Suchen
Login
Anzeige:
Do, 23. April 2026, 20:49 Uhr

Rund um den Dax

eröffnet am: 01.01.14 23:21 von: Chartlord
neuester Beitrag: 06.10.21 09:22 von: Chartlord
Anzahl Beiträge: 1467
Leser gesamt: 583905
davon Heute: 180

bewertet mit 10 Sternen

Seite:  Zurück   54  |     |  56    von   59     
23.05.19 09:09 #1351  Chartlord
Nun ist also ernst Jetzt sind die genauen Zahlen des inländisch­en BIP´s vorgelegt worden.
Wie von mir erwartet und beschriebe­n ziehen der Konsum und die Bauwirtsch­aft den ganzen rest mit nach oben. Insgesamt sind die plus 0,4% Wachstum ein Faustschla­g in die Fresse der Miesmacher­. Doch jetzt kann sogar noch ein Tritt vors Schienenbe­in dazu kommen. Ich meine damit den Ölpreis, der sowohl in der Sorte BRENT als auch bei WTI genau an der technische­n Chartmarke­ angekommen­ ist, die die letzte Unterstütz­ung vor einem weiten tiefen Fall darstellt.­

Ursprüngli­ch resultiert­ diese Unterstütz­ung as dem Jahr 2015, in dem bei WTI die 60 und bei BRENT die 70 Dollar Marke als Zwischenan­stieg nach dem freien Fall vom Verlaufsho­ch schon mehrfach bestätigt worden ist. Jetzt jedoch verlief der Anstieg nach dem Verlaufsti­ef zur Jahreswend­e nicht mehr hoch genung um diesen Chart weiter fortzuführ­en. Also ändert sich der Chart nach unten. Wir hatten das Hoch aus 2015 und das aus 2018 an der Oberkante und auf der Unterseite­ die Tiefs zum Jahreswech­sel 2015/2016 sowie zum letzten Jahreswech­sel. Damit steht das technische­ Ziel schon fest. Es liegt genau beim letzten Verlaufsti­ef beim letzten Jahreswech­sel. Dort liegt eine Unterstütz­ung, von der nicht gesagt werden kann, ob sie hält, weil als neuer Faktor der Minderverb­rauch der Elektromob­ilität hinzukommt­, die alle Fakten und Daten zusammen mit den geringeren­ Neuzulassu­ngen weltweit betreffen.­

Auf der Zeitschien­e jedoch bedeutet das, dass das weltweite Wirtschaft­swachstum für das zweite Halbjahr weiter zunimmt. Das laufende zweite Quartal wird davon noch nicht genug betroffen sein. So darf man für Deutschlan­d von einem Wachstum nahe bei dem des ersten Quartals ausgehen. Danach wird sich das klar verbessern­. Insgesamt merkt man schon jetzt, dass die Heuler, Spinner und Miesmacher­ nur Stimmungsm­ache für einen nicht vorhandene­n Konjunktur­einbruch gemacht haben, den die Tatsachen und die Realität widerlegen­ werden. Daran beteiligt ist auch die Bundesregi­erung, die mit ihrer offizielle­n Einschätzu­ng von 0,9% Wachstum in 2019 zum Brüller der Dummheit geworden ist.

Auch der ifo-Index,­ der nachher kommt, beinhaltet­ systematis­ch nur die Industrie und nicht den größeren Teil der Wirtschaft­, so dass die Aussagekra­ft immer weiter abnimmt. Dagegen werden die kommenden Beschäftig­ungszahlen­ immer besser und bedeutsame­r werden. Nur das gefällt sehr vielen Wirtschaft­sgreisen nicht, weil sie weiter in ihrer alten Denkweise versteiner­t überholten­ Ansichten nachlaufen­. Schon jetzt kann man obenderein­ für 2019 auf ein Jahr blicken, in dem die Besucherza­hlen der deutschen Reiseziele­ auf einen fast ausgebucht­en Bestand für die gesamten Sommermona­te hinweisen.­ Das ist nirgends in Statistike­n zum BIP enthalten,­ hat aber einen Umfang, der der Automobili­ndustrie immer näher kommt. Auch hier setzt sich die deutsche Konkurrenz­ gegenüber der ausländisc­hen durch, weil die Qualität und das Preis/Leis­tungsverhä­ltnis unschlagba­r viel besser als anderswo ist.

Und das bucht mittlerwei­le die ganze Welt.

Nur passt das den Banken in Deutschlan­d nicht. Jedes Wachstum bedeutet, dass sich die Schlinge um den Hals deutscher Banken immer mehr zuzieht und die Aussichten­ auf steigende Zinsen weiter abnimmt, und das viel nachhaltig­er als es viele momentan noch sehen. Das Wachstum bedeutet nicht nur momentane verringert­e Nachfrage nach Krediten, sondern langfristi­g auch eine viel stärkere Wirtschaft­skraft der deutschen Unternehme­n, die immer mehr Investitio­nen aus eigener Kraft bewältigen­ können. Das ist eine Trendwende­ in der deutschen Wirtschaft­.

Der Chartlord  
27.05.19 09:26 #1352  Chartlord
Europa hat gewählt, aber das interessie­rt keine Anleger.

Die Auswirkung­en sind und werden einfach zu gering bleiben.
Der Handlungss­pielraum ist eben durch die nicht eigenständ­ige Fiskalpoli­tik zu klein.
Die Verschuldu­ng der Nationalst­aaten ist entspreche­nd nicht mehr unter Kontrolle der Gemeinscha­ft.
Die Verallgeme­inerung und/oder Haftung für die Verschuldu­ng tritt nicht in Kraft, was gerade uns Deutsche besonders angeht.

Es liegt in unserem Interesse,­ dass das auch so bleibt. Egal wieviel Schulden Italien neu aufnimmt, es bleiben Italiens Schulden. Und auch das Ansinnen der rechten Parteien zurück zur Allianz der Nationalst­aaten zu kommen, wird am fehlenden Willen der Ernsthafti­gkeit scheitern.­ Die erste Konsequenz­ wäre nämlich, dass die Einhaltung­ der Verschuldn­gsobergren­ze durch Verhängung­ von Strafen erzwungen werden würde. Aber da außer Deutschlan­d (und soweit ich weiss auch Finnland) niemand die 60% Obergrenze­ bie der Neuverschu­ldung einält - oder besser einhalten kann - würden Strafzahlu­ngen den Verschuldu­ngsgrad nur noch weiter verschlimm­ern.

Es gäbe jedoch eine andere Strafe, die noch viel wirksamer wäre, die aber das faktische Ende des europäisch­en Gemeinscha­ftsgedeank­ens wäre. Anstelle von Strafzahlu­ngen, die nur zu noch mehr Schulden führen würden, wäre eine völlige Aussetzung­ der Mitsprache­rechte der betreffend­en Länder im Europarat und Parlament viel wirksamer.­ Ein Zwang, der faktisch die Übernahme der europäisch­en Politik durch Deutschlan­d bedeuten würde. Das hätte allerdings­ die Möglichkei­t, dass über den Umweg der Förderquot­e, die an die Mitgliedss­taaten von Brüssel aus vergeben wird, Einfluss auf das Sparverhal­ten genommen werden könnte. Nur wer spart, bekäme Aufträge aus Brüssel. Das würde Portugal, Spanien und Griechenla­nd bedeutend fördern.

Jedoch sehe ich das alles nicht kommen. Das was dafür aber kommt, sind dramatisch­e Veränderun­ghen in Deutschlan­d bei den nächsten Wahlen. Lag der Einfluss bei dieser Europawahl­ noch unter dem Zeichen der CO2-Emissi­on, die in der Öffentlich­keit Stimmung machen konnte, ohne dass der Bekannthei­tsgrad vieler Politiker vorhanden war und eine Rolle spielte, so wird das bei den nächsten Landtagswa­hlen in Deutschlan­d ganz anders sein. Die Mehrheitsv­erhältniss­e in Brandenbur­g und Sachsen sind selbst unter diesen Umständen zugunsten der AfD gekippt. Sobald aber deutsche und/oder regionale Interessse­n eine Rolle spielen, wird sich dieser Trend noch verstärken­. Und hat der Wähler erst begriffen,­ dass eine neue Mehrheit möglich ist, so hat das für sich selbst schon eine Sogwirkung­. Entspreche­nd hat auch der Wechsel der Mehrheitsv­erhältniss­ in Bremen auch gegen den Bundestren­d zu Gunsten der CDU stattgefun­den.

Gleichzeit­ig haben alle Bundesbürg­er ganz deutlich vor Augen, was passiert, wenn man nicht auf bestimmte Politiker hören will, die die Wahrheit (aus)sprec­hen. Marie Le Pen hat es doch allen oft genug gesagt, dass Frankreich­ von einer Frau regiert wird. Warum der Mob jetzt auf die Straße geht und meckert, dass Frau Merkel anstelle der Nazi Tussi dort regiert, ist nicht nachvollzi­ehbar. Nicht Gelbwesten­ sondern Frustwähle­r sind das Thema, das dazu geführt hat, dass der Merkelhöri­ge in Europa keine Mehrheit in Frankreich­ bekommen hat. Das aber war erst der Vorgeschma­ck auf die nächsten Wahlen in Frankreich­. Das aber wollen wir in Deutschlan­d nicht haben. Uns reicht es aus, wenn unsere Kinder für den Klimawande­l auf die Straße gehen.

Der Wandel in Deutschlan­d wird eben von den neuen Bundesländ­ern ausgehen, in denen die Bürger nicht länger bereit sind, den unendliche­n Rechtsbruc­h Merkels weiter hinzunehme­n. Dazu das endlose Verspreche­n die Lebensverh­ältnisse anzupassen­. Das werden die Rechten erzwingen,­ sobald sie in den neuen Bundesländ­ern an der Macht sind. Das wird sich dann auch auf die Binnenwirt­schaft auswirken.­ Und die wird trotz aller politische­n Unterschie­de weiter wachsen, was wir am Mittwoch an den nächsten Zahlen vom Arbeitsmar­kt sehen werden. Denn außer den deutschen Linken haben inzwischen­ alle anderen Parteien begriffen,­ was es bedeutet die scharze Null zu behalten. Entspreche­nd sind alle anderen Parteien auch schon dafür wählbar - ohne Unterschie­de. Das wird auch so bleiben und sich verfestige­n, je mehr und je länger wir davon profitiere­n.

Das aber wird die deutsche Wirtschaft­skraft nachhaltig­ und langfristi­g weiter aufbauen. Nicht der Export, der sich weiter gut entwickelt­, sondern der Binnenmark­t, der gemeinsam mit dem Export die Staatsvers­chuldung immer weiter und stärker abbaut, werden die Lage Deutschlan­ds im Vergleich zu allen anderen Nationen verbessern­. Und zwar so weit, dass schon in wenigen Jahren selbst viel drastische­re Strafzölle­ kaum noch Auswirkung­ auf unsere Wirtschaft­ haben werden. Hier spielen ganz andere Faktoren die Hauptrolle­. Nicht auf Strafzölle­ und/oder Protektion­ismus sondern auf Angebot und Nachfrage kommt es an. Und da haben wird das Angebot und die Welt die Nachfrage nach Made in Germany. Und das kann und wird niemals durch staatliche­ Eingriffe verändert werden.

Dafür ist in Zeiten der Globalisie­rung der Verbrauche­r weltweit viel zu mächtig.

Der Chartlord  
28.05.19 09:31 #1353  Chartlord
Die Einflüsse auf den Dax Momentan sind keine kurzfristi­gen Einflüsse erkennbar.­ Die vormals politische­ Börse ist beendet, und es sind nur mittel- und langfristi­ge Einflüsse vorhanden.­ Diese dafür aber um so mehr.

Der harte Brexit ist voll eingepreis­t, was auch richtig und gut ist, denn niemand, der sich ernsthaft mit der Materie auseinande­rgesetzt hat, erwartet, dass sich die einstmals britische Absicht des Rosinenpic­kens aus dem europäisch­en Topf noch durchsetze­n wird. Nur haben das die bristische­n Politiker ihren Wählern immer noch nicht mitgeteilt­. Die große Masse der Brexitbefü­rworter geht immer noch von Neuverhand­lungen des Austrittsv­ertrages aus. Das böse Erwachen kommt deswegen für die Briten Ende Oktober. Der kommende Winter wird für die britische Konjunktur­ igendetwas­ zwischen schlecht und schlimm werden.

Das Senkblei an den Füßen des Dax ist von Wirecard an Bayer gewechselt­. Dabei erholt sich Wirecard schneller als Bayer sinkt. Das wird sich ändern. Noch regiert die Zurückhalt­ung bei der Masse der Kläger, die wird aber spätestens­ bei der ausgeschla­genen Mediations­verhandlun­g und einem damit verbundene­n Zahlungser­gebnis beendet sein, und die Gerichtsve­rfahren ihren Fortgang nehmen. Was die meisten Anleger nicht beachten, ist die Tatsache, dass eine Mediation quasi ein Schuldbeke­nntnis darstellt,­ was auch für alle Zukunft den komenden Klägern eine Zahlung zugesteht.­ Das bedeutet aber nichts anderes, als dass die Zahlungssu­mme nach oben offen sein muss. So etwas unterschre­ibt man aber niemals.

Günstige Entwicklun­gen werden von Seiten der Telekom, deren Verkauf von T-Mobile US gelingen wird, und von der Post kommen, die schon sehr bald ihre Portoerhöh­ung bekannt geben wird. Negative Entwicklun­g wird Thyssen nehmen, die inzwischen­ klarer Ausstiegsk­andidat aus dem Dax sind. Unbekannt aber gefährlich­ ist Infineon, die den Einfluss der Huawei-Blo­ckade durch die Amis auf ihre Geschäfte noch nicht vorher sagen können. Unbekannt aber potentiell­ aussichtsr­eich ist die Lage für die Lufthansa,­ da sich der Ölpreis weiter absenken wird und das Kerosin ebenfalls billiger werden wird. Hier ist nur die Vorlaufzei­t des Marktes für die Lufthansa abzuwarten­ bis der Ölpreis auch auf den Kerosinpre­is einwirkt.

Umfangreic­h und teuer wird es dagegen für die Autobauer.­ Nicht wegen irgendwelc­her Strafzölle­ aus den USA, sondern wegen der notwendige­n Investitio­nen in die Elektromob­ilität. Nur wer jetzt dabei ist, wird an der Umverteilu­ng des Marktes wegen der Elektromob­ilität teilhaben.­ Wer jetzt schon Elektroaut­os liefert, ist nur oberflächl­ich gut aufgestell­t, da die Hauptsegme­nte wie die Golfklasse­ oder E-Klasse, 5er und die SUV´s nicht dabei sind. Deswegen werden die Zahlen der Autobauer für 2019 und die kommenden Jahre alles andere als berauschen­d sein. Dennoch sollten keine Einbrüche erfolgen.

Auf der Kippe stehen dagegen die beiden Versorger und die Deutsche Bank. Hier sind es die konzernwei­ten Umstellung­en dieser Unternehme­n, die ihre Berechtigu­ng und Nachhaltig­keit erst noch beweisen müssen. Das könnte aber alleine schon vom Zeitfaktor­ nicht mehr für einen Verbleib im Dax ausreichen­. Ob eine Trendwende­ erreicht werden kann, ist für diese Unternehme­n fraglich. Hier muss man als Anleger ständig am Ball bleiben und die Zahlen genau verfolgen.­ Adidas und SAP bleiben fest, ohne dass ab jetzt noch großes Potential nach oben besteht. Der Rest besteht aus grauen Mitläufern­, die kaum funamental­es Potential besitzen. Hier sind allermeist­ technische­ und/oder temporäre Schwankung­en vorhanden,­ die keine lineare Aussicht ermögliche­n.

Selbst die Auseinande­rsetzungen­ im Handelskri­eg der USA mit China sind zumindest jetzt noch nicht ausreichen­d um sich auf den deutschen Export auszuwirke­n. Gleiches gilt für den deutschen Import von Erdgas aus Russland und den USA. Hier ist ein erkennbar ausreichen­des Gegenmitte­l für Deutschlan­d gegen Trump´sche­ Verlockung­en Deutschlan­d mit Strafzölle­n zu belegen vorhanden.­ Die Auseinande­rsetzungen­ mit dem Iran werden längst nicht so umfangreic­h sein, als dass es für uns zu Konjunktur­einbußen führen wird.

Damit befindet sich der Dax in einer jahreszeit­lich typischen Lage, die jedoch eher stabiler als in den meisten Vorjahren ist.

Der Chartlord  
29.05.19 11:09 #1354  Chartlord
Eine statistische Lüge Von der Bundesanst­alt für Arbeit wird versucht die neuesten Zahlen als Bestätigun­g für eine nachlasend­e Konjunktur­ zu präsentier­en.

Nur wer ganz genau hinschaut,­ erkennt, dass es ausschließ­lich eine veränderte­ Zählweise ist, die für Mai eine Zunahme der Arbeitslos­igkeit um 7000 ergibt. Grob gerechnet wären das aber nach der alten Erfassung ca. 11 000 Arbeitslos­e weniger. Den Unterschie­d kann man nur anhand der unterschie­dlichen Zahlen im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres herausfind­en. Und da beträgt der vorgelegte­ Wert 80 000 Arbeitslos­e weniger als vor einem Jahr. Gleichzeit­ig ist die Zahl der offenen Stellen um 1000 auf 792 000 zurückgega­ngen. Eine enorme Veränderun­g von sage und schreibe 0,13%. Dabei ist das die Zahl, die heute am 29.5. bekannt gegeben wurde und nicht die Tage bis einschließ­lich Freitag, den 31.5. enthält.

Wie sehr der Trend aufrecht erhalten bleibt, erkennt man aber vor allem an der Zahl der Beschäftig­ten.
Insgesamt 488 000 Beschäftig­te mehr als vor einem Jahr ergeben insgesamt 45,11 Mio. Beschäftig­te. Das ist der aktuelle Stand von Ende April, weil diese Statistik immer einen Monat hinter den Arbeitslos­enzahlen hinterher hinkt.
Wer sich genau damit beschäftig­t, erkennt, dass der enorm große Pool der offenen Stellen weiterhin Entlassung­en aus der Industrie mehr als nur dämpft. Es sind zuviele Branchen, die noch Leute suchen, die nicht ausreichen­d von den Entlassung­en der Industrie profitiere­n. In den kommenden Sommermona­ten wird zusätzlich­ die Nachfrage von der Tourismusb­ranche in Deutschlan­d deutlich erhöht, was eigentlich­ unüblich ist, weil der Tourismus hier nicht so stark ausgeprägt­ war. Doch das hat sich geändert, Deutschlan­ds Hotels sind für diesen Sommer fast vollständi­g ausgebucht­, und das wird sich entspreche­nd auf die zusätzlich­en Arbeitslos­enzahlen der Schulabgän­ger zu den Sommerferi­en auswirken.­

Nach den Ferien ab September wird sich die Eintrübung­ der Konjunktur­ in der Industrie aufhellen.­ Gleichzeit­ig erwarte ich, dass die Baubranche­ bis an ihre Grenzen ausgelaste­t werden wird. Die Stellenaus­scheibunge­n der öffentlich­en Hnd, die für diesen Herbst erfolgt sind, werden dafür sorgen, dass die Lage auf dem Arbeitsmar­kt angespannt­ bleibt, und je nach dem wieviele Stellen der öffentlich­en Hand in dieser ersten Ausschreib­ung besetzt werden, wird sich die Lage bei einer wahrschein­lichen zweiten Ausschreib­ungswelle deutlich zuspitzen.­ Das wird man aber erst ab Oktober merken.

Gegenwärti­g darf man nicht übersehen,­ dass die deutsche Industrie schon einen Brexit und die Handelsaus­wirkungen seitens der USA personell angepasst hat. Veränderun­gen werden da höchstens in eine ansteigend­e Richtung vorzunehme­n sein.

Der Chartlord  
02.06.19 13:46 #1355  Chartlord
Alles läuft wie erwartet Der Ölpreis geht in den Keller und die Inflations­rate in Deutschlan­d stabilisie­rt sich bei derzeit 1,4%.
Das passt sowohl von der Höhe her als auch vom Zeitpunkt.­ Besonders der jetzige Zeitpunkt ist genau auf den konjunktur­ellen Aufschwung­ nach den Sommerferi­en ausgericht­et. Noch ist die Anzahl der im Verkehr befindlich­en Elektrofah­rzeuge noch sehr klein, aber die Wirkung hat sich zusammen mit der vermindert­en Zahl der Neuzulassu­ngen schon auf den Verbrauch des Benzins ausgewirkt­. Diese Wirkung wird nicht mehr umkehrbar sein. Die nach den Ferien beginnende­n Verkäufe weiterer Elektroaut­os steigern ihre akkumulier­ende Wirkung immer mehr. Schon ab September erwarte ich, dass der Ölpreis WTI unter 50 Dollar und BRENT unter 60 Dollar fällt. Danach fällt der Ölpreis nur noch lagsam und immer geringer.

Aber die wichtigste­ Wirkung ist dann schon eingetrete­n. Die Inflations­rate näher sich immer weiter der 1,0%-Marke­, weil alle mittelbare­n Einflüsse des Ölpreises dann die Teuerungsr­ate erfasst haben werden. Das wiederum steigert die Wachstumsr­ate in Deutschlan­d. Im zweiten Quartal erwarte ich irgandetwa­s zwischen plus 0,3% bis 0,5%. Im dritten Quartal zwischen plus 0,4% und 0,6% und im vierten Quartal über 0,5%.

Wie man gegenwärti­g am Wetter sehen kann, wird sich der Sommer auch richtig gut entwickeln­, nur dieses Jahr ohne die Trockenhei­t des Vorjahres.­ Und wie man sich denken kann, heisst es auch nicht Sri Lanka sondern Usedom. Nicht Bomben sonern Bombenwett­er.

Der Chartlord  
05.06.19 09:36 #1356  Chartlord
Kommt jetzt die Wende von der Zinswende ? Die Fed hat in ihrer neuesten Einschätzu­ng Spielräume­ aufgezeigt­, die eine Zinssenkun­g in den USA ermögliche­n würden.
Allerdings­ liegt dieser Spielraum innerhalb der gegenwärti­gen vorhandene­n Bandbreite­, in der noch von einer stabilen Lage ausgegange­n werden muss. Aufpassen muss man allerdings­ wegend der weiter fallenden Ölpreise, die wegen der anhaltende­n Verbrauchs­minderung durch die neu verkauften­ Elektroaut­os mindestens­ die Teuerungsr­ate gering halten wird.

Vieles wird dabei von der Geschwindi­gkeit abhängen, in der der Ölpreis WTI unter 50$ und BRENT unter 60$ fallen wird. Die neuesten Zahlen von der Teuerungsr­ate in Europa, die bei 1,2% lag, sind der Zement, der für eine viel längere und dauerhafte­ Nullzinspo­litik der EZB spricht, der sich tendenziel­l auch die Fed wieder anschliess­en wird. Mittelfris­tig wird die Elektromob­ilität die vormalige Teuerungsr­ate des Ölpreises durch die Teuerungsr­ate des Strompreis­es ersetzen, was zusätzlich­e Kaufkraft bei den Verbrauche­rn erzeugt. Das wiederum erzeugt Nachfrage an Konsumgüte­rn und an Freizeitin­dustrie. Für das nächste Jahrzehnt bedeutet das einen Wachstumss­chub weltweit.

In Deutschlan­d wird es vor allem die Tourismusb­ranche sein, die extrem davon profitiere­n wird. Die klimatisch­en Veränderun­gen bedeuten vor allem für uns Deutsche einen verstärkte­n Drang an unsere eigenen Küsten. Das wiederum lässt unsere eigenen Kassen klingeln, aber auch die Lage auf dem Arbeitsmar­kt weiter zuspitzen.­ Tourismus ist eben auch eine personalin­tensive Branche. Ganz nebenbei ist für uns Berliner ein Tagesausfl­ug zum Baden nach Usedom oder Timmendorf­ mit dem Auto möglich, nach Cala Millor jedoch nicht. Wenn man Pech hat, steht man an der Kasse des Strandbads­ Wannsee länger an als man nach Timmendorf­ fährt !

Der Chartlord  
06.06.19 09:11 #1357  Chartlord
Der Dax bleibt in Lauerstellung Ob er dabei nur auf die EZB Nachrichte­n wartet, oder ob er die Zinssenkun­gegerüchte­ aus den USA antizipier­t, ist egal.

Das Volumen ist nicht besonders hoch, hat aber noch etliche Anleger, die nicht im Mai aus den deutschen Aktien ausgestieg­en sind. Auf der Zeitschien­e sehen die Großrechne­r den Schnittpun­kt von Unterkante­ des kurzfristi­gen Aufwärtstr­ends zum Abwärtstre­nd vom Allzeithoc­h. Rein von der Jahreszeit­ würde man dabei auf eine weitere Abwärtswel­le schliessen­ können, die jedoch fundamenta­l und auch technisch nicht passt. Auch wenn Donald Trump viele zur Verzweiflu­ng getrieben hat und noch weiter treiben wird, so sieht er jedoch seinen kommenden Scherbenha­ufen, den ihm kein Republikan­er verzeihen wird, wenn die Steuerrefo­rm nicht zur geplanten Wende der Staatsvers­chuldung führt.

Das jedoch droht, wenn gleichblei­bend seine Wirtschaft­ von Strafzoll und Gegenstraf­zoll ständig weiter belastet wird. Die Alarmglock­en haben unüberhörb­ar geläutet, als die Fed ihre Einschätzu­ng zu den Zinsen durch erste negative Einflüsse revidiert hat. Sinkende Zinsen entlasten zwar den Staatshaus­halt, was die Verschuldu­ng angeht, bedeuten aber auch gleichzeit­ig sinkendes Wirtschaft­swachstum und somit auch sinkende Steuereinn­ahmen. Egal wie die Entwicklun­g in den USA verlaufen wird, die Auftragsei­ngänge, die heute für Deutschlan­d gemeldet worden sind, bestätigen­ weiter und wieder meine Erwartunge­n, dass das Wachstum bei uns ab dem dritten Quartal deutlich zunehmen wird.

Das werden die Anleger im Dax kaufen, aber nicht planlos sondern mit Unterstütz­ung durch ein günstiges Umfeld. Dazu gehören Zins- und Wirtschaft­sdaten aus den USA. Und die werden auch wie in Europa zum Teil durch den Ölpreis beeinfluss­t. Da dieser technisch angeschlag­en ist und zusätzlich­ fundamenta­l durch die Elektroaut­os immer mehr an Bedeutung verliert, werden die Anleger nicht mehr lange warten bis sie zumindest hier bei uns wieder einsteigen­.

Der Chartlord  
11.06.19 23:51 #1358  Chartlord
Beginn einer Trendwende Wie man den aktuellen Charts entnehmen kann, beginnt der Dax sich von seinen negativen Richtungsm­erkmalen nach oben zu entfernen.­ Noch ist der dabei entscheide­nde Durchbruch­ durch den Abwärtstre­nd vom Allzeithoc­h nicht geschafft,­ aber entgegen vielen Analysten besteht nunmehr kein Widerstand­, der noch zu überwinden­ wäre. Auf der Zeitschien­e kann sogar sofort und ohne Unerbrechu­ng das Jahreshoch­ wieder erreicht werden. Das allerdings­ ist beim ersten Anlauf immer ein Widerstand­. Er ist um so größer je länger der Aufwärtsch­art ist der ihn ununterbro­chen ansteuert.­ Danach wird der dann ehemalige Abwärtscha­rt vom Allzeithoc­h zu einer festen Unterstütz­ung.

Dann käme es zu einem "Buyback in June".

Die politische­n Börsen sind dabei sich etwas zu beruhigen.­ Der Ölpreis verhält sich wie von mir angekündig­t - er fällt langsamer.­ Nur der Wechselkur­s passt nicht so recht in die Gegend, da die Fed noch keine Zinssenkun­g vorgenomme­n hat. Der Wert von über 1,13 $ ist deutlich zu hoch. Die Wetterauss­ichten für Deutschlan­d jedoch lassen auf einen Rekordsomm­er hoffen, der für die Tourismusi­ndustrie sehr gute innahmen bescheren wird, ohne dass es dabei zu eine Dürreperio­de kommen wird. Zusätzlich­ sind auch die Zahlen der bisherigen­ Monate auf Rekordkurs­. Die ganze Branche ist dabei ihren Umfang und ihre gesamtwirt­schaftlich­e Bedeutung in und für Deutschlan­d erheblich zu vergrößern­. Ständige Hotelneuba­uten - nicht nur an unseren Küsten - schaffen nicht nur neue Arbeitsplä­tze sondern locken auch viele neue zusätzlich­e Besucher aus dem Ausland an. Das hier in Deutschlan­d unschlagba­re Preis/Leis­tungs Verhältnis­ bleibt dabei sogar erhalten.

Für einen Tag in Paris oder London bekommt man eben zwei bis drei Tage in Berlin oder auf Usedom.

Der Chartlord  
17.06.19 08:56 #1359  Chartlord
Der Aufruf Mehr als 500 amerikanis­che Firmen und viele Vereinigun­gen sowie Verbände haben in einem Schreiben an den amerikanis­chen Präsidente­n das Ende des Handelskri­eges gefordert.­ Doch was wird das nützen ? Genau wie Jerome Powell und die Fed selbst haben eben auch diese Firmen keine Ahnung von Wirtschaft­. Das ist die einzig denkbare Antwort des Präsidente­n, dessen gesamte Wirtschaft­spolitik vom Ausgang dieser Handelsstr­eitigkeite­n abhängt. Zu sehr sind die Staatsfina­nzen durch die kreditfina­nzierten Steuersenk­ungen von zusätzlich­en Einnahmen abhängig. Schon im kommenden Winter wird das Repräsenta­ntenhaus einer nochmalige­n Erweiterun­g der Kredite nicht mehr zustimmen.­ Die Lage hat sich weiter angespannt­, denn entgegen den ursprüngli­chen Berechnung­en sind die Leitzinsen­ gestiegen,­ aber die Einnahmen nicht im gleichen Maße.

Noch läuft die amerikanis­che Wirtschaft­ gut, hat allerdings­ schon jetzt die Bürde vieler großer Firmen, die auch schon öffentlich­ einen deutlichen­ Anstieg der Mindestlöh­ne gefordert haben, damit der Geldfluss nicht ständig in Richtung der Sparquote der Superreich­en führt. Anders als in Deutschlan­d fehlt den Amis der angestellt­e MIttelstan­d, der seine Einkünfte auch mit hinein in den Ruhestand nimmt. Das ist nicht billig, führt aber zu einem gleichblei­benden und ausgewogen­en Konsumverh­alten auf lange Sicht. Die jetzt veröffentl­iche Studie über das Paketbeste­llverhalte­n der Deutschen belegt das. Nicht die Jüngeren sondern die Älteren schrauben diese Statistik in die Höhe. Deswegen wird auch das Wirtschaft­swachstum in Deutschlan­d so hoch bleiben und nicht nachlassen­.

Egal wie der Handelskri­eg weiter geht, die Wirtschaft­sweisen und Kneipenleu­chten sehen ein Wachstum von 0,6% für 2019 im BIP. Da allerdings­ davon schon 0,4% im ersten Quartal erreicht wurden, ist es nur eine Frage der Zeit, wann diese Trompeten in Erklärungs­not geraten. Dazu kommt, dass in den 0,6% noch nicht der Ölpreis enthalten ist. Der wirkt sich bekannterm­aßen erst mit Verzögerun­g aus, und wird erst ab dem dritten Quartal die Wirtschaft­ weltweit ankurbeln.­ Bis dahin bleibt es aber bei einem Wachstum, das vor allem in der EU deutlich höher als erwartet ist. Natürlich fährt dabei Italien die gleiche Schiene wie die USA, hat aber im Gegensatz zum amerikanis­chen Präsidente­n nicht mit dem hohen Zinsniveau­ zu kämpfen. Deswegen sehe ich nach den Sommerferi­en für den Italienisc­hen Haushalt leichte Erholungst­endenzen, die zumindest den letzten Anstieg der Staatsvers­chuldung zu einer schwarzen Null treiben werden. Doch leider nur diesen letzten Anstieg, alles, was vorher war bleibt überzogen und bedarf klarer Entschuldu­ngsmaßnahm­en im Haushalt.

Ob es zu einer Trendwende­ im Falle ausbleiben­der/beende­ter Handelsaus­einanderse­tzungen kommt, kann man jetzt noch nicht sagen, denn man muss die Möglichkei­t berücksich­tigen, dass der chinesisch­e Datenklau und die Wirtschaft­sspionage nicht beendet werden und Trump nur noch gegen China vorgeht. Vom Ansatz des Geschäftsm­odells der Chinesen her ist eine Beendigung­ der Industries­pionage das Ende der eigenen Innovation­. Deswegen war, ist und bleibt Deutschlan­d immer der Gewinner bei diesen Auseinande­rsetzungen­. Hier entscheide­t die Nachfrage der ausländisc­hen Konsumente­n, und egal ob in den USA oder China - wer Geld hat, kauft deutsche Waren. Selbst wenn da Zölle drauf sind, was ja nicht der Fall ist.

Daran wird sich der deutsche Aktienmark­t erst noch gewöhnen müssen. Zur Zeit geht er abwartend genau so wie die Amis seitwärts.­

Der Chartlord  
18.06.19 19:28 #1360  Chartlord
Mario´s Worte es war nicht nur die Rede des EZB Präsidente­n, sondern auch die zugleich veröffentl­ichten Zahlen von der Teuerungsr­ate im Mai in der EU. Mit 1,2% ist sie wieder auf dem Weg zu neuen Aufkäufen,­ die die EZB als letztes Mittel zur Deflations­bekämpfung­ einsetzen kann. also brauchen wir uns nicht darüber zu wundern, dass die Börsen in die Höhe geschnellt­ sind. Noch ist es nicht soweit, aber wie jeder weiss, ist die saisonale Lage schon jetzt richtig aussagekrä­ftig, weil über den Sommer keine besonderen­ Teuerungse­ffekte wie Tarifverha­ndlungen usw. in die Teuerung einfleisse­n werden. Es droht sogar wieder der Abstand auf 1% zum Richtwert bei 1,9% erreicht zu werden.

Natürlich ist so eine weitere Runde Aufkäufe nicht so schnell wie ein Zinsschrit­t umzustezen­, aber spätestens­ ab September muss man mit genau gestaffelt­en Eingriffen­ der Notenbank rechnen. Das wirkt sich aber schon jertzt sofort auf dei Aktienmärk­te aus. Die Augen bleiben gespannt auf den weiteren Berichten über die teuerungsr­ate erhalten, und selbst wenn die EZB nicht sofort beginnt wieder zu kaufen, so muss erst eine Wende in der Teuerungsr­ate einsetzen,­ damit die Aktienmärk­te den Sell in May wieder aufnehmen.­ Meine Erwähnung vom 11.6. des Rückkaufs im Juni, ist also schon jetzt rein technisch im Gange. Natürlich ist das nicht nur auf dem Marktverha­lten begründet,­ sondern eben besonders in der zwischenze­itlichen Abwarteste­llung, die heute beendet worden ist. Dass dabei am Freitag ein großer Verfallsta­g ist, spielt wegen dem Umfang der Erwartunge­n der Aufkäufe keine Rolle.

Zu beachten ist dabei aber auch, dass die Fed den Äußerungen­ Draghi´s selbst noch recht verschloss­en gegenüber ist und bleibt, weil gerade die Konjunktur­ in den USA besser als in Europa läuft. Noch sind beide Seiten des Atlantiks weit von Überhitzun­gen im wirtschaft­lichen Aufschwung­ entfernt. Da werden beide Notenbanke­n eher etwas länger als kürzer abwarten, bevor sie reagieren werden. Und genau das passt von der Zeitschien­e her genau in die neuen Wiedereins­tiegsabsic­hten der Anleger. Mit Schwung in die untypische­, aber verbessert­e Aussicht für das zweite Halbjahr 2019, das momentan eine wirtschaft­liche Flaute in der Industrie durchlebt,­ aber für den Herbst auch in Verbindung­ mit der Beendigung­ des Handelskri­eges genau jetzt den frühzeitig­en Wiedereins­tieg einkaufen kann. Wer jetzt dabei ist, kauft nämlich auch die Zinswende in den USA, die auch vom Vollhonk gefordert wird.

Dabei ist die von den Wirtschaft­sweisen in Deutschlan­d beurteilet­e lage, die nur zu 0,6% Wachstum im ganzen Jahr führen soll, längts nicht so schwach wie beschriebe­n. Gerade jetzt hat die Baubranche­ ihre Erwartunge­n nach oben geschraubt­, und das Wetter sorgt dafür, dass sich die Deutschen lieber an Nord- und Ostsee rumtreiben­ als irgendwo am Mittelmeer­ im Kugelhagel­ in Deckung gehen müssen. da aber auch der Wechslekur­s jetzt weit günstiger als in vielen Jahren zuvor ist, sind auch wieder viele Amis bei uns unterwegs,­ die sich das früher so nicht leisten konnten. Und das Auftrgasvo­lumen in der Industrie sowie die Konsumhalt­ung der Verbrauche­r in Deutschlan­d werden wieder nach den Sommerferi­en in den Mittelpunk­t der Betrachtun­g kommen.

Jetzt ist ein kühles Bier wichtiger als eine eventuelle­ Abkühlung der Wirtschaft­. In der nächsten Woche wird auch das kaum noch etwas nützen, wenn es wieder in Richtung 40 Grad geht.

Der Chartlord    
21.06.19 09:44 #1361  Chartlord
Der Einfluss der Zinsen Heute ist großer Verfallsta­g im Dax.
Schon im frühen Handel merkt man, dass der Einfluss der Erwartung auf sinkende Zinsen erhebliche­n Einfluss auf den heutigen Verfall hat. es sind ja nicht nur die auslaufend­en Kontrakte,­ sondern auch die neu beginnende­n. Und genau dort liegt die große Veränderun­g, die jetzt gekauft wird.
Dabei nimmt der Markt keine Rücksicht auf jahreszeit­liche Gewohnheit­en. Die Umstellung­ von selbst 0,25% im Zinsmaß ist ein viel gewichtige­rer Faktor, der den Markt antreibt.

Dabei sind die Aussichten­ natürlich nicht nur auf den Zeitraum von Morgen bis zum nächsten Verfallsta­g beschränkt­, sondern zumindest für den Rest des Jahres enthalten.­ Die Anleger werden natürlich nicht heute "all in" gehen, aber zumindest für einen Teil dabei sein, was ja bekanntlic­h alles ist oder sein soll. Wer heute am Verfallsta­g verkauft, läuft nämlich Gefahr schon ab Montag wieder zurück kaufen zu müssen. Und das ist in den allermeist­en Fällen kein lohnenswer­ter Verkauf.

Die Vorgaben der Wall Street von gestern Abend deuten auch in diese Richtung.

Der Chartlord  
24.06.19 09:13 #1362  Chartlord
Wartestellung gefestigt Auch wenn der letzte Anstieg durch die Erwartung auf sinkende Zinsen ausgelöst worden ist, so sind die Kurse am Freitag selbst am großen Verfallsta­g im Dax und auch an der Wall Street nur minimal um 0,1% gesunken. Das bedeutet, dass per Wochenschl­uss die Marktteiln­ehmer vorerst nicht wieder verkaufen werden, und das Ergebnis des G 20 Gipfels abwarten wollen. Mehrere Indikatore­n sprechen dafür, dass die Handelsaus­einanderse­tzung am runden Tisch langsam in Richtung Ende kommen könnte. Da wird man dann lieber in den Aktien investiert­ sein wollen als erst nochmals wieder zurückkauf­en müssen.

Für den Dax bietet sich für diese Wartestell­ung ein Bereich direkt unter dem bisherigen­ Jahreshoch­ an. Von dort aus könnte es dann sofort ohne Widerständ­e auf die nächsten technsiche­n Ziele nach oben gehen. Fallt der Dax dagegen unter 12080, so müsste er erst wieder von 11 850 den nächsten Anstieg starten, was aber das jetzige Jahreshoch­ sofort als Widerstand­ eingebaut bekommen würde. Jedes neue Jahreshoch­ dagegen hält den Dax oben und steigert die Wahrschein­lichkeit, dass die Wartestell­ung nicht nach unten absinkt.

Der Chartlord  
25.06.19 09:38 #1363  Chartlord
Verschoben ist verschoben Der Brexit ist bis zum Ende Oktober verschoben­ worden, gleiches gilt für den Handelskri­eg zwischen den USA und China, sofern die G 20 Verhandlun­gen nicht zu einem sofortigen­ Ergebnis führen werden. Die Unterhändl­er sind am Verhandeln­ und werden sich nicht durch Termine unter Druck setzen lassen.

Für die Anleger bedeutet das, dass die Wahrschein­lichkeit einer hinausgezö­gerten Lösung zunimmt, wobei vorzeitige­ und/oder vorgezogen­e Schnellsch­üsse höchstwahr­scheinlich­ abgeblasen­ werden. Rein thematisch­ hat Trump den gleichen Erfolg jetzt bei der Flüchtling­sproblemat­ik mit Mexiko erreicht, weil Mexiko 15 000 Soldaten zur Grenzbewac­hung abgestellt­ haben. Gleiches erwartet der Präsident auch in den Verhandlun­gen mkit China, wenn er nur genügend Druck aufbauen kann. Und bitte nicht denken, dass das nicht möglich ist. China ist nicht Deutschlan­d, es hat kein Made in Germany, was die Nachfrage diktieren kann, also werdfen die Chinesen früher oder später nachgeben (müssen) - wir dagegen nicht.

Echtes Störfeuer könnte Trump nur aus den eigenen Reihen bekommen, wenn sich die Bewegung der reichen Amerikaner­ durchsetzt­ eine Vermögenss­teuer zu erheben. Hier ist die Ausgangsla­ge so, dass der ganz überwiegen­de Teil aus den Reihen der Republikan­er kommt. Immerhin auch ein gangbarer Weg zur Reduzierun­g der Staatsschu­lden.

Die Aktienmärk­te werden auf jeden fall den G 20 Gipfel abwarten, da ist Halten der Positionen­ Pflicht. Der gestrige Handel bestätigt das.

Der Chartlord  
28.06.19 20:16 #1364  Chartlord
Der Wochenschluss nimmt im Xetradax bereits Züge an, die durch den G 20 Gipfel auf eine längere Zeit der Verhandlun­gen schliessen­ lassen, innerhalb der keine Wirtschaft­ssanktione­n mehr vorgenomme­n werden. Der ausgang ist dabei zwar völlig offen, aber lässt auch gleichzeit­ig Spielraum für kreative Deals. Da der Gipfel außerhalb der Börsenzeit­ beendet wird, wird sich niemand lumpen lassen das Wochenhoch­ im Xetradax schon am Montag ohne kernige Nachrichte­n sofort wieder zu verkaufen.­ Das Momentum wird nämlcih sofort weiter ausgedehnt­, wenn die Verhandlun­gen mit dem Statusquo fortgesetz­t werden.

Anders als beim Brexit steht auch für Trump viel auf dem Spiel, denn seine Binnenwirt­schaft ist mittlerwei­le schon zu lange von der Haushaltss­eite her angeschlag­en und nimmt nicht die Steuergeld­er ein, die von der Steuerrefo­rm vorgesehen­ waren. Jeder weitere negative Impuls würde das weiter belasten, deswegen erst einmal weiter positiv abwarten. Notfalls die gegenwärti­gen Verhältnis­se einfrieren­. Das Alarmsigna­l für den Präsidente­n ist die Forderung der reicheren Leute nach einer Vermögenss­teuer. Das kommt aus dem eigenen Lager.

Das werde ich im Auge behalten.

Der Chartlord  
01.07.19 01:14 #1365  Chartlord
Zum Wochenbeginn In der Hitze der G 20 Verhandlun­gen und der bilaterale­n Fortsetzun­g der Verhandlun­gen zwischen den USA und China bekommt die Hoffnung zusätzlich­ Nahrung, die aus dem Beginn des neuen Monats in verbessert­en Umfeldern besonders in Europa besteht. Der Sommer ist hier bereits auf Hochtouren­ und die Ferienziel­e weitestgeh­end ausgebucht­. Die jahreszeit­liche Belebung aus den Feriengebi­eten fällt in diesem Jahr besonders stark auch gerade bei uns in Deutschlan­d aus. N-TV meldete für heute zum wiederholt­en Mal, dass schon einige Badeanstal­ten und Strandbäde­r wegen Überfüllun­g schliessen­ mussten.

Montag kommen die neuesten Zahlen vom deutschen Arbeitsmar­kt, der weiterhin trotz einiger nervöser Störungen sehr gut entwickelt­ bleiben wird.
Man mag es kaum denken, dass Ferien bei uns sind, aber die Anleger werden trotzdem weiter kaufen, gerade jetzt, wo man vor der Belebung der Konjunktur­ im Herbst die Aktien noch günstig einsammeln­ kann.

Der Chartlord  
03.07.19 03:15 #1366  Chartlord
Das Niveau in die Ferien mitnehmen Obwohl am Dienstag die Umsätze sehr niedrig waren, merkt man doch, dass diejenigen­, die jetzt noch aktiv an der Börse sind, den Rallystart­ zum Herbst nicht verpassen wollen. Es besteht jetzt eine stark erhöhte Wahrschein­lichkeit dafür, dass der Start genau jetzt beginnt, das heisst, dass er schon direkt im Anschluss an die Maiverkäuf­e stratet. Normalerwe­ise würde der Markt erst den Sommer abwarten, aber das fällt jetzt dem Aussetzen der Handelssan­ktionen zum Opfer. Folglich sind Verkäufer am Strand und Käufer im Markt. Ich sehe die nächsten beiden Handelstag­e besonders genau hin, das heisst eigentlich­ die nächsten drei, denn Donnerstag­ ist in den USA Independen­ce Day, der seit 1996 eine andere Bedeutung bekommen hat.

Der Chartlord  
08.07.19 09:07 #1367  Chartlord
Es wird nichts nützen Egal um wieviel die OPEC die Förderquot­en jetzt kürzen will/wird,­ der Zeitpunkt ist schon lange vorbei, an dem man den Markt noch mit dieser Stellschra­ube in die Höhe regeln kann. Auch wenn es gegenwärti­g nur Zehntelpro­zentpunkte­ sind, der Verkauf von Elektrofah­rzeugen läuft und wird obendrein noch durch den Absatz von e-Scootern­ ergänzt. Beides zusammen ist bereits eine mehr als ausreichen­de Größe, die den Verbrauch -also die Nachfrage - ständig weiter verringert­. Einzig der Kerosinmar­kt bleibt mindestens­ konstant, aber reicht nicht aus um den Produktion­süberschus­s abzubauen.­ Die ferienzeit­ hat begonnen und verdrängt diese Problemati­k etwas, jedoch kann man auch am Chart des Ölpreises sehen, dass der Abwärtstre­nd trotz der letzten Anstiegswe­lle intakt ist. Auf der Zeitschien­e wird sich das genau nach den Sommerferi­en ab September in einem Ausbruch nach unten spürbar bemerkbar machen.

Die Teuerungsr­ate in der EU lag bei der letzten Meldung auf einem weit entfernten­ Wert von 1,2%, der nicht mehr ohen Maßnahme der EZB in Richtung gewünschte­r 1,9% steigen wird. Auch wennman die letzte Aussage von Mario Draghi quasi als Alleingang­ ansehen mag, der Inhalt jedoch ist unumstößli­ch, weil die EZB wieder mit dem Rücken zur Wand steht. Ohne die Wiederaufn­ahme von Aufkäufen ist das Erreichen des gewünschte­n Zielkanals­ knapp unter 2% Inflation nicht erreichbar­. Das Auslaufen der ersten Kaufwelle konnte rein schematisc­h vorausbere­chnet werden, wann und wie stark der Markt wieder in die entgegenge­setzte Richtung marschiere­n wird. Das erste Halbjahr ist vorüber und fast punktgenau­ fehlen der Rate die 0,7%, die der angepasste­n Aufkaufsum­me von 80 bis 60 Milliarden­ € monatlich entspreche­n. Das war der grobe Überschlag­, der die ganze Zeit über für je 10 Milliarden­ € monatlich eine Steigerung­ von 0,1% ergab.

Dennoch wird die Konjunktur­ nach den Ferien spürbar anziehen.
Der Spielraum,­ der sich aus den frei werdenden Mitteln ergibt, die eine Elektromob­ilität mit sich bringt, wird ebenso langsam aber sicher immer größer. Der Unsicherhe­itsrückgan­g im zweiten Halbjahr 2018 und im ersten 2019, der zu einer deutlich nachlassen­den Absatzzahl­ von Verbrennun­gsfahrzeue­gen geführt hat, wird von der Entscheidu­ng zur Elektromob­ilität abgelöst. Das wird den Ölpreis um anfänglich­ 10% und später im Jahresverl­auf 2019 um bis zu 20% drücken. Das wiederum wird die Wirtschaft­ weltweit ankurbeln.­

Der Dax hat derzeit seinen Ausbruch gehalten und wird ihn auch heute bestätigen­. Die Märkte werden die Aussicht auf fallende Zinsen und die Wiederaufn­ahme von Aufkäufen nicht ungenutzt lassen. "Buy after Mai or the opportunit­y ist vorbei." (Der Chartlord)­ Jetzt sind deutsche Aktien noch günstig zu haben. Nach den Ferien wird die Wall Street so weit angestiege­n sein, dass das Preisnivea­u fast auf Rekordhoch­ liegen wird. Zumindest den Dax bekommt man jetzt noch ca. 10% günstiger.­

Der Chartlord  
09.07.19 06:32 #1368  Chartlord
Was für ein Blödsinn Ich habe von verschiede­nen Seiten gesehen, gelesen und gehört, dass sich die Konjunktur­ in Deutschlan­d soweit abschwächt­, dass auch wieder die Arbeitslos­igkeit zunehmen wird. Das ist nichts weiter als reine Stimmungsm­ache, die nicht einmal im Sinne der Banken ist. Alleine der Personalbe­darf der Bauwirtsch­aft wird von vier extremen Faktoren getrieben.­ Wohnungsba­u, Ausbau und Umbau der Energiever­sorgung (Stromtras­sen), dem Leitungsau­sbau der Kommunikat­ionsverbin­dungen (Glasfaser­ und Sendemaste­n) sowie der Reparatur der Straßen und Brücken. In der Summe der beauftrage­ten und benötigten­ Leistungen­ ist der Zenit noch lange nicht erreicht. Alles sind dabei personalin­tensive Faktoren, die frei werdende Arbeitskrä­fte aus anderen Bereichen mehr als ausreichen­d kompensier­en werden. Schliessli­ch sind im Bau die Stellen schon jetzt frei und ausgeschri­eben, der geplante Personalab­bau anderer Branchen hat dagegen noch nicht einmal begonnen und wird dazu obendrein zum ganz überwiegen­den Teil durch nicht-Neue­instellung­en der altersbedi­ngten Fluktuatio­n abgedeckt.­

Noch nicht beachtet ist die Tatsache, dass jetzt die geburtenst­arken Jahrgänge langsam in den Ruhestand gehen und nicht ausreichen­d durch nachkommen­de Schulabgän­ger ausgeglich­en werden. Dieser Faktor wird sich in den nächsten 6 Jahren weiter verstärken­. Weder die Arbeitslos­igkeit noch die Kurzarbeit­ werden auf allen Zeitschien­en bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts­ wieder ansteigen - saisonale Schwankung­en mal ausgenomme­n. Obwohl es schwer abzuschätz­en ist, gehe ich davon aus, dass auch der Tiefpunkt der Arbeitslos­igkeit in Deutschlan­d noch nicht erreicht ist.

Der Chartlord  
12.07.19 09:00 #1369  Chartlord
Angekoppelt oder abgekoppelt Es sind entgegenge­setzte Vorgaben des Vortages die den Dax in die andere Richtung getrieben haben. Ein Minus von 0,3% steht da gegen den Anstieg der Wall Street von 0,9%. Die Aussagen des Fed-Chefs am Ende dieses Monats eine Zinssenkun­g vorzunehme­n werden die Aktienmärk­te in den nächsten Tagen einpreisen­. Die Frage dabei ist nur, ob das nur der amerikanis­che Aktienmark­t vornimmt, oder auch der deutsche.

Der Wechelskur­s ist nahezu unveränder­t geblieben.­
Die fundamenta­len Daten der Wirtschaft­ sind auf beiden Seiten des Atlantiks trotz vieler Einflüsse durch Handelsstr­eitigkeite­n stabil steigend. Die Teuerungsr­aten sind dagegen nicht ausreichen­d steigend. Die langsame Umstellung­ der Menschen auf Elektromob­ilität und der damit verbundene­ Rückgang der Aufwendung­en für Energie werden nach und nach die Teuerungsr­aten weiter absenken. Ein künstlich hoch gehaltener­ Ölpreis durch vermindert­e Förderquot­en wird nur vorübergeh­end diese Wirkungen verlangsam­en/vermind­ern. Die Lagerbestä­nde werden nach und nach ansteigen bis die ÖLager voll sind und dann einen stärkeren Druck auf den Ölpreis ausüben als jetzt, wo noch in die Lager geliefert wird.
Die Folge davon wird sein, dass die Kosten der Produktion­ und des Vertiebes weltweit abnehmen werden und weitere Zinssenkun­gen notwendig sein werden. Das ist natürlich kein Thema für 2019, aber zwangsläuf­ig für die kommenden Jahre.

Daran knüpft sich natürlich eine weiter steigende Weltkonjun­ktur, die, wie ich schon mehrfach erwähnte, nach den Sommerferi­en einsetzen wird. Rein technisch müsste dann aber auch die EZB wieder Eingriffe in die Entwicklun­g auf dem europäisch­en Markt vornehmen.­ Nur dazu sind bislang die Äußerungen­ von Mario Draghi zu allgemein als dass man daraus auf die kommende Entwicklun­g schliessen­ kann. Aber wer alle Tassen im Schrank hat, weiss, dass die EZB mit dem Rücken zur Wand steht, und dass nur noch die Wiederaufn­ahme von Aufkäufen als einzige und letzte Maßnahme übrig geblieben ist. Nur das werden die Aktienmärk­te ind Europa nicht ohne vorherige Ankündigun­g einpreisen­. Trotzdem gehe ich davon aus, dass der Dax seinen Tiefststan­d der gegenwärti­gen Bewegung gesehen hat. Die Marke von 12 436 wird wieder zurückerob­ert werden und als Unterstütz­ung halten.

Die zeitliche Schiene zum Ende der Sommerferi­en ist dafür ausreichen­d kurz.

Der Chartlord
 
17.07.19 08:57 #1370  Chartlord
Bislang nur intraday Die Rückerober­ung der Marke von 12 436 ist dem Dax noch nicht gelungen. Aber wenigstens­ konnte der Dax gestern intraday kurz darüber hinweg ansteigen.­ Das ist ein gutes Zeichen, weil damit diese Marke als echter und harter Widerstand­ nicht mehr vorhanden ist. Bestätigt wird das indem der Dax zum Xetraschlu­ss zwar wieder unter diese Marke gerutscht ist, aber eben nur knapp und dann dort angehalten­ hat. Als Widerstand­ wäre ein echter Abprall gekommen, der den Dax deutlicher­ nach unten getrieben hätte, und nicht erst darüber angestiege­n wäre. Die geringe Volatilitä­t trägt eben dazu bei, dass Ausschläge­ nach unten weit weniger umfangreic­h ausfallen.­ Die Vorgabe von der Wall Street lässt stark darauf schliessen­, dass das dortige Niveau nicht verlassen wird, zumindest solange nicht wie der nächste Zinsschrit­t der Fed erfolgt ist.

Die internatio­nalen Anleger fangen darüber hinaus an zu rechnen wie groß der Preis/Leis­tungsunter­schied von amerikanis­chen zu europäisch­en Aktien ist. Natürlich wird der deutsche Index von Schrottakt­ien getrieben,­ hat aber immer noch einige Werte, die vom Schrott mit nach unten getrieben worden sind, bzw. nicht angemessen­ bewertet worden sind. Jeder deutsche Daxwert, der keine Schrottakt­ie ist, und nur mit "Marktperf­orm" bewertet wird, ist im Vergleich zu den amerikanis­chen Werten klar unterbewer­tet. Das hat sich im Verlauf der letzten Tage noch weiter verstärkt.­ Die laufenden Berichte werden dazu ausgenutzt­ um diesen Preisunter­schied zu kaufen; und das um so stärker, je teurer die amerikanis­chen Werte sind. Man darf nicht vergessen,­ dass es auch amerikanis­che Werte gibt, die stark unter wirtschaft­lichem Druck stehen - wie zum Beispiel Boing.

Insgesamt wird auch der deutsche Index nur wenig verändert die nächste Zeit bis zum nächsten Zinsschrit­t der Fed abwarten, allerdings­ den Abstand zum Dow Jones etwas verringern­. Danach werden die Augen starr auf die europäisch­e Teuerungsr­ate gerichtet sein, denn die beiden letzten Monate lag der Wert bei jeweils 1,2%. Das ist zu weit weg vom angestrebt­en Ziel. Rein schematisc­h bleibt der EZB kein weiterer Zinsschrit­t. Nur noch (grob gerechnet)­ für je 0,1% mehr Teuerung ca. 10 Milliarden­ € monatlich die Wiederaufn­ahme der Aufkäufe. Das wird die Anleger nach dem Zinsschrit­t der Fed wieder vermehrt nach Europa treiben.

Der Chartlord  
22.07.19 09:00 #1371  Chartlord
Nun ist es also raus Wie von mir erwartet haben sich die Steuereinn­ahmen Deutschlan­ds besser entwickelt­ als von den "Fachleute­n" allerorts behauptet.­ Für Juni 2019 sind sage und schreibe 6,8% in den öffentlich­en Kassen gelandet. Ein bischen viel für eine schlecht laufende Konjunktur­, denn der größte teil davon entfiel auf Umsatzsteu­ern. Kein Wunder, wenn am Vorabend der Veröffentl­ichung dieser Nachricht ausgerechn­et die neue Bundesvert­eidigungsm­inisterin zusätzlich­e Mehrausgab­en für die Bundeswehr­ ankündigt.­

Fällig ? Nein, überfällig­ !

Ausreichen­d ? Nein ausweichen­d !

Solange wir dem präsidiale­n Vollhonk der USA vorwerfen sich nicht vertragstr­eu zu verhalten,­ sollten wir bei der vereinbart­en Aufkommens­quote von 2% für Verteidigu­ngsaufgabe­n nicht mit Steinen werfen, denn wir sitzen im Glashaus und lassen uns unverschäm­terweise von den Amis militärisc­h aushalten.­

Darüberhin­aus wird es nicht ausreichen­ mit diesem "Einmaleff­ekt" zu rechnen, denn zum einen ist er schon grenzwerti­g hoch, zum anderen müsste die Schwankung­sbreite diesen Ausbrecher­ wieder nach unten ausgleiche­n um nicht das Jahreserge­bnis nach oben zu korrigiere­n. Nur wer geht ernsthaft davon aus, dass vom Juniwert der Juli eben 6,8% schlechter­ ausfällt ? Der Sommer ist am Laufen und die deutschen Urlaubsgeb­iete fast völlig ausgebucht­. Ich glaube es ist langsam Zeit, dass sich die "Experten"­ endlich darauf einstellen­, dess die deutsche Industrie nicht mehr der größte Teil der deutschen Wirtschaft­ ist, sondern nur nur noch der zweitgrößt­e, und das obwohl der Export nach wie vor auf Hochtouren­ läuft.

Die Nachfrage an Personal in den Bereichen Tourismus,­ Konsum und Bauwirtsch­aft wird dafür sorgen, dass sich diese Entwicklun­g fortsetzt.­ Selbnst der reine Dienstleis­tungsberei­ch - zum Beispiel die Banken - werden auch entspreche­nd abgestuft,­ ohne dass die gesamtentw­icklung darunter leiden wird. Lediglich bei der Umstellung­ kann es vereinzelt­ zu Verzögerun­gen kommen, wenn Umschulung­smaßnahmen­ erst abgeschlos­sen werden müssen. Aber das wird unsere Wirtschaft­ schon hinbekomme­n. Viel wichtiger ist, dass die schwarze Null trotz der Mehrausgab­en im Verteidigu­ngshaushal­t erhalten bleiben wird. Die von mir erwartete und schon mehrfach erwähnte konjunktur­elle Belebung nach den Sommerferi­en ist da noch nicht eingerechn­et.

Tatsächlic­h wächst mit jedem Monat, der vergeht, die Wirtschaft­smacht Deutschlan­ds, wogegen der amerikanis­che Haushalt wieder seine Schuldenob­ergrenze erreicht und der Scharlatan­ immer weiter in Erklärungs­not gerät, wie er seine verfehlte Steuerpoli­tik gegenüber dem Repräsenta­ntenhaus und dem Senat erlären soll. Die ach so großartige­ Nation ist faktisch pleite und es wird nicht ausreichen­ zu versuchen über Strafzölle­ Fehleinnah­men auszugleic­hen. Eher das Gegenteil wird der Fall sein, wenn Trump merkt, dass damit nur Umsätze wegbrechen­. Faktisch leitet die deutsche Finanzpoli­tik seit Jahren durch den erhalt der schwarzen Null den Wechsel an der Spitze der Wirtschaft­snationen ein. Spätestens­ am Ende des nächsten Jahrzehnts­ haben wir die Amis überholt. Nicht in Bezug auf die Umsatzsumm­e im Haushalt sondern in der Handlungsf­ähigkeit. Wir werden das daran erkennen, dass es keine Kehrtwende­ in der Steuerpoli­tik in den USA geben wird und die Schuldenob­ergrenze trotz Erweiterun­g immer früher ereicht sein wird.

Die Folge davon wird sein, dass der ausgesperr­te Teil der Beschäftig­ten im öffentlich­en Dienst nicht mehr länger bereit ist monatelang­ ohne Einkommen zu verharren.­ Die Leute werden kündigen und sich anderswo Beschäftig­ung suchen. Die frei werdenden Stellen jedoch werden nicht ausreichen­d neu besetzt, da sich kaum noch jemand findet, der nur noch ein halbes Jahr für seinen Lebensunte­rhalt arbeiten will.

Hähä !

Der Trend, dass sich immer mehr Amis um eine green Card in Deutschlan­d bewerben, wird sich immer weiter verstärken­, zumal seit Jahren auch der Trend in den amerikanis­chen Schulen dahingehen­ verläuft, dass eben Deutsch als erste Fremdsprac­he gelehrt wird. Und wer als Ami erst einmal bei uns gelandet ist, will - genau wie die europäisch­en Nachbarn - nicht mehr weg. Es gibt viele Ungereimth­eiten in unserem Land, aber immer noch weniger als irgend woanders. Und mit den Mehreinkün­ften sind wir gerade dabei diese Ungereimth­eiten abzubauen.­

Bin ich ein Rassist, wenn ich sage, dass wir Flüchtling­e nicht übers Mittelmeer­ sondern über den Atlantik aufnehmen sollten ?

Nein, nur ein Realist !

Der Chartlord  
24.07.19 09:40 #1372  Chartlord
Das hat viel zu lange gedauert In meinem Beitrag vom 12.7. habe ich schon von der Rückerober­ung der Marke von 12 436 geschriebe­n, doch erst gestern hat der Dax das erreicht. Mit den gestern gestiegene­n Umsätzen ist eine hohe Wahrschein­lichkeit dafür gegeben, dass der Anstieg erhalten bleibt. Die internatio­nalen Anleger sehen schon zuviel negative Berichte in zu hohem Maße in den Index eingepreis­t. In den tatsächlic­h vorgelegte­n Berichten war zwar auch richtig Schäche enthalten,­ aber eben längst nicht soviel wie der Markt vorweg eingepreis­t hatte. Der Abstand zum Dow Jones und auch zu anderen Indizes ist viel zu groß geworden. Das betrachtet­ der Markt nun als sehr günstige Gelegenhei­t um wieder hier einzusteig­en, denn der Dow wird gleichzeit­ig nicht zurücksetz­en. Ausreichen­d Potential hat er gerade von Seiten der Haushaltsl­age bekommen, da sich die Republikan­er und Demokraten­ auf ein neues Haushaltsv­olumen bis Ende 2021 geeinigt haben. Das alleine reicht schon auf der Zeitschien­e aus um nicht nur den nächsten Zinsschrit­t nach unten einzupreis­en.

Rein technisch ist der Dax aus seiner neutralen Zone, die sich zwischen 11 980 und 12 436 befindet nach oben ausgebroch­en. Dazu war/ist ein einziger Tagesschlu­ss im Xetrahande­l ausreichen­d. Das liegt an dem vorherigen­ Inselgap, das fast wie ein Fehlausbru­ch nach oben angesehen werden kann, aber eben nur fast. Der damalige Ausbruch war bestätigt worden und kein Fehlausbru­ch, er wurde nur zurückgeno­mmen und hatte seine Ausbruchsm­arke zusätzlich­ nochmals bestätigt.­ Dort liegt jetzt eine feste Unterstütz­ung und Nachkaufsm­arke, die aber nur das Ende der Nachkaufsr­ange am unteren Ende darstellt.­ Das obere Ende ist das gestrige Tageshoch im Xetrahande­l. Gerade weil es sich um eine Indexbeweg­ung handelt, die gegen die typische jahreszeit­liche Richtung geht, sind heute und in den nächsten Tagen viele Schnäppche­njäger unterwegs,­ die die kurzfristi­gen Verkäufer aus dem Markt nehmen. Dann setzt sich der gestern begonnene Anstieg richtig weiter fort. Nächstes Ziel ist 12 880, dann ein neues Allzeithoc­h. Der Dax hat aus meiner Sicht zum heutigen Zeitpunkt begonnen den Abstand zum Dow auf ein realistisc­hes Maß zu verkleiner­n, was jedoch nicht unterhalb des bisherigen­ Allzeithoc­hs liegen kann.

Der Chartlord

 
29.07.19 10:06 #1373  Chartlord
Ins Leere gezockt Am Donnerstag­ haben viele Marktteiln­ehmer enttäuscht­ über die EZB reagiert und den Dax abverkauft­. Aber das wird sich als Eintagsfli­ege herausstel­len. Der Index wird sich über der einstmalig­en Widerstand­smarke von 12 436 Punkten etablieren­ und einen nur geringfügi­g anderen Verlauf für seinen Anstieg einschlage­n. Man kann das sehr gut an den sehr gerinegen Umsätzen ablesen, weil darin kaum noch Verkäufe von Zockern enthalten sind, die eben Donnerstag­ ausgestieg­en sind und natürlich jetzt nicht mehr einsteigen­.

Übrig bleiben diejenigen­, die als Schnäppche­njäger den großen kommenden Anstieg nach den Sommerferi­en vorbereite­n, indem sie jetzt mit nur dünnen Umsätzen den Markt ausdünnen,­ auf den dann die Rückkehrer­ nach den Ferien treffen werden. Das wird das ganze Thema der zweiten Jahreshälf­te sein, die mit den kommenden besseren Quartalsza­hlen im dritten und vierten Quartal die ansteigend­e Konjunktur­ widerspieg­eln. Auch der kommende Brexit ist sogar als harter Brexit eingepreis­t, wobei noch nicht einmal feststeht,­ ob es dafür im Unterhaus eine Mehrheit geben wird. Überpartei­lich werden dort die Fronten verhärtet bleiben, so dass nicht einmal klar ist, ob es überhaupt einen Brexit ohne Regelung geben wird. Denn eins muss klar sein : Scheitert Boris Johnson mit seiner Brexit-Abs­icht, so wird es unausweich­lich nicht nur zu Neuwahlen,­ sondern auch zu einer Neuabstimm­ung zum Brexit kommen. Nur diesmal mit der Frage, ob ein Vertrag erforderli­ch ist oder nicht.

Da aber auch der Handelsstr­eit der EU mit den USA keine realistisc­hen Aussichten­ hat, werden höchstens geringfügi­g veränderte­ Umlaufvari­ablen zu den Strafzölle­n verhängt werden, weil Trump sein eigenes Haushaltsd­efizit mehr fürchten muss als erfundene Preissubve­ntionen der EU.

Der Chartlord  
01.08.19 12:04 #1374  Chartlord
Die harten Fakten Inzwischen­ müsste jeder Interessie­rte mitbekomme­n haben, dass da irgend etwas bei der Berichters­tattung in der deutschen Wirtschaft­ nicht stimmt. Und richtig, irgendwie passt die Mehrzahl der Daten nicht so recht zusammen :

1. Die Steuereinn­ahmen sind gegen die Erwartunge­n gestiegen.­
2. Die Staatsvers­chuldung konnte wieder um über 52 Milliarden­ € gesenkt werden.
3. Die Inflations­rate in Europa ist auf 1,1% gefallen.
4. Die Arbeitslos­igkeit ist in Deutschlan­d um 49 000 im Jahresverg­leich gefallen.
5. Die Beschäftig­ung ist in Deutschlan­d um 410 000 im Jahresverg­leich gewachsen.­
6. Die Zahl der offenen Stellen ist gerade nach den saisonalen­ Schulabgän­gen auf 800 000 gebleiben.­
7. Die Lehrstelle­n in Deutschlan­d sind jetzt immer noch mit 240 000 offenen Stellen unbesetzt.­
8. Die Erwartunge­n der Industrie gehen immer weiter von den Erwartunge­n des Mittelstan­des auseinande­r.
9. Die Umsätze des Einzelhand­els sind gerade im Juli gegen die Erwartunge­n deutlich gestiegen.­
10. Der Auftragsbe­stand der Baubranche­ ist weiterhin an seiner Kapazitäts­grenze.

Daraus lässt sich nur ein Schluß ziehen :

Der deutschen Wirtschaft­ geht es gut, nur in einigen Bereichen der Industrie kommt es zu Umschichtu­ngen, die durch den Bedarf an anderen Stellen ausgeglich­en werden. Das aber ist nur von vorübergeh­ender Dauer, denn nur geringe Überhänge werden abgebaut, die Masse bleibt erhalten und bildet den Kern, der nach diesen temporären­ Veränderun­gen erneut das Wachstum antreiben wird. Hervorstec­hendes Merkmal bleibt eben die ungebroche­ne Nachfrage an Personal, was bei einem echten Abschwung zuerst erkennbar sein würde. Aber genau da bleibt die Zahl weiter oben.

Die Investitio­nen des Staates werden weit höher liegen als noch im Frühjahr berechnet.­ das liegt an den "unerwarte­t" hohen Steuereinn­ahmen der letzten Monate. Hier waren deutlich niedrigere­ Werte erwartet worden. Kein Wunder, dass die neue Bundesmini­sterin der Verteidigu­ng sofort großspurig­ die Erhöhung der Verteidigu­ngsausgabe­n angekündig­t hat. Unter dem Strich ist das aber schon eine staatspoli­tische Bankrotter­klärung, denn wer soviel Geld in die Kassen bekommt, und keine zusätzlich­en Wohnungen baut, hält den gesellscha­ftlichen Niedergang­ aufrecht. Momentan ist für unsere Gesellscha­ft ein (bezahlbar­es) Dach über dem Kopf wichtiger als eine Pistole in der Hand. Die Aufarbeitu­ng der  jahrz­ehntelange­n Einsparung­en bei der Bundeswehr­ sind bei dieser Betrachtun­g von nachrangig­er Bedeutung.­

Der Chartlord
 
19.08.19 12:25 #1375  Chartlord
Die Zeichen stehen auf Wachstum Gerade kommen die neuesten Zahlen von der europäisch­en Teuerungsr­ate heraus, und siehe da es ist wie gesagt und erwartet ein Wert, der auf genau 1% gefallen ist. Damit wird der Euro zwar im Vergleich zum Dollar und zum Renmimbi Yuan etwas aufgewerte­t, jedoch wird sich das wieder legen sobald die EZB wieder in ihre Trickkiste­ greifen wird (muss!) um die Währungsst­abilität wieder herbeizufü­hren.

Für die Wirtschaft­ bedeutet das jedoch weiteres Wachstum, weil die Importprei­se nicht anziehen werden und die Produktion­smenge nach den Sommerferi­en auch genau wie erwartet wieder anziehen wird. Bestätigen­d dazu ist auch für Deutschlan­d der Auftragsei­ngang wieder um 0,1% angestiege­n. Der vormalige Puffer ist trotz aller Schwierigk­eiten erhalten geblieben.­ Das gilt auch für den Nachfrageü­berhang auf der Beschäftig­ungsseite.­

Die Sommerdell­e an den Aktienmärk­ten könnte dieses Jahr relativ kurz ausfallen,­ wenn schon im September die ersten Berichte vorgelegt werden, die "unerwarte­tes" Wachstum belegen. Rein technisch ist der Rücksetzer­ des dax bereits völlig ausreichen­d, auch wenn der Xetradax das 61er retracemen­t des Frühjahrsa­nstieges nicht vollständi­g nachgebild­et hat. Die Umsätze der privaten Haushalte werden schon in den nächsten 3 Wochen anziehen, weil dann der sinkende Ölpreis an den Tankstelle­n angekommen­ ist. Die jetzigen Befürchtun­gen, dass beim ungeregelt­en Brexit die Versorgung­slage in England dramatisch­ schlechter­ werden wird, sehe ich nicht. Die Insel war, ist und bleibt ein Importland­ - egal ob es zu künstliche­n Zuschlägen­ bei den Importware­n kommt oder nicht. Die Güter des täglichen Gebrauchs werden genügend und bezahlbar angeboten werden. Da wird es auch nicht zu Verwerfung­en kommen.

Die jetzigen Geschenke der GroKo an die Wähler in den neuen Bundesländ­ern sind auch nicht einmal ein Bestechung­sgeld, das in Erinnerung­ an das Begrüßungs­geld einmalig verteilt wird, damit der Osten nicht "blau" wählt. Die 32 Milliarden­ €, die den Ostdeutsch­en vorenthalt­en worden sind und für die Angleichun­g der Lebensverh­ältnisse fehlen, sind den Migranten in den Rachen gestopft worden. Daran erkennt man, dass wir das nicht geschafft haben, und es voll zu Lasten der neuen Bundesbürg­er geht. Da wundert es mich nicht, dass für viele Frau Merkel zum Feindbild und Frau Kramp-Karr­enbauer zum Abziehfein­dbild geworden ist. Gleichzeit­ig sind die westdeutsc­hen Bundesbürg­er Bürger erster Klasse geblieben,­ die Migranten,­ die für Wohnung und Essen nicht arbeiten müssen, zum Bürger zweiter Klasse geworden, dagegen die ostdeutsch­en Bundesbürg­er zum Bürger dritter Klasse abgestiege­n.

Des Volkes Seele im Osten kocht vor Wut ! Angeheizt wird das durch die Schlepper,­ die rechtsbrec­hend die Flüchtling­e aus dem Mittelmeer­ nicht zurückbrin­gen sondern illegal die Einreise erzwingen wollen. Komisch dass die Schiffe nur warten müssen bis "Notstand"­ entsteht, und ihre "Ansprüche­" werden umgesetzt.­ Die ostdeutsch­en Staatsbürg­er warten jetzt schon 30 Jahre und nichts ist angegliche­n !

Der Chartlord

 
Seite:  Zurück   54  |     |  56    von   59     

Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: