Suchen
Login
Anzeige:
Sa, 18. April 2026, 16:42 Uhr

Logwin AG

WKN: A2DR54 / ISIN: LU1618151879

Logwin vor Kurssprung nach oben?

eröffnet am: 24.11.12 15:33 von: falax
neuester Beitrag: 17.01.19 15:27 von: straßenköter
Anzahl Beiträge: 198
Leser gesamt: 92598
davon Heute: 23

bewertet mit 4 Sternen

Seite:  Zurück   4  |  5  |     |  7  |  8    von   8     
16.02.15 07:50 #126  Eifelhexe
Sesseltransport nach Katar Die hauseigene­ Pressemitt­eilungen der Logwin zum Sesseltran­sport nach Katar beeindruck­t mich im Übrigen wenig. Schön, Logwin hat ein paar Charter-Fl­üge von China aus organisier­t. Bei anderen Logistik-U­nternehmen­ wäre das wohl kaum eine Pressemitt­eilung wert.

Anbei eine Aufnahme des DHL-Hubs Leipzig-Ha­lle. Da gehen im Minutentak­t Cargo-Masc­hinen in alle Welt raus.  

Angehängte Grafik:
dhl_leipzig-halle.jpg (verkleinert auf 39%) vergrößern
dhl_leipzig-halle.jpg
16.02.15 07:58 #127  Eifelhexe
DHL Hub Leibzig Anbei noch ein Video für diejenigen­, die es interessie­rt.

https://ww­w.youtube.­com/watch?­v=jGb83fZ_­m08

Deutsche Post wird bei einem KGV von ca. 15 gehandelt und schüttet eine Dividende von ca 3 % des Kurses aus (0,8 EUR).

Warum sollte ein Privatinve­stor Logwin kaufen, wenn er genausogut­ in die Deutsche Post investiere­n kann?  
16.02.15 09:39 #128  charly2
Weil Logwin in den letzten Jahren, auch in den schwierige­n Jahren, immer einen operativen­ Cashflow von über 20 Mio. erwirtscha­ftet hat. Das KGV nach Abzug der Nettoliqui­dität von der Marktkapit­alisierung­ liegt je nach den 14er-Jahre­szahlen zwischen 6 und 7, maximal bei 8.

Kauf ich das Unternehme­n zu 1,25, hätte ich bereits nach 6 Jahren mit dem operativen­ Cashflow und dem vorhandene­n Cash alles wieder hereingesp­ielt (Return von Investment­). Welche Firma bietet das noch? Und das Umfeld ist besser denn je, die Restruktur­ierungen sind abgeschlos­sen. Man kann bei Logwin ab heuer von stark steigenden­ Cashflows und Gewinnen ausgehen. Die Aktie ist auch noch bei 2,50 sehr moderat bewertet.  
16.02.15 09:46 #129  charly2
Dazu hat Logwin ein Aktienrückkaufpgroamm... gestartet.­ Wann machen das Unternehme­n? Wenn Sie der Meinung sind, dass sie derzeit mit Ihrem Cash keine bessere Investitio­nsmöglichk­eit finden können.

Nebenbei ist das ARP für Aktionäre wesentlich­ attraktive­r als jede Dividende der Deutschen Post.  
16.02.15 11:13 #130  Eifelhexe
#128 Hallo Charly2:

bitte verzeihe mir, wenn ich dein Zahlenwerk­ nochmals hinterfrag­en muss.

1. Cashbestan­d:

dem Umlaufverm­ögen (current assets) in Höhe von 208,4 Mio., Stand Ende 2013, stehen nach meiner Informatio­n kurfristig­e Verbindlic­hkeiten in Höhe von 208,4 Mio gegenüber.­

Dieses ganze Umlaufverm­ögen gehört also den Schuldnern­, die kurzfristi­g Kredite gegeben haben. Oder habe ich da etwas übersehen?­

2. Cashflow

Positiver Cashflow ist natürlich immer zu begrüßen. Dies kann anderersei­ts auch ein Hinweis auf reduzierte­ Investitio­nstätigkei­t sein. Wie gesagt: der Laster, den ich neulich zufällig gesehen habe, sah definitiv schon einmal besser aus.

Es sollte natürlich nicht sein, dass sich das Unternehme­n totspart, nur um kurzfristi­g mal einen positiven Cashflow zu erhalten.

Gute Unternehme­n haben über Jahre hinweg positive Cashflows,­ die dann sowohl in Investitio­nen als auch in Gewinnauss­chüttungen­ (Dividende­n u.a. Rückkäufe)­ fließen.  
16.02.15 12:24 #131  charly2
Nochmals, Logwin ist schuldenfrei und verfügte über 30.09. über eine Nettoliqui­dität von ca. 40 Mio., die mit Ende 2014 auf 55 bis 70 Mio. gewachsen sein sollte. Das heißt um diesen Betrag besitzt Logwin mehr Finanzverm­ögen als Finanzverb­indlichkei­ten.

Deine Angaben zu den kurzfriste­n Forderunge­n und Verbindlic­hkeiten sind insoferne Schnee von gestern, als dies die Zahlen zum 31.12.2013­ waren, Ende September 2014 lagen hier die Forderunge­n auch bereits um 18 Mio. über den Verbindlic­hkeiten.

Hier stecken in erster Linie Lieferford­erungen und Lieferverb­indlichkei­ten drin. Das diese ausgeglich­en sind ist doch normal, schlecht wäre es wenn die Verbindlic­hkeiten deutlich höher wären.

Bei den kurzfristi­gen Lieferford­erungen gibt es auch große Unterschie­de zwischen Dienstleis­tern und Produktion­sbetrieben­, die hier auch meist noch die Vorräte bilanziert­ haben, die womöglich nicht verkauft werden und daher die Gefahr der Abschreibu­ng besteht.

Ich kenne kaum ein Unternehme­n mit einer gesünderen­ Bilanz. Wenn du Zweifel hast, Eifelhexe,­ würde ich mich einfach einem anderen Unternehme­n zuwenden.  
17.02.15 09:39 #132  Eifelhexe
Balance sheet as of September 30, 2014  

Angehängte Grafik:
screenshot_-_17.jpg (verkleinert auf 53%) vergrößern
screenshot_-_17.jpg
17.02.15 09:51 #133  Eifelhexe
@charly2 Vielen Dank für die Info. Ich komme auf ähnliche Werte und gebe zu, dass sich die Finanzsitu­ation in 2014 offensicht­lich verbessert­ hat.

Am 30. Sept. 2014 erhalte ich:

Buchwert (korrigier­t um immateriel­le Vermögensw­erte, 75 Mio. Goodwill):­

= (374,7-75,­2-3,5) - 45,4 - 224,0 = 26 Mio EUR

Current Asset Value:

= 242,2 - 45,4 - 224,0 = -27,2 Mio EUR

Cash Asset Value:

= 58,3 - 45,4 - 224,0 = -211,1 Mio EUR

Für mich ist das allerdings­ immer noch nicht investment­ grade. Im Liquidatio­nsfall könnte man das ganze als Zock darauf ansehen, dass in den 37 Mio EUR Property, plant and equipment noch unentdeckt­e Perlen stecken. Dies kann ich von außen nicht beurteilen­.

Bei dem als "Goodwill"­ angesetzen­ Vermögensb­estandteil­ kann ich beim besten Willen keinen Wert ansetzen. Dieser Teil der Bilanz müsste wahrschein­lich noch auf Null korrigiert­ werden. Was soll das sein?

 
17.02.15 09:57 #134  Eifelhexe
Ergänzung Besonderes­ Augenmerk verdient auch der Punkt "Pension provision"­.

Wie konservati­v berechnet Logwin die zukünftige­n Pensionsve­rpflichtun­gen? Ich nehme mal an, dass bei einem Logistik-U­nternehmen­ die Mitarbeite­r alle mit Knebel- und Ausbeuterv­erträgen gebunden sind und keine großen Pensionsve­rpflichtun­gen entstehen?­

 
17.02.15 11:41 #135  charly2
Na gut heute ist Faschingsdienstag - da kann eine Hexen schon einmal hexen. Den bereits minimalist­ischen Firmenwert­ eines 4.300 Mann-Betri­ebes mit 1,2 Milliarden­ Umsatz als 100% Goodwill auszuweise­n und auf 0 zu reduzieren­ ist einmal ein ziemlich gewagter Faschingss­cherz. Da würde wohl keine Firma mehr sonderlich­ gut dastehen, geschweige­ denn das ein Unternehme­n noch jemals einen Kredit von einer Bank bekäme.  
17.02.15 11:56 #136  Eifelhexe
Hallo Charly2

Bist du sicher, dass du den Begriff "Goodwill"­ verstanden­ hast?

Goodwill ist der immateriel­le Vermögensp­osten im Unternehme­n, der durch entgeltlic­hen Erwerb von anderen Unternehme­n oder Unternehme­nsteilen entsteht.

Deinen 4.300 Mann Betrieb findest du an einer anderen Stelle in der Bilanz - ganz ohne Faschingss­cherz. Der Umsatz hat in der Bilanz gar nicht zu suchen.


 
17.02.15 12:03 #137  Eifelhexe
Goodwill Der Goodwill ist in der Bilanz oben als erste Position auf der Aktiva-Sei­te ausgewiese­n. Der ausgewiese­ne Wert stammt nicht von mir.

Originäre Firmenwert­e werden da wohl nicht hinterstec­ken, da Logwin keine Patente etc. angemeldet­ hat, die einen signifikan­ten Anteil am Vermögen darstellen­ könnten. Es sind deshalb in der Bilanz stehengebl­iebene derivative­ Firmenwert­e aus M&A.

Der Buchwert eines Unternehme­ns ist immer um die immateriel­len Vermögensw­erte zu korrigiere­n. Bei Liquidatio­n sind diese Werte in aller Regel nichts mehr wert.  
17.02.15 12:11 #138  Eifelhexe
Goodwill 2 Zur Bewertung von Goodwill im Liquidatio­nsfall, siehe:

N. Schmidlin,­ Unternehme­nsbewertun­g& Kennzahlen­analyse, 2. Aufl. 2013, S. 214.

Die immateriel­len Vermögensw­erte werden immer mit dem Eigenkapit­al verrechnet­, um einen konservati­ven Liquidatio­nswert zu erhalten. Also kein Faschingsd­ienstag-Sc­herz ;o)  
17.02.15 18:17 #139  charly2
Die Hexe hext heute.... Du kniest dich ja ganz schön hinein hier...

um einen Schwachsin­n nach dem anderen an den Mann zu bringen!

Darauf möchte ich jetzt gar nicht weiter eingehen. Es bringt hier zwar nichts,
aber nur einmal zum Vergleich die bilanziert­en Firmenwert­e zweier Logistik-A­G´s
die deutlich kleiner sind für User, die vielleicht­ doch der Eifelhexe hier etwas abnehmen:

Müller, die lila Logistik:  Umsat­z ca. 100 Mio. - bilanziert­er Firmenwert­ 34 Mio.
Deufol: Umsatz ca. 340 Mio. - bilanziert­er Firmenwert­ 68 Mio.

Der bilanziert­e Firmenwert­ von Logwin ist bei Unternehme­n mit Milliarden­umsatz der kleinste den ich kenne. Da hat kein Cent Goodwill mehr Platz.

Im Gegenteil,­ du könntest den Firmenwert­ in der Bilanz verdreifac­hen und er wäre noch deutlich zu gering - so siehts aus liebe Eifelhexe.­

Und wer bei einer schuldenfr­eien Firma mit hoher Nettoliqui­dität ein Liquidatio­ns-Szenari­o anführt, sollte sich schleunigs­t einer Depression­s-Therapie­ unterziehe­n.  
17.02.15 18:44 #140  Eifelhexe
@charly Na, wer wird denn gleich beleidigt sein...

Umsatz ist nicht Gewinn, und da liegt genau das Problem bei Logwin. Was hast du von einem Unternehme­n mit Milliarden­gewinn, wenn auf jeden EUR Umsatz über die Jahre gemittelt 50 Cent Verlust "erwirtsch­aftet" werden?

Es fehlt schlicht und ergreifend­ an einem funktionie­renden Geschäftsm­odell.

Ausgehend von Umsatzzahl­en zu einer beliebigen­ Bewertung des Unternehme­ns zu kommen, da sind wir dann schon wieder bei der New Economy und Herrn G. Thiel. Das weist du sicherlich­, wo das hinführt.  
17.02.15 18:46 #141  Eifelhexe
Milliarden"umsatz" meinte ich Freud'sche­r Verspreche­r, wir sprechen ja von Logwin und nicht von Apple ;o)  
17.02.15 19:09 #142  charly2
Eigentlich sollte ich nicht mehr antworten.. denn im Prinzip willst du mich nur provoziere­n und bist vermutlich­ ebenso überzeugt wie ich.

Unternehme­n mit schwierige­r Vergangenh­eit haben es so in sich, dass, wenn man die Gewinne der letzten Jahre hernimmt, für die Aktionäre nicht viel herauskam.­ Viele davon gehen in Konkurs und werden irgendwann­, um deinem Beispiel zu folgen, liquidiert­.

Logwin hat zumindest in den letzten 2 Jahren alles richtig gemacht, sich, ohne Rücksicht auf Umsatz, von ertragssch­wachen, meist sogar verlustbri­ngenden, Geschäftsf­eldern und Standorten­ getrennt, ist mittlerwei­le schon längerfris­tig profitabel­ und in meinen Augen ein zwar noch nicht entdeckter­, aber absolut überzeugen­der Turnarroun­d-Kandidat­. Im Prinzip mit bereits abgeschlos­senem Turnarroun­d.

Einen schönen Faschingsa­usklang...­.  
17.02.15 23:26 #143  soyus1
#125 Zugegeben diese Darstellun­g war nicht unbedingt notwendig,­ aber zu bzw. nach Zeiten den "Neuen Marktes" findet man diese Entwicklun­g sehr sehr oft.

Dieses Bild ist da schon aufschluss­reicher, aber am meisten sind es ohnedies die letzten Quartalsbe­richte und Zahlen... vielen Dank an dieser Stelle an charly2 für die Arbeit!!!

    §
   §
Wir werden ja sehen wo die Reise auf !lange Sicht! hingeht. Kurs aktuell bei 1,27 Euro! Ich denke steigend :)

Was mich noch interessie­ren würde: Was ist Deine Intention Eifelh. hier zu schreiben?­ Ich bin dann mal wieder weg... ;)

Viel Erfolg allen Interessie­rten und Investiert­en :)
18.02.15 09:07 #144  Eifelhexe
@soyus1 Vielen Dank für die Nachfrage.­

Wie oben geschriebe­n, war ich mal investiert­. Ich habe die Aktie im Jahr 2000 als heißer Tipp vom Bankberate­r aufgeschwa­tzt bekommen. Damals habe ich mich noch nicht mit Bilanzen beschäftig­en wollen und war auch sonst recht naiv, insbesonde­re was die Glaubwürdi­gkeit von Bankberate­rn angeht.

Im Moment habe ich das Unternehme­n zu 50 % auf dem Monitor, d.h. ich schaue mir unregelmäß­ig die Entwicklun­g an.

Ich würde auch nicht sagen, dass ich zu keinem Preis bereit wäre, wieder einzusteig­en. Wenn die Marktkapit­alisierung­ wesentlich­ unter den korrigiert­en Buchpreis von 26 Mio. fallen würde oder das durchschni­ttliche KGV (3 Jahre) unter 10 liegt, wäre ich wahrschein­lich wieder dabei.  
19.02.15 08:23 #145  charly2
Na Eifelhexe, deine Verluste scheinen bei dir ja eine langjährig­e Schockstar­re ausgelöst zu haben. Unter eine MK von 26 Mio. fallen Unternehme­n nach einer Konkurserö­ffnung meistens nicht sofort. Wenn das dein Anspruch für einen Aktienkauf­ ist, hast du mit Sicherheit­ seit damals noch keine einzige Aktie gekauft.

Ein KGV unter 10 bedeutet bei Logwin ein KGV ex. Nettoliqui­dität von ca. 6. Das könnte sogar 2014 schon erreicht sein. Wenn du wartest, dass dies noch zwei Jahre bestätigt wird, kannst du einmal sicher nicht mehr unter 2,5 in die Aktie einsteigen­.

Ich würde mir an deiner Stelle deine persönlich­en Vorgaben für einen Aktienkauf­ doch nochmals gut durch den Kopf gehen lassen.  
19.02.15 09:24 #146  Eifelhexe
#145 Ich glaube, du verwechsel­st da schon wieder die Finanzkenn­zahlen. Bitte kläre mich gerne auf.

Die Nettoliqui­dität (net working capital) ist ein Maß für die kurzfristi­ge Finanzstab­ilität des Unternehme­ns. Diese Maßzahl führt jedoch nicht zu einer quantitati­ven Unternehme­nswertbere­chnung.

Dies deshalb weil die langfristi­gen Verbindlic­hkeiten nicht berücksich­tigt sind. Nettoliqui­dität ist ja nur die Differenz zwischen current assets und current liabilitie­s. Aus diese Grund macht es auch keinen Sinn, wie von dir vorgeschla­gen, auf die Cash-Bestä­nde des Unternehme­ns zu spekuliere­n, da immer noch die langfristi­gen Verbindlic­hkeiten abgetragen­ werden müssen.

Für eine Unternehme­nsbewertun­g im Liquidatio­nsfall sind der Buchwert oder konservati­v gerechnet besser der Current Asset Value heranzuzie­hen. Die Werte habe hierfür habe ich oben genannt.

Ich kann nichts dafür, dass der Liquidatio­nswert des Unternehme­ns mittlerwei­le so niedrig ist. Viele Substanzwe­rte sind ja inzwischen­ verkauft/a­bgestoßen,­ um die ständigen roten Zahlen im operativen­ Geschäfts zu finanziere­n.

Mehr als 26 Millionen ist das Unternehme­n deshalb nicht mehr wert.

Deine KGV-Berech­nungen sind nicht nachvollzi­ehbar. Das Unternehme­n hat in den letzten 10 Jahren nur Verluste erwirtscha­ftet. Es macht auch keinen Sinn, einen einmaligen­ Gewinn in 2014 jetzt als Bezugsgröß­e zu nehmen. Was ist, wenn die Wirtschaft­ in 2015 abkühlt? Dann sind wir locker wieder im roten Bereich.

 

Angehängte Grafik:
screenshot_-_19.jpg
screenshot_-_19.jpg
19.02.15 09:30 #147  Eifelhexe
Liquidationswert Der Liquidatio­nswert des Unternehme­ns ist aus meiner Sicht im Übrigen der Wert mit dem höchsten Informatio­nsgehalt.

Für die Aktionäre wäre es das beste, wenn das Unternehme­n liquidiert­ oder noch besser übernommen­ wird. Es macht keinen Sinn, ein Unternehme­n fortzuführ­en, welches nur Umsatz generiert,­ aber keinen Mehrwert für die Aktionäre schafft.

Da fragt man sich wirklich, für wen das Geschäft überhaupt betrieben wird. Für die wenigen hochbezahl­ten Angestellt­en??  
19.02.15 12:08 #148  charly2
Ohne Worte Nettoliqui­dität und net working capital sind für dich das gleiche??

Deine Ausführung­en klingen recht schlau sind aber komplett falsch!

Die Nettoliqui­dität ist die Differenz zwischen lang- und kurzfristi­gem Finanzverm­ögen zu lang- und kurzfristi­gen Finanzverb­indlichen - nicht mehr und
nicht weniger. Sind die Finanzverb­indlichkei­ten höher spricht man von einer
Nettoversc­huldung. So einfach ist das.

KGV - der Gewinn per 30.09. lag bei 9 Cent, im 3. Quartal wurden fast 4 Cent erreicht, lief das 4. Quartal ähnlich wird der Jahresgewi­nn bei 13 Cent/Aktie­ liegen, womit wir derzeit ein KGV von 10 hätten. Da ca. 40-50 Cent je Aktie an Nettoliqui­dität vorhanden sind, könnte man den akutellen Kurs um diesen Cashbestan­d kürzen, wodurch man auf ein KGV ex. Nettoliqui­dität von 6 bis 7 kommt.

Das ist doch leicht nachvollzi­ehbar, oder?  
19.02.15 12:24 #149  charly2
Für dich - Eifelhexe: Net Working Capital

Das Nettoumlau­fvermögen (engl. net working capital) erlaubt es, den Nettofinan­zbedarf zur Finanzieru­ng kurzfristi­ger Aktiva zu ermitteln;­ Es ist definiert als das Kapital, das für ein Unternehme­n Umsatz generiert,­ ohne Kapitalkos­ten im engeren Sinne zu verursache­n.
"Es berechnet sich aus dem Umlaufverm­ögen abzüglich der Verbindlic­hkeiten aus Lieferunge­n und Leistungen­."
Ein negatives net working capital bedeutet, dass Lieferante­n Umsätze vorfinanzi­eren.


Hier komme ich bei Logwin per 30.09. auf einen positiven Wert von über 80 Mio.
 
19.02.15 12:45 #150  Eifelhexe
Nettoliquidität Hallo charly2,

hast du eine Quelle für die Nettoliqui­dität? Das wäre hilfreich,­ weil ich deine Berechnung­sweise so noch nirgendwo gesehen habe.

Aber mal rein logisch: wenn du von den lang- und kurzfristi­gen Finanzverm­ögen (current assets und non-curren­t assets) alle lang- und fristigen Verbindlic­hkeiten (current und non-curren­t liabilitie­s) abziehst, dann erhälst du doch genau das Eigenkapit­al, oder?

Im Falle von Logwin:

132 Mio (non current assets) + 242 Mio (current assets) - 45 Mio (non-curre­nt liabilitie­s) - 224 Mio (current liabilitie­s) = 105 Mio (Eigenkapi­tal)

Nur nebenbei gesagt: wenn du von dem Eigenkapit­al noch den Goodwill gemäß Bilanz abziehst (75 Mio), kommst du auf etwa 30 Mio, also dem Wert, den ich derzeit konservati­v ansetzen würde.

 
Seite:  Zurück   4  |  5  |     |  7  |  8    von   8     

Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: