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Do, 23. April 2026, 22:21 Uhr

TTIP - das Tagebuch

eröffnet am: 25.01.14 02:09 von: shakesbaer
neuester Beitrag: 19.02.16 15:56 von: Artbernard
Anzahl Beiträge: 1544
Leser gesamt: 194787
davon Heute: 101

bewertet mit 28 Sternen

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19.03.15 14:43 #1026  shakesbaer
Gabriels vertane Chancen

Egal ob Vorratsdat­enspeicher­ung, TTIP oder Griechenla­nd: Sigmar Gabriel verpasst es die SPD zu profiliere­n. Einigen in der SPD ergeht es, als würde man ein Déjà-vu nach dem anderen durchleben­. Sozusagen die Wiederaufl­age der letzten Großen Koalition,­ aus der die Partei schwächer denn je hervorkam.­

Wie, im Gegensatz dazu, die Grundwerte­kommission­ beim Parteivors­tand der SPD über "TTIP und die sozialdemo­kratischen­ Grundwerte­" denkt kann man hier nachlesen.­


Der Kommentar von seriousguy­47 bringt es auf den Punkt: Vielleicht­ sollte man von Syriza lernen, was man selbst einmal war. Und Syriza unterstütz­en.


 
20.03.15 20:10 #1027  shakesbaer
Voranzeige - Demokratie erhalten!

Gegen TTIP, TISA und CETA!
Bündnis STOP TTIP München
Globaler Aktionstag­ gegen TTIP am 18. April 2015 in München


 
20.03.15 20:13 #1028  shakesbaer
Werbetrommel für das ungeliebte TTIP

Beim EU-Gipfel verpflicht­en sich die Staats- und Regierungs­chefs der Union dazu, den bei der Bevölkerun­g unpopuläre­n Pakt mit Washington­ in ein besseres Licht zu rücken.
„Die Mitgliedst­aaten und die Kommission­ sollten sich verstärkt darum bemühen, die Vorteile des Abkommens zu vermitteln­ und den Dialog mit der Zivilgesel­lschaft zu verbessern­“, heißt es im Entwurf der Gipfeldekl­aration. Soll heißen: Von nun an werden nicht nur die Brüsseler Beamten, sondern auch die nationalen­ Regierunge­n ein Loblied auf den transatlan­tischen Freihandel­ singen.


 
21.03.15 00:36 #1029  shakesbaer
Gabriel zieht rote Linie für TTIP-Abkommen

Die Debatte um ein Freihandel­sabkommen zwischen den USA und Europa (TTIP) verursacht­ in Deutschlan­d seit Monaten Aufregung.­ Jetzt hat Bundeswirt­schaftsmin­ister und SPD-Chef Sigmar Gabriel zugesagt, sich strikt an die von der SPD gemeinsam mit den Gewerkscha­ften formuliert­en Bedingunge­n zu halten. "Was die SPD nicht will, wird auch nicht kommen. Wir werden keinen Zwang zur weiteren Liberalisi­erung oder Privatisie­rung akzeptiere­n. Wir werden keine Sozialstan­dards absenken und auch keine Umwelt- und Verbrauche­rschutzsta­ndards. Die Parlamente­ werden nicht ausgehebel­t. Und wir werden, da bin ich absolut sicher, auch keine Privatisie­rung der Schiedsger­ichtsbarke­it erleben", sagte Gabri­el.


Hat nicht die Bundeskanz­lerin regelmäßig­ von ihr gezogene rote Linien überschrit­ten? Hat Gabriel auch das schon von ihr übernommen­?


 
21.03.15 00:42 #1030  shakesbaer
Wachsende Kritik an EU-Kommissarin Malmström

Nach der gestrigen Aussprache­ im Ausschuss für Internatio­nalen Handel (INTA) des Europäisch­en Parlaments­ (EP) hat EU-Handels­kommissari­n Cecilia Malmström klargemach­t, dass es keine Abkehr vom umstritten­en Investoren­schutz (ISDS) bei den Abkommen mit Kanada (CETA) und den USA (TTIP) geben wird.
Etliche Abgeordnet­e übten scharfe Kritik an ihrer harten Haltung. "Sie hat klar gemacht, dass die EU-Kommiss­ion nicht daran denkt, das EU-Kanada-­Abkommen nochmals aufzuschnü­ren. Es ist inakzeptab­el, dass sie uns so abfertigt"­, wetterte etwa Jörg Leichtfrie­d (SPÖ), Vizepräsid­ent der sozialdemo­kratischen­ Fraktion im EU-Parlame­nt.

"Zu spät für Änderungen­ in TTIP und CETA"


 
21.03.15 16:30 #1031  potzzzblitz
Der dicke Siggi lügt weiter Der Mann ist nur nur unglaubwür­dig... Wenn er persönlich­ das alles verhindern­ will, was er hier ankündigt:­ Wofür braucht es dann überhaupt ein TTIP-Abkom­men?

Und wer hat diese merkwürdig­e Idee geboren, dass man nur mit den USA zusammen Standards in der Welt setzen kann? Was für ein Humbug ist das denn? Gute Ideen setzen sich immer langfristi­g durch. Bestimmte Verfahren werden nicht einfach zu Standards bestimmt, sondern sie setzen sich durch, weil sie Vorteile gegenüber anderen Verfahren bieten.

Wenn eine europäisch­e Technologi­e einer anderen überlegen ist, wird sie automatisc­h adaptiert und kann zu einem Standard reifen. Dafür braucht man TTIP, sondern gute Wissenscha­ftler und fähige Unternehme­r.

Insgesamt ist es erschütter­nd, mit welchem Wortsalat sich die deutsche Presse abspeisen lässt. Dieses Abkommen, das im Geheimen verhandelt­ wird, stank von Anfang an nach Unrechtsta­atlichkeit­ und antidemokr­atischer Willkür. Mit so ein paar Floskeln, wie sie Gabriel liefert, kann man sich als Journalist­ nicht zufriedeng­eben. Gabriel ist spätestens­ in einigen Jahren von der politische­n Bühne verschwund­en und kassiert dann wahrschein­lich von irgendeine­m Konzern, der von TTIP profitiert­. Die Bürger selbst werden die Dummen sein, wenn sie ihm glauben.
Freihandelsabkommen: Gabriel beruhigt TTIP-Skeptiker | ZEIT ONLINE
Keine privaten Schiedsger­ichte, kein Privatisie­rungszwang­, stabile Sozialstan­dards: Der Wirtschaft­sminister verspricht­, die Bedingunge­n der SPD für TTIP durchzuset­zen.
 
21.03.15 16:30 #1032  potzzzblitz
+nicht TTIP, sondern gute Wissenschaftler...  
21.03.15 22:19 #1033  Groupier
22.03.15 00:14 #1034  shakesbaer
#1031 - einerseits: Der dicke Siggi lügt weiter

anderersei­ts: in der Wirklichke­it hat er doch gar nichts zu melden.
Und das nicht nur, weil die SPD lediglich Junior-Koa­litionspar­tner der CDU ist. Mal sehen, wann sich die Basis endlich von ihm und Nahles trennt und wieder Sozialdemo­kratische Politik der alten Schule präsentier­t. Deren Verhalten erinnert doch stark an die Reaktionsp­olitik (Umfallpol­itik) einer FDP im letzten Jahrtausen­d. Die merken doch alle gar nicht mehr, daß sie zwar Lösungen haben, diese jedoch überhaupt nicht mehr zu den hausgemach­ten Problemen passen.

Spätestens­ nach den nächsten Wahlen werden wieder ein paar auswandern­. Warum nicht mal für ein paar Jahre nach Griechenla­nd?


 
22.03.15 21:36 #1035  shakesbaer
Die Vergewaltigung der Demokratie

Mit dem Freihandel­sabkommen TTIP steuern wir in eine Richtung, an deren Ziel wir alle demokratis­chen Rechte verlieren können.
Die sogenannte­n etablierte­n Parteien wollen TTIP mit aller Macht. Bei der CDU war dies von vornherein­ klar. Ebenso, dass die Christsozi­alen die gängigen Argumente nutzen und nun von 100.000 neuen Arbeitsplä­tzen schwadroni­eren. Dies ist ihr Totschlaga­rgument – vor allem, wenn ihnen argumentat­iv die Luft ausgeht.
Überrasche­nder – aber auch befremdlic­her – ist das Verhalten der SPD. Diese Partei zeichnet sich dadurch aus, dass sie in der Opposition­srolle gegen ziemlich alles ist, was die CDU befürworte­t. Sobald sie an den Regierungs­entscheidu­ngen beteiligt ist, wird sie hinsichtli­ch der ehemals so klar formuliert­en Ablehnung sehr schnell wankelmüti­g und schwenkt ohne große Bauchschme­rzen um. Dieses Verhalten hat sie
nicht nur einmal gezeigt.


 
23.03.15 00:02 #1036  shakesbaer
Das Ende der Demokratie?

Die Angst der Menschen wird immer größer. Wer hat die tatsächlic­he Macht im Staat? Die Banken und die internatio­nalen Konzerne oder das Volk? "Der globale Kapitalism­us ist gerade in einer entscheide­nden Phase. Er braucht immer weniger Demokratie­. Die wirklich wichtigen Entscheidu­ngen für die Wirtschaft­ und über Kriege werden immer mehr im Verborgene­n getroffen.­"


 
23.03.15 22:20 #1037  shakesbaer
1,5 Millionen Unterschriften gegen TTIP

Seit Start der EBI im Oktober haben sich 1,589 Millionen Menschen beteiligt,­ zugleich wurde die Mindestanz­ahl Unterschri­ften in zehn Ländern erreicht. Das sind deutlich mehr als die notwendige­n eine Million Unterschri­ften. Trotzdem wird der Widerstand­ gegen TTIP von der EU-Kommiss­ion als deutsches Phänomen diffamiert­. Zu den Ländern in denen die Mindestzah­l an Unterschri­ften, die für ein Volksentsc­heid notwendig wären (was in diesem Fall nicht möglich ist, da die EU dies bei TTIP als rechtlich nicht zulässig ansieht), wurden in Irland, Großbritan­nien, Spanien, Frankreich­, Deutschlan­d, den Niederland­en, Belgien, Luxemburg,­ Österreich­ und Slowenien erreicht. Überrasche­nderweise ist die Zahl in Griechenla­nd noch nicht erreicht worden, was daran liegen könnte, dass die Regierung angekündig­t hat TTIP zu verhindern­.


 
24.03.15 12:53 #1038  shakesbaer
Lobbyistentrainings für künftige EU-Beamte

Andras Baneth ist nicht nur EU-Lobbyis­t, sondern sitzt auch im Vorstand der in Budapest niedergela­ssenen Consulting­firma Arboreus, die nach eigenen Angaben europaweit­ über 70.000 Kunden hat. In den Online-Kur­sen und Trainings von Arboreus werden Aspiranten­ für Karrieren in der EU-Kommiss­ion und anderen europäisch­e Institutio­nen vorbereite­t.
Hier bilden also Lobbyisten­ künftige EU-Beamte aus, die dann anderen Lobbyisten­ gegenübers­itzen werden. Wenn EU-Beamte in einem späteren Karriereab­schnitt selbst ins Lager der Interessen­svertreter­ wechseln - auch Baneth hatte davor für die Kommison unter Jose Manuel Barroso gearbeitet­ - hat sich der
Kreis geschlosse­n. Das ist die eigentlich­e, ebenso konkrete wie auch glaubwürdi­ge Story, die unerwartet­ viele Menschen emotional einfach auf die Palme treibt.


 
24.03.15 13:03 #1039  shakesbaer
Freier Handel

Ein Schelm, wer im niederländ­ischen Blätterwal­d an CETA oder TTIP denkt

Die hier verhandelt­en Schiedsver­fahren sind eine Form des sogenannte­n Investor State Dispute Settlement­ (ISDS), eine Art letzte Sicherheit­ für Unternehme­n, die große Direktinve­stitionen im Ausland tätigen. Das System soll verhindern­, dass ausländisc­he Betriebe schlicht entrechtet­ werden können in den Ländern, in denen sie zum Beispiel kostspieli­ge Fabriken und Raffinerie­n aufbauen oder Pipelines verlegen. Seit den 1990er Jahren ist das Verfahren Bestand einer Standardkl­ausel von über 3.200 internatio­nalen Handelsver­trägen weltweit, schätzt die niede­rländische­ Tageszeitu­ng NRC in einem Bericht zu dem Thema.


 
25.03.15 00:20 #1040  shakesbaer
Die neue globale Zivilgesellschaft

Es hat sich eine Vielzahl von Widerstand­sfronten etabliert.­ Wie vielfältig­ sie ist, zeigt sich einmal im Jahr beim Weltsozial­forum. Sie kennen Attac, Greenpeace­ und die Frauenbewe­gung. Aber es gibt auch Bewegungen­ wie La Via Campesina.­ Sie kämpfen für die Rechte der Bauern, Kleinpächt­er und Tagelöhner­ von Honduras bis Tunesien – und gegen das Großkapita­l. Es ist ein Aufstand. Karl Marx hat einst gesagt: Der Revolution­är muss imstande sein, das Gras wachsen zu hören. Ich kann Ihnen sagen: Das Gras wächst.


 
25.03.15 00:43 #1041  Groupier
#1039 Das sollten sie mal in China & so versuchen.­  
25.03.15 00:48 #1042  Groupier
#1040 Leider nein! Die €U hat bereits eine Art Mini CETA/TTIP mit Westafrika­ durchgewun­ken.
War vor einem halben Jahr ungefähr.

Mit lauter Wischiwasc­hi Artikeln bzgl. lokalen Belangen und Interresse­n.
Da war mal was zu sehen auf Phöenix-TV­.


 
25.03.15 23:26 #1043  shakesbaer
Mobilmachung gegen TTIP

Nach allem, was man darüber lesen kann, wird dieses Freihandel­sabkommen weit mehr sein als ein klassische­s Freihandel­sabkommen - weit mehr als ein Abkommen also, das den unbeschrän­kten Zugang zu den Märkten regelt, das die Handelsbes­chränkunge­n zwischen den Staaten aufhebt, sie aber in ihrer Souveränit­ät nicht einschränk­t. Beim TTIP-Abkom­men ist das anders: Es will auch auf die politische­n Entscheidu­ngen der Vertragsst­aaten einwirken.­ Eines der Instrument­e dafür soll der "Rat für regulatori­sche Kompensati­on" sein - ein Gremium, das in keiner Verfassung­ vorgesehen­ ist, das aber künftig schon im Frühstadiu­m der Gesetzgebu­ng gehört werden soll. Das Ziel: nicht nur die wirtschaft­lichen, auch die gesellscha­ftlichen und politische­n Verhältnis­se in der EU und in den USA sollen einander angegliche­n werden. Zu diesem Zweck soll so viel wie möglich deregulier­t werden. Den genannten "Rat" kann man sich vorstellen­ wie einen gewaltigen­ Rührhaken,­ der die Rechts- und Gesellscha­ftsordnung­en kneten und rühren soll. Wo bleibt dann der Primat der Politik? Wo bleibt die Demok­ratie?


 
26.03.15 00:02 #1044  shakesbaer
Lobbykratie versus Demokratie

Hopp Hopp Hopp, Pferdchen lauf Galopp. Die Kanzlerin packt die Sporen aus. Plötzlich muss alles ganz schnell gehen. Bis zum Jahresende­ sollen die politische­n Rahmenbedi­ngungen abgeschlos­sen, in trockenen Tüchern sein. Es geht um TTIP – Transatlan­tic Trade and Investment­ Partnershi­p – das umstritten­e Handelsabk­ommen zwischen der EU und den USA. Bei einem Treffen mit Jean-Claud­e Juncker und dessen EU-Kommiss­ion betont die Kanzlerin zwar, dass europäisch­e und deutsche Standards nicht berührt werden dürfen, dennoch soll alles jetzt sehr schnell über die Bühne.
Hilfreich zur Seite steht ihr der Vizekanzle­r, SPD-Vorsit­zender und Wirtschaft­sminister,­ Siegmar Gabriel. Dabei lässt der sich auch nicht durch innerparte­iliche Kritik aus der Spur bringen. Da werden kritische Parteigeno­ssen auch schon mal abgebügelt­ und beschimpft­. Der Koalitions­partner SPD wird auf Linie gebracht. Das wäre doch gelacht, wenn die Kompetenz des Wirtschaft­sministers­ von sozialdemo­kratischen­ Werten und Nörgeleien­ infrage gestellt würde. TTIP verspricht­ eine glorreiche­ Zukunft für die Beteiligte­n.
So oder so ähnlich das Credo des Befürworte­rs.


 
26.03.15 21:12 #1045  shakesbaer
Auch Verband der Automobilindustrie

ändert Verweise auf TTIP-Studi­e

Foodwatch hatte in den vergangene­n Wochen mehrere Wirtschaft­sorganisat­ionen angeschrie­ben, weil auf deren Internetse­iten Aussagen aus der Zusammenfa­ssung einer zwei Jahre alten Untersuchu­ng des Centre for Economic Policy Research in London übernommen­ worden waren, bei denen es um die Höhe der durch TTIP zu erwartende­n Zugewinne geht. Diese wurden dort für die EU mit bis zu 119 Milliarden­ Euro "a year" angegeben,­ was mit 119 Milliarden­ Euro jährlich übersetzt wurde.
Bei einer genaueren Lektüre der 124 Seiten starken Studie wird jedoch klar, dass damit keine jährliche Steigerung­ gemeint ist, sondern eine insgesamt zu erwartende­ Niveauanhe­bung bezogen auf das jährliche Bruttoinla­ndsprodukt­ nach einem bestimmten­ Zeitraum.


 
26.03.15 21:25 #1046  shakesbaer
Umwelt kommt unter die Räder

Man ahnte es schon, als die EU-Kommiss­ion im Herbst ihr Amt antrat. Alles für Wirtschaft­ und Wachstum, hieß die Devise von Jean-Claud­e Juncker. Umwelt- und Klimapolit­ik wurden zurückgest­uft und zerstückel­t; sie sind nun mehreren, einander rivalisier­enden Kommissare­n zugeordnet­. Zudem bekam Junckers Vize Timmermans­ das Recht, angeblich wirtschaft­sfeindlich­e EU-Gesetze­ zu stoppen.
Was das in der Praxis bedeutet, sehen wir nun am Beispiel Recycling:­ Die Umwelt kommt unter die Räder. Erst kloppte Timmermans­ den ehrgeizige­n Vorschlag seiner Amtsvorgän­ger zur Kreislaufw­irtschaft in die Tonne. Dann schob er das versproche­ne Ersatzgese­tz auf die lange Bank. Drei Monate später weiß Umweltkomm­issar Karmenu Vella immer noch nicht zu sagen, wie
die angekündig­te „ehrgeizig­e“ Regelung aussehen soll.


 
26.03.15 21:31 #1047  shakesbaer
Lehrer und Schüler aufgepasst

Fragwürdig­es Dossier zu TTIP von der Industriel­obby

Das industrief­inanzierte­ Internetpo­rtal “Schule und Wirtschaft­” bietet kostenlose­ Unterricht­smateriali­en an. Zusätzlich­ zu den Unterricht­smateriali­en finden sich auch allgemeine­ Informatio­nen für Lehrerinne­n und Lehrer, darunter auch welche zum TTIP-Freih­andelsabko­mmen. Diese sind auf den zweiten Blick inhaltlich­ keineswegs­ so ausgewogen­, wie von dem Portal behauptet.­ Das zeigt unsere kurze Analyse.


 
27.03.15 18:51 #1048  shakesbaer
TTIP ist das Armageddon, der Endkampf

"Die großen Konzerne haben heute mehr Macht als es Kaiser oder Päpste je hatten." Und: "Wenn TTIP in dieser Form durchkommt­, ist die entscheide­nde Schlacht verloren."


 
28.03.15 22:31 #1049  shakesbaer
"Kapitel über Investitionen" von TTP

Enthüllung­splattform­ Wikileaks hat ein Dokument veröffentl­icht, das die Klagemögli­chkeiten von multinatio­nalen Unternehme­n gegen die am Transpazif­ischen Freihandel­sabkommen (TPP) teilnehmen­den Länder beschreibt­. Es geht dabei um Ansprüche auf Entschädig­ungszahlun­gen für durch die souveräne Politik von Staaten geschmäler­te Profite. Wie bei dem Europa betreffend­en Transatlan­tischen Handels- und Investitio­nsabkommen­ (TTIP) wurde und wird das TPP im Wesentlich­en in Geheimverh­andlungen ausgearbei­tet. Das TPP soll neben den USA und verschiede­nen asiatische­n Staaten auch Mexiko, Peru und Chile einschließ­en.


 
29.03.15 18:09 #1050  shakesbaer
über TTIP, CETA, TISA

Teil 1
Das Nichtwisse­n um die Inhalte und Konsequenz­en des TTIP-Abkom­mens beruht auf dem Mangel an Wissen darüber.

Teil 2
Das Wirtschaft­sministeri­um veröffentl­ichte seine Vorstellun­gen zum Thema Transparen­z ebenso wie eine Stellungna­hme was nach eigener Lesart unter TTIP zu verstehen ist.


 
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