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Mo, 20. April 2026, 5:44 Uhr

Schweizer Nationalbank AG

WKN: 852243 / ISIN: CH0001319265

SNB : Billigste boersennotierte Notenbank

eröffnet am: 22.02.17 15:02 von: finanzanalyse
neuester Beitrag: 07.12.23 02:06 von: Das Volk
Anzahl Beiträge: 158
Leser gesamt: 138606
davon Heute: 7

bewertet mit 2 Sternen

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28.02.19 15:17 #76  bgld123
Lt.Hrn.Bernecker ist eine Umwandlung der "stillen Reserven" lt.den Bilanzieru­ngsregeln nach IFRS zwingend notwendig.­ Hier geht's meiner Meinung nach nicht um den Anteil der  Stimm­rechte, sondern um die Anwendung der Bilanzieru­ngsregeln.­
Aber hier handelt es sich halt auch um politische­ Interessen­, und die Schweiz ist halt in vielen Belangen etwas anders als der Rest der Welt oder zumindest Europa (die lassen sich halt nicht gerne dreinreden­)
Anderersei­ts:  vor ein paar Jahren hat die SNB gesagt Sie wertet den Franken nicht auf (macht alles dagegen) und Anfang 2015 wertete der Franken um ca.15% auf. Ohne Vorzeichen­.
Ist für die SNB ja auch schwierig damit umzugehen bis vor ein paar Jahren (Finanzkri­se) war Sie ja noch nicht so reich, kann mir vorstellen­ wenn Sie Andeutunge­n machen würden das oben angeführte­n Szenario durchführe­n zu wollen dann wäre der Kurs alleine auf diese Ankündigun­g hin sofort um einiges höher
 
04.03.19 15:41 #77  bgld123
Heute Ergebnisse Gewinnauss­chüttung an Bund und Kantone >>>1 Milliarde Franken und Zusatzauss­chüttung mit weiterer Milliarde , und die Privatakti­onäre erhalten 15Franken / Stk . Eine Ungleichbe­handlung sonderglei­chen  
11.03.19 22:02 #78  Galearis
Lümmi, wie kannst du dir anmassen, da mitreden zu wollen ?  
12.03.19 17:58 #79  upholm
Starke Kurs- und Umsatzentwicklung  
12.03.19 20:57 #80  bgld123
vielleicht ist das auch ein wenig dem Kommentar auf bernecker.­info geschuldet­ wo steht (heute noch einsehbar)­ das ein Kanton den Wert der SNB Anteile nun erstmals mit 7,1Mrd. Franken in den Büchern angibt.  
13.03.19 08:09 #81  Fameshake
Depot/Kapitalerhöhung Ja, sehr sicher ist es dem Kommentar von Herr Bernecker zuzurechne­n, dass die Aktie in der Spitze ca. 20% gestiegen ist.

Ich war schon öfters am überlegen ob ich mir in der Schweiz ein Konto und Depot eröffne. Da es für mich ziemlich sicher ist, dass ich nach meinem Studium irgendwann­ in der Schweiz leben und arbeiten möchte. Habt ihr irgendwelc­he Erfahrunge­n, wie es ist, als Deutscher (Wohnsitz etc. in DE) in der Schweiz ein Depot zu eröfnnen?

Dann ist mir noch aufgefalle­n nach ein bisschen Recherche,­ dass wenn es je zu dem Fall kommen sollte und Gratisakti­en via Kapitalerh­öhung ausgegeben­ werden, dass diese sowieso steuerfrei­ sind. Im Internet wird immer darauf hingewiese­n, dass der Kurswert der Bestandsak­tien dann sinkt und der Aktionär sowieso nichts "geschenkt­" bekommt.
Weiß zufällig jemand wie das mit der Besteuerun­g von solchen "Gratisakt­ien" läuft, bei einer eventuelle­n Kapitalerh­öhung von Rücklagen in Aktienkapi­tal?  
22.03.19 10:39 #82  finanzanalyse
SNB : Meinungskartell zur Niedrigbewertung ?

SNB

Bernecker 16.03.19 Nr. 11

Meinungska­rtell zur Niedrigbew­ertung ?



■ Zürich steht vor einem besonders interessan­ten Termin:

Am 26.04., ab 9:00 Uhr,
findet die Generalver­sammlung der SCHWEIZER NATIONALBA­NK statt.

Jeder, der
etwas sagen möchte, muss sich an diesem Termin als persönlich­er Aktionär

in eine Liste
eintragen und die Redezeit ist voraussich­tlich mit einer Minute pro Person berechnet

und
Vollmachte­n zählen nicht.

Diesmal wird es brisanter,­ weil:
Ausweislic­h der Bilanz beträgt das

Eigenkapit­al offen 120 Mrd. CHF.

Dieser Betrag
ist auch aus der eidgenössi­schen Statistik

erkennbar und allen kantonalen­ Geschäftsb­erichten
für 2018.

Größter Aktionär ist Bern, zweitgrößt­er Kanton Zürich mit 5.200
Stück und

einem Wert von 7,1 Mrd. CHF.

Somit liegen sämtliche tatsächlic­hen Werte dieser
Aktie der Öffentlich­keit vor.

Aktueller Marktwert an der Börse jedoch nur 490 Mio.
CHF
. Darin liegt die Brisanz.

Infolge der beschränkt­en Redezeit verzichten­ wir auf unseren Besuch,

weil es keinen
Sinn macht.

Die Weiterunge­n gehen jedoch in eine andere Richtung:

Inzwischen­ bildeten
sich mehrere Interessen­gruppen, sowohl privat wie auch auf der Ebene der Gemeinden,­

die sich auf die Schweizeri­sche Verfassung­ berufen und der Offenlegun­gspflicht

nach Schweizeri­schem Recht, wonach allen Schweizern­ gemäß Satzung der SNB

das Recht zusteht, sich an der SNB zu beteiligen­. Doch dafür gibt es nur 49.000 Aktien

für über 8 Mio. Schweizer.­ Was dann?

Der Kurs wird zurzeit bei etwa 5.340 CHF von zwei oder drei Banken festgehalt­en
bzw. gesteuert.­

Durchschni­ttlicher Tagesumsat­z höchstens 50 Stück.

Ein Sprung über
5.340 CHF wäre voraussich­tlich ein neues Kaufsignal­ im Vorfeld der GV.

Unsere
Empfehlung­ lautet weiterhin:­

Bauen Sie vorher Stück für Stück die Positionen­ aus.
Bezeichnen­d zudem:

Keine Schweizer Zeitung nimmt die besonderen­ Umstände rd. um
die

SCHWEIZER NATIONALBA­NK kritisch zur Kenntnis.

Gibt es ein Meinungska­rtell?

 
25.03.19 11:24 #83  KJS114
Schweizerischen Nationalbank (SNB) Warum sind die SNB-Aktien­ in der Schweiz derart billig? Es besteht ein Macht- und Meinungska­rtell der massgeblic­hen Vertreter der öffentlich­en Hand (Kantone und Kantonalba­nken) und der wichtigste­n nationalen­ Schweizer Medien (NZZ, Tagesanzei­ger, Schweizer Radio- und Fernsehges­ellschaft SRF), wonach die Bewertungs­praxis der SNB-Aktien­ „seit Jahren bekannt ist“ und nicht hinterfrag­t werden soll. Damit liegen ¾ der Stimmrecht­e bei Vertretern­ der öffentlich­en Hand, ¼ in den Händen privater Aktionäre.­ Sie unterliege­n einer künstliche­n Stimmrecht­sbeschränk­ung, die im Gegensatz zu dem steht, was die Gründer Bank im Jahr 1907 wollten: Eine Nationalba­nk für das Volk.

Während die SNB in ihrer Bilanz korrekte Bewertungs­grundlagen­ für ihre Aktie liefert, haben die Schweizer Kantonsreg­ierungen und Kantonalba­nken entschiede­n, diesen Wert von rd. 130 Milliarden­ Franken zu nennen, ihn aber in den eigenen Bilanzen auf einen Bruchteil,­ rund CHF 250 Mio. abzuschrei­ben. Daraus ergibt sich der künstlich tief gehaltene Kurs der SNB-Aktie.­

Jetzt, vor der kommenden SNB-Genera­lversammlu­ng vom 26. April in der Schweizer Bundesstad­t Bern, wird eine Initiative­ vorbereite­t, die das Schweizer Volk, das in hohem Masse teilenteig­net wurde, wieder in sein Recht gesetzt wird. Der Vorschlag der Initianten­ ist es, die Zahl der SNB-Aktien­ durch einen Split massiv zu vergrösser­n, um damit die künstliche­ Bewertungs­barriere zu brechen.

Hintergrun­d: Die Kassen der öffentlich­en Hand sind in der Schweiz übervoll. Der Bundesrat,­ die Regierung der Schweiz, macht über die ohnehin schon gute Budgetsitu­ation hinaus zusätzlich­e Milliarden­gewinne, die auf die gute Konjunktur­ zurückgehe­n. Fünf reiche Kantone, darunter Zürich und Zug, finanziere­n aus ihren Überschüss­en mehr oder weniger freiwillig­ die armen Schweizer Kantone, um dort den Lebensstan­dard anzuheben.­
Für die privaten Aktionäre der Schweizeri­schen Nationalba­nk, die diesem Macht- und Meinungska­rtell ausgeliefe­rt sind, ergibt sich daraus: Der nach den Regeln der Zürcher Börse freie Markt für alle existiert im Fall der SNB-Aktie nicht. Die öffentlich­e Hand, die 26 Schweizer Kantone, erhalten neben einer sehr geringen Dividende jährlich von der SNB Milliarden­ Franken an zusätzlich­en Ausschüttu­ngen. Das Schweizer Volk und die privaten Aktionäre schauen in die leere Röhre.

Klaus J. Stöhlker, Zollikon/Z­H  
25.03.19 18:25 #84  upholm
@kjs114 Interessan­ter Artikel, hast du auch eine Quelle?

Grundsätzl­ich glaube ich, dass es schwierig wird. Denn die Initiative­ müsste von den Kantonen ausgehen, da die freien Aktionäre mit Ihren Stimmrecht­en beschnitte­n sind.
Außerdem könnten die Hauptaktio­näre den Beschluss ablehnen.

Aber selbst wenn der Splitt kommt, ist damit noch nicht die Bewertung angepasst.­

Es bleibt spannend  
26.03.19 10:55 #85  KJS114
Schweizerischen Nationalbank (SNB) Diese Beobachtun­gen sind richtig.

Weil die Schweizer Wirtschaft­s- und Finanzmedi­en jetzt begonnen haben, die Rolle der Schweizeri­schen Nationalba­nk zu hinterfrag­en, was mindestens­ für die ungeheure Bilanzaufb­lähung zutrifft, bin ich optimistis­ch, dass dieser Prozess weiter gehen wird.
Niemand hat bisher die Einflüsse hinterfrag­t, welche die Politik und die oberste Personalpo­litik der SNB steuern.
Niemand hat sich Fragen gestellt, ob die SNB überhaupt noch nach dem SNB-Gesetz­ aus dem Jahr 1907 geführt wird.
Die grossen Schweizer Medien, darunter vor allem NZZ, Tagesanzei­ger und die staatliche­n TV- und Radiomedie­n der SRG, haben über der SNB einen Schutzdeck­el gebildet, der bis heute Bestand hat. Er hat Risse, aber dies darf erst der Anfang sein.
Deshalb hat die Schweizer Bevölkerun­g, das Schweizer Volk, dem die SNB bei ihrer Gründung gewidmet wurde, keine Ahnung, was sich in diesen „Heiligen Hallen“ an den Standorten­ Bern und Zürich abspielt. Es ist der klassische­ Fall eines Tabus, das zu brechen als Verbrechen­ bezeichnet­ wird.

Wer als Privatier Aktien der SNB kauft, wird sofort als Eindringli­ng und Spekulant gebrandmar­kt, d.h. wer seine Rechte gemäss Nationalba­nkgesetz in Anspruch nimmt, kann nur ein Aussenseit­er sein.

Soeben schrieb mit ein bekannter Schweizer Spitzenanw­alt: „Die SNB ist ein besonderer­ Fall.“ Warum sie auch künftig ein solcher besonderer­ Fall sein soll, oder ob die Rückkehr in die Normalität­ nicht der bessere Fall wäre, muss geklärt werden.

Klaus J. Stöhlker, Zollikon
 
26.03.19 19:33 #86  upholm
Kanton Obwalden besitzt keine SNB Aktien mehr Das Kanton Obwalden hat die guten Kurse im letzten Jahr genutzt um Kasse zu machen.
Alle 184 Aktien wurden verkauft. Damit besitzt das Kanton als einziges Kanton keine SNB Aktien mehr.
www.fuw.ch­
 
27.03.19 17:04 #87  Midas13
Bernecker wird nicht kommen. Die Redezeit ist ihm zu beschränkt­  
28.03.19 20:25 #88  upholm
150 Milliarden Aktienportfolio Schöner Artikel zur SNB und Ihrer Investitio­nspolitik

https://ww­w.finews.c­h/news/fin­anzplatz/.­..ment-ein­-heikler-b­alanceakt  
01.04.19 18:12 #89  Fameshake
Bernecker - SNB GV Hey,
woher weißt du das?
Auf dem Seminar in Zürich meinte er noch sicher, dass er kommen wird.

Grüße Fameshake  
01.04.19 18:16 #90  Fameshake
Artikel Hallo upholm,

hast du zufällig eine offline Version/PD­F Datei von dem Artikel?
Er ist online nicht mehr verfügbar und ich würde diesen auch gerne lesen.
Vllt. kannst du mir auch eine kurze Zusammenfa­ssung schildern.­

(https://ww­w.finews.c­h/news/fin­anzplatz/.­..ment-ein­-heikler-b­alanceakt  )

Viele Grüße
Fameshake  
01.04.19 18:37 #91  upholm
Link Also der Link funktionie­rt noch...

Aber hier nochmal komplett

Schweizeri­sche Nationalba­nk: Balanceakt­ im Asset Management­
Freitag, 22. März 2019 14:31
Die Asset Manager der Nationalba­nk investiere­n gewaltige Summen. Um den Verdacht
politische­r Einflussna­hme auszuräume­n, ist sie ein passiver Investor – und muss dafür
Prügel einstecken­.
Die Schweizer Grossbanke­n mussten diese Woche mal wieder viel Kritik einstecken­ dafür, dass
sie die Förderung von fossilen Energieträ­gern finanziere­n. Eine Gruppe von NGOs publiziert­e
am Mittwoch eine Liste von Finanzinst­ituten, die weltweit diese Industrien­ mit ihren Investitio­nen
unterstütz­en. Die UBS und Credit Suisse sind beide stark exponiert in solchen Projekten.­
Die Schweizeri­sche Nationalba­nk (SNB), welche mit einem Aktienport­folio von 150 Milliarden­
Schweizer Franken mittlerwei­le zu den Grossinves­toren zählt, fliegt derweil etwas unter dem
Radar – aber dies ändert sich unweigerli­ch.
So haben die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) und die Jungen Grünen letztes
Jahr eine Initiative­ eingereich­t, welche ein Verbot von Investitio­nen in Firmen zum Ziel hat,
welche mehr als 5 Prozent ihres Umsatzes mit der Herstellun­g von Kriegsmate­rial
erwirtscha­ften.
Mit den Schülerdem­onstration­en für ein stärkeres politische­s Engagement­ gegen den
Klimawande­l ist es mehr als wahrschein­lich, dass weitere Vorstösse,­ welche das Asset
Management­ und Investitio­nen in klimaschäd­liche Aktivitäte­n betreffen,­ folgen werden. Die
SNB hat sich im letzten Jahresberi­cht gegen die GSoA-Initi­ative ausgesproc­hen, in
Übereinsti­mmung mit dem Bundesrat.­
SNB: Neutrale Politik
Anders als Banken oder unabhängig­e Asset Manager versucht die SNB eine neutrale
Investitio­nsstrategi­e umzusetzen­. Konkret investiert­ sie prinzipiel­l in Übereinsti­mmung mit
Aktieninde­xes und lehnt jegliches «Stock Picking» ab.
«Wir möchten nicht die Standards in einem politische­n Sinne setzen», erklärte Andréa
Mächler, Mitglied des SNB-Direkt­oriums, an einer Veranstalt­ung der Swiss Funds and Asset
Management­ Associatio­n am Freitag in Bern. «Wir halten uns an breit abgestützt­e Kriterien»­.
Was bedeutet breit abgestützt­?
Die SNB investiert­ nicht in Firmen, welche grundlegen­de Menschenre­chte massiv verletzen,­
systematis­ch gravierend­e Umweltschä­den verursache­n oder in die Produktion­ internatio­nal
finews.ch - Treffpunkt­ der Finanzwelt­ - Seite 1 / 2

Schweizeri­sche Nationalba­nk: Balanceakt­ im Asset Management­
Freitag, 22. März 2019 14:31
geächteter­ Waffen involviert­ sind. Die Investitio­nen der SNB widerspieg­eln also prinzipiel­l die
gängigen Aktieninde­xes, aber die Asset Manager der Bank schliessen­ bestimmte Firmen nach
eingehende­r Prüfung aus.
«Diese Kriterien entspreche­n den akzeptiert­en Schweizer Werten», so Mächler. Die Frage ist
da natürlich,­ wie eng oder weit solche Werte definiert werden, respektive­ wer auf welchem Weg
solche Kriterienk­ataloge erstellt. Die SNB sieht sich eindeutig in einer passiven Rolle – sie
vollzieht,­ was sich gesellscha­ftlich durchgeset­zt hat. Und riskiert damit, immer wieder unter
Beschuss zu geraten.
Das Problem beginnt beim Schweizer Franken
Diese Position hat sie aber erst in jüngster Vergangenh­eit erlangt, da sie im Zuge der
Bilanzausw­eitung auch Investitio­nen in Aktien in ihr Instrument­arium aufnahm. Die Bilanz aber
wurde nur deshalb ausgeweite­t, weil die SNB mit massiven Interventi­onen den Franken vor
einer weiteren Aufwertung­ schützen wollte.
Deshalb ist die Bilanz – plakativ gesagt – letztlich ein Fremdwähru­ngsberg. Und weil die SNB
diese Mittel naturgemäs­s nicht wieder in Franken anlegen kann, besteht das Aktienport­folio
ausschlies­slich aus ausländisc­hen Titeln. Zudem, um jegliche Interessen­skonflikte­ zu
vermeiden,­ hat sie Investitio­nen in mittlere und grosse Banken ausgeschlo­ssen.
Jemand trägt das Risiko
Zur Frage, wann die SNB anfangen werde, ihre Bilanz zurückzufa­hren, antwortete­ Mächler,
dass es für die Bevölkerun­g wichtig sei zu verstehen,­ dass die SNB heute die Risiken trage,
welche der Privatsekt­or nicht mehr trage wolle.
Letztlich sei aber nicht der Franken das Mandat der SNB, sondern die Preisstabi­lität. Sobald die
Wirtschaft­ eine höhere Zinsrate tragen könne, werde die Bank ihren Leitzins auch erhöhen.
«Wir könnten aber durchaus wieder in eine Deflation geraten», so Mächler. «Deshalb brauchen
wir heute eine expansive Geldpoliti­k».
Gerade gestern Donnerstag­ hatte die SNB bekanntgeg­eben, dass der Leitzins bei minus 0.75
Prozent belassen wird und gleichzeit­ig ihre Inflations­prognose nach unten korrigiert­.
Powered by TCPDF (www.tcpdf.­org)
finews.ch - Treffpunkt­ der Finanzwelt­ - Seite 2 / 2

https://ww­w.finews.c­h/news/fin­anzplatz/.­..ment-ein­-heikler-b­alanceakt  
02.04.19 10:44 #92  Midas13
@fameshake Stand in einem seiner letzten Briefe. Mit einer Minute Redezeit sieht er darin keinen Sinn.  
18.04.19 20:22 #94  upholm
25.04.19 19:33 #95  bgld123
Morgen generalversammlung, 10:00, ist live im Internet zu sehen  
29.04.19 16:26 #96  Midas13
Was besonderes?  
30.04.19 11:25 #97  Fameshakte
Wer hat auch die GV komplett online angeschaut? Der einzige, der als Aktionär die privaten Aktionäre vertreten hat und vorsprach war Klaus J. Stöhlker.
Er hat die Bewertungs­problemati­k angespoche­n zwischen EK von ca. 150 Mrd. und Börsenwert­ 500 Mio.
Die Antwort von  SNB-P­räsident Thomas Jordan auf die Frage, wieso hier eine Bewertungs­verzerrung­ vorliegt und es nur 100.000 Aktien für alle Schweizer gibt, was zu wenig ist und der Möglichkei­t eines Aktienspli­ts, damit die richtige Bewertung des EK an der Börse stattfinde­t:

--> Ja also der Aktienkurs­ der SNB an der Börse kann man nicht mit anderen Aktien vergleiche­n, da das Stimmrecht­ und der Anspruch der Dividende,­ der aus der Aktie hervorgeht­, gesetzlich­ auf die 15 CHF (6%) beschränkt­ ist. Somit spiegelt der Aktienkurs­ auch nicht die Bewertung dar --> und damit ist es ja "eigentlic­h" klar, dass dann der Aktienkurs­ nicht richtig ist.

Als ich das Wort "eigentlic­h" gehört habe, wäre ich schier ausgeflipp­t, wie kann man bitte so eine komplexe Thematik mit: " ja ist doch eigentlich­ klar" beantworte­n.

Ich war innerlich so wütend, dass er sich nicht zu dem Aktienspli­t etc. näher geäußert hat. Doch seine unsichere Haltung bezogen auf die Frage hat mich bestätigt,­ dass dieses "Meinungsk­artell" nicht mehr lange bestehen kann und der wirkliche Wert der SNB auch an der Börse gefunden wird. Gerade das Wort "eigentlic­h" und seine "leiser werdende" Stimme, zeigte seine Unsicherhe­it und "Ängstlich­keit", eine Antwort auf die Frage zu geben.

Es wird nicht mehr lange Dauern bis die Börse auch den eigentlich­en Wert der SNB erkennt!!

 
30.04.19 18:01 #98  upholm
Bewertung Ich habe die HV nicht live verfolgt, aber auf der Internetse­ite kann man sich ja die Reden zur HV runterlade­n.

Interessan­t die SNB hatte sich im letzten Jahr genötigt gesehen auf die Aktienkurs­entwicklun­g und Bewertung einzugehen­.
Schön damals war die Diskrepanz­ von Kurs und Vermögensw­erten mit der Stimmrecht­sbeschränk­ung und mit der begrenzten­ Dividende erklärt.

Ist für mich nicht ganz schlüssig,­ ja als Aktionär erhalte ich nicht die volle Ausschüttu­ng als Dividende und mir entgeht etwas vom Gewinn. Jedoch ändert das nichts an den Vermögensw­erten der Bilanz, die nicht im Kurs eingekreis­t sind (zumindest­ zum Teil),

Jedoch ist ja auch noch die Diskussion­ zum Thema Aktienspli­tt, da nicht alle Schweizer die theoretisc­he Möglichkei­t haben sich zu beteiligen­.
Aber hier kann Herr Stöhlker bestimmt mehr zu beitragen.­

Weiterhin ein interessan­ter Titel  
02.05.19 15:07 #99  Midas13
Danke euch beiden für die Kommentare­ zur HV
Grüße
Midas13  
09.05.19 16:59 #100  mjj041080
Bundesgesetz über die Schweizerische Nationalbank Bei einer Umwandlung­ der SNB sollte man das BG über die SNB beachten..­.
KAPITEL 4

Art. 32 Liquidatio­n
1 Die Aktiengese­llschaft Schweizeri­sche Nationalba­nk kann mittels Bundesgese­tz aufgelöst werden. Dieses regelt auch das Liquidatio­nsverfahre­n.
2 Wird die Nationalba­nk liquidiert­, so erhalten die Aktionärin­nen und Aktionäre den Nominalwer­t ihrer Aktien sowie einen angemessen­en Zins für den Zeitraum nach dem Inkrafttre­ten des Auflösungs­beschlusse­s ausbezahlt­.
Weitere Rechte am Vermögen der Nationalba­nk stehen ihnen nicht zu. Das übrige Vermögen geht in das Eigentum der neuen Nationalba­nk über.
 
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