SAP ein Kauf wann fängt sie an zu explodieren
| eröffnet am: | 01.02.07 14:45 von: | semico |
| neuester Beitrag: | 27.04.26 15:40 von: | Bilderberg |
| Anzahl Beiträge: | 7804 | |
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bewertet mit 56 Sternen |
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27.04.26 10:23
#7801
drax
Die Zerstörungswut kennt keine Grenzen
Die Zerstörungskraft von dieser Aktie ist unvorstellbar. Ein Armageddon in der menschlichen Geschichte.
27.04.26 12:00
#7802
Homeopath
Wie muß man sich das mit der Zerstörungswut
vorstellen? Hat die "Aktie" (Anteile in Girosammelverwahrung, quasi Elektronen irgendwo drin oder Magnetismus auf einer Platte) ein Eigenleben und einen eigenen Willen entwickelt?
Ich dachte bislang man hielte Anteile an einem Unternehmen, und man selbst und der Rest der Welt haben eine Ansicht zum Wert dieser Anteile und in Einzelfällen spielen böse Menschen auch noch Spiele mit der Meinung bzw. Einschätzung Dritter.
Wenn man die Aktie hält, kann man sich je nach Kursentwicklung und Dividendenrendite auf die Schulter klopfen (und sich vom Gewinn ernähren) oder über seine Fehleinschätzungen in der Vergangenheit ärgern (man sollte sich in so einem Fall über die eigene Unfähigkeit oder Unvernunft ärgern, nicht über eine virtuelle Entität). Wenn man die Aktie nicht hält, kann man bei negativem Kursverlauf Häme über die Aktionäre auskippen und sich besser fühlen, aber man kann sich nicht eine halbe Scheibe Brot von gestern davon kaufen.
Wie führt das hier weiter? Normalerweise teilt man doch Meinungen oder erbittet Meinungen um inhaltlich darüber zu diskutieren und Handlungen oder Unterlassungen in der Zukunft daraus abzuleiten.
Was ist also mit der Zerstörungswut? Soll ich SAP kaufen weil es eine mächtige Aktie voller Zerstörungswurt ist und alle anderen platt machen wird?
Ich dachte bislang man hielte Anteile an einem Unternehmen, und man selbst und der Rest der Welt haben eine Ansicht zum Wert dieser Anteile und in Einzelfällen spielen böse Menschen auch noch Spiele mit der Meinung bzw. Einschätzung Dritter.
Wenn man die Aktie hält, kann man sich je nach Kursentwicklung und Dividendenrendite auf die Schulter klopfen (und sich vom Gewinn ernähren) oder über seine Fehleinschätzungen in der Vergangenheit ärgern (man sollte sich in so einem Fall über die eigene Unfähigkeit oder Unvernunft ärgern, nicht über eine virtuelle Entität). Wenn man die Aktie nicht hält, kann man bei negativem Kursverlauf Häme über die Aktionäre auskippen und sich besser fühlen, aber man kann sich nicht eine halbe Scheibe Brot von gestern davon kaufen.
Wie führt das hier weiter? Normalerweise teilt man doch Meinungen oder erbittet Meinungen um inhaltlich darüber zu diskutieren und Handlungen oder Unterlassungen in der Zukunft daraus abzuleiten.
Was ist also mit der Zerstörungswut? Soll ich SAP kaufen weil es eine mächtige Aktie voller Zerstörungswurt ist und alle anderen platt machen wird?
27.04.26 13:25
#7803
Bilderberg
Schon mal drüber nachgedacht?
Da kann man glatt den Eindruck gewinnen es ist völlig egal was auf dieser Schiene passiert .
Das System ist global.
Ob SAP sein Ding macht oder nicht ist völlig zweitrangig, meine Meinung.
https://youtu.be/wrz897t0AgQ?is=w8IajgI6oFFmZxC_
Das System ist global.
Ob SAP sein Ding macht oder nicht ist völlig zweitrangig, meine Meinung.
https://youtu.be/wrz897t0AgQ?is=w8IajgI6oFFmZxC_
27.04.26 15:40
#7804
Bilderberg
Gerade hier als Heise News gefunden.
Tech-Konzerne entlassen Belegschaft, um KI zu finanzieren
Meta will rund 8000 Stellen streichen, etwa ein Zehntel der Belegschaft. Auch Mitarbeitende mit guter Leistung sollen gehen, dazu zieht der Konzern 6000 Stellenausschreibungen zurück. Microsoft setzt auf ein freiwilliges Abfindungsprogramm für Beschäftigte, deren Alter plus Firmenjahre die Summe 70 erreichen. So sollen sieben Prozent der US-Stellen wegfallen, rund 9000 Arbeitsplätze.
Offiziell sprechen die Konzerne von Effizienzgewinnen. Vermutlich finanzieren die Kürzungen aber die gewaltigen KI-Investitionen. Meta steckte allein im Vorjahr knapp 72 Milliarden Dollar in Rechenzentren und will diese Summe nun fast verdoppeln. Das übersteigt sogar das Umlaufvermögen, obwohl das Werbegeschäft Rekordzahlen schreibt. Langfristig dürften die Belegschaften kaum schrumpfen: Meta plant weiter, teure KI-Spezialisten einzustellen.
Meta will rund 8000 Stellen streichen, etwa ein Zehntel der Belegschaft. Auch Mitarbeitende mit guter Leistung sollen gehen, dazu zieht der Konzern 6000 Stellenausschreibungen zurück. Microsoft setzt auf ein freiwilliges Abfindungsprogramm für Beschäftigte, deren Alter plus Firmenjahre die Summe 70 erreichen. So sollen sieben Prozent der US-Stellen wegfallen, rund 9000 Arbeitsplätze.
Offiziell sprechen die Konzerne von Effizienzgewinnen. Vermutlich finanzieren die Kürzungen aber die gewaltigen KI-Investitionen. Meta steckte allein im Vorjahr knapp 72 Milliarden Dollar in Rechenzentren und will diese Summe nun fast verdoppeln. Das übersteigt sogar das Umlaufvermögen, obwohl das Werbegeschäft Rekordzahlen schreibt. Langfristig dürften die Belegschaften kaum schrumpfen: Meta plant weiter, teure KI-Spezialisten einzustellen.

