Atomkraftwerke oder besser Politiker abschalten?
10.05.11 23:36
#102
deluxxe
Abschalt-Irrsinn und Atomstrom aus Frankreich
importieren:
http://www.focus.de/finanzen/news/...-stromengpaessen_aid_625348.html
http://www.focus.de/finanzen/news/...-stromengpaessen_aid_625348.html
10.05.11 23:42
#103
deluxxe
EEG - das deutsche Milliardengrab
http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/...-das-milliardengrab/
10.05.11 23:58
#104
deluxxe
Künstliche, subventionierte und überteuerte
Arbeitsplätze:
Auf Kosten der Verbraucher, im Namen des "Umweltschutzes" - auf Jahrzehnte hinaus
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,684477,00.html
Deutschland im Ökowahn.
Ein Land der Lemminge. Noch kann sich die Mehrheit der Deutschen das "fröhliche Blechen" leisten (wenn auch unter murren) und sie dafür bis 67 rackern müssen.
Auf Kosten der Verbraucher, im Namen des "Umweltschutzes" - auf Jahrzehnte hinaus
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,684477,00.html
Deutschland im Ökowahn.
Ein Land der Lemminge. Noch kann sich die Mehrheit der Deutschen das "fröhliche Blechen" leisten (wenn auch unter murren) und sie dafür bis 67 rackern müssen.
11.05.11 08:46
#105
Tony Ford
alles nur Panikmache...
Die Preise werden zwar weiter steigen und über dem weltweiten Durchschnitt liegen, doch eine Preisexplosion wird es nicht geben.
Man sieht doch letztendlich schon bei den abgeschalteten 7 AKWs, dass die Preise komischerweise nicht explodieren und wir eben NICHT den Engpass haben, wie er immer wieder fälschlicherweise von den Energiekonzernen und Lobbiisten angeführt wird.
Ich habe auch noch nicht gehört, dass es irgendwo verstärkte Stromausfälle gab.
Für mich bedeutet dies, dass die 7 abgeschalteten AKWs vernünftigerweise auch abgeschaltet bleiben können, denn wenn wir keine Stromausfälle und Preisexplosionen erleben, warum sollen wir dann weitere Kapazitäten zuschalten?
Statt über explodierende Preise zu sprechen, sollte man sich vielleicht mal Gedanken machen, wie man den Wettbewerb im Strommarkt weiter forciert, denn noch immer sind 80% der Haushalte in teuren Tarifen drin und könnten mit einem Umstieg (selbst innerhalb des großen Energieversorgers) locker mal 10% an Kosten einsparen.
Würde jeder Haushalt den Anbieter auch wechseln, so lägen die Preise heute ca. 30% niedriger und die Milliarden an Gewinne würden zu einem Teil in den Konkurrenzkampf fließen.
Aber es ist eben nicht nur typisch Deutsch, dass man sich mit 99%iger Sicherheit nicht zufrieden gibt und immer der Beste sein will, es nach Möglichkeit besser als alle Anderen machen will, man Innovationen als Erstes etablieren will, worauf ich jedenfalls stolz bin.
Es ist eben auch typisch Deutsch, dass man bequem und nicht mutig genug ist und eben den Strom- oder Gasanbieter nicht wechselt.
Preiserhöhungen bzw. hohe Preise sehe ich jedenfalls nicht als kritisch. U.a. sind steigende Preise sogar positiv zu werten und u.a. haben die hohen Energiepreise in Deutschland dazu geführt, dass wir in Punkto Effizienz und Technologie der Weltmarktführer sind.
Die Chinesen mögen unsere Solarpanelen nachbauen, doch im Gegensatz zu Beispielsweise Solarworld schaffen sie nicht annähernd die Effizienz und machen zudem auch regelmäßig Verluste.
Hohe Energiepreise haben uns zu dem gemacht was wir Heute sind, ein High-Tech-Eldorado, wie man es kaum wo anders findet. Nicht umsonst haben sich die letzten Jahre vor allem viele ausländische Investoren und Unternehmungen hier angesiedelt.
Das Einzige, was gefährlich ist, sind explodierende Strompreise, z.B. +20% innerhalb eines Jahres, denn dies kann der Verbraucher durch Einsparen nicht mehr kompensieren.
+5% jedoch kann der Verbraucher durchaus kompensieren. U.a. ist der Verbrauch in den Haushalten in den letzten 20 Jahren um mehr als 50% gesunken.
Diese Preisexplosionen sehe ich momentan nicht, weil jede massive Preiserhöhung dazu führen würde, dass die Kunden sich Alternativen überlegen und evt. dann doch aus den teuren Tarifen wechseln und somit den Energieversorgern große Einbußen verschaffen.
U.a. hat e.on im Gegensatz zu RWE NICHT gegen die Abschaltung der AKWs geklagt. U.a. sicherlich deshalb, weil sie ganz genau wissen, wenn sie sich mit ihren Kunden anlegen, sie um ihre vielen Milliarden an Gewinnen fürchten könnten und eine Lawine gegen e.on losgetreten werden würde.
Stattdessen sieht sich e.on bereit für den Energiewandel und wird den Energiewandel auch so weit es möglich ist unterstützen, sich eben nicht an der Kernkraft festklammern, sicherlich mit der Warnung, dass eine Energiewende ein schwieriger Weg sein und nicht für lau zu haben sein wird.
e.on hat die Zeichen der Zeit verstanden und sich mit dem Willen des Volkes arrangiert.
U.a. sei zu erwähnen, dass e.on für zukünftige Preiserhöhungen nun sehr gute Argumente in Händen hält und die Verbraucher sicherlich auch bereit sein werden, einen höheren Beitrag zu leisten, sofern er wiegesagt nicht explodiert.
Zum Abschluss noch ein Beispiel, warum ein Ausstieg bis 2021 nicht unrealistisch sein muss.
Allein weil ich statt meines DesktopPCs auf Laptop und RöhrenTV auf LCD umgestiegen bin, habe ich meinen Energieverbrauch innerhalb eines Jahres um 12,5% gesenkt und muss trotz der Preiserhöhungen nicht mehr Geld für meinen Strom bezahlen ;-)
Man sieht doch letztendlich schon bei den abgeschalteten 7 AKWs, dass die Preise komischerweise nicht explodieren und wir eben NICHT den Engpass haben, wie er immer wieder fälschlicherweise von den Energiekonzernen und Lobbiisten angeführt wird.
Ich habe auch noch nicht gehört, dass es irgendwo verstärkte Stromausfälle gab.
Für mich bedeutet dies, dass die 7 abgeschalteten AKWs vernünftigerweise auch abgeschaltet bleiben können, denn wenn wir keine Stromausfälle und Preisexplosionen erleben, warum sollen wir dann weitere Kapazitäten zuschalten?
Statt über explodierende Preise zu sprechen, sollte man sich vielleicht mal Gedanken machen, wie man den Wettbewerb im Strommarkt weiter forciert, denn noch immer sind 80% der Haushalte in teuren Tarifen drin und könnten mit einem Umstieg (selbst innerhalb des großen Energieversorgers) locker mal 10% an Kosten einsparen.
Würde jeder Haushalt den Anbieter auch wechseln, so lägen die Preise heute ca. 30% niedriger und die Milliarden an Gewinne würden zu einem Teil in den Konkurrenzkampf fließen.
Aber es ist eben nicht nur typisch Deutsch, dass man sich mit 99%iger Sicherheit nicht zufrieden gibt und immer der Beste sein will, es nach Möglichkeit besser als alle Anderen machen will, man Innovationen als Erstes etablieren will, worauf ich jedenfalls stolz bin.
Es ist eben auch typisch Deutsch, dass man bequem und nicht mutig genug ist und eben den Strom- oder Gasanbieter nicht wechselt.
Preiserhöhungen bzw. hohe Preise sehe ich jedenfalls nicht als kritisch. U.a. sind steigende Preise sogar positiv zu werten und u.a. haben die hohen Energiepreise in Deutschland dazu geführt, dass wir in Punkto Effizienz und Technologie der Weltmarktführer sind.
Die Chinesen mögen unsere Solarpanelen nachbauen, doch im Gegensatz zu Beispielsweise Solarworld schaffen sie nicht annähernd die Effizienz und machen zudem auch regelmäßig Verluste.
Hohe Energiepreise haben uns zu dem gemacht was wir Heute sind, ein High-Tech-Eldorado, wie man es kaum wo anders findet. Nicht umsonst haben sich die letzten Jahre vor allem viele ausländische Investoren und Unternehmungen hier angesiedelt.
Das Einzige, was gefährlich ist, sind explodierende Strompreise, z.B. +20% innerhalb eines Jahres, denn dies kann der Verbraucher durch Einsparen nicht mehr kompensieren.
+5% jedoch kann der Verbraucher durchaus kompensieren. U.a. ist der Verbrauch in den Haushalten in den letzten 20 Jahren um mehr als 50% gesunken.
Diese Preisexplosionen sehe ich momentan nicht, weil jede massive Preiserhöhung dazu führen würde, dass die Kunden sich Alternativen überlegen und evt. dann doch aus den teuren Tarifen wechseln und somit den Energieversorgern große Einbußen verschaffen.
U.a. hat e.on im Gegensatz zu RWE NICHT gegen die Abschaltung der AKWs geklagt. U.a. sicherlich deshalb, weil sie ganz genau wissen, wenn sie sich mit ihren Kunden anlegen, sie um ihre vielen Milliarden an Gewinnen fürchten könnten und eine Lawine gegen e.on losgetreten werden würde.
Stattdessen sieht sich e.on bereit für den Energiewandel und wird den Energiewandel auch so weit es möglich ist unterstützen, sich eben nicht an der Kernkraft festklammern, sicherlich mit der Warnung, dass eine Energiewende ein schwieriger Weg sein und nicht für lau zu haben sein wird.
e.on hat die Zeichen der Zeit verstanden und sich mit dem Willen des Volkes arrangiert.
U.a. sei zu erwähnen, dass e.on für zukünftige Preiserhöhungen nun sehr gute Argumente in Händen hält und die Verbraucher sicherlich auch bereit sein werden, einen höheren Beitrag zu leisten, sofern er wiegesagt nicht explodiert.
Zum Abschluss noch ein Beispiel, warum ein Ausstieg bis 2021 nicht unrealistisch sein muss.
Allein weil ich statt meines DesktopPCs auf Laptop und RöhrenTV auf LCD umgestiegen bin, habe ich meinen Energieverbrauch innerhalb eines Jahres um 12,5% gesenkt und muss trotz der Preiserhöhungen nicht mehr Geld für meinen Strom bezahlen ;-)
11.05.11 14:15
#106
deluxxe
Es gibt doch schon Stromengpässe!
Wir importieren Atomstrom aus Frankreich und Tschechien. Und das in der warmen Jahreszeit, wo bekanntlich weniger Strom verbraucht wird.
Im Winter kommt es dann zu Engpässen, es sei denn, wir importieren noch mehr Atomstrom aus Frankreich.
Dass die Strompreis in den letzten 5 Jahren explodiert sind, kann ja jeder selbst an seiner Rechnung erkennen. Mittlerweile die teuersten Preise in Europa.
Insofern gibt es auch beim deutschen Verbraucher ein Erdbeben, obwohl das Epizentrum 9800 Km entfernt war....
Im Winter kommt es dann zu Engpässen, es sei denn, wir importieren noch mehr Atomstrom aus Frankreich.
Dass die Strompreis in den letzten 5 Jahren explodiert sind, kann ja jeder selbst an seiner Rechnung erkennen. Mittlerweile die teuersten Preise in Europa.
Insofern gibt es auch beim deutschen Verbraucher ein Erdbeben, obwohl das Epizentrum 9800 Km entfernt war....
17.05.11 10:50
#107
sportsstar
RWE macht hinter der Grenze unbeirrt weiter...
RWE plant Atommeiler an deutscher Grenze
AKW-Gelände Borssele: Beteiligung von RWE mit 30 Prozent
Unbeirrt hält RWE an der Atomkraft fest. Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen plant das Unternehmen den Bau eines neuen AKW in den Niederlanden - kurz hinter der deutschen Grenze. Der Meiler könnte Strom in die Bundesrepublik exportieren. Baukosten: rund fünf Milliarden Euro.
weiter unter:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,762973,00.html
AKW-Gelände Borssele: Beteiligung von RWE mit 30 Prozent
Unbeirrt hält RWE an der Atomkraft fest. Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen plant das Unternehmen den Bau eines neuen AKW in den Niederlanden - kurz hinter der deutschen Grenze. Der Meiler könnte Strom in die Bundesrepublik exportieren. Baukosten: rund fünf Milliarden Euro.
weiter unter:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,762973,00.html
17.05.11 10:55
#108
TschuckMorris
hatte ich es schon erwähnt!?
das ist einfach eine einzige VERBRECHERbande!
17.05.11 11:03
#110
Karlchen_V
Wenn das mal kein Grund ist, in Holland
einzumarschieren. Vorher sollte man aber schon mal holländische Waren boykottieren - also keine Tulpen, sondern lieber Rosen aus Kenia.
17.05.11 12:23
#112
deluxxe
Wieso geht immer der Deutsche davon aus, dass
er ganz allein richtig liegt? Vielleicht sollten wir mal hinterfragen, ob wir nicht verrückt sind, wenn all unsere Nachbarn und sämtlich bedeutsame Industrienationen an der Kernkraft festhalten.
Aber ok, hier abschalten, fett EEG bezahlen und französischen Atomstrom importieren.
Fazit: Der Schwachsinn kennt keine Grenzen, zumindest in den Köpfen, den nach dem Schlagbaum beginnt wieder die Vernunft.
Aber ok, hier abschalten, fett EEG bezahlen und französischen Atomstrom importieren.
Fazit: Der Schwachsinn kennt keine Grenzen, zumindest in den Köpfen, den nach dem Schlagbaum beginnt wieder die Vernunft.
17.05.11 12:44
#113
TschuckMorris
ja, deluxxe
wenn schon atomstrom, dann können wir auch den französischen nehmen - dann zahlen die franzosen uns die versicherungen und die entsorgung; mal sehen, wann es ihnen auffällt, dass sie eigentlich ganz schön doof sind...
17.05.11 12:58
#114
cicco
...die besseren Ingenieure für die Atomkraft..
...sitzen eben im ausland, die kleveren manager, weitsichtigeren politiker...und hier giest jeder seinen grashalm mit geweihtem wasser....
17.05.11 13:27
#115
deluxxe
Kosten für Entsorgung sind kein Argument
da sie so oder so fix sind, ob wir abschalten oder nicht.
Im Gegenteil, je länger die Meiler laufen, desto geringer wird der Kostenanteil für ein Endlager.
Ist schon witzig, die Japaner müssten eigentlich über Sicherheit sinnieren, sie leben als Inselstaat mitten im Epizentrium von Tsunamis und Co.
aber wir Deutschen schalten sofort ab. Natürlich ohne vorher über mögliche Sicherheitsverbesserungen nachzudenken. Wir haben scheinbar ein neues Bundesland, deren Landeshauptstadt Fukushima heißt.
Und wenn ich dann die Hausfrauen sehe, denen es finanziell immer noch viel zu gutgeht, die keine anderen Probleme haben und die mit bunten Fahnen und Trillerpfeife durch die Strassen ziehen (natürlich medienwirksam),
kommt mir nur noch das Kotzen. Am liebsten würde ich die mit einem nassen Waschlappen erschlagen, denn die bezahlen meine Stromrechnung nicht.
Im Gegenteil, je länger die Meiler laufen, desto geringer wird der Kostenanteil für ein Endlager.
Ist schon witzig, die Japaner müssten eigentlich über Sicherheit sinnieren, sie leben als Inselstaat mitten im Epizentrium von Tsunamis und Co.
aber wir Deutschen schalten sofort ab. Natürlich ohne vorher über mögliche Sicherheitsverbesserungen nachzudenken. Wir haben scheinbar ein neues Bundesland, deren Landeshauptstadt Fukushima heißt.
Und wenn ich dann die Hausfrauen sehe, denen es finanziell immer noch viel zu gutgeht, die keine anderen Probleme haben und die mit bunten Fahnen und Trillerpfeife durch die Strassen ziehen (natürlich medienwirksam),
kommt mir nur noch das Kotzen. Am liebsten würde ich die mit einem nassen Waschlappen erschlagen, denn die bezahlen meine Stromrechnung nicht.
17.05.11 13:35
#116
Talisker
Das vasteh ich jetzt nicht
"Im Gegenteil, je länger die Meiler laufen, desto geringer wird der Kostenanteil für ein Endlager."
Kannst du das mal bitte ein wenig näher erklären?
Kannst du das mal bitte ein wenig näher erklären?
17.05.11 13:43
#117
sportsstar
nochmal RWE..
dapd Nachrichtendienste vom 16.05.2011
(Erste Zusammenfassung) "FR": RWE will Biblis B aus Sicherheitsgründen wieder anfahren -- Von Kathrin Hedtke -- [Artikel-PDF]
Biblis/Wiesbaden (dapd-hes). Der Energiekonzern RWE dringt einem Medienbericht zufolge angeblich aus Sicherheitsgründen auf ein Wiederanfahren des derzeit abgeschalteten Atommeilers Biblis B. Die "Frankfurter Rundschau" (Montagausgabe) berichtete, dass die AKW-Betreiber damit argumentierten, dass die zum Teil erst wenige Monate eingesetzten Brennelemente noch zu heiß seien, um sie im Reaktor-Abklingbecken oder in Castor-Behältern einzulagern. Das hessische Umweltministerium wies diese Behauptung als unzutreffend zurück. "Der Zustand der Brennelemente erzwingt keinen Weiterbetrieb", hieß es in einer Mitteilung. Die Opposition zeigte sich empört über das Verhalten des Konzerns, der für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen war.
Im Atomreaktor Biblis B waren Ende vergangenen Jahres noch viele Brennelemente erneuert worden. Damals war Kritik laut geworden, dass RWE durch einen vorzeitigen Austausch die Brennelementesteuer umgehen wollte, die seit 1. Januar 2011 fällig wird. Dem Zeitungsbericht zufolge behaupten die Konzerne nun, es sei sicherer, die neuen Brennstäbe weiter abzubrennen. Dafür müssten die Kraftwerke noch ein halbes Jahr oder länger weiterlaufen.
Zwtl: "Es geht nur um Profitinteressen"
Das Umweltministerium betonte, dass es keine technischen Probleme gebe, die Brennelemente innerhalb des Kraftwerks zu lagern. Eine Zwischenlagerung in Castor-Behältern sei auch möglich.
Bei der Opposition sorgte der Zeitungsbericht für Entrüstung. "Es geht wieder einmal nur um die Profitinteressen von RWE", kritisierte die Grünen-Abgeordnete Ursula Hammann. Bei der Umsetzung der jahrzehntealten Auflagen für die Atomkraftwerke Biblis A und B sei es dem Stromkonzern nicht so sehr auf Sicherheitsaspekte angekommen. Die Grünen fordern die Landesregierung auf, sich endlich klar für eine endgültige Stilllegung des Atomkraftwerks auszusprechen.
Auch die SPD kritisierte, dass Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) jede Festlegung über die Zukunft von Biblis B vermeide. "Dabei ist es höchste Zeit, hier klar Position zu beziehen. Biblis A und B müssen dauerhaft abgeschaltet werden", betonte der SPD-Abgeordnete Norbert Schmitt. Er sieht in dem Zeitungsbericht eine weitere Kampfansage von RWE gegen die Politik.
Zwtl: "An Dreistigkeit kaum zu überbieten"
Die Linksfraktion schimpfte, das Vorgehen des Konzerns sei an Dreistigkeit nicht zu überbieten. "Atomkraftwerke aus Sicherheitsgründen weiter laufen zu lassen - auf so eine absurde Idee muss erst einmal jemand kommen", sagte Linksfraktionschefin Janine Wissler. Sie fordert eine klare Ansage der Landesregierung.
Die beiden Atommeiler zählen zu den sieben ältesten Atomkraftwerken, die nach der Atomkatastrophe in Fukushima für drei Monate vom Netz genommen wurden, um sie auf ihre Sicherheit zu überprüfen.
dapd/kah/fgr
Uhrzeit: 15:32
Wörter: 378
(Erste Zusammenfassung) "FR": RWE will Biblis B aus Sicherheitsgründen wieder anfahren -- Von Kathrin Hedtke -- [Artikel-PDF]
Biblis/Wiesbaden (dapd-hes). Der Energiekonzern RWE dringt einem Medienbericht zufolge angeblich aus Sicherheitsgründen auf ein Wiederanfahren des derzeit abgeschalteten Atommeilers Biblis B. Die "Frankfurter Rundschau" (Montagausgabe) berichtete, dass die AKW-Betreiber damit argumentierten, dass die zum Teil erst wenige Monate eingesetzten Brennelemente noch zu heiß seien, um sie im Reaktor-Abklingbecken oder in Castor-Behältern einzulagern. Das hessische Umweltministerium wies diese Behauptung als unzutreffend zurück. "Der Zustand der Brennelemente erzwingt keinen Weiterbetrieb", hieß es in einer Mitteilung. Die Opposition zeigte sich empört über das Verhalten des Konzerns, der für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen war.
Im Atomreaktor Biblis B waren Ende vergangenen Jahres noch viele Brennelemente erneuert worden. Damals war Kritik laut geworden, dass RWE durch einen vorzeitigen Austausch die Brennelementesteuer umgehen wollte, die seit 1. Januar 2011 fällig wird. Dem Zeitungsbericht zufolge behaupten die Konzerne nun, es sei sicherer, die neuen Brennstäbe weiter abzubrennen. Dafür müssten die Kraftwerke noch ein halbes Jahr oder länger weiterlaufen.
Zwtl: "Es geht nur um Profitinteressen"
Das Umweltministerium betonte, dass es keine technischen Probleme gebe, die Brennelemente innerhalb des Kraftwerks zu lagern. Eine Zwischenlagerung in Castor-Behältern sei auch möglich.
Bei der Opposition sorgte der Zeitungsbericht für Entrüstung. "Es geht wieder einmal nur um die Profitinteressen von RWE", kritisierte die Grünen-Abgeordnete Ursula Hammann. Bei der Umsetzung der jahrzehntealten Auflagen für die Atomkraftwerke Biblis A und B sei es dem Stromkonzern nicht so sehr auf Sicherheitsaspekte angekommen. Die Grünen fordern die Landesregierung auf, sich endlich klar für eine endgültige Stilllegung des Atomkraftwerks auszusprechen.
Auch die SPD kritisierte, dass Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) jede Festlegung über die Zukunft von Biblis B vermeide. "Dabei ist es höchste Zeit, hier klar Position zu beziehen. Biblis A und B müssen dauerhaft abgeschaltet werden", betonte der SPD-Abgeordnete Norbert Schmitt. Er sieht in dem Zeitungsbericht eine weitere Kampfansage von RWE gegen die Politik.
Zwtl: "An Dreistigkeit kaum zu überbieten"
Die Linksfraktion schimpfte, das Vorgehen des Konzerns sei an Dreistigkeit nicht zu überbieten. "Atomkraftwerke aus Sicherheitsgründen weiter laufen zu lassen - auf so eine absurde Idee muss erst einmal jemand kommen", sagte Linksfraktionschefin Janine Wissler. Sie fordert eine klare Ansage der Landesregierung.
Die beiden Atommeiler zählen zu den sieben ältesten Atomkraftwerken, die nach der Atomkatastrophe in Fukushima für drei Monate vom Netz genommen wurden, um sie auf ihre Sicherheit zu überprüfen.
dapd/kah/fgr
Uhrzeit: 15:32
Wörter: 378
17.05.11 13:46
#118
deluxxe
CDU und FDP-Politiker hängen an ihren Diäten
und an der Macht. Sie haben keinen Arsch in der Hose, zu ihren Überzeugungen zu stehen. Sie schwimmen einfach mit. Mit dem Mainstream. Den Weg des geringsten Widerstands.
Hauptsache man landet noch mal auf der Diät-, ähm Pensions-, ähm Wahlliste,
sonst wäre ja zu befürchten, dass man nochmal ehrlich arbeiten gehen muss - für weniger Geld.
Solche Art Menschenschlag hatten nach dem Mauerfall einen konkreten Begriff - er nannte sich "Wendehals".
Fazit: No, we can not! Wir haben keine Obamas! Wir haben nur Plagiatsschwindler, Wendehälse und Verteuerungspolitiker.
Hauptsache man landet noch mal auf der Diät-, ähm Pensions-, ähm Wahlliste,
sonst wäre ja zu befürchten, dass man nochmal ehrlich arbeiten gehen muss - für weniger Geld.
Solche Art Menschenschlag hatten nach dem Mauerfall einen konkreten Begriff - er nannte sich "Wendehals".
Fazit: No, we can not! Wir haben keine Obamas! Wir haben nur Plagiatsschwindler, Wendehälse und Verteuerungspolitiker.
17.05.11 13:57
#119
deluxxe
Ich habe nichts gegen Profite bei RWE
Sie werden in Deutschland versteuert und kommt damit allen Bürgern zu gute.
Im Gegensatz zum EEG. Hier profitieren wenige, aber die Belastung müssen alle tragen.
Ich bin froh, dass wir mutige Konzerne haben, die den laienhaften Politikern aufzeigen, welchen geringen technischen Sachverstand sie haben und welchen irrigen Weg sie gehen.
Im Gegensatz zum EEG. Hier profitieren wenige, aber die Belastung müssen alle tragen.
Ich bin froh, dass wir mutige Konzerne haben, die den laienhaften Politikern aufzeigen, welchen geringen technischen Sachverstand sie haben und welchen irrigen Weg sie gehen.
17.05.11 14:06
#120
sportsstar
technischer Sachverstand vs. laienhafte Politiker?
Mir scheint, du bist auf einen Auge bewusst blind, wenn du das ersnt meinst..
[...]
Die „Frankfurter Rundschau“ hatte gemeldet, der AKW-Betreiber wolle Druck auf Kanzleramt und Bundesumweltministerium machen, um die frischen Brennstäbe noch abbrennen zu können. Zur Begründung hieß es, geschehe das nicht, entstehe ein Sicherheitsproblem. Denn die neuen Brennstäbe seien noch zu heiß, um sie im Abklingbecken oder in Castoren zu lagern. Zum Hintergrund: RWE Power hatte im Dezember zahlreiche Brennelemente in Biblis B vorzeitig erneuert. Damit hatte das Unternehmen 280 Millionen Euro gespart, die nach der Einführung der Brennelementesteuer zum Jahreswechsel fällig geworden wären.
Das Ministerium widerspricht nun RWE Power: „Der Zustand der Brennelemente erzwingt keinen Weiterbetrieb.“ Die Argumente für das Anfahren von Block B nach Ablauf des Moratoriums am 15. Juni seien nicht stichhaltig: „Die Brennstäbe müssen nicht abgebrannt werden.“ Es gebe keine technischen Probleme, die Brennelemente innerhalb des AKW, also in Reaktorbecken oder Nass-Lager zu lagern. Auch eine Zwischenlagerung in Castorbehältern sei durchaus möglich. Dies deckt sich mit den Erkenntnissen von Atomexperten. Danach würde RWE gegen die atomrechtliche Genehmigung verstoßen, wenn das Abklingbecken nicht eine ganze Brennstab-Ladung aufnehmen könnte.
Quelle: http://www.wormser-zeitung.de/region/buerstadt/10751928.htm
[...]
Die „Frankfurter Rundschau“ hatte gemeldet, der AKW-Betreiber wolle Druck auf Kanzleramt und Bundesumweltministerium machen, um die frischen Brennstäbe noch abbrennen zu können. Zur Begründung hieß es, geschehe das nicht, entstehe ein Sicherheitsproblem. Denn die neuen Brennstäbe seien noch zu heiß, um sie im Abklingbecken oder in Castoren zu lagern. Zum Hintergrund: RWE Power hatte im Dezember zahlreiche Brennelemente in Biblis B vorzeitig erneuert. Damit hatte das Unternehmen 280 Millionen Euro gespart, die nach der Einführung der Brennelementesteuer zum Jahreswechsel fällig geworden wären.
Das Ministerium widerspricht nun RWE Power: „Der Zustand der Brennelemente erzwingt keinen Weiterbetrieb.“ Die Argumente für das Anfahren von Block B nach Ablauf des Moratoriums am 15. Juni seien nicht stichhaltig: „Die Brennstäbe müssen nicht abgebrannt werden.“ Es gebe keine technischen Probleme, die Brennelemente innerhalb des AKW, also in Reaktorbecken oder Nass-Lager zu lagern. Auch eine Zwischenlagerung in Castorbehältern sei durchaus möglich. Dies deckt sich mit den Erkenntnissen von Atomexperten. Danach würde RWE gegen die atomrechtliche Genehmigung verstoßen, wenn das Abklingbecken nicht eine ganze Brennstab-Ladung aufnehmen könnte.
Quelle: http://www.wormser-zeitung.de/region/buerstadt/10751928.htm
17.05.11 14:24
#121
deluxxe
Ist ja wie Hexenverbrennung hier
Pfui, ab auf den Scheiterhaufen, der Konzern will wirtschaftlichen Schaden begrenzen und einen Atommeiler wieder anfahren und billigen Strom einspeisen.
Um Gottes Willen, hängt sie, die Ökostrom-Ungläubigen,......
P.S. Wer hier wirklich glaubwürdiger ist, die "Experten des Umweltministeriums" oder die aktiven Betreiber-Experten, sei mal hier noch dahingestellt...
Um Gottes Willen, hängt sie, die Ökostrom-Ungläubigen,......
P.S. Wer hier wirklich glaubwürdiger ist, die "Experten des Umweltministeriums" oder die aktiven Betreiber-Experten, sei mal hier noch dahingestellt...
17.05.11 14:30
#122
sportsstar
sollen sie doch sagen,
dass sie ihren wirtschaftlichen Schaden begrenzen wollen...und nicht so ne lächerliche Aussage tätigen.
Aber ok, deine Form von Sachlichkeit in Bezug auf das den Thema und den Thread, habe ich jetzt auch verstanden.
Aber ok, deine Form von Sachlichkeit in Bezug auf das den Thema und den Thread, habe ich jetzt auch verstanden.
17.05.11 14:31
#123
rüganer
Klar haben die Fritzen im Ministerium viiiiiiel
mehr Ahnung von Technik wie die Fachleute der Kraftwerksbetreiber.
Die Beamten sitzen ja schliesslich nicht ohne Grund bei (schätzungsweise) halbem Gehalt (im Vergleich zur freien Wirtschaft) im Ministerium rum.
Iro off
Die Beamten sitzen ja schliesslich nicht ohne Grund bei (schätzungsweise) halbem Gehalt (im Vergleich zur freien Wirtschaft) im Ministerium rum.
Iro off
17.05.11 14:35
#124
sportsstar
Und was ist mit den Fachleuten,
die als Berater heranzgezogen werden, so wie anderen unabhängigen Atom-Experten?
Man kann sich seine Welt auch echt bewusst rosa anmalen...
Man kann sich seine Welt auch echt bewusst rosa anmalen...
17.05.11 14:37
#125
sportsstar
und was firmeneigene Techniker anbelangt,
so hat ja bspw. TEPCO wirklich bewiesen, dass man auf diese Form von Fachleuten tatsächlich richtig bauen kann.
(und jetzt kommt gleich, dass das ja auch japaner sind, die man nicht mit den tollen DEUTSCHEN Technikern vergleichen kann...blabla...hahaha)
(und jetzt kommt gleich, dass das ja auch japaner sind, die man nicht mit den tollen DEUTSCHEN Technikern vergleichen kann...blabla...hahaha)

