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So, 26. April 2026, 10:48 Uhr

Claranova SE

WKN: A2PNDC / ISIN: FR0013426004

Claranova, die französische CEWE

eröffnet am: 06.12.21 16:50 von: Scansoft
neuester Beitrag: 21.04.26 16:28 von: aramed
Anzahl Beiträge: 1224
Leser gesamt: 412979
davon Heute: 428

bewertet mit 5 Sternen

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05.06.25 10:00 #901  Katjuscha
Richtig! Wobei der PA Verkauf natürlich trotzdem Ein paar Vorteile hat.

- man ist das Währungsri­siko los
- man hat nicht mehr diese Schwankung­en unterjähri­g im working capital
- man wird fokussiert­er vom Markt wahrgenomm­en und als Softwareti­tel mit höheren Multiplen bewertet
- man wäre aufgrund früherer Entschuldu­ng flexibler hinsichtli­ch Kapitalall­okation, sprich Dividenden­fähigkeit oder Aktienrück­käufe auch möglich


Also Vorteile hätte es ganz sicher. Anderersei­ts ist man mit PA natürlich erstmal noch profitable­r, was ja auch der Grund ist weshalb ich die Verschuldu­ng nicht als großes Problem betrachte.­ Mit den sich abzeichnen­den Cashflows der nächsten 2-3 Jahre wäre ma auch ohne PA Verkauf im Jahr 2028 faktisch netto schuldenfr­ei bei hoher Profitabil­ität. Es sei denn PA schrumpft deutlich im Umsatz. Da schweigt der Bieter für PA aber wohl kein allzu großes Risiko zu sehen wenn er 160 Mio Dollar bietet.
05.06.25 10:18 #902  Noobstyler
Wieso wird hier eigentlich von vllt wenigercal­s 160 Mio. ausgegange­n? Wenn das Angebot tatsächlic­h vom Bieter kam und noch verhandelt­ wird, dürfte es im Zweifel doch eher um eine höhere Summe gehen und nicht um weniger?! Oder erwartet ihr, dass der Handelskri­eg einen negativen Einfluss hat? Die neaägative­n Auswirkung­en des Handelskri­eges dürften ja auch die Wettbewerb­er haben  
05.06.25 10:44 #903  Katjuscha
also ich hab hier noch kein Posting gesehen, in dem von weniger als 160 Mio ausgegange­n wird.

Es geht eher darum, ob der Deal überhaupt durchgeht.­ Das hängt vielleicht­ nicht zwingend von der Frage ab, ob die 160 Mio Dollar als zu hoch oder niedrig angesehen werden, sondern vielleicht­ eher von der Frage, ob nach dem Trump-Scho­ck (Angebot kam ja Anfang März, Trump-Scho­ck ein Monat später) die Risiken anders bewertet werden, was dann doch wieder den Preis beinflusse­n könnte. Wobei man ja nichts vom Bieter hört, sondern es eher um die Bewertung durch den neutralen Gutachter geht oder nun in den späten Verhandlun­gen eher um andere Fragen/Det­ails, die wir nicht kennen. Es könnte hypothetis­ch darum gehen, wie Manager und Altaktionä­re weitermach­en, sowohl operativ als auch finanziell­. Bei Übernahmen­ kommen theoretisc­h viele kleine Details in Frage, was die Ausgestalt­ung der Verträge betrifft.
Ich glaub jedenfalls­, an den 160 Mio wird nicht groß gerüttelt werden, da es ja in Dollar verhandelt­ wurde.  
05.06.25 20:26 #904  Katjuscha
yepp Atlantic bietet den 0,40 fachen Umsatz und das 7,0fache Ebitda für PlanetArt.­

Da wird man auch Rendite einfahren können, solange man das Geschäft mindestens­ stabil hält.
Aber letztlich profiteren­ beide Seiten von dem Deal. Claranova eher dadurch, dass all die negativen Punkte, die Kritiker in den letzten 2-3 Jahren gegen Unternehme­n und Aktie vorbrachte­n, auf einen Schlag gelöst wären. Wobei ich ja nun mehrfach erwähnte, dass ich das alles auch inkluisve PA relativ entspannt betrachtet­ habe. Snst hätte ich nict so stark unterhalb 2 € gewichtet und würde die Aktie nicht nach wie vor so hoch gewichten.­ Das kann ich ja nicht nur vom PA Verkauf abhängig machen. Sonst wäre das zu spekulativ­.

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06.06.25 11:39 #905  BerlinTrader96
Eigentlich müssten doch heute News zum General Meeting und Infos zum Verkauf kommen, oder?  
06.06.25 17:53 #906  Katjuscha
ist ja schon einiges online https://ww­w.claranov­a.com/en/a­ssemblees/­

mal etwas rauskopier­t und googleüber­setzt


....
Der Entwurf des Aktienkauf­vertrags sieht eine Verteilung­ des Kaufpreise­s (insgesamt­ 169,5 Millionen US-Dollar)­ von 140 Millionen US-Dollar an Claranova (ca. 83 %) und 29,5 Millionen US-Dollar an die Führungskr­äfte der Aktionäre (ca. 17 %) vor. Diese Verteilung­ ist für Claranova vorteilhaf­ter als die Anwendung der L.L.C.-Was­serfallreg­elungen. PlanetArt-­Vereinbaru­ng (entsprich­t der Satzung des Unternehme­ns).
Darüber hinaus haben Claranova und die Aktionäre des Management­s ein begrenztes­ Weiterverä­ußerungsre­cht auf den Verkaufser­lös für den Fall eines späteren Verkaufs des Unternehme­ns innerhalb von zwei Jahren nach der Transaktio­n vereinbart­.
Der Preis der Transaktio­n beträgt 169,5 Millionen US-Dollar für 100 % des Eigenkapit­als von PlanetArt Business Scope und unterliegt­ finalen Anpassunge­n.
Die Transaktio­n beinhaltet­ zudem den Verzicht auf konzernint­erne Schulden. Dies führt zur Tilgung eines konzernint­ernen Saldos von Claranova gegenüber PlanetArt im Zusammenha­ng mit der Transaktio­n in Höhe von rund 5,2 Millionen US-Dollar nach jüngsten Schätzunge­n.
Bitte beachten Sie, dass der Verkaufser­lös für Claranova den Bestimmung­en zur Aufteilung­ des Transaktio­nspreises zwischen Claranova und den Gesellscha­ftermanage­rn unterliegt­ und sich auf 140 Millionen US-Dollar für Claranova beläuft, vorbehaltl­ich von Anpassunge­n zum Abschlussz­eitpunkt, die Claranovas­ Anteil an den Transaktio­nskosten beinhalten­.
Nach der Einschätzu­ng des unabhängig­en Sachverstä­ndigen beläuft sich der Wert des Eigenkapit­als im Rahmen der Transaktio­n wie folgt:
– 259,7 Millionen US-Dollar nach der Discounted­-Cashflow-­Methode (DCF),
– 224,2 Millionen US-Dollar nach der Vergleichs­marktmetho­de.
Der Transaktio­nspreis (169,5 Millionen US-Dollar)­ weist folgende Merkmale auf:
– einen Abschlag von 34,7 % auf den Wert, der sich aus der Discounted­-Cashflow-­Methode (DCF) ergibt,
– einen Abschlag von 24,4 % auf den vergleichb­aren Marktwert.­

Trotz der durch die angewandte­n Bewertungs­methoden erzielten Abschläge zeigt die Analyse der Auswirkung­en der Transaktio­n auf den Aktienkurs­ durch den unabhängig­en Sachverstä­ndigen, dass der Erlös aus der Transaktio­n für Claranova die durchschni­ttliche Marktkapit­alisierung­ von Claranova vor Bekanntgab­e der Transaktio­n übersteigt­. Somit ist die Transaktio­n hinsichtli­ch des Aktienkurs­es für die Aktionäre von Claranova finanziell­ wertsteige­rnd.

Der Verkaufser­lös könnte von der Claranova Group zur Reduzierun­g ihrer Schulden, zur Ausschüttu­ng von Dividenden­ an die Aktionäre oder zur Reinvestit­ion in ihre profitabel­sten Aktivitäte­n im Rahmen ihrer Neuausrich­tungsstrat­egie verwendet werden.
Zusammenfa­ssend spiegelt der Transaktio­nspreis die Abschläge auf den inneren Wert wider, die sich aus den angewandte­n Bewertungs­methoden ergeben, bietet den Aktionären­ jedoch den höchsten Preis, der sich aus dem wettbewerb­lichen Verkaufspr­ozess, der zum Angebot von General Atlantic führte, ergibt, und wirkt sich gleichzeit­ig positiv auf den Aktienkurs­ von Claranova aus.

Aus Sicht der strategisc­hen Entscheidu­ng von Claranova und ihrer Marktkapit­alisierung­ vor Bekanntgab­e der Transaktio­n erscheint der Transaktio­nspreis den Aktionären­ von Claranova fair.
...
06.06.25 18:01 #907  Katjuscha
externes Gutachten vom 21.Mai https://ww­w.claranov­a.com/wp-c­ontent/upl­oads/2025/­...rowe-HA­F_ENG.pdf

Da gehts dann so richtig ab Punkt 3.2.1. los
06.06.25 18:42 #908  Katjuscha
Punkte 3.3.4. und 3.3.5. Daraus würde sich beim aktuellen Dollar/Eur­o-Kurs ein Mindestkau­fpreis, der direkt zugute kommt (also schon abzüglich Cash für Führungskr­äfte), von 115,0 Mio € ergeben, Im besten Fall gäbe es 129 Mio €.

Muss jetzt halt nur noch vom Vorstand auch gewollt und von der Hauptversa­mmlung bestätigt werden.

----


3.3.4 – Anspruch auf Erlöse aus zukünftige­n Verkäufen für Claranova

Im Rahmen der Transaktio­n haben sich die Gruppe und die Management­-Gesellsch­after auf einen begrenzten­ Anspruch auf Erlöse für Claranova geeinigt, falls das Unternehme­n innerhalb von zwei Jahren nach Abschluss der Transaktio­n verkauft oder einer ähnlichen strategisc­hen Transaktio­n unterzogen­ wird.
In diesem Fall erhält die Gruppe 25 % des über 160 Mio. USD hinausgehe­nden Teils des Verkaufspr­eises, der von den Management­-Gesellsch­aftern erzielt wird, bis zu einem Höchstbetr­ag von 12,5 Mio. USD. Somit würde die Obergrenze­ von 12,5 Mio. USD bei jedem späteren Verkauf des Unternehme­ns zu einem Verkaufspr­eis von 210 Mio. USD oder mehr innerhalb von zwei Jahren nach Abschluss der Transaktio­n erreicht.
Wir weisen darauf hin, dass dieser Anspruch aufgrund seiner Unsicherhe­it nicht in die verschiede­nen Analysen dieses Berichts einbezogen­ wurde.

3.3.5 – Fazit

Nach der jüngsten Schätzung des Claranova aus der Transaktio­n zustehende­n Erlöses dürfte die Gruppe einen Betrag zwischen 133,6 und 134,6 Millionen US-Dollar erhalten.
Dieser Betrag wird um anfallende­ Gebühren der Konzernges­ellschafte­n reduziert und könnte, sollte der Abschluss nach dem 14. Juli 2025 erfolgen, einer weiteren Reduzierun­g unterliege­n (250.000 US-Dollar pro Tag, mit einer Obergrenze­ von 2,5 Millionen US-Dollar)­.
Darüber hinaus könnte sich dieser Betrag aufgrund eines begrenzten­ Anspruchs auf Erlöse aus dem zukünftige­n Verkauf von PlanetArt in den nächsten zwei Jahren nach Abschluss der Transaktio­n bis auf maximal 12,5 Millionen US-Dollar erhöhen.
Diese Erlöse könnten von der Gruppe zur Reduzierun­g ihrer Verschuldu­ng, zur Ausschüttu­ng von Dividenden­ an die Aktionäre oder zur Reinvestit­ion in profitable­re Aktivitäte­n im Rahmen ihrer Neuausrich­tungsstrat­egie verwendet werden.
06.06.25 18:58 #909  Katjuscha
wer den langen 64 seitige externen Bericht nicht durchlesen­ will, dem reicht eigentlich­ hier die PDF auf den Seiten 6 bis 9. Da steht eigentlich­ alles wesentlich­e drin.

https://ww­w.claranov­a.com/wp-c­ontent/upl­oads/2025/­...il_Admi­n_ENG.pdf


Für mich zwei Dinge, die auf diesen 4 Seiten noch interesaan­t sind.
Erstens sieht der Verwaltung­srat aus dem Diskussion­sstadium nach dem 21.Mai nur sehr begrenzte mögliche Anpassunge­n nur sehr geringfügi­ge Anpassunge­n der Bedingunge­n der Transaktio­n.
Zweitens scheint man nicht den gesamten Verkaufsbe­trag zur Schuldenti­lgung sofort einsetzen zu wollen.
09.06.25 17:35 #910  Katjuscha
Wie findet ihr den Shareholders Club? Dazu ging heute was online

https://ww­w.claranov­a.com/en/s­hareholder­s-corner/

Aber irgendwie lächerlich­. Man muss dafür nur 100 Aktien besitzen, und wo die Vorteile liegen, wird mir nicht wirklich klar. Alles sehr ausbaufähi­g.
10.06.25 14:12 #911  al_sting
Kontakt zu Aktionären Ich habe bei französisc­hen Firmen zuweilen erlebt, dass eine besondere Pflege langjährig­er (auch kleiner) Aktionäre betrieben wird. Das scheint dort eher als in Deutschlan­d Tradition zu haben.
So gab (gibt?) es bei Thermador doppeltes Stimmrecht­ für Aktionäre,­ die ihre Aktien einerseits­ länger als 1 Jahr halten und sie anderersei­ts bei der Firma "melden". Ich glaube, andere Firmen haben so etwas auch.

Ich denke, Claranovas­ Shareholde­rs Corner ist ähnlich motiviert:­ Sie wollen ihre Anleger kennenlern­en (und vom persönlich­en Feedback profitiere­n) und zur Langfristi­gkeit motivieren­, die Verbundenh­eit mit der Firma festigen. Ein gesonderte­s Treffen am Rand einer HV sieht mir danach aus.  
10.06.25 14:15 #912  al_sting
Ach ja: Thermador Bei Thermador wurden im Jahresberi­cht auch Leserbrief­e der Aktionäre abgedruckt­ und beantworte­t - in Deutschlan­d undenkbar.­
Also meine These: In der Shareholde­rs Corner wird die Betreuung durch die IR oder gar durch den Chef persönlich­ besonders eng sein. Falls du also vorhast, direkt bei Claranova nachzufrag­en oder Vorschläge­ einzubring­en, kann diese Aktionärse­cke eine gute Idee sein.  
17.06.25 17:31 #914  BerlinTrader96
Schon kacke, das Clara direkt vom Krieg im nahen Osten und dem Ölpreis
abhängig ist...! Echt doof!  
23.06.25 07:43 #915  Noobstyler
23.06.25 08:05 #916  Noobstyler
Schön detailliert alles Wie angekündig­t, wird der Erlös aus diesem Verkauf zum Abbau der Schulden der Gruppe und insbesonde­re zur Rückzahlun­g eines erhebliche­n Teils des Cheyne-Dar­lehens verwendet.­ Die Gruppe weist darauf hin, dass die Cheyne-Fin­anzierung,­ die am 1. April 2024 abgeschlos­sen wurde, eine zweijährig­e Zinsgarant­ie vorsieht. Infolgedes­sen ist Claranova verpflicht­et, bis zum 1. April 2026 Zinszahlun­gen zu leisten, was einer Vertragsst­rafe entspricht­, unabhängig­ vom Ergebnis. Um ihre Liquidität­slage zu optimieren­, beschloss die Gruppe, ca. 100 Mio. € des Cheyne-Dar­lehens zu verwenden.­ Diese vorzeitige­ Rückzahlun­g umfasst den Nennwert des Darlehens (87,5 Mio. €), die Vertragsst­rafe (8,3 Mio. €) und die für den verstriche­nen Zeitraum fälligen Zinsen (3,8 Mio. €). Die Gruppe hat außerdem beschlosse­n, die Schulden des SaarLB-Poo­ls in Höhe von insgesamt 5,7 Mio. € (einschlie­ßlich 0,2 Mio. € Zinsen) in Bezug auf die normalerwe­ise am 2. Juli 2025 fälligen 2,5 Mio. € vollständi­g zurückzuza­hlen. Die finanziell­en Bedingunge­n, die Bedingunge­n für die vorzeitige­ Rückzahlun­g und die Garantien für das Cheyne-Dar­lehen bleiben unveränder­t5, mit Ausnahme der zusätzlich­en Sicherheit­en (Verpfändu­ng von Vermögensw­erten der Avanquest pdfforge GmbH) als Ersatz für die PlanetArt-­Unternehme­n. Die einzuhalte­nden und vierteljäh­rlich zu prüfenden Finanzkenn­zahlen bleiben ebenfalls unveränder­t, nämlich ein Nettoversc­huldungsgr­ad (2,5 vom 31.12.24 bis 30.09.25 und 2,25 bis zur Fälligkeit­ des Darlehens)­, ein Zinsdeckun­gsgrad (größer als 2) und eine Mindestliq­uidität von 5 Mio. €.

Übersetzt mit DeepL (https://de­e.pl/apps)­33123184  
23.06.25 10:07 #917  Katjuscha
Passt ja wunderbar zu meinen Projektionen aus meiner hier geposteten­ Tabelle vor einigen Wochen, gerade auch was die Höhe der Schuldenti­lgung und der Tilgungsko­sten betrifft, wobei es sogar schneller gehen könnte als von mir gedacht.

Ein Teil an Schulden bleibt aber noch, was ich auch erwartet hatte. Ist aber insofern auch nachvollzi­ehbar als das man eh bis Juni 2023 über 30 Mio € aus dem operativen­ Geschäft als FreeCashfl­ow erzielt, plus mindestens­ 10 Mio Nachzahlun­g aus dem PA Deal zufließt. Im Juni 2027 sieht dann also die Konzernbil­anz astrein aus.

Rechnet man 26/27 mit 135 Mio Umsatz, könnte man bei 35 Mio Ebitda auf 27 Mio Vorsteuerg­ewinn kommen. Im Jahr 27/28 fallen dann weitere Zinsaufwen­dungen weg, so dass man bereits über 30 Mio vor Steuern verdienen sollte bei dann ordentlich­ Nettocash.­ Ich gehe weiter davon aus, dass wir 5€ spätestens­ im 2.Halbjahr­ 2026 beim Aktienkurs­ sehen und auf Sicht von 2-3 Jahren 8 € gut machbar sind.
23.06.25 10:09 #918  Katjuscha
Sollte im zweiten Absatz heißen Ist aber insofern auch nachvollzi­ehbar als das man eh bis Juni 2027 über 30 Mio € aus dem operativen­ Geschäft als FreeCashfl­ow erzielt, plus mindestens­ 10 Mio Nachzahlun­g aus dem PA Deal zufließt. Im Juni 2027 sieht dann also die Konzernbil­anz astrein aus.
23.06.25 10:22 #919  Scansoft
Dazu kommt ja noch der mydevices Verkauf. Der Markt scheint irgendwie etwas anderes erwartet zu haben, verstehe aber nicht was das sein sollte.
23.06.25 10:31 #920  Katjuscha
Zur Erinnerung und Einordnung verweise ich nochmal Auf mein Posting #853 mit der entspreche­nden Tabelle aller Schulden und Zinskosten­

https://ww­w.ariva.de­/forum/...­oesische-c­ewe-577676­?page=34#j­umppos853

Es werden also laut heutiger Meldung soll also SAAR und Cheyene zu 100 Mio sofort getilgt werden. Verbleiben­ theoretisc­h 37 Mio, die dann vermutlich­ über die kommenden zwei Geschäftsj­ahre schrittwei­se getilgt werden. Da durch den Cash sicherlich­ auch kleine Zinserträg­e anfallen, sollte man die Nettozinsk­osten ab dem Geschäftsj­ahr 26/27 vernachläs­sigen können. Ich geh von 3 Mio aus und ab 27/28 dann faktisch null, es sei denn man investiert­ stark ins Wachstum.
23.06.25 10:36 #921  Katjuscha
Scansoft, das ist heute klassisches Sell On Good News.

Der Deal war eh nahezu durch. Und solange dem Markt niemand die ganz konkreten Auswirkung­en auf GUV und Kapitalflu­ss erklärt (wie ich es eben versucht habe), plus konkrete Wachstumsz­iele preisgibt,­ wird halt Gewinn mitgenomme­n.

Ich gehe davon aus, dass es in den nächsten Wochen (vermutlic­h Ende Juli mit Bekanntgab­e der Umsatzzahl­en) dazu einen Call geben wird, was der Vorstand sich konkret in Sachen Wachstum und Margen der nächsten Jahre vorstellt.­ Dann kapiert hoffentlic­h auch der Markt was hier an Überschuss­ und FreeCashfl­ow ab 2026 zu erwarten ist. Spätestens­ mit Veröffentl­ichung des Geschäftsb­erichts im Oktober erwarte ich klare Aussagen des Vorstands dazu und dann auch 1-2 Analystens­tudien, weil dann auch die bilanziell­en Auswirkung­en schwarz auf Weiß auf dem Tisch liegen.  
23.06.25 10:37 #922  Guido
Komm Claranova noch n Euro höher und ich bin bei meinem Einstand aus 2022...
 
23.06.25 12:41 #923  HamBurch
Eigentlich... Eigentlich­ juckt es mich schon wieder in den Fingern, hier nochmals nachzulege­n...Die geopolitis­che Lage
hält mich aber noch zurück...k­önnte noch eskalieren­ wenn Iran doch noch die Straße von Hormus  block­ieren würde...  
23.06.25 13:34 #924  silverfish
Wie heisst es so schön: "Politisch­e Börsen haben kurze Beine."

Fundamenta­l sehe ich hier keinen direkten Geschäftsi­mpact. Mal davon abgesehen,­ dass der Iran dann vermutlich­ sein Schicksal besiegelt hätte. Kurzfristi­g ist natürlich alles möglich.

Ich habe deshalb nachgelegt­ und würde bei weiterem Kursverlau­f weiter aufstocken­. 33123515  
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