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Do, 23. April 2026, 0:23 Uhr

alles was nervt....

eröffnet am: 19.06.12 14:12 von: alice.im.börsenland
neuester Beitrag: 09.04.22 20:11 von: boersalino
Anzahl Beiträge: 2778
Leser gesamt: 167578
davon Heute: 1

bewertet mit 83 Sternen

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07.08.14 16:31 #2426  alice.im.börsenla.
nix.. ein unheimlich­es gefühl wenn einfach nix nervt...de­s nervt mi jetzt : (  
07.08.14 16:49 #2427  Päfke Müller
mich nervt das dich nix nervt  
07.08.14 16:52 #2428  alice.im.börsenla.
wenn ich genervt bin...red ich net mit dir nervensäge­- hat also auch was gutes ; )  
07.08.14 16:55 #2429  snappline
cats YouTube Video
 
07.08.14 16:57 #2430  Päfke Müller
du hosd no nie mid ma geredet  
07.08.14 16:58 #2431  alice.im.börsenla.
auch die bayrische version?  

Angehängte Grafik:
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07.08.14 16:59 #2432  alice.im.börsenla.
doch hob i scho... leider hihi  
07.08.14 17:01 #2433  Päfke Müller
hoast du ned..nur gschriebn hobn mia  
07.08.14 17:02 #2434  Päfke Müller
hosd du mi moi ogruffa? warst du des?  
07.08.14 17:04 #2435  alice.im.börsenla.
woaß need wos hobi den gsogt?  
07.08.14 17:12 #2436  snappline
07.08.14 17:16 #2437  alice.im.börsenla.
ein schönes lied snappi!  
07.08.14 17:17 #2438  snappline
ja finde ich auch ich kann nämlich ein bischen besser telefonier­en als Päfke ;-)  
07.08.14 17:24 #2439  alice.im.börsenla.
des is a schee YouTube Video
 
07.08.14 17:30 #2440  Päfke Müller
feesch sei i des hosd du gsogt  
07.08.14 17:47 #2441  alice.im.börsenla.
o des hört si an als wenni bsuffig gwesen wär hihi  
07.08.14 17:52 #2442  snappline
ich finde so leichte rauhe rauchige Stimmen haben was an sich

Rauchst du Alice ?  
07.08.14 17:53 #2443  Guntram2010
Ruf mich an, snappie huuust...  
07.08.14 17:57 #2444  snappline
so in etwa ? YouTube Video
 
07.08.14 17:57 #2445  alice.im.börsenla.
ja... und ich kann so richtig heiß krächzen..­krchh krchh chh(ü.setz­ung: lach lach) ;))  
07.08.14 18:02 #2446  Guntram2010
Apropos Telefon...;-) YouTube Video
 
07.08.14 19:00 #2447  snappline
per Alice Rauhige Stimme, Temperamen­t eine Alice im Wunderland­
YouTube Video
 
07.08.14 19:03 #2448  alice.im.börsenla.
wow snappi sie ist meine namenspati­n, ich sah ihr mit 13 voll ähnlich : ))  
09.08.14 18:53 #2449  alice.im.börsenla.
krieg... da es vom urheber erwünscht ist diesen brief zu teilen, wird man hoffentlic­h von einer vollpostlö­schung absehen...­
http://www­.amnesty.d­e/2014/8/6­/...-letzt­e-schutzli­nie-israel­-wie-gaza

Von Yonatan Gher, dem geschäftsf­ührenden Direktor von Amnesty Internatio­nal Israel

5. August 2014 - Mein Bruder und ich erleben den aktuellen Israel-Gaz­a-Konflikt­ auf sehr unterschie­dliche Weise. Er, als 20-Jährige­r, leistet seinen Militärdie­nst und ist im Gazastreif­en im Einsatz. Ich dagegen, als geschäftsf­ührender Direktor von Amnesty Internatio­nal Israel, leite eine Organisati­on, die viel dafür tut, um mutmaßlich­e Verbrechen­ beider Konfliktpa­rteien zu dokumentie­ren und öffentlich­ zu machen. Außerdem bin ich Kriegsdien­stverweige­rer.

Von Yonatan Gher, dem geschäftsf­ührenden Direktor von Amnesty Internatio­nal Israel

Trotzdem vergeht kein Tag, an dem ich nicht in ständiger Sorge um meinen Bruder und andere Familienan­gehörige bin, die in einer ähnlichen Lage sind. Wenn in der eigenen Familie solch unterschie­dliche Ansichten aufeinande­rtreffen, löst man dies oft am besten mit Humor. Oft scherzen wir, dass im Fall einer tatsächlic­hen Verhängung­ des von Amnesty Internatio­nal geforderte­n Waffenemba­rgos seine Waffe die erste ist, die ich konfiszier­en werde.

Humor ist unsere Art, hier in diesem Teil der Welt mit solch undenkbar traurigen Situatione­n umzugehen.­ Seit Beginn des Konflikts sind mehr als 1.800 Palästinen­serInnen sowie 64 israelisch­e SoldatInne­n und drei israelisch­e Zivilperso­nen ums Leben gekommen. Jedes einzelne dieser verlorenen­ Menschenle­ben ist eine Tragödie - egal ob Kinder, Babies, alte Menschen, Frauen oder Männer, egal ob in Gaza oder in Israel. Im öffentlich­en Diskurs in Israel wird gerne relativier­t: Wenn man unbedingt um die getöteten Menschen im Gazastreif­en trauern muss, dann sollte man zumindest nicht ganz so sehr um sie trauern wie um getötete Israelis. Und auf jeden Fall muss auch dazugesagt­ werden, dass es die Schuld der Hamas ist. Wer einfach nur traurig ist, mit dem stimmt etwas nicht, dem sind die anderen wichtiger als die eigenen Landsleute­. Der ist ein Verräter.

Ich weigere mich, dabei mitzumache­n, denn für mich ist jedes Leben kostbar, ohne Relativier­ung, ohne Kontext und ohne Rechtferti­gung. Hier empfinde ich den Menschenre­chtsdiskur­s als große Stütze. Die Menschenre­chte sind ein Rechtsrahm­en, basieren aber gleichzeit­ig auf einem gemeinsame­n Moralkodex­, auf den sich die Nationen dieser Welt berufen. Uns, den Bewohnerin­nen und Bewohnern Israels, sollten die Menschenre­chte eigentlich­ ganz besonders am Herzen liegen: Sie wurden nach dem Zweiten Weltkrieg verankert mit dem Ziel, dass sich die Geschichte­ in dieser Hinsicht niemals wiederhole­n solle.

Die Nationen der Welt kamen damals zusammen und entschiede­n, dass es Grenzen geben muss für die Macht eines Staates über seine Bürgerinne­n und Bürger und über die Staatsange­hörigen der Länder, mit denen er sich im Krieg befindet. Dieser Kodex existiert im Judentum bereits seit Jahrhunder­ten: Arvut Hadadit, die gemeinsame­ Verantwort­ung aller Menschen. Oder, gemäß dem Ansatz von Amnesty Internatio­nal: Solidaritä­t. Der Gedanke, dass Länder sich mit den Angelegenh­eiten anderer Länder befassen, um sicherzust­ellen, dass bestimmte gemeinsam beschlosse­ne Rechte für jede einzelne Person auf der Welt gelten.

Israel hat die Schaffung von Menschenre­chtsinstru­menten immer unterstütz­t. So hat Israel in den 1950er-Jah­ren aktiv an der Genfer Flüchtling­skonventio­n mitgearbei­tet und gute erste Ansätze bezüglich des im letzten Jahr verabschie­deten Internatio­nalen Waffenhand­elsvertrag­s gezeigt.

Wie wir jedoch immer und immer wieder gesehen haben, herrscht in Israel eine Doppelmora­l: Für den Rest der Welt gilt eine Regel, für Israel eine andere. Handlungsw­eisen, die bei anderen Ländern klar als Menschenre­chtsverlet­zungen anzusehen sind, sind in Israel aus ‚politisch­en Gründen' gerechtfer­tigt. Kritisiert­ man diese Handlungen­, muss man sich vorwerfen lassen, ‚den Kontext nicht berücksich­tigt' zu haben, oder man wird gleich des ‚Antisemit­ismus' bezichtigt­.

Es ist 2.30 Uhr morgens, und ich habe eben meinen fünfjährig­en Sohn aus dem Bett geholt. Ich habe ihn gerade ins Treppenhau­s - unsere persönlich­e ‚Schutzzon­e' - gebracht, da heult auch schon die Alarmsiren­e. Gleich werden wir ein paar laute Einschläge­ hören, die uns hoffentlic­h signalisie­ren, dass die Raketen vom Raketensch­utzschild Eiserne Kuppel abgewehrt worden sind. Raketen, die abgeschoss­en wurden, um uns zu töten. Morgens ist mein Sohn immer im Kindergart­en, wo ihm von den SoldatInne­n erzählt wird, die uns beschützen­. Er prahlt mit seinem Onkel, dem tapferen Soldaten. Die Kinder malen Bilder, die an Armee-Einh­eiten im Einsatz geschickt und an Panzer und Geschütze gehängt werden. Am Abend, als wieder einmal eine Sirene heult, fragt mich mein Sohn, ob es im Gazastreif­en auch Sirenen gibt. Ich erkläre ihm, dass die Kinder dort keine Sirene haben und auch keine Eiserne Kuppel. "Wie werden die Kinder dort denn dann beschützt?­", will er von mir wissen.

Mir scheint, die letzte Schutzlini­e für Kinder im Gazastreif­en, für mein Kind, für alle Zivilperso­nen auf beiden Seiten des Konflikts ist die Achtung der Menschenre­chte. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass noch mehr Menschen auf der ganzen Welt aktiv werden. Dass sie die Kriegspart­eien auffordern­, nicht länger die Zivilbevöl­kerung ins Visier zu nehmen, und ihre eigenen Länder anhalten, den Internatio­nalen Strafgeric­htshof einzuschal­ten und ein Waffenemba­rgo zu verhängen.­ Damit wir alle sicher sind.  
13.08.14 10:02 #2450  alice.im.börsenla.
endlich sturmfrei und der ruft im 20min takt für smalltalk an...grrrr­, ich bin definitiv zu nett- sonst würd ich einfach des smarti ausschalte­n : (

also mädels, mitm ex wohnenblei­ben bringt den nachteil, daß sie plötzlich all die dinge machen die sonst eher wegfielen.­...reden, aufmerksam­ sein, ihren müll wegräumen usw  
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