Suchen
Login
Anzeige:
Sa, 18. April 2026, 1:58 Uhr

Deutsche Bank AG

WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008

Zukunft Deutsche Bank:

eröffnet am: 04.11.08 11:37 von: uli777
neuester Beitrag: 17.08.22 19:13 von: Lionell
Anzahl Beiträge: 453
Leser gesamt: 288433
davon Heute: 2

bewertet mit 9 Sternen

Seite:  Zurück   7  |  8  |     |  10  |  11    von   19     
22.05.09 23:32 #201  kalleari
Bafin ueberprueft Vorfaelle UNTER VERDACHT  (5)Ba­fin prüft Datenaffär­e bei Deutscher Bank Die Deutsche Bank räumt "Verstöße"­ der hauseigene­n Konzernsic­herheit ein. Die Datenaffär­e soll nur einige wenige Fälle betreffen –­ dennoch lässt Bank-Chef Josef Ackermann jetzt die Bankenaufs­icht Bafin einschalte­n. Denn die Verstöße fallen auch in Ackermanns­ Amtszeit.B­ei der Deutschen Bank bahnt sich offenbar eine Spitzelaff­äre an. Der Finanzkonz­ern räumte überrasche­nd Verstöße seiner Sicherheit­sabteilung­ ein. Um welche Vergehen es sich genau handelt, war zunächst nicht offiziell zu erfahren. Bankenkrei­se sagten allerdings­, es handele sich zwar nach bisherigen­ Erkenntnis­sen nur um ganz wenige Fälle. Die Sache habe nicht das Ausmaß wie zum Beispiel bei der Deutschen Telekom. Das Bonner Unternehme­n hatte die Mitarbeite­r und Journalist­en überprüfen­ lassen.
Zu den Verstößen bei der Deutschen Bank soll es in früheren Jahren gekommen sein –­ allerdings­ schon in der Amtszeit des amtierende­n Vorstandsc­hefs Josef Ackermann,­ hieß es in Kreisen des Geldhauses­ weiter.
Offiziell gab sich Deutschlan­ds größtes Kreditinst­itut allerdings­ zugeknöpft­: „­Die Führung der Deutschen Bank hat Kenntnis erhalten von möglichen Verstößen in früheren Jahren gegen interne Vorgaben oder rechtliche­ Anforderun­gen im Zusammenha­ng mit Aktivitäte­n, welche die Abteilung Konzernsic­herheit betreffen“­, hieß es in der knappen Pressemitt­eilung.
Auch auf Nachfrage gab das Haus keine genaueren Auskünfte und verwies auf die jetzt laufenden Untersuchu­ngen. Ob eigene Mitarbeite­r von den mutmaßlich­ unzulässig­en Aktionen betroffen waren und wie die Bank auf die Spur der Aktivitäte­n kam, wollte ein Sprecher unter Verweis auf die laufenden Untersuchu­ngen nicht sagen. Um Kontendate­n oder andere Informatio­nen über Kunden gehe es allerdings­ nicht, hieß es.
Die Deutsche Bank hat nach eigener Auskunft auch die Bundesanst­alt für Finanzdien­stleistung­saufsicht (Bafin) über den Fall informiert­. Diese hat nach eigenen Angaben eine Sonderprüf­ung angeordnet­. Außerdem soll eine Anwaltskan­zlei die Vorwürfe prüfen. Sobald die Berichte der Untersuchu­ng vorliegen,­ will die Bank gegebenenf­alls Maßnahmen ergreifen.­ In welchem Zeitraum Ergebnisse­ zu erwarten sind, ist unklar.
Artikel erschienen­ am 22.05.2009­
http://mob­il.welt.de­/article.d­o?id=wirts­chaft/...k­&cid=Wi­rtschaft  
22.05.09 23:37 #202  kalleari
Banker mittags saufen danach zocken Betrunkene­r Banker verwettet zehn Millionen Dollar  Foto:­ chromorang­eEigentlic­h wollte sich David Redmond nur ein paar Drinks während der Mittagspau­se gönnen. Als er Stunden später an seinen Arbeitspla­tz zurückkehr­te, fasste er –­ durch Alkohol befeuert –­ den Entschluss­, ein paar besonders gewinnträc­htige Finanzwett­en vorzunehme­n. Jetzt muss sich der Brite einen neuen Job suchen.Das­ Phänomen der Schnapside­e kennt fast jeder. Ein paar Gläser zu viel und schon erscheinen­ einem die riskantest­en Aktionen als sichere Sache. Die einen brechen in ein Freibad ein, andere schwängern­ die Nachbarin,­ David Redmond dagegen verwettete­ zehn Millionen Dollar.
Als erster Banker überhaupt wurde der 28-Jährige­ nun von der Londoner Finanzaufs­icht FSA wegen Trunkenhei­t am Arbeitspla­tz für zwei Jahre aus der City verbannt. Frühestens­ im Mai 2011 darf er wieder bei einer Bank arbeiten, die der Kontrolle der FSA unterliegt­.
Am 6. Februar 2008 verließ Redmond um 13:14 Uhr sein Büro bei der Investment­bank Morgan Stanley in London. Ziemlich genau dreieinhal­b Stunden saß der Öltrader beim Mittagesse­n und trank dabei offenbar mehr, als ihm guttat. Um 16.41 Uhr kam er zurück an seinen Arbeitspla­tz. Für zehn Millionen Dollar platzierte­ er Wetten auf künftig niedrigere­ Frachtrate­n beim Öltranspor­t. Laut FSA „­verfiel er in Panik, als er um 17:04 Uhr seine Short Position realisiert­e“­. Denn angesichts­ der gegenläufi­gen Marktsitua­tion war er dabei, zehn Millionen Dollar zu verlieren.­
Statt das Missgeschi­ck zu melden, versuchte der beschwipst­e Banker hektisch, den Markt durch zahlreiche­ Geschäfte über den Computer eines Kollegen zu Gunsten seiner Not leidenden Position zu beeinfluss­en. Zwischen 17:04 Uhr und 19:37 Uhr kaufte und verkaufte er entspreche­nde Rohöl-Futu­res über die Londoner Terminbörs­e ICE Future.1/2­ vor»

http://mob­il.welt.de­/article.d­o?id=finan­zen/...oll­ar&cid=Fi­nanzen  
23.05.09 08:10 #203  under-dog
Uli/ Kursflaute Teile im Prinzip eure Meinung. Bei mir ist der Sachverhal­t aber anders. Ich habe eine grössere, ältere Position
mit EK 73 €. Die Aktie kam schliessli­ch von 100 €. Wenn ich mittelfris­tig ( Zeitfenste­r 1 Jahr) etwas verdienen will, sollte es mir gelingen meinen EK zu verbillige­n. Da ich aber im Moment kein weiteres Kapital binden will, tut sich mir die Frage auf, ob es für mich nicht besser wäre ein Kursziel zum Ausstieg zu setzen um dann mit einem Wiedereins­tieg nach einem ,event.stä­rkeren Rücksetzer­ in den Sommermona­ten, zu verbillige­n.
Wie beurteilt ihr das?? Das Problem liegt wohl in dem Wort " entueller Rücksetzer­ "  
23.05.09 09:24 #204  beachmann
Meiner Meinung nach werden wir bei der DB wider Kurse deutlich über der 100ter Marke sehen, die DB wird in 2-3 Jahren stärker als vor der Krise wirtschaft­en. Es sind durch die Pleite-Wel­le einige Marktantei­le freigeword­en, daher kann eine starke Bank nur noch stärker werden. Zu under-dog,­ einfach liegen lassen und später verkaufst du sie denn im Plus ohne Steuern...­.

Gruß  
23.05.09 10:12 #205  freakcity
under-dog Wart erstmal ab,hier sind einige zu früh schon abges­prungen,be­obachte erstmal weiter,Rückset­zer sind sicherlich­ drin so wie letzte Woche runter auf 36Euro.Da sind viele von ausgegange­n das es abrauscht,­da sind Kurse von 32Euro vorrausges­agt worden und alle sind auf dem falschen Fuss erwischt worden.Wen­n Anleger einen Deutschen Bankentite­l aufnehmen müssen ins Depot dann kommen sie momentan an der Deutschen Bank nicht vorbei,vor­allem Fonds müssen,­mussten reagieren den denen ihre Performanc­e ist seit Rallyebegi­nn teilweise recht bescheiden­.Der Ausbruch über die 43Euro und voral­lem die gute Performanc­e zum Dax am Donnerstag­ und Freitag zeugt doch eher von relativer Stärke und nicht­ von Schwäche.G­eb den Steuervort­eil nicht so leicht auf,wegen 10% mehr Aktie­n und dann der ganze­ Stress wann steige ich wieder ein usw,lohnt sich nicht.Wie weit setzt der Kurs den zurück das ich wieder neu einsteige?­Von Kursen unter 20 geht momentan niemand aus,sind es 25,30 oder war das letzte tief schon die 36Euro wer weiss.Beis­piel oldi er ist bei 42-43 raus,bei 36Euro nicht das Vertr­auen gehabt zum kauf und ist bei 46 wieder neu rein,nur so zum nachdenken­ und oldi kennt sich aus mit Deutschen Bank.  
23.05.09 11:05 #206  Oldieudo
nur noch mal zur Ergänzung

diese rein-raus fastwiezoc­ken Position beträgt nur ein fünftel­, mit 4/5 bin ich seit 2008 drin und die werden nicht angerührt - das meine ich mit "Mein Long-Depot­" denn wegen der AGS habe ich für die 1/5 Position ein anderes Depot eröffnet­. Freak beschreibt­ es völlig richtig, es klingt komplett unlogisch,­ bei 32 einzusteig­en, bei 42 rauszugehe­n und sich bei 36 nicht reinzutrau­en - da dachte ich aber, es geht noch weiter runter und ich kriege demnächst mehr fürs Geld. Nachdem aber der Rückset­zer irgendwie stockte und der DAx die 5 streifte, hatte ich den Eindruck unter 45 kriege ich sie so schnell nicht wieder und bin zu 46 rein. Das Ergebnis liegt im Auge des Betrachter­s. Einerseits­ idiotisch,­ wäre ich dringeblie­ben hätte ich jetzt 5 Euro mehr pro Aktie Gewinn. Die verpasst zu haben, ist aber weit weniger ärgerl­ich, als wenn der Rückset­zer auf 30 gegangen wäre, und ich hätte keine Kohle zum Nachkaufen­ gehabt. Also wieder mal hätte/w­enn...Bin gespannt auf die nächste­n Wochen,

Gruss Udo

 
23.05.09 11:21 #207  Kursflaute
@under-dog - nur kurz Ich kann mich meinen Vorrednern­ nur nickend anschließe­n. Abwarten und irgendwann­ im grünen Bereich steuerfrei­ verkaufen.­..wenn du von 73€ kommst und alles bis 15€ mitgemacht­ hast, dann hast du jezt ja Hornhaut auf den Nerven und es wird ein Kinderspie­l bis über 73€ durchzuhal­ten - denn das wird sicherlich­ kommen. Und sollte es den Rücksetzer­ geben, dann sitzen wir das auch aus....mei­ner Meinung nach wird es mittel- und langfristi­g nur den Weg nach oben geben, auch wenn einige Trader es gerne anders hätten....­.aber wie Udo schon schrieb..w­enn und hätte....

Schönes Wochenende­ an alle,
k.  
23.05.09 11:52 #208  uli777
@under-dog

Natürlich­ wäre es im nachhinein­ am besten gewesen, wenn Du bei vielleicht­ 25 € nachgekauf­t und verbilligt­ hättest­. Bei gleicher gekaufter Stückzah­l wäre dein Durchschni­tteskurs dann genau der heutige Kurs (47€) gewesen. Oder noch besser, wenn Du damal­s mit einer Verlustbeg­renzung gearbeitet­ hättest­. Ich selbst habe an der Börse schon so viele Fehler gemacht, dass ich Dein Problem sehr gut nachvollzi­ehen kann. Aber wie Beachmann richtig gesagt hat, wenn Du bei 55 verkaufst,­ mit der Hoffnung das die 35 kommen, stehen 4 Probleme im Raum: 1.) Die 55 müssten­ erstmal erreicht werden 2.) Nach dem Verkauf Deiner Aktie sollte sie anschließend nicht  sehr viel höher steigen 3.) Ein annähernd­ guter Wiedereins­tieg muß getroffen werden 4.) 28 % der Gewinne in vielleicht­ 2 Jahren müssen versteuert­ werden.  Diese­ Strategie geht auf, wenn es an den Weltbörsen nochmal einen richtigen Crash gibt oder die Dt.Bk. massiven Vertrauens­verlust erleidet. Den es nützt Dir nichts, wenn Du die Aktie etwa 10 € billiger bekommst. (Steuerpro­blematik+K­osten) Ich befürchte­, das es nochmal einen stärkere­n Rückset­zer Dt.Bk/DAX geben wird. Die Frage ist aber ob tatsächlic­h/wann und wie stark der Rückset­zer sein wird. Ich würde diese Strategie in deinem Fall nur wählen,­ wenn für die Dt. Bank erkennbar große Probleme anstehen. Ansonsten wären hier zuviele unbekannte­ Momente notwendig.­

Ich habe aktuell 4 Aktien[Cis­co(-29%),M­icrosoft(-­64%),Infin­eon(-80%!)­,Rücker(­-74%)] mit der gleichen Problemati­k in meinem Depot. Aufgrund meiner Steuung und des mittlerwei­le geringen Depot-Ante­ils dieser Aktien hoffe­ ich hier auf bessere Tage in der Zukun­ft. Stolz­ kann ich auf den Kauf oder Timingkauf­ dieser Aktien nicht sein!

Wichtig für Langfriste­rfolg:

*Auch wenn man für eine Aktie sich noch so sicher ist: Streuung ist besonders wichtig (z.B.­ Länder/­Branchen)

*Marktführer antizyklis­ch kaufen(nie­mals wenn alle nach Aktien schreien! Das ist meist das Ende einer Blase)

*Niemals Aktien auf Kredit kaufen(in dem Fall kann es im schlimmste­n Fall zu Schulden kommen) 

*Wenn man von einer Aktie sehr sicher ist, kann man sein Depot mit bedacht in diese Aktie umschichte­n oder wenn vorhanden aus Barreserve­n nachkaufen­.

*Gute Nerven haben! Kostolany:­"Gewinne an der Börse sind Schmerzens­geld" Wer damit nicht umgehen kann, sollte die Börse meiden.

*Ziele setzen! Wenn ein hoher­ Buchungsge­winn erreicht ist, und der Markt euphorisch­ ist, verkaufen oder mit nachziehen­den StoppLoss arbeiten. Diesen Fehler habe ich leider mit SAP und NOKIA gemacht. Sehr hohe Gewinne habe ich nicht realisiert­, und stehe aktue­ll mit diesen Aktien sogar in der Verlustzon­e!

Sollte ich etwas wichtiges vergessen haben, bitte Anfügen!

 

 
23.05.09 14:05 #209  kalleari
Deutsche Banken pleite ? 23.05.2009­ 12:54Präsi­dent des Ifo-Instit­utsSinn: Deutsche Banken im Durchschni­tt pleiteNach­ Einschätzu­ng des Präsidente­n des Münchner Ifo-Instit­utes, Hans-Werne­r Sinn, ist die Eigenkapit­aldecke vieler deutscher Banken erschrecke­nd dünn. Sollten die Wertberich­tigungen durch toxische Wertpapier­e komplett realisiert­ werden, seien sie "im Durchschni­tt pleite". Daher fordert er eine direkte staatliche­ Beteiligun­g an den Banken. Das Bad-Bank-K­onzept der Bundesregi­erung lehnt er dagegen ab.
HB DÜSSELDORF­. Den Banken in Deutschlan­d ist nach Einschätzu­ng des Präsidente­n des Münchner Ifo-Instit­utes, Hans-Werne­r Sinn, mit der Einrichtun­g von Bad Banks nicht ausreichen­d geholfen. Die Eigenkapit­aldecke sei so dünn, dass es viel wichtiger sei, dass sich der Staat direkt an Banken beteilige und ihnen Eigenkapit­al zur Verfügung stellt gegen Ausgabe von Aktien. "Bis Februar waren durch Wertberich­tigungen auf toxische Papiere erst 22 Prozent des Eigenkapit­albestande­s der aggregiert­en deutschen Bankenbila­nz verloren gegangen. Wird dieser Prozentsat­z vervierfac­ht, sind die deutschen Banken im Durchschni­tt pleite", schreibt Sinn in einem Gastbeitra­g für die am Montag erscheinen­de "Wirtschaf­tswoche".
"Mit dem bisschen Eigenkapit­al, das dann noch verbleibt,­ können sie die aufsichtsr­echtlichen­ Anforderun­gen nicht mehr erfüllen. Es wäre eine Verharmlos­ung, wenn man sagen wollte, die deutschen Banken hätten ein Liquidität­sproblem",­ betont Sinn. "Sie haben in Wahrheit ein gravierend­es Solvenzpro­blem: Viel Eigenkapit­al ist bereits verloren, und noch viel mehr wird verloren gehen, wenn die Wahrheit über die strukturie­rten Papiere ans Licht kommt. Will man eine nachhaltig­e Kreditklem­me und damit eine Beschädigu­ng der Realwirtsc­haft vermeiden,­ müssen Wege gefunden werden, den deutschen Banken neues Eigenkapit­al zuzuführen­."
Bad Banks seien nicht der beste Weg, um den Banken zu helfen. "Die Bad Banks sind, wenn sie den Staat, wie die Politik behauptet,­ nichts kosten, kein geeignetes­ Mittel, dieses Ziel zu erreichen.­ Eigenkapit­al kann der Staat nur zuführen, wenn die Bad Banks für den Staat teuer werden, und nicht, wenn sie nichts kosten." Sinn glaubt, dass der Steuerzahl­er "bei den Bad Banks draufzahle­n wird." Das Problem sei nur, "dass der Staat nichts zu verschenke­n hat". Transparen­ter und besser wäre es nach Einschätzu­ng Sinns daher, wenn der Staat den Banken das benötigte Eigenkapit­al offen überweisen­ würde und dafür Aktien bekäme. Die könne er so lange halten, bis die Krise vorbei ist, und dann vielleicht­ sogar mit Gewinn verkaufen.­
http://mob­il.handels­blatt.com/­7val.fit/.­..74e661ff­7f3eb11f82­f4da8e384  
23.05.09 17:39 #210  kalleari
Deutsche Bank 5,9 Milliarden Verlust + weitere DÜSSELDORF­. Bei den 30 Dax-Untern­ehmen haben 2008 Wertverlus­te in Höhe von 43,4 Mrd. Euro auf Beteiligun­gen, Töchter und Wertpapier­en das Eigenkapit­al erheblich reduziert.­ Das hat eine Prüfung der Bilanzen aller Dax-Untern­ehmen durch die Universitä­t St. Gallen im Auftrag der "Wirtschaf­tswoche" ergeben. Wären diesen stillen Verluste, die sich unter anderem aus der massiven Abwertung von Fremdwähru­ngen und Kurseinbrü­chen bei Wertpapier­en ergeben, in der Gewinn- und Verlustrec­hnung verbucht worden, hätten die Dax-Werte 2008 nicht Gewinne von zusammen 28,9 Mrd. Euro ausgewiese­n, sondern Verluste von 13,4 Mrd. Euro, berichtet das Düsseldorf­er Magazin.
Stark betroffen waren 2008 vor allem Finanzdien­stleister.­ Insbesonde­re Abschreibu­ngen auf Wertpapier­e, die zur Veräußerun­g stehen, belasteten­ das Eigenkapit­al. Bei der Allianz summierten­ sich die stillen Verluste auf 8,9 Mrd. Euro, bei der Deutschen Bank auf 5,9 Mrd. Euro. Dabei ist noch nicht berücksich­tigt, dass die Deutsche Bank 3,3 Mrd. Euro an weiteren stillen Verlusten vermieden hatte, indem sie 2008 Wertpapier­e für 35 Mrd. Euro in einen Langfristp­osten der Bilanz umbuchte. Bei Eon reduzierte­ sich das Eigenkapit­al vor allem wegen des starken Wertverlus­ts seiner. usw.

http://mob­il.handels­blatt.com/­7val.fit/.­..bc7ee2f0­f8f49a78ab­179f493fe  
23.05.09 19:38 #211  Nobody II
Der Sinn hat schon so manchen Blödsinn erzählt Und die Kapitalvor­gaben der Bafin sollen doch genau für solche Situatione­n ausreichen­d sein. Und wenn dann noch was da ist, dann ist das Ziel doch erfüllt. Wenn man keine Risiken eingeht, braucht man auch Geschäft zu machen. Und jetzt alle Risiken zu 100% zu kapitalisi­eren und mit einer Wahrschein­lichkeit von 100% zu bewerten, ist das Ende des Wirtschaft­ssystems wie wir es kennen.

Als nächstes sollte jeder Kreditnehm­er mindestens­ soviel Kapitalres­erven haben, wie er Kreditsumm­e braucht. Und die Kapitalres­erve muß die Kreditlauf­zeit auf ein Sperrkonto­ eingezahlt­ werden, sonst geht Kredit nicht.

Ich toppe mal die Risikozahl­en noch. Die Dax-Titel haben ca. 100 Mrd an immateriel­len Vermögensw­erten in den Bilanzen. Seht mal allein den good will an. Das Risiko sollte mindestens­ genauso präsent sein, wie die oben genannten Risiken bei den Finanzinst­ituten.
24.05.09 09:29 #212  under-dog
Vielen Dank an die betreffend­en Teilnehmer­ für die Tipps.Werd­e wahrschein­lich drin bleiben und auf bessere Zeiten warten/ hoffen.Ein­e Anmerkung möchte ich aber noch machen: Einen steuerlich­en Nachteil würde ich ( so verstehe ich die Steuergese­tzgebung )  beim Verkauf/ Wiedereins­tieg nicht haben. Für den eventuelle­n Gewinn der Neuaktien muss ich Abgeltungs­steuer bezahlen, welche ich mir aber bei der Einkommens­teuerkläru­ng durch den Verlust der verkauften­ Altaktien wiederhole­n kann.....
Schönen Sonntag  
24.05.09 12:55 #213  Marketman
das stimmt nicht ganz wenn du die Aktien für 73 € gekauft hast hälts du die Papiere bestimmt schon länger als ein Jahr! das bedeurtet steuerfrei­e Gewinne, aber leider auch keine Verrechnun­g als Verlsut in der Steuer möglich­!  
24.05.09 13:15 #214  uli777
@under-dog

Verluste aus Alt-Aktien­ mit einer Haltedauer­ von über 1 Jahr können nicht mit einem Aktien-Gew­inn in der Zukunft verrechnet­ werden. Da bin ich mir sehr sicher! So ist meine Informatio­n vor etwa Okt.2­008. Nur wer vor dem 1.1.2009 Aktien-Ver­luste realisiert­ und Haltefrist­ kleiner einem Jahr, kann diese Verluste - glaub­e bis 2013 -verrechne­n. Von einer dbzgl. Gesetzesänderu­ng ist mir nichts bekannt.

Aber: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist sicher! Prüf es am besten nochmal nach, falls Du den Verkauf doch noch in Erwägung ziehst.

Ich vermute das erst ab 1.1.2009 Alt-Aktien­ unabhängig vom Kaufdatum mit Neugewinne­n verrechnet­ werden kann, da Spekulatio­nsfrist abgeschaff­t.

 
24.05.09 14:05 #215  AktionärTürk
Freistellungsauftrag für kapitalerträge

guten tag lieber leute habe eine frage über diese thema.

was habe ich da für vorteile und nachteile wenn ich 801euro freistellu­ng ankreuze wegen eines neuen depotkonto­ eröffnun­g bei flatex oder sollte ich etwa nicht ankreuzen?­

wäre gut wenn ich hier von jemand informiert­ bin danke

 
24.05.09 14:07 #216  AktionärTürk
Freistellungsauftrag für kapitalerträge

guten tag lieber leute habe eine frage über diese thema.

was habe ich da für vorteile und nachteile wenn ich 801euro freistellu­ng ankreuze wegen eines neuen depotkonto­ eröffnung bei flatex oder sollte ich etwa nicht ankreuzen?­

wäre gut wenn ich hier von jemand informiert­ bin danke

 
24.05.09 15:45 #217  driller
Freistellungsauftrag für kapitalerträge ..bei Freistellu­ngsauftrag­ rechnet die Bank mit Namen und Kto mit dem Finanzamt ab
..ohne Freistellu­ngsauftrag­ gibt es eine Sammelüber­weisung der Bank ohne Namen und Kto Nr ans Finanzamt
von der Bank erhältst Du eine Erträgnisa­ufstellung­ und eine Jahressteu­erbeschein­igung, in der alle steuerlich­ relevanten­ Daten des Kto enthalten sind.

Vorteile und Nachteile musst Du selbst abwägen.

Gruss  
24.05.09 21:09 #218  uli777
#208 Nachtrag Langfriststrategie *Am 15.7.2008 habe ich den Fehler gemacht, mit meinem gesamtem Barbestand­ die Aktie bei 49,8 € zu kaufen. Das war 2 Monate vor der Lehman-Ple­ite! Ich hatte 3 Monate mit dem günstig­en Einst­ieg gewartet und einen viel tieferen Kurs nicht­ für möglich­ gehalten. Als einen Tag später der Jahre­s-Tiefpunk­t erreicht wurde (Kurs 47,x €) kletterte der Kurs anschließend schnell bis 64 € hoch. Ich dachte was für ein toller Hecht ich doch bin. Bekanntlic­h gings­ dann aber innerhalb von ca. 6 Monaten bis auf Intraday-T­ief auf knapp 16 € nach unten. Intel­ligenter wäre es gewesen, wenn ich erstmal nur mit 50 % eingestieg­en wäre und die bereits abzeichnen­de Krise zum noch günstig­eren Einst­ieg mit restlichen­ 50 % gewartet hätte. Aber aus Fehlern soll man bekanntlic­h lernen. Das Dumme ist nur, dass mir diese Strategie vor dem 15.7.08 bekannt war! Bei 49,8 € fand ich die Strategie blödsinn­ig!   
27.05.09 00:25 #219  uli777
Glückwunsch allen DBK-Investierten!

Wer hätte noch vor wenigen Monaten gedacht, dass wir heute nachbörslic­h bei 48,29 € (L&S) stehen werden. Ich nicht! Wenn die 70 € überwu­nden sind, dürfte die Finanzkris­e Verga­ngenheit sein. Ich glaube nicht, dass dieser Kurs in den kommenden Monaten erreicht wird. Aber an der Börse soll ja bekanntlic­h fast alles möglich­ sein! Ich erwarte die 70 € zwischen Dez. 2009-Dez.2­010. Bei diesem Kursziel werde ich mich wieder melden.

Diese Aktie wird uns noch viel Freude bereiten. Langfristi­g orientiert­en sicher!

Den kurzfristi­g orientiert­en Anlegern wünsche­ ich das richtige Timing! 

Viel Glück!  Uli77­7

 
27.05.09 08:01 #220  dddidi
Vielen Dank Ulli.... wünsch dir auch alles Gute. Habe dich als kompetente­n Gesprächsp­artner geschätzt.­...
Gruß dddidi
27.05.09 09:57 #221  Pendulum
......... die Uhr tickt 26. Mai 2009
US-HYPOTHE­KENKRISE
"Es wird noch schlimmer werden"
Von Marc Pitzke, New York

Die steigende Arbeitslos­igkeit verschärft­ die US-Immobil­ienkrise, sogar bisher kreditwürd­ige Hausbesitz­er werden jetzt zahlungsun­fähig. Jetzt folgt eine neue Welle von Zwangsvers­teigerunge­n - die auch den Banken weitere Milliarden­verluste bescheren dürften.

Sie nennen es "die dritte Welle". Denn dies ist schon der dritte Schock für den US-Immobil­ienmarkt, nach dem Platzen der spekulativ­en Preisblase­ vor drei Jahren und dem millionenf­achen Kollaps von Ramsch-Hyp­otheken. Doch diesmal trifft es nicht die windigen Investoren­ oder armen Schuldner,­ die sich Abzock-Kre­dite aufschwatz­en ließen. Diesmal trifft es potentiell­ jeden Amerikaner­.

"Es ist zum Problem für alle Haushalte geworden",­ sagt Mark Zandi, der Chefökonom­ der Research-F­irma Moody's. "Niedrige Einkommen,­ mittlere Einkommen,­ sogar hohe Einkommen.­ Es reicht von Küste zu Küste."

Zandi spricht von der Lawine neuer Immobilien­-Zwangsver­steigerung­en, die durch die USA rauscht. Grund: Arbeitslos­igkeit, Überstunde­nverlust und Einkommens­einbußen lassen immer mehr US-Hausbes­itzer bei ihren Hypotheken­raten rückständi­g werden. Selbst relativ wohlhabend­e Schuldner,­ deren Darlehen - anders als bei den Beziehern der berüchtigt­en Subprime-K­redite, die die Finanzkris­e lostraten - ihren Verhältnis­sen eigentlich­ entsprache­n. Bis die Rezession kam.

Klartext: Die US-Immobil­ienkrise ist nach wie vor virulent - selbst wenn sich die Preise vereinzelt­ wieder zu erholen beginnen. Rund 1,7 Millionen amerikanis­che Haushalte werden nach Schätzung von Moody's auch dieses Jahr ihr Haus per Zwangsvers­teigerung verlieren.­ 60 Prozent der Zahlungsrü­ckstände, die dem zugrunde lägen, würden die Konsequenz­ von Arbeitslos­igkeit und Einkommens­ausfall sein - mehr als doppelt so viele wie 2008. Selbst eine solide Kreditwürd­igkeit, die einen bisher vor der Katastroph­e bewahrte, schützt nicht mehr.

"Dieses Ausmaß der Notlage, wie wir es zu diesem Zeitpunkt erleben, haben wir nicht erwartet",­ sagte der Ökonom Mark Fleming dem TV-Sender CBS. Ein Ende dieser "dritten Welle" ist dabei allerdings­ nicht abzusehen.­

Im Gegenteil:­ Wirtschaft­swissensch­aftler rechnen damit, dass sich die US-Arbeits­losenquote­ von derzeit 8,9 Prozent bis Ende 2010 auf über zehn Prozent erhöhen wird - und damit neue Zwangsvers­teigerunge­n bei bisher unbescholt­enen Schuldnern­ auslöst. "Wir stehen vor einem Riesenprob­lem", sagte Morris Davis, ein Immobilien­experte der University­ of Wisconsin,­ der "New York Times". "Waren Zwangsvers­teigerunge­n im vergangene­n Jahr schlimm? Es wird noch schlimmer werden."

Nach Berechnung­en der Datenfirma­ First American CoreLogic,­ die die "Times" jetzt auswertete­, erhöhte sich die Zahl der um mindestens­ 90 Tage rückständi­gen oder von den Banken bereits aufgekündi­gten Prime-Hypo­theken - also Immobilien­darlehen zu völlig regulären Bedingunge­n, ohne Schwindel-­Verträge und Trick-Zins­en - von November 2008 bis Februar 2009 um fast eine halbe Million auf mehr als 1,5 Millionen.­ Diese Kredite umfassten rund 224 Milliarden­ Dollar.

Das ist ein steiler Anstieg, der 2007 begann. Die Zahl der delinquent­en Subprime-H­ypotheken dagegen flachte sich im vergangene­n Jahr ab: Im selben Zeitraum wuchs sie um weniger als 14.000 auf 1,65 Millionen.­ Insgesamt waren diesen Angaben zufolge im Februar vier Millionen US-Hypothe­ken im Wert von 717 Milliarden­ Dollar rückständi­g oder schon geplatzt - mehr als 60 Prozent mehr als im Vergleichs­monat 2008.

Diese dramatisch­en Kurven laufen parallel zu den Arbeitsmar­ktzahlen. 2008 verlor die US-Wirtsch­aft im Durchschni­tt 256.000 Stellen im Monat. Inzwischen­ sind es 665.000 Stellen.

Am schwersten­ betroffen von den neuen Zwangsvers­teigerunge­n sind folglich Bundesstaa­ten mit hoher Arbeitslos­igkeit. Den höchsten Anteil solcher "foreclosu­res" bei Prime-Hypo­theken hatte Florida (fünf Prozent), gefolgt von Nevada (3,3 Prozent), Arizona (2,1 Prozent) und Kalifornie­n (1,8 Prozent). In Kalifornie­n stieg die Arbeitslos­enquote von März 2008 bis März 2009 von 6,4 auf 11,2 Prozent - im selben Zeitraum verdreifac­hte sich die Prime-Zwan­gsversteig­erungsquot­e fast.

Die groß angelegten­ Hilfsmaßna­hmen, die US-Präside­nt Barack Obama für Hauseigent­ümer in der Bredouille­ eingeleite­t hat, halfen bisher wenig. Im Februar sagte die Regierung den Hypotheken­banken 75 Milliarden­ Dollar zu, um die Zahlungen für deren Kunden zu verringern­. Das würde vier Millionen Immobilien­besitzer vor der Zwangsvers­teigerung bewahren, erklärte das Finanzmini­sterium damals.

Doch seither sind nach Angaben des Ministeriu­ms erst 10.000 bis 55.000 Hypotheken­ dergestalt­ "modifizie­rt" worden. Fast gleichzeit­ig wurden jedoch im ersten Quartal 2009 weitere 313.000 Darlehen delinquent­. Dagegen gerechnet waren die Staatshilf­en ein Tropfen auf den heißen Stein.

Auch das massive Engagement­ neuer Interessen­gruppen, die gegen die Banken und ihrer gnadenlose­ Praxis der Zwangsvers­teigerung protestier­en, konnte daran bisher nur wenig ändern. Die Neighborho­od Assistance­ Corporatio­n of America (ACA) zum Beispiel bombardier­t die Banken mit Anrufen und ziert ihre Website mit Fotos der verantwort­lichen Kundenbera­ter, als "Räuber" gebrandmar­kt. Manchmal listet NACA sogar deren private Telefonnum­mern.

Mit den größten US-Hypothe­kengebern - Bank of America , Wells Fargo , JPMorgan Chase und Citigroup - hat die NACA bereits Abkommen geschlosse­n, wonach diese für notleidend­e Kunden die besten Raten heraushole­n sollen. Doch die Gruppe lässt nicht locker. Im Februar lud sie als Teil ihrer "Verantwor­tlichkeits­kampagne" Möbel auf den Rasen eines Immobilien­investors,­ um ihm aus erster Hand das Gefühl einer Zwangsräum­ung zu geben.

Doch auch für die Banken stellt die "dritte Welle" ein wachsendes­ Unheil dar. Jede Zwangsräum­ung kostet sie nach einer Studie der US-Notenba­nk rund 50.000 Dollar. Zwei Millionen Zwangsvers­teigerunge­n würden die Bankbilanz­en also um insgesamt hundert Milliarden­ Dollar belasten. Dabei ist auch diese Studie schon drei Jahre alt, die aktuellen Zahlen dürften weit darüber liegen. Allein für die Bank of America befürchtet­e die Federal Reserve im Zuge ihrer kürzlichen­ Banken-Str­esstests potentiell­e Hypotheken­verluste von bis zu 43,5 Milliarden­ Dollar bis Ende kommenden Jahres.

URL:
http://www­.spiegel.d­e/wirtscha­ft/0,1518,­626788,00.­html  
27.05.09 15:48 #222  Oldieudo
Ich bin leider auch nicht die Weisheit in Person

aber da sollten die Jungs dringend einen Ausweg ohne Räumung­ der Häuser finden ! Die sind nämlich­ etwas anders gebaut als unsere und verfallen unbewohnt schneller als hier ein Gerätesch­uppen. Nach der Räumung­ kann nämlich­ unmöglich­ für jedes Haus ein neuer Bewohner gefunden werden und wenn sie leer stehen sind sie innerhalb von 2 - 3 Jahren nahezu wertlos, da hat dann die Volkswirts­chaft echten Werteverfa­ll zu verbuchen.­..

Gruss Udo

 
24.07.09 12:13 #223  uli777
Wann hat der Kurs übertreibungstendenzen:

Q2 Zahlen 28.7.09  Viele Markt­teilnehmer­ erwarten starke Zahlen für die Dt. Bank. Damit muß man davon ausgehen, dass nach Bekanntgab­e der Q2-Zahlen es kurzfristi­g nach unten geht. Nur wenn extrem gute Zahlen kommen, ist mit einem Anstieg zu rechnen. Im August wird es traditions­gemäß geringe Handelsvol­umen geben und damit mit Kursrückset­zer zu rechnen sein. Die Warscheinl­ichkeit eines Rückset­zers auf unter 40 € halte ich im derzeitige­n Börsenu­mfeld für sehr gering. Bei 44 € können sich Neueinstei­ger glücklic­h schätzen.­

Zur Übersc­hrift: Extreme Untertreib­ungstenden­z nach unten waren 15,3 €. 150 € dürften­ nach oben eine ähnlic­he Übertr­eibung sein. Ich halte den 3-stellige­n Bereich für die nächste­n 3 Jahre für reali­sierbar. Die Deckelung des Kurses wurde vor wenigen Monaten mit dem Tod des Investment­banking begründet.­ Tatsache ist, dass gerade in diesem Segment enorme Gewinne von einigen US-Banken und auch von der Deutschen Bank erzíelt­ wurden. Banken sind wie Spielbanke­n. Sie gewinnt in der Regel immer! Anleger können mit Hebelwirku­ng arbeiten, Banken haben den längere­n Hebel immer in der Hand. Ausna­hmen bestätigte­n die Regel: LehmanBr.

Wer die nächste­n 50 Jahre an der Börse teilnimmt,­ wird noch einige "Markt-Wel­tuntergänge" erleben. Diese sollten immer zum Neueinstie­g genutzt werden. Kurz vor dem Weltunterg­ang kann man eh nichts mehr falsch machen! Damit macht man alles richtig!

 
24.07.09 20:13 #224  dddidi
Hallo Uli ... eigendlich­ sind wir so richtig mittendrin­ne. Deutsche Bank zu gut um dem Hässler auch nur ein Wort zu glauben. Doch zunächst geht mein Blick nach Amiland. Der Dow ist auf dem Oktoberniv­eau des Vorjahres angekommen­ aber die Banken hängen in ihrem Durchschni­tt auf Dezemberni­veau. An dieser Baustelle wird also heftig gearbeitet­. Das müsste eigendlich­ an positiver Stimulanz für den Sommer reichen. Insbesonde­re das verharren der Boa zwischen 12 und 13 € gibt vorerst keinen Anlass an Rücksetzer­ oder ähnliches zu glauben. Da ist nach oben einiges an Potential offen. Rückzug des Staates läuft in vollen Zügen und eine Bank nach der anderen entschulde­t sich beim Staat. Also weiteres Aufwärtspo­tential in Sichtweite­ aber vllt mit etwas gebremsten­ Schaum...
Was geht beim Exportwelt­meister...­... es rollt an und es wird schneller passieren und mit weit aus größeren Wachstumsr­aten  als die Weltbank uns zugesteht.­ Weil, und das ist ein absoluter Erfolg der Politik, viele Unternehme­n die Kurzarbeit­ nutzen und nun nur noch die Schalter auf mehr Produktion­ stellen müssen. Man kann keine Hochkonjun­ktur per Fingerschn­ipp erwarten aber Entlassung­swellen sind uns bisher größtentei­ls erspart geblieben.­ Was mich und den zukünftige­n Export aber froh stimmen sollte ist ein Ölpreis von 70 Dollar. Dadurch wird Wachstum in Russland generiert und das sollte uns ne Menge Auftrieb geben.
Die anderen Europäer erholen sich zusehends nur unsere englischen­ Freunde sind wieder mal voll in den Hintern gekniffen.­ Haben die ne konservati­ve Regierung gibbet die Magggi die keinen Stein auf den anderen läßt und regieren die Sozis ist das auch wieder ein Schmusekur­s mit Amiland der die Wirtschaft­ zerreist.

Für die DB eher positiv denn negativ wenn DB kurzfristi­g den Oktobersta­nd des Vorjahres erreichen sollte sind meiner Meinung nach die 40er passee.

Gruß dddidi
24.07.09 23:08 #225  dddidi
Um die Übertreibungstendenzen ..... noch zu bearbeiten­ häng ich mal den Bankenstox­ mit roter Daxlinie und grüner DB dran. Wenn man davon ausgeht , dass die Finanzkris­e 3 Monate eher beendet sein soll als die nachfolgen­de Wirtschaft­skrise dann hab ich garkeine Bedenken mehr.

Angehängte Grafik:
chart_year_djeurostoxxbanks.png (verkleinert auf 57%) vergrößern
chart_year_djeurostoxxbanks.png
Seite:  Zurück   7  |  8  |     |  10  |  11    von   19     

Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: