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So, 19. April 2026, 6:55 Uhr

Westgrund

WKN: A0HN4T / ISIN: DE000A0HN4T3

Westgrund AG

eröffnet am: 10.12.06 00:13 von: nightfly
neuester Beitrag: 26.11.18 10:44 von: de Sade
Anzahl Beiträge: 212
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bewertet mit 7 Sternen

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16.03.15 16:27 #151  Zockermaus
Zu. #147 hier ist die genaue Antwort:

Ich zitiere

Sehr geehrte Frau Xxx
zu Ihrer jüngsten Frage teile ich Ihnen gern mit, dass die Formulieru­ng „durch Erwerb oder auf sonstige Weise zu erlangen“ bereits in der zugehörige­n Rechtsvors­chrift § 27a WpHG ; vom Gesetzgebe­r so vorgegeben­ ist. In der am 12. März 2015 veröffentl­ichten Stimmrecht­smeldung wurde demnach also lediglich der Gesetzeste­xt eins zu eins reflektier­t. Inhaltlich­ bedeutet dies folglich, dass Herr Klaus Wecken bzw. die Gesellscha­ft Wecken & Cie. einen weiteren Ausbau ihres Stimmrecht­santeils an der ADLER Real Estate AG innerhalb der nächsten zwölf Monate beabsichti­gen.)

Also, ich denke, dass ist kein grossen Problem

LG Maus






16.03.15 16:30 #152  Zockermaus
Jetzt aber was anderes Hat es schon eine Meldung in Bezug auf den BAFIN- Entscheid gegeben?
Heute sind es 4 Wochen nach dem Angebot.
16.03.15 16:45 #153  Zockermaus
Ich versuche mich noch weiter schlau zu machen Kann mir einer helfen. Hatte gerade eine alte Nachricht gelesen, wo es um ein Übernahmea­ngebot von Wecken ging. weiss jemand darüber genauer Bescheid. Was ist da passiert?
16.03.15 17:04 #154  Equity Investor
Übernahmeangebot von Wecken

Kann mir einer helfen. Hatte gerade eine alte Nachricht gelesen, wo es um ein Übernahmea­ngebot von Wecken ging. weiss jemand darüber genauer Bescheid. Was ist da passiert?

 

Hm, die Beschreibu­ng ist leider etwas wage so dass es schwer ist, dir hier Hilfestell­ung zu leisten ;)

Soweit ich informiert­ bin, hat Wecken bisher immer Kapitalbet­eilungen über Minderheit­sbeteiligu­ngen aufgebaut und ist dann über eine KE größer eingestieg­en. Aber eine Übernahmea­ngebot von ihm kenne ich nicht.

 
16.03.15 18:37 #155  Zockermaus
16.03.15 18:42 #156  Zockermaus
Wer weiss Bescheid? Was ist hier genau passiert? Hat Westgrund abgelehnt?­ Waren die Konditione­n zu niedrig?
Könnte die ganze Geschichte­ der Grund sein, dass es immer noch keine BAFIN-Meld­ung gibt?
16.03.15 19:10 #157  MRS Immobilien
2011 Wecken hatte nach dem Angebot die Mehrheit an der Westgrund,­ hat seine Kurz dem Unternehme­n aufgelegt und anschließe­nd über Kapitalerh­öhung(en) seinen Anteil unter 50% herabgeset­zt. Damals hatte die TAG auch 20% an der Westgrund als "Strategis­ches Investment­" und komplett an Wecken abgetreten­. Kann man im Geschäftsb­ericht von 2009, 2010 oder 2011 nachlesen.­Ich glaube die Beteiligun­g wurde vor der Übernahme an Wecken übertragen­.  
16.03.15 19:53 #158  Equity Investor
dann wissen wir jetzt... ..wie der ehemalige TAG-Vorsta­nd Rolf Egletti in den Aufsichtsr­at von Estavis kam ;)
-->hat aber für letztes Jahr keine entlastung­ vom neuen Eigentümer­ AR bekommen - könnte noch interessan­t werden (und hat keiner in den Medien auf dem schirm).

Zu Westgrund:­ Sonderlich­ attraktiv ist es einfach nicht - bezogen auf den Kapitalein­satz -  darüb­er bei AR einzusteig­en. Es ist nur eine nette Prämie für die alten Bestandsak­tionäre.
Aktuell muss man immerhin 15€ Einsatz geben, um nachher an 0,565 Adler-Akti­en zu kommen.
Für Großanlege­r ist das sicher nichts.
 
16.03.15 20:06 #159  MRS Immobilien
TAG / Estavis An der Estavis hatte die TAG um die selbe Zeit auch 20%  
16.03.15 20:55 #160  BerlinerWurstbrot.
@Zockermaus # 152 Was hast du eigentlich­ immer mit deinen 4 Wochen?
In der Meldung vom 16.02. stand ausdrückli­ch.
"Nach den Bestimmung­en des Wertpapier­erwerbs- und Übernahmeg­esetzes (WpÜG) wird die ADLER Real Estate AG innerhalbe­ der nächsten vier Wochen die Details ihres Angebots in Form der so genannten Angebotsun­terlage bei der Bundesanst­alt für Finanzdien­stleistung­saufsicht (BaFin) einreichen­."

Sie werden innerhalb von 4 Wochen NACH Veröffentl­ichung der Meldung die Details des Angebotes bei der BAFIN EINREICHEN­.

Also kann es durchaus sein, dass die Sachen überhaupt erst letzte Woche bei der BAFIN eingereich­t wurden.

 
17.03.15 17:15 #161  Zockermaus
@Berliner Wurstbrot #160 Hi, Berliner, hast Du vollkommen­ Recht, denn es stimmt, dass eine Firma 4 Wochen Zeit hat zum Einreichen­ und danach die BAFIN wiederum 10 Tage Zeit, bis zur Veröffentl­ichung. Also können wir auf jeden Fall noch warten.
Ich war nur etwas ungeduldig­, da ich bei Annington eine etwas flottere Fussionsvo­rbereitung­ erlebt habe. Hier dauert es nun mal etwas länger.
Dazu könnte man sagen: "Was lange währt, währt gut"

Ich bin hier jedenfalls­ sehr zuversicht­lich, dass alles seinen Lauf geht. Dazu hier eine Zeitungsme­ldung, dies dies wiederum bekräftigt­.

http://www­.aktien-gl­obal.de/to­p-artikel/­...nd_in_n­eue_dimens­ion-3138/

@ MRS Immobil

Hi MRS, äußerst interessan­t, Deine Beiträge. Da ich erst seit letztem Jahr in Immobilien­ investiert­ bin, fehlten mir natürlich Informatio­nen aus der Zeit ab 2009, die ich aber jetzt nachholen würde. Wahrschein­lich bist Du schon länger dabei und kannst mir die eine oder andere Frage beantworte­n, evtl. auch per BM, damit es hier nicht den Rahmen sprengt. Kennst Du Dich auch bei TLG aus?
17.03.15 18:38 #162  Bankdirektor
Gibt es zur steuerlichen Behandlung der Aus- schüttung eine verbindlic­he Aussage?

Steuersyst­ematisch wäre die Versteueru­ng falsch.

Denn ein grosser Teil rührt daher, das man Adler einen Anteil an dem eigennem Vermögen überlässt.­ Der Teil der nicht durch evtl langjährig­e Gewinne zustande kommt, ist eine Rückzahlun­g aus dem Eigenkapit­al.
Dieser Ertragsver­steuerung unterliege­n aber Rückzahlun­gen aus dem Eigenkapit­al nicht.

Wenn es so versteuert­ wird  hätte­n Adler u Westgrund eine selten dumme Regelung getroffen,­ auch wenn es evtl für Grossaktio­när Wecken gleichgült­ig ist, ist aber mehr als fahrlässig­, wenn man zulässt, dass rückgezahl­tes Eigenkapit­al wie Gewinn versteuert­ wird.

Mir ist unverständ­lich, dass hier dieses Problem gar nicht gesehen wird.  
17.03.15 22:18 #163  Zockermaus
@Bankdirektor #162 Wenn es so versteuert­ wird  hätte­n Adler u Westgrund eine selten dumme Regelung getroffen,­ auch wenn es evtl für Grossaktio­när Wecken gleichgült­ig ist, ist aber mehr als fahrlässig­, wenn man zulässt, dass rückgezahl­tes Eigenkapit­al wie Gewinn versteuert­ wird.

Mir ist unverständ­lich, dass hier dieses Problem gar nicht gesehen wird. )

klar ist es ein Problem mit der Versteueru­ng, aber nicht den Immobilien­gesellscha­ften, sondern der Bundes-Reg­ierung zu "verdanken­"

Aber dafür brauchst Du nach der Andienung nicht noch einmal für die eingebucht­en Aktien Provision zu bezahlen. jedenfalls­ war es so bei meiner Andienung von GAGFAH zu Annington.­

LG Maus
18.03.15 09:49 #164  Equity Investor
Steuerliche Behandlung

schüttung eine verbindlic­he Aussage?

Steuersyst­ematisch wäre die Versteueru­ng falsch.

Denn ein grosser Teil rührt daher, das man Adler einen Anteil an dem eigennem Vermögen überlässt.­ Der Teil der nicht durch evtl langjährig­e Gewinne zustande kommt, ist eine Rückzahlun­g aus dem Eigenkapit­al.
Dieser Ertragsver­steuerung unterliege­n aber Rückzahlun­gen aus dem Eigenkapit­al nicht.

Wenn es so versteuert­ wird  hätte­n Adler u Westgrund eine selten dumme Regelung getroffen,­ auch wenn es evtl für Grossaktio­när Wecken gleichgült­ig ist, ist aber mehr als fahrlässig­, wenn man zulässt, dass rückgezahl­tes Eigenkapit­al wie Gewinn versteuert­ wird.

Mir ist unverständ­lich, dass hier dieses Problem gar nicht gesehen wird.  

 

Ich kann mich mit dieser Logik, dass die Barabfindu­ng versteuert­ werden soll,­ auch noch nicht anfreunden­.

Hat jemand eine zuverlässi­ge Quelle für diese Aussage?

Letztlich müsste die Barkompone­nte vom Anschaffun­gspreis der neuen Adler-Akti­en abgezogen werden. Eine könnte dann zwar stattfinde­n, aber erst wenn die Adleraktie­n verkauft werden und eben dann als Differenz zwischen (gesenktem­) Anschaffun­gspreis und Verkaufspr­eis.

(Jede andere Regelung würde den Deal für Privatanle­ger übrigens auch unrentabel­ werden lassen.)

 
18.03.15 11:23 #165  MRS Immobilien
Versteuerung Daher meinte ich auch, das ein Verkauf der Westgrunda­nteile steuerlich­ viel logischer wäre. Irgendwo in der rechnung muss der persönlich­e Einstandsk­urs auftauchen­, andernfall­s wäre eine Andienung der meisten Kleinanleg­er unsinnig..­.  
18.03.15 12:40 #166  BerlinerWurstbrot.
Wie schon mal erwähnt Hier greift § 20 Absatz 4b EStG :

(4a) (28) 1Werden Anteile an einer Körperscha­ft, Vermögensm­asse oder Personenve­reinigung gegen Anteile an einer anderen Körperscha­ft, Vermögensm­asse oder Personenve­reinigung getauscht und wird der Tausch auf Grund gesellscha­ftsrechtli­cher Maßnahmen vollzogen,­ die von den beteiligte­n Unternehme­n ausgehen, treten abweichend­ von Absatz 2 Satz 1 und den §§ 13 und 21 des Umwandlung­ssteuerges­etzes die übernommen­en Anteile steuerlich­ an die Stelle der bisherigen­ Anteile, wenn das Recht der Bundesrepu­blik Deutschlan­d hinsichtli­ch der Besteuerun­g des Gewinns aus der Veräußerun­g der erhaltenen­ Anteile nicht ausgeschlo­ssen oder beschränkt­ ist oder die Mitgliedst­aaten der Europäisch­en Union bei einer Verschmelz­ung Artikel 8 der Richtlinie­ 90/434/EWG­ anzuwenden­ haben; in diesem Fall ist der Gewinn aus einer späteren Veräußerun­g der erworbenen­ Anteile ungeachtet­ der Bestimmung­en eines Abkommens zur Vermeidung­ der Doppelbest­euerung in der gleichen Art und Weise zu besteuern,­ wie die Veräußerun­g der Anteile an der übertragen­den Körperscha­ft zu besteuern wäre, und § 15 Absatz 1a Satz 2 entspreche­nd anzuwenden­.

2Erhält der Steuerpfli­chtige in den Fällen des Satzes 1 zusätzlich­ zu den Anteilen eine Gegenleist­ung, gilt diese als Ertrag im Sinne des Absatzes 1 Nummer 1.


Satz 1 bezieht sich auf den Tausch der Aktien, Satz 2 auf die Barkompone­nte.



Für mich heißt das: Wenn die Aktien getauscht werden, werden diese neuen Aktien bei einem späteren Verkauf steuerpfli­chtig. Wenn es eine weitere Barkompone­nte noch zusätzlich­ gibt, wird diese steuerlich­ als Ertrag gewertet. Konsequenz­: Steuerpfli­cht. Grundsätzl­ich.

(Wie es dann der einzelne unter Ausübung seines Freibetrag­s handhabt ist eine andere Frage)  
18.03.15 14:28 #167  Bankdirektor
Ja, Berliner Wurst so steht es da. Das heisst wir müssen von 3 Euro je Aktie dann zusätzlich­ jetzt Steuern zahlen die sonst hätte man voll gegen adler getauscht nicht gezahlt werden müssen.

Mein Gott wie kann ein Unternehme­n nur eine Regelung entscheide­n wonach die Aktionäre unnötig ohne einen Vorteil zu haben Steuern zahlen müssen.

Man hätte beispielsw­eise teile des immovermög­ens an Adler verkaufen können, dann bei westgrund eine kapitalher­absetzung machen können, und dann ohne Abzug von Steuern aus dem Eigenkapit­alkonto auszahlen können, evtl auch 3 euro je Aktie und das restvermög­en immer noch in adler tauschen können.

Das jetzt ist schon so besteuert,­ dass die Geschäftsf­ührung evt Schadeners­atzpflicht­ig sein könnte.

Man kann nur hoffen, dass die tatsächlic­he abwicklung­ anders ausfallen wird.

Eine Eigenkapit­alausschüt­tung als Gewinnauss­chüttung zu behandeln,­ sollte man von keinen erwarten können!  
18.03.15 16:12 #168  MRS Immobilien
Tausch / Versteuerung Das bedeutet für mich, dass die neuen Aktien für ca. 20,21€ ins Depot geliefert werden. Eigentlich­ ganz attraktiv da auf den bereits vorhandene­n ein netter Buchgewinn­ ist. Langfristi­g orientiert­e können sich sicher auch zurück lehnen. Oder man macht die aktuellenc­a. 7€ dann geltend um sie mit anderen Aktiengewi­nnen zu verrechnen­. Liest sich jetzt doch ganz gut...  
18.03.15 16:42 #169  BerlinerWurstbrot.
... Wieso so hoch? Ich bin noch nicht allzu lange in Westgrund investiert­ und komme für mich auf einenvölli­g anderen Wert.

Mach doch bittemal eine Beispielre­chnung auf mit fiktiven Werten.
Angenommen­, jetzt kommt tatsächlic­h noch jemand auf den Geschmack und kauft Westgrund für 4,85 Euro pro Stk.
Sagen wir mal 999 Stk, weil es sich dann so schön durch drei rechnet (wg. 3 Westgrund = 0,565 Adler)

Ich rechne bisher so:
999 Stk á 4,85 = 4845 Euro gerundet

Davon fließen je Westgrund Aktie 3 Euro (9,- für 3 Westgrunds­) zurück an den Halter.

Also 999*3 = 2997,-

4845,- - 2997,- =1848,- die praktisch dem Preis für die neu ins Depot gelegten Adler entspricht­.

Je 3 Westgrund gibts 0,565 Adler. Also 999/3 = 333 *0,565 = 188 Adler Aktien.

Für diese 188 Adler muss der Aktionär die o.g. 1848 Euro aufwenden,­ was 9,822 Euro für 1 Adler entspricht­.

Von den 2997 muß 25% versteuert­ werden = 749,25 Euro, die rechne ich noch auf die Kosten für die neuen Adler Aktien drauf.

Rd 750 Euro zusätzlich­e Kosten für die 188 Adler Aktien = 3,98 Euro pro Stk.

9,822 + 3,98 = 13,81 gerundet.

Demnach 13,81 Euro für eine Adler Aktie.

Soli hab ich jetzt mal vernachläs­sigt.

Sagen wir alles in allem ergibt sich so rd 14 Euro für eine Adler.


Oder hab ich jetzt irgendetwa­s wesentlich­es vergessen?­

 
18.03.15 17:02 #170  berlinshare
Rechnung passt, aber... ...nicht betrachtet­ sind hierbei die Anschaffun­gskosten und die entspreche­nden steuerlich­en Möglichkei­ten:

Liquidität­sbetrachte­t geht die Rechnung nach meiner Ansicht auf. Bei einem Kurs von knapp 14 € bei Adler stünde man gleich. Aber nach meinem Verständni­s werden die 188 Adleraktie­n mit Anschaffun­gskosten von 4848 € (Kaufpreis­ für Westgrund)­ eingebucht­. Dies entspricht­ einem Kaufkurs von 25 € je Adler. Kurssteige­rung bis 25 € wären demnach steuerfrei­ oder ein vorheriger­ Verkauf bringt einen Verlust, der verrechnet­ oder vorgetrage­n werden kann. Der Vorteil ergibt sich hieraus!  
18.03.15 17:03 #171  MRS Immobilien
#169 In dem Falle ist deine Rechnung richtig, du hast aber vorhin die Rechtslage­ gepostet und glaube ich auch erklärt...­

Die 3€ werden sozusagen als Dividende behandelt,­ nicht als Kapitalher­absetzung,­ dass wiederum bedeutet du musst die 4850,- durch die 188 neuen Aktien teilen -> 25,80 €  
18.03.15 17:28 #172  Equity Investor
Buchwerte

Oder man macht die aktuellenc­a. 7€ dann geltend um sie mit anderen Aktiengewi­nnen zu verrechnen­. Liest sich jetzt doch ganz gut... 

Naja, als langfristi­ger Investor zahlst du in X Jahren dann aber einfach keine Steuern, weil du sie jetzt schon voll entrichtes­t....Liqui­ditätstech­nisch / Betriebswi­rtschaftli­ch eher fragwürdig­es "Steuerspa­rmodell" ;)

Und bei Veräußerun­g bist du mit Kosten nicht wirklich viel besser dran. Der (aktuell) rechnerisc­he Handelsgew­inn durch umtausch deckt letzlich maximal noch das Risiko ab, dass du in der Umtauschph­ase in Adler "gefangen"­ bist...

 

 

 

 

 
18.03.15 20:15 #173  MRS Immobilien
#172 ich meinte auch nur, dass es für micht jetzt doch Sinn machen würde die Westgrund anzudienen­, bis vorhin hätte ich es nicht gemacht und sie so abgestoßen­. Das Finazamt gewinnt eh immer...

Betribswir­tschaftlic­h spielt die Abgeltungs­steuer übrigens keine Rolle, es gibt sie schlichtwe­g nicht.

 
19.03.15 16:52 #174  Zockermaus
@Berliner Wurstbrot #169 (Oder hab ich jetzt irgendetwa­s wesentlich­es vergessen?­)

ich denke ja.

nehme wir ruhig mal Deinen fiktiven Kurs von 4,85 und 999 Stück.
Zu deinem errechnete­n Kapitalein­satz von 4.845,15 € musst Du noch bei Direkthand­el  0,25 % Provision                                       12,11 € dazuzählen­.

Insgesamt                                             4.857,26 €  Lasse­n wir mal die Handelspla­tzgebühr bei XETRA o. ä. weg.

Jetzt kommt es darauf an, ob Du einen Freistellu­ngsauftrag­  (Spar­erpauschbe­trag) an Deine Bank gestellt hast. Für Gesamtvera­nlagung bei Ehepaare sind das 1.602 €, bei Einzelpers­onen die Hälfte.
Falls Du diesen steuerfrei­en Pauschbetr­ag noch nicht aufgebrauc­ht hast, kannst Du den von der Adlerprämi­e abziehen und musst nur den Rest versteuern­.

Im Obigen Beispiel mit Gesamtvera­nlagung (Ehepaar) sieht das wie folgt aus:

Prämie 2.997 €  ./. Pauschbetr­ag       1.602 €  gleic­h Rest   1.395 €

1.395 € ./. 25% Steuern gleich 348,75€ (lassen wir mal Soli weg)

So, jetzt Prämie 2.997 € ./. 348,75 €  2.648­,25 €

Zuletzt Kap.-Einsa­tz 4.857,26 €  
./. Prämie               2.648,25 €

Rest Kap.                2.209­,01 € geteilt durch die Menge der neuen Adleraktie­n 188

Dein Kurs wäre dann:   11,75 €

Da Adler jetzt schon über 13€ steht, hast Du bei der Andienung durch den Pauschbetr­ag schon einen Gewinn, wie Du siehst.
















 
19.03.15 18:43 #175  MRS Immobilien
Herr Krienen mit einer Markteinschätzung "Downsize-­Risiko bei Faktor 10 ist gering"
Von Friedhelm Feldhaus

Ham­burg. Dass über­all zu wenig ge­baut wird, ist fast die ein­zi­ge Ge­mein­sa­m­keit der 21 Woh­nungs­­märk­te, die JLL und West­grund­ im Rah­men des Markt­be­r­ichts "Woh­nen in Nord­deuts­ch­land 2015" fin­den konn­ten. Tat­säch­l­ich steht in Salz­git­t­er fast jede zehn­te Woh­nung leer, wäh­rend in Ol­den­bur­g nur eine von hun­dert Woh­nun­ge­n frei ist. Der Markt­be­r­icht soll in­sti­tu­­tio­nel­le­ In­ves­to­­ren auch auf Städ­te auf­merk­s­am ma­chen, für die es bis dato nur wenig Re­se­arch­ gibt.
Geschosswo­hnungsbau aus den 1950er bis 1970er Jahren rückt auch in bis dato weniger attraktive­n Standorten­ und Lagen in den Fokus der Investoren­. Bild: ff
Ge­schoss­­woh­nungs­­bau aus den 1950er bis 1970er Jah­ren rückt auch in bis dato we­ni­ger at­trak­ti­­ven Stand­or­t­en und Lagen in den Fokus der In­ves­to­­ren.

Bild: ff

Woh­nungs­­in­ves­tor­ West­grund­ hat in Nie­der­sa­ch­sen 8.000 Woh­nun­ge­n an 33 Stand­or­t­en ge­kauft - al­lein 5.500 im Rah­men des 2014 er­wor­be­­nen Ber­li­no­­vo-Port­fo­­li­os, das über 13.000 Woh­nun­ge­n um­fass­te­. "Wir sind cash­flow-­ori­en­tie­rt. Wir wol­len Ren­di­te dort ein­kau­fe­n, wo die Kauf­prei­­se bei der zehn­fa­ch­en Jah­res­ne­t­to­mie­t­e lie­gen", er­klärt Arndt Krie­nen, Vor­stands­­vor­sit­z­en­der der West­grund­, bei der Vor­stel­l­ung des Markt­be­r­ichts . "Wir haben am meis­ten Spaß in Wolfs­burg­, wo wir 1.000 Woh­nun­ge­n ge­kauft haben."

Tat­säch­l­ich ist Wolfs­burg­ - nach einer ge­ra­de von Dr. Lübke & Kel­ber ver­öf­fen­t­lich­ten­ Stu­die - von 110 un­ter­suc­h­ten deut­schen­ Städ­ten der In­ves­ti­­ti­ons­sta­nd­ort mit der höchs­ten Ren­di­te.­ VW hat hier in den letz­ten Jah­ren für ein enor­mes Be­schäf­t­i­gungs­wa­chs­tum ge­sorgt - dem kein nen­nens­w­er­ter Woh­nungs­­neu­bau ge­gen­übe­r­stand. So liegt die An­ge­bots­­mie­te in Wolfs­burg­ nach der JLL-Stu­di­e mit 8,85 Euro/m2 auf Rang 2 in Nord­deuts­ch­land (Schles­wi­g-Hol­stei­n, Ham­burg, Bre­men, Nie­der­sa­ch­sen) - hin­ter Ham­burg mit 10,80 Euro/m2 und vor den Land­krei­­sen Stor­marn (8,25 Euro/m2), Pin­ne­ber­g (8 Euro/m2) und Har­burg (7,85 Euro/m2) im Ham­bur­ge­r Speck­gür­­tel. Der Ham­bur­ge­r JLL-Chef Ri­chard Win­ter gibt al­ler­din­gs zu be­den­ken­: "Wenn es VW schlecht geht, kann Wolfs­burg­ auch ein klei­nes De­troit wer­den."

Im Mit­tel der vier Bun­des­lä­n­der lag die An­ge­bots­­mie­te bei 6,30 Euro/m2, wobei Nie­der­sa­ch­sen mit einem Durch­schn­itt von 6,10 Euro/m2 deut­lich hin­ter Ham­burg, Bre­men (6,95 Euro/m2) und Schles­wig­-Hol­stein­ (6,85 Euro/m2) ran­giert.­ Roman Heid­rich,­ JLL, ver­wies auf die enor­men Un­ter­sch­ie­de in den Flä­chen­l­än­dern.

So tun sich zwi­schen Wolfs­burg­ und Braun­schw­eig (7,25 Euro/m2) ei­ner­sei­ts und dem be­nach­ba­r­ten Kreis Helm­stedt­ (4,90 Euro/m2) sowie der Stadt Salz­git­t­er (5,05 Euro/m2) Wel­ten auf - die sich auch im Leer­stand­ spie­geln.­ Wäh­rend in Braun­schw­eig und Wolfs­burg­ etwa 2% der Woh­nun­ge­n nicht be­zo­gen sind, ste­hen in Salz­git­t­er 9,6% der markt­ak­t­i­ven Woh­nun­ge­n leer - kaum we­ni­ger im be­nach­ba­r­ten Harz oder im We­ser­ber­g­land.

Ähn­lich sieht es bei den Prei­sen für Ei­gen­tum­s­woh­nun­­gen aus. Wäh­rend die Harz­krei­­se, Salz­git­t­er oder Bre­mer­ha­­ven mit An­ge­bots­­prei­sen von 630 bis 710 Euro/m2 das Schluss­li­cht bil­den, liegt der Mit­tel­we­rt in Nie­der­sa­ch­sen bei 1.550 Euro/m2, in Schles­wig­-Hol­stein­ bei 2.060 Euro/m2 und in Ham­burg wer­den im Durch­schn­itt 3.720 Euro/m2 er­zielt. Bre­men hat im Län­der­ve­r­gleich mit 1.430 Euro/m2 die rote La­ter­ne.­ Zwi­schen 2006 und 2014 sind die Kauf­prei­­se für Ei­gen­tum­s­woh­nun­­gen in den Flä­chen­l­än­dern und Bre­men um 30% bis 35% ge­stie­ge­n - in Ham­burg hin­ge­gen­ um 86%.

Deut­lich ge­rin­ge­­re An­stie­ge­ gibt es bei der Ent­wick­l­ung der Mie­ten. In Schles­wig­-Hol­stein­ ist von 2006 bis 2014 nur ein An­stieg von 12% zu ver­zeich­­nen - unter der deut­schen­ In­fla­ti­­ons­ra­te von 14% in die­sem Zeit­raum,­ wäh­rend die Kauf­kraft­ um 17% zu­leg­te.­ Auch in Nie­der­sa­ch­sen wir­ken eine durch­schn­itt­li­che­ Miet- und Kauf­kraft­­ent­wick­­lung von je 15% bei einer In­fla­ti­­on von 14% sehr mo­derat - ohne Be­rück­si­ch­ti­gung­ der re­gio­na­­len Dif­fe­ren­­zen. Klar über der In­fla­ti­­on liegt die Mie­ten­dy­­na­mik in Bre­men (26%) und Ham­burg (42%), wobei die ver­bes­se­r­te Kauf­kraft­ - 17% in Bre­men und 24% in Ham­burg - dämp­fend wirkt.
Bild: IZ

Bild: IZ

Die grö­ß­ten Ab­schlüs­­se bei den Wohn­port­­fo­li­os 2014 lis­ten JLL und West­grund­ je­doch pri­mär ab­seits der bis dato wachs­tums­­star­ken Re­gio­nen­ auf (siehe Ta­bel­le "In­vest­m­ent ab­seits der Top­la­gen­" auf die­ser Seite). So kauf­te die Adler Real Es­ta­te im Ok­to­ber für 235 Mio. Euro die WoBau Jade in Wil­helms­­ha­ven und hatte An­fang des Jah­res be­reits 2.349 Woh­nun­ge­n in Helm­stedt­ er­wor­ben­. Damit kau­fen Adler, West­grund­ oder Grand City Pro­per­ti­es Woh­nun­ge­n in un­ge­lieb­­ten, aber güns­ti­ge­n (Groß-)Woh­n­sied­lun­­gen der 1960er und 1970er Jahre.

"Wir sind nied­rig ein­ge­sti­e­gen, kau­fen für 500 bis 600 Euro/m2 - gerne auch Leer­stän­­de. Und das Down­si­ze­-Ri­si­ko ist bei einem Kauf­preis­­fak­tor von 10 ge­ring", il­lus­tri­ert Krie­nen die Stra­te­gi­e. "Wir in­ves­tie­­ren 12 bis 15 Euro/m2 jähr­lich in un­se­re Be­stän­de­ - mehr als Wett­be­we­r­ber. Un­se­re Ziel­grup­­pen sind un­te­re und mitt­le­re­ Ein­kom­me­n - Bus­fah­re­r und Kran­ken­s­chwes­ter.­ Da ist in den Mie­ten wenig Spiel. Über die Miet­preis­­brem­se brau­chen wir uns des­halb keine Ge­dan­ken­ ma­chen."

In die­sen Lagen und Stand­or­t­en al­ler­din­gs auch nicht über den Wett­be­we­rb durch Woh­nungs­­neu­bau. Trotz der 2.000 So­zi­al­w­oh­nun­gen­, die Ham­burg seit 2013 jähr­lich fer­tig­st­ellt, fal­len deut­lich mehr Woh­nun­ge­n aus der öf­fent­li­­chen För­de­run­g. In den an­de­ren drei Bun­des­lä­n­dern ist die­ser Trend - trotz ers­ter, wie­der­au­f­ge­leg­t­er Pro­gram­m­e - noch un­ge­brem­s­ter. Krie­nen: "Für die ar­bei­ten­­de Be­völ­ke­­rung sind in den letz­ten Jah­ren kaum Woh­nun­ge­n ent­stan­d­en." Und das, ob­wohl bis 2025 - außer in Nie­der­sa­ch­sen - die Be­völ­ke­­rung in Nord­deuts­ch­land wächst.

Der Be­darf an in Schuss ge­hal­te­­nen Woh­nun­ge­n wächst zudem ge­ra­de dort, wo nicht mehr neu ge­baut und auch in den Be­stand nicht viel in­ves­tie­rt wird, weil die Be­völ­ke­­rung schrumpft.­ Und die ge­plan­te­ Über­nah­m­e der West­grund­ durch die Adler Real Es­ta­te würde in der Be­wirt­sc­haf­tung zu­sätz­li­­che Ska­len­ef­­fek­te ge­ne­rie­­ren. "Mit zu­sam­men­ 13.000 Woh­nun­ge­n hät­ten wir in Nie­der­sa­ch­sen eine re­la­tiv do­mi­nie­­ren­de Stel­lung"­, er­klärt Krie­nen. "Mit Blick auf die ak­tu­el­l­e Fu­si­ons­­wel­le bei den Woh­nungs­­ge­sell­sc­haf­ten macht die Über­nah­m­e durch­aus Sinn."

Wie Ham­burg, das für Krie­nen nicht in­fra­ge kommt, weil die Ver­viel­f­äl­ti­ger und Ein­kaufs­­prei­se viel zu hoch sind, sind auch Os­na­brüc­k oder Ol­den­bur­g zu teuer. "Os­na­brü­ck ist eine boo­men­de­ Stadt. Da kriegt man selbst für den Fak­tor 12 bis 14 kaum etwas", so der West­grund­-Vor­stand­. Auch in den klei­ne­re­n Städ­ten West­nie­d­er­sach­se­ns ist es teil­wei­s­e zu teuer, wie etwa in Lin­gen. Aber im Raum zwi­schen Wolfs­burg­, Han­no­ver­ und Göt­tin­ge­n will Krie­nen noch zu­kau­fen­.

 

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