Parteigründung "Alternative für Deutschland" (AfD)
| eröffnet am: | 13.04.13 15:18 von: | heavymax._cooltrader |
| neuester Beitrag: | 27.03.26 21:51 von: | pitpoe |
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Optionen
15.04.13 11:57
#177
joker67
Jungs, ich kann für die jetzigen Rahmenbedingungen
nichts.
Wenn man die Währungsunion kritisiert,dann muss man bei den Gründern bzw. denjenigen anfangen,die damals damit beauftragt waren die entsprechenden Beitrittsstaaten auf ihre Wirtschaftlichkeit zu untersuchen.
Da man damals aber die Politik der nahezu grenzenlosen Aufnahme aller Länder betrieben hat (im übrigen war da insbesondere eine konservative Regierungspartei federführend), erntet man jetzt die Probleme.
Ich hätte auch nicht jedes Land aufgenommen,aber damals war dies augenscheinlich politisch so gewollt.
Jetzt sind wir an einem Punkt an dem man auf der einen Seite die Risiken und damit verbundenen Kosten sehen muss,aber auf der anderen Seite auch die Vorteile sehen,die unsere Wirtschaft seit der Einführung des Euro genossen hat.
@rüganer...bist du der Auffassung,dass die Renten und Lohnentwicklung ausschliesslich ein Produkt des € sind?
Schau dir doch mal die Inflationsraten seit Einführung des Euro an,da beneiden uns viele Länder der Welt . In den 90er Jahren hatten wir 5,1% und 4,4% Inflation (zu DM-Zeiten).
Seit Einführung des €uro war die Inflation nie höher als 2,6% (im Jahr 2008) und betrug im Schnitt 1,66%.
Dazu haben sicherlich auch die moderaten Tarifabschlüsse beigetragen,die wiederum nur eine geringe Rentenanpassung nach sich zog.
Man kann diese Politik gutheissen oder ablehnen,Fakt bleibt,dass es Deutschland im Vergleich zum Rest in Europa bedeutend besser geht.
Ein Euro-Austritt Deutschlands würde zu einer gravierenden Aufwertung der Nachfolgewährung führen,dadurch der Export einbrechen und Hundertausende an Arbeitsplätzen wegfallen...dadurch die Steuereinnahmen wegbrechen und die Sozialkassen belastet...ein Rattenschwanz mit horrenden Folgen für jeden Einzelnen.
Keiner dieser Nostalgiker sollte aber bitte den Menschen vorgauckeln,dass mit Einführung einer Nachfolgewährung alle Probleme Europas uns nichts mehr angingen und es allen besser gehen würde.
Die eingegangenen Verpflichtungen bleiben und die Wirtschaft rutscht den Bach runter...
@gurke...wer kann sich denn in den Staaten noch deutsche Produkte leisten,die mit einem Schlag 40% teurer werden???
Natürlich wird dann auf billigere Alternativen zurückgegriffen.
Wenn man die Währungsunion kritisiert,dann muss man bei den Gründern bzw. denjenigen anfangen,die damals damit beauftragt waren die entsprechenden Beitrittsstaaten auf ihre Wirtschaftlichkeit zu untersuchen.
Da man damals aber die Politik der nahezu grenzenlosen Aufnahme aller Länder betrieben hat (im übrigen war da insbesondere eine konservative Regierungspartei federführend), erntet man jetzt die Probleme.
Ich hätte auch nicht jedes Land aufgenommen,aber damals war dies augenscheinlich politisch so gewollt.
Jetzt sind wir an einem Punkt an dem man auf der einen Seite die Risiken und damit verbundenen Kosten sehen muss,aber auf der anderen Seite auch die Vorteile sehen,die unsere Wirtschaft seit der Einführung des Euro genossen hat.
@rüganer...bist du der Auffassung,dass die Renten und Lohnentwicklung ausschliesslich ein Produkt des € sind?
Schau dir doch mal die Inflationsraten seit Einführung des Euro an,da beneiden uns viele Länder der Welt . In den 90er Jahren hatten wir 5,1% und 4,4% Inflation (zu DM-Zeiten).
Seit Einführung des €uro war die Inflation nie höher als 2,6% (im Jahr 2008) und betrug im Schnitt 1,66%.
Dazu haben sicherlich auch die moderaten Tarifabschlüsse beigetragen,die wiederum nur eine geringe Rentenanpassung nach sich zog.
Man kann diese Politik gutheissen oder ablehnen,Fakt bleibt,dass es Deutschland im Vergleich zum Rest in Europa bedeutend besser geht.
Ein Euro-Austritt Deutschlands würde zu einer gravierenden Aufwertung der Nachfolgewährung führen,dadurch der Export einbrechen und Hundertausende an Arbeitsplätzen wegfallen...dadurch die Steuereinnahmen wegbrechen und die Sozialkassen belastet...ein Rattenschwanz mit horrenden Folgen für jeden Einzelnen.
Keiner dieser Nostalgiker sollte aber bitte den Menschen vorgauckeln,dass mit Einführung einer Nachfolgewährung alle Probleme Europas uns nichts mehr angingen und es allen besser gehen würde.
Die eingegangenen Verpflichtungen bleiben und die Wirtschaft rutscht den Bach runter...
@gurke...wer kann sich denn in den Staaten noch deutsche Produkte leisten,die mit einem Schlag 40% teurer werden???
Natürlich wird dann auf billigere Alternativen zurückgegriffen.
15.04.13 12:06
#178
mod
na, joker (zu P 177)
Biste Hellseher?
"wer kann sich denn in den Staaten noch deutsche Produkte leisten,die mit einem Schlag 40% teurer werden???"
In einem System flexibler Wechselkurse ist bekanntlich der
Wechselkurs ein Preis für eine Währung, der von Angebot und Nachfrage
bestimmt wird.
Es könnten dann z.B. auch 5% sein.
Vielleicht ist dann die DM derart attraktiv, dass internationale Anleger
im grossen Stil DM nachfragen.
"wer kann sich denn in den Staaten noch deutsche Produkte leisten,die mit einem Schlag 40% teurer werden???"
In einem System flexibler Wechselkurse ist bekanntlich der
Wechselkurs ein Preis für eine Währung, der von Angebot und Nachfrage
bestimmt wird.
Es könnten dann z.B. auch 5% sein.
Vielleicht ist dann die DM derart attraktiv, dass internationale Anleger
im grossen Stil DM nachfragen.
15.04.13 12:11
#180
kiiwii
im übrigen kann man die Aufnahme des einen oder n
anderen landes in den Euro mit Recht kritisieren, zumindest den zeitpunkt hinterfragen...
Aber haätten wir denn dann jemals den Anschluß der DDR akzeptieren dürfen ??
Die Europrobleme sind alle peanuts im Vergleich zu dem, was wir in den letzten 20 Jahren an Transfers in die neuen Länder geleistet haben.
Aber haätten wir denn dann jemals den Anschluß der DDR akzeptieren dürfen ??
Die Europrobleme sind alle peanuts im Vergleich zu dem, was wir in den letzten 20 Jahren an Transfers in die neuen Länder geleistet haben.
15.04.13 12:14
#181
Nokturnal
Aus dem Osten habt ihr wenigsten mich gehabt...
was hattest den von Griechenland, Italien oder Portugal außer böses Blut ?
15.04.13 12:15
#182
mod
Ich behaupte mal
Wir exportieren zum grossen Teil Waren, die wir als Staat letztlich
wieder selbst bezahlen.
Das zu begründen, wäre sehr diffizil und zeitlich aufwändig.
Was für den Wohlstand einer Nation sinnvoller wäre:
Man stellt Waren her, die den Wohlstand der eigenen Nation verbessert.
(Stichwort: Steigerung der Binnennachfrage).
Dabei denke ich vor allem an qualitatives und nicht nur quantitatives
Wirtschaftswachstum,
also z.B. mehr Umweltschutz, alternative Energie, besere Schulen,
mehr Kitas usw. usw.
wieder selbst bezahlen.
Das zu begründen, wäre sehr diffizil und zeitlich aufwändig.
Was für den Wohlstand einer Nation sinnvoller wäre:
Man stellt Waren her, die den Wohlstand der eigenen Nation verbessert.
(Stichwort: Steigerung der Binnennachfrage).
Dabei denke ich vor allem an qualitatives und nicht nur quantitatives
Wirtschaftswachstum,
also z.B. mehr Umweltschutz, alternative Energie, besere Schulen,
mehr Kitas usw. usw.
15.04.13 12:18
#184
rüganer
180-nur mit dem Unterschied, dass die Transfers
nach Ostdeutschland komplett wieder in den Westen zurückfließen.
15.04.13 12:18
#185
mod
zu P 179 von kiiwii
Wie sich das alles letztlich auswirkt, weiss ich nicht, denn ich
bin kein Hellseher.
Wenn dem so wäre, hätte ich schon an der Börse Millionen
gemacht.
bin kein Hellseher.
Wenn dem so wäre, hätte ich schon an der Börse Millionen
gemacht.
15.04.13 12:21
#188
BarCode
Die EU- bzw. Eurozonentransfers
fließen doch auch zu großen Teilen nach D zurück...
15.04.13 12:24
#189
mod
Rettung unseres Geldvermögens, kiiwii P 176
Die Geldschwemme der EZB führt dazu, dass
die Inflationsrate grösser als der Habenzins ist.
Folge: Schleichende Enteignung des Sparers infolge der Eurokrise.
die Inflationsrate grösser als der Habenzins ist.
Folge: Schleichende Enteignung des Sparers infolge der Eurokrise.
15.04.13 12:28
#191
BarCode
Es gibt billiges Geld,
aber es muss auch einer "kaufen" wollen. Das billige Geld ersetzt nur "verrecktes" Geld...
15.04.13 12:28
#192
mod
Behauptet
der Golman-Sachs-Vertreter G.
Hast du seriöse Zahlen über die M3-Entwicklung?
Bei der Deutschen Bundesbank gab es das monatlich.
Hast du seriöse Zahlen über die M3-Entwicklung?
Bei der Deutschen Bundesbank gab es das monatlich.
15.04.13 12:29
#193
BarCode
Das waren auch nur Näherungswerte.
Niux ist so schwer, wie die Ermittlung der effektiven Geldmenge...
15.04.13 12:31
#194
BarCode
Der bessere Indikator
ist die Inflationsrate. Und da kann ich nix Bedrohliches erkennen...
15.04.13 12:34
#195
mod
trotzdem
Haste Zahlen über die M3-Entwicklung (egal: ob Näherung oder nicht,
ist irrelevant).
Goldman-Sachs hat kein Interesse daran.
Mit der entsprechenden Klicke kam die Verblödung.
ist irrelevant).
Goldman-Sachs hat kein Interesse daran.
Mit der entsprechenden Klicke kam die Verblödung.
15.04.13 12:34
#196
kiiwii
Die sehr klein gewordene Kreditbereitschaft der
Banken als Folge der Krise 2008 ff. hat die Kredit-Geldschöpfung der Banken quasi einschlafen lassen (nicht umsonst haben wir auch immer noch hohe Target-II-Salden...).
Das bedeutet, daß die Geldschöpfung der EZB kompensiert wurde duirch die rückläufige Geldschöpfung der Banken, und infolgedessen ist per saldo die Infrlationswirkung der EZB-Aktivitäten sehr überschaubar, quasi zu vernachlässigen...
Das bedeutet, daß die Geldschöpfung der EZB kompensiert wurde duirch die rückläufige Geldschöpfung der Banken, und infolgedessen ist per saldo die Infrlationswirkung der EZB-Aktivitäten sehr überschaubar, quasi zu vernachlässigen...
15.04.13 12:35
#197
BarCode
Zentralbanken
steuern deshalb (also weil "effektive Geldmenge" so ein unzuverlässiges Merkmal ist) heutzutage nicht die Geldmenge, sondern versuchen, einen Angebots- und Nachfragekorridor zu steuern.
15.04.13 12:42
#199
mod
Der moderne
Monetarismus (Friedman) begründet mathematisch die
zeitliche Verzögerung der Wirkung der Geldpolitik auf den Realsektor.
Ob das stimmt, weiss ich nicht, aber es wird sich zeigen.
Ich bin wissenschaftstheoretisch ein Anhänger des Popper-Kriteriums.
Die Inflationsrate ist eine zeitpunktbezogene Grösse, die nur
aussagt, ob der Warenkorb nominal teurer geworden ist.
Bei der Geldpolitik der EZB liegt ein zeitraumbezogener Prozess vor,
da die EZB laufend Anleihen heimlich aufkauft.
Goldman-Sachs ist eben "genial"
zeitliche Verzögerung der Wirkung der Geldpolitik auf den Realsektor.
Ob das stimmt, weiss ich nicht, aber es wird sich zeigen.
Ich bin wissenschaftstheoretisch ein Anhänger des Popper-Kriteriums.
Die Inflationsrate ist eine zeitpunktbezogene Grösse, die nur
aussagt, ob der Warenkorb nominal teurer geworden ist.
Bei der Geldpolitik der EZB liegt ein zeitraumbezogener Prozess vor,
da die EZB laufend Anleihen heimlich aufkauft.
Goldman-Sachs ist eben "genial"
15.04.13 12:45
#200
Sternzeichen
Ich würde dieses Jahr
den Urlaub lieber in die nördlichen Länder oder gar außerhalb der EU, wenn man nicht gar in Deutschland bleibt, verlegen.
Ich habe es bereits gemacht und gehe in die Steueroase England, Schottland und Nordirland.
Der Euro hat soviel Hass in den südlichen EU-Staaten gebracht, dass dieses Risiko geradezu explodiert ist eine Begegnung der andere Art zu erfahren!
Sternzeichen
Ich habe es bereits gemacht und gehe in die Steueroase England, Schottland und Nordirland.
Der Euro hat soviel Hass in den südlichen EU-Staaten gebracht, dass dieses Risiko geradezu explodiert ist eine Begegnung der andere Art zu erfahren!
Sternzeichen

