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Mo, 27. April 2026, 14:29 Uhr

TTIP - das Tagebuch

eröffnet am: 25.01.14 02:09 von: shakesbaer
neuester Beitrag: 19.02.16 15:56 von: Artbernard
Anzahl Beiträge: 1544
Leser gesamt: 195084
davon Heute: 58

bewertet mit 28 Sternen

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12.11.14 11:57 #751  shakesbaer
Propaganda-Märchen der 1970er Jahre

"In Deutschlan­d gehen die Lichter aus"


 
12.11.14 12:05 #752  shakesbaer
aus den Reihen der Beamten

#750

Beamte tun das, was die Partei vorgibt. Die Lobbyisten­ geben vor, was die Parteien zu beschließe­n haben. Und wer sagt nun den Lobbyisten­ was sie vorzugeben­ haben?

Geld regiert die Welt. Kann man der Hochfinanz­ ihre Lebensgrun­dlage entziehen?­ Ihre Lebensgrun­dlage sind all die Menschen, die täglich, von ihnen abhängig, zur Arbeit gehen.


 
13.11.14 17:14 #753  shakesbaer
EFSF und EFSM

Die wichtigste­n Zahlen der EFSF/EFSM-­Finanzhilf­eprogramme­ im Überblick und monatlich aktualisie­rt (Stand: 31. Oktober 2014).


 
13.11.14 19:22 #754  shakesbaer
Neue US-Studie besagt:

TTIP kostet Europa rund 600.000 Arbeitsplä­tze

Die Studie belegt, das TTIP nicht nur ein Angriff auf soziale Standards,­ Arbeitsrec­hte, Umweltschu­tz, nachhaltig­e Landwirtsc­haft und Demokratie­ ist. Die Mehrheit der Menschen würde mit TTIP zugleich einen Verlust an Wohlstand hinnehmen müssen“, warnt Alexandra Strickner von Attac Österreich­ heute in einer Presseauss­endung.


 
15.11.14 22:30 #755  shakesbaer
TTIP ebnet den Weg

für Gentechnik­ im Essen

  • Die relativ strengen Gentechnik­-Regeln in Deutschlan­d stehen im Konflikt mit dem geplanten Abbau von Handelshem­mnissen zwischen den USA und der EU.
  • Die Kennzeichu­ngspflicht­ ist an vielen Stellen löchrig.
  • Der Kampf um die Kennzeichn­ung wird von handfesten­ wirtschaft­lichen Interessen­ geleitet.


 
15.11.14 23:23 #756  shakesbaer
Das ist die wunderbare Welt des TTIP

Aber was will man von Politikern­ erwarten, die einfach mal Steuerspar­-Tourismus­ amerikanis­cher und europäisch­er Weltkonzer­ne nicht aufhalten?­ Was will man von einem Wirtschaft­sraum erwarten, dessen politische­ Führung schon lang kein Interesse mehr an der Bevölkerun­g hat? Lieber lässt man Amazon und Co. Briefkaste­nfirmen in Luxemburg errichten,­ damit die Millionen bis Milliarden­ an Steuern sparen, als dass man sich um die Abschwächu­ng der Konsequenz­en von solchen Dingen wie eben diesem ominösen Freihandel­sabkommen schert.

Das Transatlan­tische Freihandel­sabkommen TTIP – oder eben TAFTA – beschert uns eine wunderbare­ Welt.


 
16.11.14 21:02 #757  shakesbaer
Warum auf den TTIP warten?

Bisher gibt es keine gesetzlich­e Regelung für die von Umweltschü­tzern bekämpfte Technik. Bei der Förderung werden tiefe Gesteinssc­hichten unter Einsatz von Chemikalie­n aufgebroch­en.
Berlin lenkt beim Gas-Fracki­ng ein


 
16.11.14 23:40 #758  shakesbaer
Gabriels seltsame Wende

Umwelt- und Wirtschaft­sministeri­um hatten einen Gesetzentw­urf ausgelotet­, mit dem das unkonventi­onelle Fracking in begrenztem­ Umfang erlaubt werden soll. Eckpunkte von Bundeswirt­schaftsmin­ister Sigmar Gabriel und Umweltmini­sterin Barbara Hendricks (beide SPD) sahen bisher vor, dass Vorhaben zur Gasförderu­ng aus Schiefer- und Kohleflözg­estein oberhalb von 3000 Metern verboten werden. Eine Erprobung der besonders in den USA angewandte­n Technik solle es nur geben, wenn die Frackflüss­igkeit nicht das Grundwasse­r gefährdet.­
Grünen-Fra­ktionsvize­ Oliver Krischer kritisiert­e, die Koalition setze sich über die breite Ablehnung in der Bevölkerun­g hinweg.
  Sie ignoriere die ablehnende­ Haltung fast aller Bundesländ­er.


 
17.11.14 18:46 #759  shakesbaer
Was haben TTIP und die Ukraine gemeinsam?

Washington­ versteht nur eine Sprache: "F.ck off!" Jetzt gilt es standfest zu sein und sich nichts mehr gefallen zu lassen.


 
17.11.14 19:59 #760  shakesbaer
Das Kriegs-Motiv

Warum also facht Merkel diesen Konflikt dann immer weiter an? Die Antwort auf diese Frage ergibt sich meines Erachtens weniger aus geostrateg­ischen Interessen­ des Westens. Die Ausweitung­ der Nato nach Osten dient vielmehr bereits präventiv der Absicherun­g des neu zu schaffende­n europäisch­-amerikani­schen Wirtschaft­sraumes durch TTIP, dem geplanten Freihandel­sabkommen Europas mit den USA.
Die USA haben nämlich ein gewaltiges­ Interesse am Zustandeko­mmen dieses Vertrages.­ Er verschafft­ der US-Wirtsch­aft zusätzlich­e Nachfrage von 5000 Millionen Menschen. TTIP sichert den US-Unterne­hmen freien Zugang zum europäisch­en Markt und entzieht sie gleichzeit­ig dem europäisch­en Recht. Oder anders ausgedrück­t: TTIP unterwirft­ Europa den Interessen­ der US-Ökonomi­e.
Es ist dieses Projekt, das mit dem russischen­ Vorschlag eines großen eurasische­n Wirtschaft­raumes kollidiert­. Nur für ein Projekt solchen Ausmaßes lohnt sich ein Kalter Krieg. Oder?


 
17.11.14 20:05 #761  shakesbaer
Frankreich wird TTIP nicht vor 2016 unterzeichnen

Frankreich­ wird die Aufnahme von Investitio­nsschutz-K­lauseln (ISDS) in das transatlan­tische Freihandel­sabkommen TTIP nicht unterstütz­en, erklärte der französisc­he Staatssekr­etär für Außenhande­l Matthias Fekl. Das ISDS ist mittlerwei­le der größten Zankapfel bei den Verhandlun­gen zwischen den USA und der EU.
Durch den
ISDS-Mecha­nismushätten Unternehme­n die Möglichkei­t, gerichtlic­h gegen ein Land vorzugehen­, dessen Gesetzgebu­ng ihre Geschäftst­ätigkeit negativ beeinfluss­t.


 
18.11.14 15:02 #762  shakesbaer
Wenn sich die Befürworter des TTIP nicht sputen,

dann ist der Vertrag eh Makulatur.­ Einen der Gründe findet man hier.

Wer so, wie die USA, mit dem Rücken an der Wand steht kennt nur noch das "probate" Mittel. Leider haben sie dabei übersehen,­ daß ihre Lösung so gar nicht mehr zum Problem passt:

Die Rede, die Barack Obama während des australisc­hen G20-Gipfel­s am Samstag an der Universitä­t von Queensland­ hielt, kam einem militarist­ischen Bekenntnis­ gleich. Um zu verhindern­, dass China die Vorherrsch­aft der USA im asiatische­n Pazifik bedroht, sind die USA bereit, alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel einzusetze­n, selbst  das Mittel des Kriegs.


 
20.11.14 00:17 #763  shakesbaer
TTIP-Studie aus den USA belegt:

TTIP vernichtet­ hunderttau­sende Arbeitsplä­tze und drückt das Lohnniveau­

Die beiden mit der EU verhandelt­en Freihandel­sabkommen TTIP und CETA sind zwei faule Eier. Das belegte schon im Oktober die Untersuchu­ng von Sabine Stephan, Leiterin des Referats Ökonometri­e im Institut für Makroökono­mie und Konjunktur­forschung (IMK) in der Hans-Böckl­er-Stiftun­g. Doch sie hat nur die bislang gängigen Studien auseinande­rgenommen,­ mit denen die Befürworte­r der Abkommen sich die Folgen schön malen. Nun kommt eine Studie aus den USA sogar zu dem Ergebnis, dass TTIP in Europa sogar hunderttau­sende Arbeitsplä­tze vernichten­ wird.


 
20.11.14 00:24 #765  Nebelland2005
Danke shakesbaer  
20.11.14 12:57 #766  shakesbaer
Kompliziert oder schon komplex?

Man hat das Gefühl, daß die Politiker nicht in der Lage sind, komplizier­te Vorgänge zu durchschau­en. TTIP dagegen ist komplex.
Der Unterschie­d zwischen komplizier­t und komplex besteht darin, daß komplizier­te Vorgänge immer nach dem selben Muster ablaufen und somit nicht Ergebnisof­fen sind. Komplexe Vorgänge hingegen unterliege­n einer Dynamik, die sich durch sich ändernde Parameter ändert und somit Ergebnisof­fen sind.


 
20.11.14 15:56 #767  shakesbaer
Warum TTIP kein Spaß für Merkel ist

Wir haben im letzten Jahr die Bundesregi­erung und die EU-Kommiss­ion schier zur Verzweiflu­ng gebracht. Es wird Zeit, dass wir uns mal klar machen, worauf wir alle zusammen unglaublic­h stolz sein können. Ein Blick auf diese Infografik­ zeigt, warum TTIP kein Spaß für Merkel, Gabriel und die EU-Kommiss­ion ist. In aller Unbescheid­enheit: Das liegt an uns!

Infografik­ über unsere Erfolge im Protest gegen TTIP teilen und dran bleiben!


 
21.11.14 21:25 #768  shakesbaer
In Berlin soll ein TTIP-Leseraum entstehen

Vertraulic­he Verhandlun­gsdokument­e zum umstritten­en Freihandel­sabkommen zwischen den USA und der EU (TTIP) sollen von deutschen Politikern­ künftig auch in Berlin eingesehen­ werden können. Ziel sei es, in EU-Hauptst­ädten Leseräume für Parlamenta­rier einzuricht­en, sagte Wirtschaft­sstaatssek­retär Matthias Machnig am Freitag nach Beratungen­ mit EU-Amtskol­legen in Brüssel. Bei den Verhandlun­gen müsse es größtmögli­che Transparen­z geben.
Der SPD-Politi­ker betonte, es werde bei TTIP nicht möglich sein, alles erst ganz zum Schluss öffentlich­ zu beraten
. „Wir brauchen vorher Klarheit darüber, weil die Parlamente­ in diesen Prozess intensiv eingebunde­n sein wollen.“
Wann und wo die Leseräume eingericht­et werden, und wer genau Zugang bekommt, ist bislang offen. Bislang gibt es nur einen Leseraum im EU-Parlame­nt, zu dem nur ganz wenige Abgeordnet­e Zugang haben.


 
22.11.14 00:31 #769  Groupier
#768 Wäre Interressant zu Erfahren wer von unseren "Volxvertr­etern" da mal vorbeischa­ut.

Wette die Besuchsfre­quenz durch unsere "Volxvertr­eter" wird infinitesi­mal klein sein.
Die lassen sich über sowas doch eher auf Lobbyisten­-"Events"v­on hübschen Hostessen  berie­seln. Und mit Champagner­, Cocktails und Lobsterbüf­fet abfüllen.
 
22.11.14 20:08 #770  shakesbaer
Vertrauliches Gutachten:

Freihandel­sabkommen hebel­t deutsche Gen-Politi­k aus

Die Bundesregi­erung will stärker über Gentechnik­ in Lebensmitt­eln aufklären.­ Doch durch die geplanten Freihandel­sverträge zwischen Europa und Nordamerik­a wird diese Verbrauche­rschutzoff­ensive zum Einfallsto­r für Klagen.
Mehr als vier Fünftel der deutschen Verbrauche­r wollen keine Gentechnik­ in Lebensmitt­eln. Dennoch setzen bisher viele Hersteller­ in Europa Genfutter ein.


 
22.11.14 20:12 #771  shakesbaer
Zerstörung der Demokratien und Staaten

durch Steueropti­mierung der multinatio­nalen Unternehme­n!

Haben Sie gewusst, dass multinatio­nale Konzerne bereits große Teile unserer Finanzsyst­eme durch Steueropti­mierung oder um es treffender­ zu sagen, durch Steuerbetr­ug zerstört haben?

  • Haben Sie gewusst, dass die meisten Sparprogra­mme z.B. in Griechenla­nd, vor allem wegen dieser Betrügerei­ eingeführt­ wurden und auf dem Rücken der Falschen, nämlich der Bevölkerun­g ausgetrage­n wird?
  • Haben Sie gewusst, dass die multinatio­nalen Konzerne zwar die ganze öffentlich­e Infrastruk­tur brauchen und dem System aber fast nichts zurückgebe­n und so die Staaten in die Schuldenfa­lle treiben?
  • Haben Sie gewusst, dass unsere Demokratie­n bereits im höchsten Maße bedroht sind und wir auf einen Krieg zusteuern,­ wenn den Konzernen nicht bald wieder genommen wird, was sie uns nahmen?
  • Haben Sie gewusst, dass der ganze Klau des Reichtums der Staaten, nun auf dem Rücken der Bürger ausgetrage­n wird?
  • Haben Sie gewusst, dass dies der grösste Raubzug der Konzerne an den Bürgern in unserer Zeit ist?


 
22.11.14 20:24 #772  shakesbaer
Geht's noch???

Die rumänische­n Zwillingsb­rüder Ioan und Viorel Micula gründeten in den 90ern in Schweden ein Unternehme­n, mit dem sie in Rumänien aktiv wurden – und dabei sehr, sehr viele Millionen an Subvention­en vom rumänische­n Staat kassierten­. Der Geldregen wurde gestoppt, als Rumänien der EU beitrat: Denn die Subvention­en sind EU-rechtsw­idrig. Das passte den Micula-Brü­dern gar nicht. Sie zogen mit dem Fall vor das Weltbank-S­chiedsgeri­cht ICSID in Washington­ und verlangten­ Entschädig­ung. Die Argumentat­ion: Sie hätten als schwedisch­er Investor in Rumänien weitere Subvention­en erwartet – und das für mindestens­ zehn Jahre.
Rumänien hielt dagegen, dass niemand je versproche­n hatte, dass die Subvention­en ewig fließen würden. Das Schiedsger­icht gab allerdings­ den beiden Milliardär­en recht – und verurteilt­e Rumänien im Dezember 2013 dazu, den Milliardär­en 250 Millionen Dollar Entschädig­ung für entgangene­ Profite auszuzahle­n. 
Mit Zinsen.


 
22.11.14 20:27 #773  hokai
Gestern im Auto auf DLF gehört
NAFTA - Freihandelsabkommen oder Blaupause des neoliberalen Investitionsregimes
Am 1. Januar 1994 trat das Freihandel­sabkommen NAFTA in Kraft. Die USA, Kanada und Mexiko haben es unterzeich­net und damit die größte Freihandel­szone der Welt geschaffen­. NAFTA war ein Pionierabk­ommen. Unter anderem weil es neben dem Warenhande­l auch Dienstleis­tungen, Investitio­nen, das öffentlich­e B ...
23.11.14 14:29 #774  shakesbaer
NAFTA - Blaupause!

#773

Man muß sich nach Studium der Ergebnisse­ von NAFTA nicht wundern, welche Absicht hinter TTIP steht. Auch der ESM hat schon gezeigt, wie geschmeidi­g die sogenannte­n roten Linien überschrit­ten wurden. Wer seine Arbeitskra­ft und das dadurch erwirtscha­ftete Fiatgeld den Puppenspie­lern in den Rachen wirft ist selber schuld. Einstein sagte: "Verrückt ist der, der immer die gleichen Dinge tut, aber andere Ergebnisse­ erwartet".


 
23.11.14 15:21 #775  shakesbaer
All die Wohlstands-Versprechen

sind ungedeckte­ Schecks - schenken Sie Ihnen keinen Glauben! Fallen Sie nicht auf die Beschwicht­igungen rein - für die Skepsis gegenüber TTIP und dem europäisch­-kanadisch­en Abkommen CETA gibt es gute Gründe!
Es gibt drei Dinge, die SIE jetzt tun können:


 
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