, LfA, zusammen mit
einem Investorenkreis konnte Mitte 1998 ein Konkurs abgewendet
werden. Die Entwicklung der Laser-Projektion, bis hin zur Entwicklung des
Laser-Fernsehens, galt als förderungswürdige Zukunftstechnologie und
Hoffnungsträger für Schneider. Die LfA, und damit indirekt der Freistaat
Bayern, ist noch mit 19,1 Prozent Kapitalanteil an Schneider größter
Einzelaktionär, neben den Gebrüdern Schneider mit 9,8 Prozent.
Politische Beobachter und Branchenkenner warten jetzt mit Spannung auf
die weitere Reaktion Bayerns mit seinem Ministerpräsidenten und
Kanzlerkandidaten Stoiber auf den Schneider-Insolvenz-Antrag. „Die
Schlüsselfrage ist, kann Schneider mit dem Hightech-Produkt Laser-Display
im Wahljahr 2002 tatsächlich Pleite gehen?“, kommentierte am
Wochenende ein Branchenexperte die aktuelle Lage.
Die LfA, die Förderbank Bayerns, ist bei Schneider bisher als Aktionär und
als Kreditgeber engagiert. Daneben gibt es einen privatwirtschaftlichen
Bankenpool als Kreditgeber. Dem Pool gehören die Dresdner Bank, die
HypoVereinsbank, die Deutsche Bank, die Bayerische Landesbank und die
Sparkasse Memmingen an. Die Koordination liegt bei der Dresdner Bank.
Wie die Schneider-Vorstände jetzt sagten, „war weder die LfA noch der
Bankenpool zur Finanzierung des vorgestellten Restrukturierungskonzepts
bereit“. Von der LfA war kurzfristig keine Stellungnahme zu erhalten. „Ein
endgültiges Aus für Schneider mit der Zukunftstechnologie der
Laser-Projektionstechnik wäre eine Katastrophe,“ sagte Szymanski.
Der Umsatz von Schneider stieg im Jahr 2000 um 52 Prozent auf rund 225
Mio. Euro . Auch die Ertragslage des seit 1995 in der Verlustzone
operierenden Unternehmens verbesserte sich. Im vergangenen Jahr
wurde nur ein kleines Umsatzplus auf 235 Mio. Euro erzielt, bei einem
deutlich höheren Verlust, der bisher noch nicht beziffert wurde.
Der seit Mitte 1999 als Schneider-Chef amtierende Ex-Klöckner-Vorstand
Benedikt Niemeyer galt dabei als Motor der Neuausrichtung. Im Oktober
2001 schied Niemeyer überraschend aus. Unternehmenskenner sprechen
von Differenzen über die weitere Unternehmensstrategie. Der neue
Holding-Vorstand mit dem im Juni 2000 berufenen Ralf Adam und Hans
Szymanski, seit August 2000 im Vorstand, teilte Anfang Dezember mit,
dass für das Jahr 2001 das Ergebnis deutlich schlechter als geplant
ausfalle. Es sei zu einer „neuen Einschätzung und Bewertung“ gekommen.
Mit „massiven und kurzfristigen Sparmaßnahmen“ und einem Stellenabbau
sollten die Kosten gesenkt werden.
Mit Unterstützung der Unternehmensberatung Roland Berger (München)
wurde ein Sanierungskonzept erarbeitet. Dem Vernehmen nach sollten für
2003 sowohl für die Unterhaltungselektronik als auch für die
Lasertechnologie schwarze Zahlen geschrieben werden. Dabei wurden
auch Konzepte für einen möglichen Einstieg von Investoren bei den
beiden Tochterfirmen erarbeitet.
28.01.02 22:07
#17
KINI
Kann man irgendwo den nachbörslichen Kurs
von Schneider einsehen?
Bei L&S gehts nicht.
Grüsse KINI
Bei L&S gehts nicht.
Grüsse KINI
