Redcare Pharmacy N.V ( Shop Apotheke)
| eröffnet am: | 13.06.23 09:24 von: | BackhandSmash |
| neuester Beitrag: | 16.04.26 18:56 von: | Bilderberg |
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bewertet mit 8 Sternen |
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aber dein vergleich mit q-cells hinkt etwas, damals wurden plötzlich die politischen rahmenbedingungen geändert (spezieller dank an die herren minister rösler und altmeier!), was dazu führte, dass die damals noch führende heimische solarindustrie innert kürzester zeit nach asien abwanderte.
das problem bei redcare ist ein anderes: dünne bruttomarge und fehlende profitabiltät. ich möchte hier wiedermal erwähnen, ebitda-zahlen sind nicht verlässlich, da ohne steuern und abschreibungen.
https://www.finanznachrichten.de/...d-jetzt-wirklich-300-drin-486.htm
Es genügt völlig irgendwo in dieser Range dabei zu sein.
Natürlich hätte ich auch bis morgen mit dem Nachkauf warten können.
Aber wer weiß denn ob es morgen tatsächlich noch mal entsprechend weiter runter geht.
In der Vergangenheit hat sich oft gezeigt der Donnerstag war der beste Kauftag.
In diesem Sinne allen ein glückliches Händchen.
was kann der normale anleger gegen heuschrecken tun?
1. aus dem weg gehen. definitiv die beste strategie, aber hier etwas zu spät.
2. ignorieren und ausharren. das braucht nerven aus stahl.
3. man kann den heuschreckenschwärmen aus der entfernung folgen und abgraste felder günstig aufkaufen. dafür ist es hier aber noch zu früh.....
Holliday:#1705 morgen großer Verfalltag. Ihr wisst aber schon, dass an diesem Freitag (20.03.26) der große Verfalltag (Hexensabbat) ist und dementsprechend die Leerverkäufer den Kurs extra noch einmal drücken.
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Sehe ich völlig anders. Die Positionen der LV haben ja absolut nichts mit dem Verfalltag am Hut. Da verfällt oder ändert sich genau NULL durch den Verfallstag morgen für die LV. Die LV haben keine Aktienoptionen (die morgen verfallen), sondern sich Aktien selber geliehen mit längerer Leihfrist, die weit über den den morgigen Tag geht. Die haben am Montag weiter die gleiche Größe an Position und warten ab bis mal der Boden erkennbar wird. Heute wurde die horizontale Unterstützung bei 36,51€ gerissen und auch beim DAX weicht wie wichtige horizontale Unterstützung rund um den Bereich 22930 immer weiter auf durch den Ölpreisanstieg und könnte u.U. einen weiteren Rutsch am Gesamtmarkt bringen, der auch auf Einzelaktien dann weiter ausstrahlt. Hier kommt also zu den drückenden schlechten News die Redcare selber zuletzt immer wieder rausbrachte auch das Gesamtmarktrisiko noch hinzu. Nächste horizontale Unterstützung liegt unter der 30€ Marke. Und "großer Verfall" ist mit Blick auf den Kursverlauf der Aktie schon seit einem Jahr. Man sollte an dieser Stelle vielleicht auch mal ein Lob an die Weitsicht der LV aussprechen, die anders als die Dauerbeschöniger, hier schon früh die totale Überbewertung und die zunehmende umsatz- und margendämpfenden Wettbewerbsverschärfung erkannt haben und sich entsprechend richtig positionierten. Ich hatte darauf oft auch schon hingewiesen als die Aktie noch doppelt und dreifach so hoch stand. Wurde dafür von bestimmten Leuten immer niedergemacht. Bislang keiner von denen zu sehen die nun sagen würden: "Sorry, da habe ich dir Unrecht getan". Na ja, so ist das eben, wenn man in einem Forum auch die kritischen Dinge anspricht. Kann ich mit leben ;) Ebenso habe ich oft genug gepostet und mit Fakten belegt wie sinnlos und gefährlich es ist auf Analysten zu hören. Genaus hatte ich oft genug auf die noch immer dominierenden Verkaufssignale der CT hingewiesen und von Käufen abgeraten solange diese Signale keine starke Umkehr aufzeigen. Wer sich also mit der Aktie schon vor Monaten beschäftigt hat anstatt mantraartig nur täglich die LV zu beschimpfen als "Drückerbande", der dürfte hier schon lange nicht mehr von den weiter zunehmenden Verlusten betroffen sein, da man verkauft hat oder ebenfalls hier auf der kurzen Seite mitgelaufen ist.
Man sieht ja bei sehr vielen Aktien, daß LV sehr oft völlig richtig liegen mit ihren Einschätzungen, wenn Aktien sehr hohe LV Quoten haben. Gestern z.B. auch wieder bei Hellofresh zu sehen, wo vor den schwachen News eine extreme LV Quote vorlag und man sich fragte warum die LV noch nicht stärker wieder eindecken. Auch dort lagen die LV goldrichtig. Also anstatt nur auf die LV immer mit dem Finger zu zeigen als die "Bösen", vielleicht auch mal an die eigenen Nase fassen und sagen: " Ich bin wohl selber auch mitschuldig, denn ich habe hier konsequent alle klaren Warnsignale in den Wind geschlagen und (schlimmstenfalls) meine Verlust durch überteuerte ständige Nachkäufe auch noch vergrößert anstatt Verluste früh zu begrenzen".
Margin Call: Der Broker verlangt zusätzliche Sicherheiten, da die Verluste steigen. Wenn der Leerverkäufer nicht nachkommt, wird die Position automatisch liquidiert.
Forced Liquidation: Der Broker kauft die Aktien am Markt auf, um die Lieferpflicht zu erfüllen, unabhängig vom aktuellen Kurs. Dies führt zu realisierten Verlusten, die dem Leerverkäufer in Rechnung gestellt werden.
Risiko für den Broker: Wenn der Leerverkäufer pleitegeht und die Verluste nicht begleichen kann, bleibt der Broker als Vertragspartner haftbar. Er muss die Kursdifferenz zahlen, falls der Käufer der Aktie Schadensersatz fordert.
Short Squeeze: Bei massiven Kurssteigerungen (z. B. bei Gamestop) können viele Leerverkäufer gleichzeitig liquidiert werden, was die Kurse weiter in die Höhe treibt – ein dominoartiger Effekt, der die Verluste noch verstärkt.
Zeitpunkt: 20.03.26 11:33
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Unzureichende Quellenangabe
Sorry, aber natürlich ist der Termin-Markt eine sehr sehr wichtige Komponente für die Leerverkäufer und diese sind dort natürlich auch extrem unterwegs.
Die Vorgehensweise ist i.d.R. (natürlich nicht bei allen identisch) wie folgt:
1) Ein Hedgefonds hat ein Objekt für einen Leerverkauf identifizert und leiht sich dann zunächst die Aktien für einen bestimmten Zeitraum (mindestens 90 Tage, eher 180 Tage oder länger) ... dafür muss er Leihe-Kosten direkt aufbringen und zudem Sicherheiten in Form von Liquidität hinterlegen (Margin)
2) Jetzt schreibt der Leerverkäufer i.d.R. zunächst Calls an der Eurex im Geld bzw. tief im Geld (Position des Stillhalters) und dafür bekommt er direkt die Prämie gutgeschrieben ... dieses macht er, da er ja demnächst die geliehenen Aktien am Markt verkauft und dadurch einen "deutlichen" Kursrückgang erwartet bzw. diesen selber bewirkt ... cash-Zufluss durch die Prämie
3) Jetzt fängt der Leerverkäufer an, die geliehenen Aktien am Markt zu verkaufen und dadurch fängt i.d.R. der Kurs an "deutlich" zu bröckeln ... cash-Zufluss durch den erzielten Verkaufserlös
4) Teilweise gehen Leerverkäufer während des Verkaufsprozesses (wenn z.B. 40% bis 60% der geliehenen Aktien bereits am Markt verkauft wurden) und nach dem ersten Abrutsch des Aktienkurses um mindestens 10% oder mehr dann auch noch hin und schreiben Puts auf die Aktien an der Eurex aus dem Geld (Position des Stillhalters eines Puts) und hierfür kassieren sie ebenfalls direkt die Prämie ... durch den Kursrückgang im ersten Abrutsch und die höhere Vola sind die Prämien für die Puts natürlich gestiegen .... die Leerverkäufer haben als Stillhalter der Puts keinerlei Risiko und schlimmstenfalls geht der Aktienkurs weiter runter und dann werden die Calls wertlos und aus den Puts werden ihnen die Aktien dann angedient und diese sind sie ja über die Leihe short ... aus dem Verkauf der Puts cash-Zufluss
Ohne die Wertpapierleihe wäre das Ganze so nicht möglich und die Hedgefonds könnten ja auch einfach selber nur Puts an der Eurex kaufen oder Calls an der Eurex verkaufen, dadurch würde sich aber der Kurs nicht bewegen ... die Wertpapierleihe mit anschließendem Verkauf der geliehenen Aktien im Markt bewirkt ja erst den Kursrutsch und die Eurex wird dann für den "großen" Reibach bzw. für die Generierung von Zusatzeinnahmen benutzt.
Kritisch wird es erst, wenn die Leerverkäufer auch Calls in größerem Umfang geschrieben haben (Punkt 2) und der Kurs dann entgegen ihrer Meinung / Position zum Verfalltag hin deutlich steigt und dann vergrößert sich quasi ihre Shortposition, da sie die geliehenen Aktien irgendwann zurückgeben müssen und zudem als Stillhalter der calls die Aktien bei Fälligkeit der Eurex-Kontrakte on Top noch liefern müssen ... dann kommt es zu massiven Kurssprüngen und dann laufen die shorties den Kursen hinterher (wie bei VW damals oder bei Gamestop etc. ... je größer die short-Position, je größer das Risiko bei einer positiven Unternehmens-News für einen deutlichen Kurssprung).
fällt dieser Mist hier auf ein neues Verlaufstief.
Habe mittlerweile bei 48 / 45 / 37 / und 34 nachgekauft .
Sollte man nun nochmal erhöhen oder auf Kurse unter 30 warten / hoffen ?
Ich schreibe aber auch seit 2021, dass es für mich wahrscheinlicher ist, dass die ShopApotheke pleite geht, als dass sie nachhaltig Gewinn macht.
Ein reiner OTC Versand könnte theoretisch profitabel sein, ist aber nicht möglich bei der aktuellen Gesetzgebung.
Beim RX Versand ist Hopfen und Malz verloren, da man mit 8,35 € oder den jetzt diskutierten 9,50 € noch nicht mal die Versand und Marketing Kosten abgedeckt, vom Arbeitsvorgang ganz zu schweigen.
Und auch in einer Mischkalkulation bringt RX der Art wenig, dass es sich nicht lohnt, auch als Synergie nicht.
Zu lange Wege und keine letzte Meile, zusätzlich Verpackung und so weiter.
Tendenziell jetzt noch stärkere Preissteigerungen durch die Energie, auch Verpackung Steuern werden diskutiert, die vor Ort nur einen Bruchteil in der Bilanz ausmacht.
Vor Ort demonstriert, aber immerhin bleiben dort noch 4 % vom Umsatz hängen, im Versand sind es eher -4 % bis -10 %+ bei apo.com(also wenn man nicht aus Deutschland geflohen ist)
Dagegen drei Lieferungen am Tag vor Ort, in Umlaufkiste ohne Verpackung, aber dafür nicht bei 35° im DHL Auto die Zäpfchen einmal neu geformt.
Ware ist deutlich Temperatur sensibler als die meisten anderen Produkte.
Und der Kunde übernimmt die letzte Meile, weil sowieso dort beim Arzt ist, oder gerade in der Stadt.
Aber abgesehen von den USA, mit kleineren Projekten, halten Sie sich komplett aus dem Arzneibereich fern.
Die Regulatorik einzuhalten, wenn auch nur pro forma, ist kein Problem für Sie. Dennoch lassen Sie es bleiben.
ich nehme an, die Finger von AM Versand zu lassen haben die sich ganz genau durchgerechnet, und ist bei denen eine bewusste Entscheidung, unsicher keine Lücke, die noch riesiges Potenzial hat.
Amazon hat vor einigen Jahren die Firma PILLPACK übernommen und agiert in den USA als lizensierte Versandapotheke mit Lieferung bis zum Kunden!
https://pharmacy.amazon.com/pillpack
In Deutschland haben sie nicht ohne Erfolg im OTC-Bereich mit Versandapotheken zusammengearbeitet - von denen aber dann mehrere abgesprungen sind, nachdem der BGH von diesen eine ausdrückliche Einwilligung zur Verarbeitung von Gesundheitsdaten verlangte. https://www.pharmazeutische-zeitung.de/...potheken-geht-weiter-156114
Die Shortquote ist auf dem Rückzug.
Sie ist unter die 16% gerutscht.
Man sollte es ihnen aber nicht so leicht machen sich einzudecken.
Denn gleichzeitig ist die Verleihrate ja gestiegen.
Link zu iborowdesk gibt es weiter oben bereits.
Also nicht wieder löschen wegen angeblich unbelegter Aussage.
Denke das wird ein schönes Osterfest für langfristig Investierte aber nur meine Meinung.
Das hat scheinbar eine Korrelation.
Also muss man hier nur positiv austauschen und kann dann billiger rein.
Ich werde es nutzen aber wie immer nur meine persönliche Meinung und keine Aufforderung zu irgendwas.
hoffe uns Bilderberg säuft nicht ab vor lauter redcare Aktien.
Mit so einer Anlagestrategie macht man aus viel Geld wenig bis nichts, toll!
Zeitpunkt: 27.03.26 12:48
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Beschäftigung mit Usern/fehlender Bezug zum Threadthema
Aktie: Redcare Pharmacy N.V.
ISIN: NL0012044747
Shortseller: AHL Partners LLP
Short-Position
Alt: 1,26 %
Neu: 1,19 %
Stand gerade hier in den News.
Auch wenn es Zwietracht ( so eine Bezeichnung wäre zutreffend) gegen den Strich geht , hier ist eine Erholung in Sicht.
Allen Investierten weiterhin viel Erfolg.


