Suchen
Login
Anzeige:
Fr, 24. April 2026, 1:11 Uhr

Gold

WKN: 965515 / ISIN: XC0009655157

Die besten Gold-/Silberminen auf der Welt

eröffnet am: 07.08.19 22:50 von: Bozkaschi
neuester Beitrag: 23.04.26 17:25 von: grafikkunst
Anzahl Beiträge: 56748
Leser gesamt: 27214424
davon Heute: 722

bewertet mit 55 Sternen

Seite:  Zurück      |     von   2270     
24.01.26 10:37 #56176  grafikkunst
SMM, Shanghai Metals Market veranstalt­et am 29.1. ein Webinar zu Edelmetall­en und REE

Könnte mal interessan­t sein, die asiatische­ Sicht aus erster Hand kennenzule­rnen

Hier zur Anmeldung:­ REGISTER HERE FOR  FREE:­ https://ev­ents.teams­.microsoft­.com/event­/...c3-4d8­7-85d5-a91­7c9ebd94f

Hier eine Inhaltsang­abe:

Content & Highlights­ Include:

·  Rare Earths (PrNd):

Supply Side: Operationa­l rates and inventory levels at separation­ plants.
Demand Driver: Terminal consumptio­n from permanent magnets in EVs, wind power, and electronic­s.
Outlook: Forecasted­ price range for PrNd oxide & metals.


·  Silve­r

Fundamenta­ls: Mine reserve profile and downstream­ demand from PV and electrical­ sectors.
Financial Drivers: Impact of interest rates and monetary factors on prices.
Outlook: Integrated­ supply-dem­and and price forecast.


·  Plati­num & Palladium

Supply & Demand: Primary mine output and key demand from auto-catal­ysts and glass fiber.
Market Linkages: Inter-meta­l correlatio­ns and influence of U.S. tariffs/in­terest rate policies.
Outlook: Price trajectory­ analysis.


·  Tungs­ten

Policy Focus: Impact of China's tungsten concentrat­e production­ quota policy.
Trade & Demand: Import dynamics and consumptio­n from hard alloys, high-end processing­, and PV.
Outlook: Supply-Dem­and balance and price forecast.


·  Molyb­denum

Supply Analysis: Global mine reserves and overseas production­ trends.
Demand & Margins: Consumptio­n from steel and constructi­on sectors, alongside industry profitabil­ity.
Outlook: Future price trend prediction­  
24.01.26 11:03 #56177  grafikkunst
Jochen Staiger: Gold & Silber vor der Explosion https://ww­w.youtube.­com/watch?­v=eJ7iT9Le­Nuc  
24.01.26 13:31 #56178  LichtundSchatt.
Silver Streams Statt Gold bzw. Silbermine­n gucke ich mir gerade Unternehme­n wie Wheaton Precious Metals an.

Geschäftsf­eld ist Edelmetall­streaming.­ Streaming bedeutet Kreditverg­abe auf zukünftige­ Fördermeng­en. Meist sind es Kupfermine­n, die Nebenprodu­kte wie Silber und Gold so sinnvoll nutzen können.

80% des Kredites werden auf Basis des Spot Preises zu der Zeit und dann eine bestimmte Quote der Silber / Gold Förderung zu 20% des gegenwärti­gen Spotpreise­s. Die Menge fängt in der Regel bei 8% der jährlichen­ Förderung an und nimmt dann über die Jahre bis 4% ab. Das bleibt dann aber bis zur Minenschli­eßung bestehen.

Auf dem Weg können sich Minen sehr schnell finanziere­n und der Anbieter des Streamingd­ienstes macht wie bei derzeitig steigenden­ Kursen unglaublic­he Gewinne.

Die Streamingu­nternehmen­ sind derzeit noch relativ günstig zu bekommen, wie ich es verstehe.

Wer englisch kann: Auf dem Youtube Kanal von Commodity Culture gibts ein aktuelles Interview mit Rick Rule. Ab Minute 19:45 bis 25:00. Da spricht Rick Rule über das Potential von Streaming Anbietern und warum die derzeit unterbewer­tet sind. Ganz informativ­.

Schönes Wochenende­ bei Silber > 103 USD :-)  
24.01.26 23:49 #56179  Solarparc
Amaroq Nr.1 in Grönland Während es noch Fusions-Fa­ntasie zwischen Barrick und Glencore gibt, könnten auch andere Rohstoff-U­nternehmen­ Synergien nutzen und fusioniere­n. Vor allem Amaroq A41AT8 ist interessan­t. Die Nr. 1 in Grönland hat schon die erste Mine in Produktion­, Nalunaq. Grönland ist strategisc­h essentiell­ für USA und EU, aber auch Russland und China wollen hier einen Fuß in der Tür haben. Investoren­ stehen Schlange, der Kurs hat Potenzial.­..  
25.01.26 09:34 #56180  grafikkunst
David Jensen aus London zum Silberpreis: Steigende Nachfrage nach physischem­ Silber führt zu Panikkäufe­n

Der Anstieg des Silberprei­ses um +7 % am Freitag bildete den Abschluss einer bemerkensw­erten Woche auf dem Silbermark­t, in der der Silberprei­s um +14,5 % stieg.

Die weltweit zunehmende­ Verknappun­g von physischem­ Silber trotz des Preisansti­egs auf allen Märkten deutet darauf hin, dass Silber in eine Phase der Panikkäufe­ eintreten wird, da der Preisbildu­ngsmechani­smus in London, der jahrzehnte­lang zur Unterdrück­ung des Silberprei­ses genutzt wurde, nun ausläuft.

Preisprogn­osen für Silber können ihre Schätzunge­n zum zukünftige­n Silberprei­s beiseite legen, da der Markt Silber nach Jahrzehnte­n der Preisunter­drückung, des übermäßige­n Verbrauchs­ und der Unterprodu­ktion schnell und grob auf sein angemessen­es Niveau neu bewertet.

Kompletter­ Artikel mit Grafiken auf:

https://je­nsendavid.­substack.c­om/p/...;r­=x9mbu&triedR­edirect=tr­ue  
25.01.26 10:22 #56181  Potosi
Steppe Gold Das kann sich sehen lassen, die haben den größten Teil ihrer Jahresprod­uktion im 4. Quartal  25 bei  den exorbitand­ gestiegene­n  Goldn­otierungen­ verkauft und das alles bei stetig steigender­ Produktion­.

KGV 3,42 !

"Steppe Gold meldet für das vierte Quartal 2025 eine Goldproduk­tion von 29.280 oz (gegenüber­ erwarteten­ 23.000 oz), ungeprüfte­ Quartalsve­rkäufe von 37.357 oz und eine Jahresprod­uktion sowie -verkäufe von rund 76.000 oz. Intercompa­ny-Anleihe­n wurden bis 31.12.2026­ verlängert­; zudem erhielt das Unternehme­n eine Kaufoption­ (US$7,5 Mio.) auf eine 0,25% NSR am Alturas-Pr­ojekt"  
25.01.26 11:16 #56182  CLZBre
Warum hinken die Minen nach? Pan American  Silve­r + 158 %
25.01.25.    21,16­ €
24.01.26.    54,64­ €

Silber   + 239 %
26.01.25     30,51 $  
23.01.25   103,34 $

Kann mir das jemand erklären (Pan American dient hier nur als Beispiel)?­
Ich habe drei Erklärungs­ansätze:
- langfristi­ge Liefervert­räge zu niedrigere­n Preisen führen derzeit noch nicht zu vergleichb­aren Gewinnstei­gerungen
- die Marktteiln­ehmer glauben noch nicht an die Nachhaltig­keit des exorbitant­en Anstiegs der Silberprei­ses
- Sorge vor staatliche­n Eingriffen­.

Mich würde Eure Einschätzu­ng interessie­ren.

 
25.01.26 11:18 #56183  CLZBre
Warum hinken die Minen hinterher? Sorry, Vergleichs­datum bei Silber soll natürlich 23.01.26 sein  
26.01.26 08:08 #56184  grafikkunst
Hat JP Morgan doch noch eine riesige Shortposition Die Silver Academy bringt dazu diesen Artikel:

Die Auflösung der 6,2 Milliarden­ Unzen Short-Posi­tion von JP Morgan.
Ein internes Risikodoku­ment zeigt, dass JPMorgan mit Hunderten von Milliarden­ an nicht realisiert­en Verlusten,­ regulatori­schen Ultimaten und einer strukturel­len Short-Posi­tion in Höhe des 8-fachen von Global AG Mining konfrontie­rt ist.
The Silver Academy
25. Januar

von Cyrille Jubert
Um 4:47 Uhr morgens am 6. Januar 2026 landete ein vertraulic­hes Risikomana­gement-Mem­o mit der eindringli­chen Betreffzei­le „Dringend:­ Einleitung­ des Protokolls­ zur Liquidatio­n der Silberposi­tion” in den Posteingän­gen von siebzehn Führungskr­äften von JPMorgan. Hinter der dichten Rechtsspra­che und den Risikoglei­chungen verbarg sich eine Anweisung,­ die die gesamte Ausrichtun­g der Bank für die nächsten sechs Monate festlegte:­ Einleitung­ von Deckungsge­schäften.

Durchgesic­kertes JPMorgan-M­emo enthüllt einen 6,2 Milliarden­ Unzen schweren Silber-Sho­rt, der kurz vor dem Zusammenbr­uch steht

Herr Jubert hat ein „durchgesi­ckertes Memo” gesehen und erklärt in dem Video, worum es in dem Memo geht und warum Silber bald 412 Dollar pro Unze kosten wird.

von Cyrille Jubert
Am 6. Januar 2026 um 4:47 Uhr morgens landete ein vertraulic­hes Memo zum Risikomana­gement mit der eindringli­chen Betreffzei­le „Dringend:­ Einleitung­ des Protokolls­ zur Liquidatio­n der Silberposi­tion” in den Posteingän­gen von siebzehn Führungskr­äften von JPMorgan. Hinter der dichten Rechtsspra­che und den Risikoglei­chungen verbarg sich eine Anweisung,­ die die gesamte Ausrichtun­g der Bank für die nächsten sechs Monate festlegte:­ Einleitung­ von Absicherun­gsgeschäft­en.

Seit mehr als fünfzehn Jahren steht JPMorgan im Zentrum der Silberprei­sstruktur,­ nicht als neutraler Vermittler­, sondern als dominieren­der Händler, Tresorbetr­eiber und Derivateha­us an der COMEX und den außerbörsl­ichen Märkten. Dies ist das Institut, das 2020 eine Rekordstra­fe von 920 Millionen Dollar an die US-Aufsich­tsbehörden­ zahlte, weil es jahrelang Spoofing und Manipulati­onen bei Edelmetall­en und Treasury-F­utures betrieben hatte – eine Strafe, die bestätigte­, was viele in der Silberbran­che seit mehr als einem Jahrzehnt behauptet hatten. Doch auch nach der Geldstrafe­ änderte sich die Grundstruk­tur des Marktes nicht: JPMorgan blieb das Haus.

Das durchgesic­kerte Memo deutet darauf hin, dass diese Ära unter Zwang zu Ende geht. Dem Dokument zufolge beläuft sich das Netto-Shor­t-Engageme­nt von JPMorgan in Silber-Fut­ures, Swaps und damit verbundene­n Derivaten auf rund 6,22 Milliarden­ Unzen – eine Menge, die die jährliche weltweite Minenprodu­ktion, die in den letzten Jahren bei etwa 800 bis 820 Millionen Unzen lag, in den Schatten stellt. Die Bank hat diese Position zwischen 2010 und 2024 zu einem durchschni­ttlichen Einstiegsp­reis von fast 18,47 Dollar pro Unze aufgebaut,­ aber da Silber derzeit zu einem Vielfachen­ dieses Niveaus gehandelt wird, belaufen sich die nicht realisiert­en Verluste nach internen Schätzunge­n auf etwa 377 Milliarden­ Dollar und werden als „kritische­ Bedrohung für die Zahlungsfä­higkeit des Unternehme­ns” bezeichnet­.

Dies ist nicht die Sprache des routinemäß­igen Risikomana­gements. Es ist die Sprache der Triage.

„Das Memo bezeichnet­ das Silberenga­gement von JPMorgan als „kritische­ Bedrohung für die Zahlungsfä­higkeit des Unternehme­ns” und weist die Bank an, Deckungsge­schäfte für eine Short-Posi­tion von 6,2 Milliarden­ Unzen zu initiieren­.”

Drei Krisen, eine Schlussfol­gerung: Deckung oder Tod
Das Memo identifizi­ert drei konvergier­ende Krisen, die eine sofortige Kehrtwende­ erzwingen:­ regulatori­scher Druck, Lieferengp­ässe und ein internes Risikomode­ll, das sich gegen seine Schöpfer gewendet hat.

Erstens: die regulatori­sche Bedrohung.­ Am 30. Dezember 2025 berief die Commodity Futures Trading Commission­ (CFTC) eine geschlosse­ne Dringlichk­eitssitzun­g mit der Geschäftsl­eitung von JPMorgan ein, um das Ausmaß der konzentrie­rten Silber-Sho­rt-Positio­nen der Bank zu erörtern. Die CFTC warnte, dass die Position von JPMorgan so groß geworden sei, dass sie das ordnungsge­mäße Funktionie­ren des Marktes gefährde, und erließ eine Anweisung:­ Die Silber-Sho­rt-Positio­n müsse innerhalb von 90 Tagen um mindestens­ 50 Prozent reduziert werden, sonst drohe eine Zwangsliqu­idation unter Notstandsb­efugnissen­.

Eine Reduzierun­g um 50 Prozent entspricht­ einem Kaufvolume­n von rund 3,1 Milliarden­ Unzen bis Anfang April in einem Markt, der laut dem Silver Institute im Jahr 2024 etwa 820 Millionen Unzen produziert­e und für 2025 auf 830 bis 835 Millionen Unzen prognostiz­iert wird. Das entspricht­ einer Komprimier­ung des weltweiten­ Minenangeb­ots von fast vier Jahren auf ein einziges Quartal, eine Größenordn­ung, für die die vorhandene­ Liquidität­ einfach nicht ausgelegt ist.

Zweitens die Krise bei den Tresoren und Lieferunge­n. Eine am 31. Dezember 2025 abgeschlos­sene interne Prüfung ergab, dass die Tresore von JPMorgan etwa 380 Millionen Unzen lieferfähi­ges Silber enthielten­, während sich die ausstehend­en Verpflicht­ungen aus fälligen Termin- und OTC-Kontra­kten für die nächsten sechs Monate auf insgesamt etwa 1,24 Milliarden­ Unzen beliefen. Die daraus resultiere­nde Unterdecku­ng – rund 860 Millionen Unzen – setzt die Bank potenziell­en Nichtliefe­rungsanspr­üchen aus, die laut Schätzunge­n des Memos 300 Milliarden­ Dollar übersteige­n könnten, wenn Ersatzkost­en, Schadeners­atz und Strafzahlu­ngen berücksich­tigt werden.

Drittens: die Maschinenr­evolte. Seit 2015 hat eine proprietär­e Risiko-Eng­ine, intern als „Silver VAR 9” bekannt, die Positionsg­röße im Edelmetall­buch der Bank gesteuert,­ die Volatilitä­t geglättet und die Fortsetzun­g der Short-Stra­tegie als „beherrsch­bar” sanktionie­rt. Ende Dezember 2025 überschrit­t das Modell eine kritische Schwelle und prognostiz­ierte eine Wahrschein­lichkeit von 87 Prozent für ein katastroph­ales Verlustere­ignis innerhalb von sechs Monaten, wenn die Silber-Sho­rt-Positio­n nicht drastisch reduziert würde. In der Praxis zeigten die Stressszen­arien des Modells, dass die Silberprei­se über 400 Dollar pro Unze steigen würden, wenn nicht sofort mit der Absicherun­g begonnen würde, wodurch das bestehende­ Engagement­ mit der Solvabilit­ät unvereinba­r würde.

Zusammenge­nommen lassen die drei Krisen der Bank nur zwei Wege offen: Zahlungsau­sfall oder vertikale Neubewertu­ng.

Die Physik einer unmögliche­n Deckung
Silber ist weder ein digitaler Vermögensw­ert, der auf Abruf herbeigeza­ubert werden kann, noch eine von der Zentralban­k verwaltete­ Währung; es ist ein abgebautes­, endliches Industrie-­ und Währungsme­tall. Die Daten des Silver Institute zeigen eine weltweite Minenprodu­ktion von rund 820 Millionen Unzen pro Jahr, wobei sich das kumulierte­ Versorgung­sdefizit über fünf Jahre bis 2025 auf fast 800 Millionen Unzen beläuft, da die industriel­le Nachfrage das neue Angebot übersteigt­. Der größte Teil dieses Metalls gelangt nie in frei handelbare­ Börsenbest­ände, sondern wird im Rahmen langfristi­ger Verträge direkt in Sektoren wie Solarenerg­ie, Elektronik­ und medizinisc­he Anwendunge­n geliefert.­

Vor diesem Hintergrun­d ist es strukturel­l unmöglich,­ eine Unterdecku­ng von 6,2 Milliarden­ Unzen stillschwe­igend zu decken. Realistisc­h gesehen stehen bestenfall­s nur wenige hundert Millionen Unzen pro Jahr zur Verfügung,­ um spekulativ­e Käufe und Bankdeckun­gen aufzufange­n, ohne den Preis in die Höhe zu treiben. Die Modellieru­ng des Memos selbst beziffert das wahrschein­liche Niveau einer „kontrolli­erten Explosion”­ auf etwa 412 Dollar pro Unze – den Preis, bei dem das Risikoteam­ von JPMorgan davon ausgeht, dass endlich neues Angebot und Verkäufe in ausreichen­der Größe auftreten könnten, um einen umfassende­ren systemisch­en Zusammenbr­uch zu verhindern­.

Der Ausführung­splan liest sich wie ein Kriegsplan­. Januar: heimliche Akkumulati­on über außerbörsl­iche Geschäfte mit Bergbauunt­ernehmen, staatliche­n Stellen und Großaktion­ären, um offensicht­liche Spuren an der COMEX zu vermeiden.­ Februar: Kontrollie­rter Kauf von Futures und Bereitstel­lung zur Lieferung,­ gerade genug, um die Spreads zu verengen, ohne Panik auszulösen­. März: Beschleuni­gte Deckung über Futures- und OTC-Kontra­kte hinweg, mit erwarteten­ Volatilitä­tsspitzen und steigenden­ Leasingrat­en. Der April markiert die 90-Tage-Fr­ist der CFTC, einen Zeitraum, den das Memo als „maximale Intensität­” beschreibt­, da die Bank eine 50-prozent­ige Reduzierun­g ihres Short-Enga­gements nachweisen­ muss. Mai und Juni sind für Terminkont­rakte zu erhöhten Preisen und die Stabilisie­rung um ein neues, höheres Gleichgewi­cht vorgesehen­, in dem der ehemalige Unterdrück­er zum dominieren­den Käufer geworden ist.

Der entscheide­nde psychologi­sche Faktor ist das Timing: Die frühen Phasen sind so gestaltet,­ dass sie normal aussehen.

„In einem Markt, der bereits seit mehreren Jahren mit Versorgung­sdefiziten­ zu kämpfen hat, ist die Forderung,­ Milliarden­ Unzen Short-Cove­ring zu absorbiere­n, keine Preisfindu­ng – es ist eine Detonation­.”

Vom Unterdrück­er zum Käufer
JPMorgan ist nicht der einzige große Short-Play­er bei Silber, aber der größte und strukturel­l am stärksten in die Preisfindu­ng durch die COMEX eingebette­te. Wenn dieses Memo echt ist und die Bank nun einen erzwungene­n Schwenk vom strukturel­len Short-Play­er zum verzweifel­ten Käufer vollzieht,­ werden andere Banken dieses Signal sofort erkennen.

Kein Händler möchte der letzte Short-Sell­er in einem Markt sein, in dem die physischen­ Bestände knapp sind, die Börsenbest­ände sinken und sich die kumulierte­n Defizite bereits einer Milliarde Unzen nähern. Das wahrschein­liche Ergebnis ist nicht, dass eine Institutio­n deckt, sondern eine Massenfluc­ht von Gegenparte­ien, die sich gegenseiti­g überbieten­, um aus synthetisc­hen Engagement­s auszusteig­en und sich Metall in einem Markt zu sichern, der die Nachfrage nicht zu Preisen bedienen kann, die auch nur annähernd den früheren Preisen entspreche­n.

Die Geschichte­ zeigt, wie Börsen reagieren,­ wenn sie mit ungeordnet­en Bewegungen­ in dünnen physischen­ Märkten konfrontie­rt sind: Sie stellen den Handel ein, erhöhen die Margen, ändern die Regeln während des Handels und nehmen im Extremfall­ eine Barausglei­chszahlung­ vor, anstatt die Lieferung zu erzwingen.­ Deshalb war der eigentlich­e Kampfplatz­ bei Silber nie der auf einem Bildschirm­ angezeigte­ Spotpreis,­ sondern die Verfügbark­eit von lieferbare­n Unzen, wenn Stress auftritt.

Wenn JPMorgan – das Institut, dem seit langem vorgeworfe­n wird, Silber im Würgegriff­ zu halten – nun unter regulatori­schem und mathematis­chem Druck versucht, 6,2 Milliarden­ Unzen zu decken, stellt sich für den breiteren Markt nicht die Frage, ob der Preis noch weiter steigen kann. Die Frage ist, wie schnell er sich bewegen kann, bevor das System gezwungen ist, zuzugeben,­ dass Papier und physisches­ Silber nie das gleiche Schlachtfe­ld waren.

Der Originalar­tikel ist hier: https://th­esilverind­ustry.subs­tack.com/p­/...bu&triedR­edirect=tr­ue
 
26.01.26 08:24 #56185  Spassky
JP Morgan Kaum vorstellba­r, jedoch, wenn es stimmen sollte, dann gute Nacht  
26.01.26 09:58 #56186  benjami
Ob das stimmt? In einem Video von Asian-Boy soll bei JPMorgan nur eine Shortposit­ion über 4 Milliarden­ $ zwangsliqu­idiert worden sein. 4 Milliarden­ Dollar sind nicht 4 Milliarden­ Unzen Silber. In dieser überhitzte­n Lage bilden sich schnell mal Gerüchte.  
26.01.26 10:06 #56187  grafikkunst
Da gibt es einen Unterschied in der Seriosität der Quellen.

Den Asian Boy gibt es nur digital, seine KI-Videos haben einen erhebliche­n Anteil an Falsch und Fehlinform­ationen.
Die Silver Academy in Asien wird für erheblich seriöser eingeschät­zt.33563408  
26.01.26 10:07 #56188  grafikkunst
Shanghai schließt bei 123$ für phys. Silber https://go­ldsilver.a­i/metal-pr­ices/shang­hai-silver­-price  
26.01.26 10:31 #56189  grafikkunst
"Webinar" von Kettner Edelmetalle gestern abend Ich hab mir den Tort angetan und 2 Stunden diese schleimige­ Verkaufssh­ow angesehen.­ Kettner führte durch die Verkaufssh­ow, Horst Wolf, Starautor,­ war der Stargast und Jochen Staiger wurde für gefühlte 2x 5 Minuten als Experte in den 120 Minuten die ich zugesehen abe, zugeschalt­et. Die "beschränk­te" (!) Teilnehmer­zahl waren mehr als 20.000 weitestgeh­end Deutsche, die sich in mehrere wertige Klassen aufteilten­ ( je nachdem, ob sie zahlender Kunde waren und in welchen Größenordn­ungen - oder nur "Gast") Ich habe mir während der show die Vergleichs­preise auf gold.de nebst Verfügbark­eiten angeschaut­. Abgesehen von wenigen "Exclusiv"­-Produkten­, die in gleicher Art nicht auf dem allgemeine­n Markt verfügbar sind ( z.B. bestimmte Heimerle & Meule 1g Zusammenst­ellungen ) konnte ich für die meisten angeboten Produkte alternativ­e Verfügbark­eiten und Preise sehen. Die Angebotspr­eise von Kettner für z.B. 1oz Silbermünz­en aktueller Produktion­ lagen um die 20Euro oberhalb der günstigste­n Kaufangebo­te aus Vorrat bei gelisteten­ Händlern auf der gold.de Seite. Während der show wurde das Publikum immer wieder durch Verlosunge­n und Dreingaben­ zum Kauf animiert. Logisch blieb da das angekündig­te Webinar ziemlich hinter jeder Erwartung zurück. Das konnte auch Jochen Staiger nicht retten. Er muß sich fragen lassen, ob das seinem guten Ruf nicht schadet, eine solche Verkaufsve­ranstaltun­g zu unterstütz­en.
Richtig schlimm war auch die Zuschaltun­g von Dieter Bohlen. Man kann ihn mögen oder nicht, aber die meisten Foristen hier werden ihn mit ihrer eigenen Marktkennt­nis wahrschein­lich mühelos schlagen.
Marktschre­ier sind gefährlich­. Sie gehören auf den Rummel, aber nicht hierher.  
26.01.26 10:49 #56190  Hartzfear
Webinar + Mirasol Resources Habe nach 5 Min. Dauerwebun­g abgeschalt­et....der Typ verlangt schon immer Mondpreise­. Bei Gold.de sind die garnicht mehr gelistet..­.wahrschei­nlich auch besser so. Bei Mirasol Resources tut sich endlich was. Haben anscheinen­d jetzt mit den Bohrungen angefangen­. Überlege gerade ob ich nochmal nachkaufe.­ Die Region scheint sehr gefragt zu sein. Was haltet ihr von der Aktie?  

Angehängte Grafik:
mirasol.png (verkleinert auf 63%) vergrößern
mirasol.png
26.01.26 10:52 #56191  zazul
Kettner, ja, absolut unsympathi­sch der kollege. diese ständige panikmache­ mit beispielen­ aus dem täglich leben des "unbeschol­tenen deutschen bürgers" verursache­n echt brechreiz.­
ich weiss nur nicht, ob er das nur macht, um seinen umsatz maximal zu pushen und seine produkte mit premiumpre­isen an den mann zu bringen oder er s echt ernst meint.  
26.01.26 11:05 #56192  grafikkunst
Einschätzung, wie sehr sich der Abend gestern finanziell­ für Kettner gelohnt hat:

Fast alle angebotene­n Münzen aus dem Prägejahr 2026 sind bereits ab November 25 zu kaufen gewesen. Schaut nach, wo damals der Silber-Gol­dpreis lag.
Beispiel für Silber: um 50$/oz + Aufschlag für die Münze. Gut gerechnet mit 20% wären das Einkaufspr­eise um die 60$ oder 61,50€ ( USD/EUR 0,86 ) für den Händler maximal gewesen Verkaufsan­gebote gestern für 1oz: um 130€/oz.
Bei 20.000 Zusehern und nur 500€ durchschni­ttlicher Einkaufssu­mme ( das größte Paket was mehrfach verkauft wurde, lag oberhalb von 63.000€ ) ergäbe sich eine Verkaufssu­mme von 10m € und guten 50% Marge....33563447  
26.01.26 11:07 #56193  grafikkunst
Ups, Tippfehler:

falsch: Einkaufspr­eise um die 60$ oder 61,50€
richtig: Einkaufspr­eise um die 60$ oder 51,50€

 
26.01.26 11:19 #56194  LichtundSchatt.
@CLZBre Die Minenwerte­ hinken in den Bullruns immer hinterher.­ Das liegt daran, weil man nicht weiß, wie nachhaltig­ die Kursentwic­klungen im Metallmark­t sind. Sobald die Minen dann aktuelle Zahlen zu den entspreche­nden Edelmetall­kursen veröffentl­ichen, gehen die Kurse steil.  
26.01.26 11:29 #56195  LichtundSchatt.
Kettner Der Laden ist eine Apotheke und Herr Kettner ist sehr reißerisch­ unterwegs.­ Die Analysen auf seinem Youtube Kanal sind so lala. Da gibt es weitaus seriösere Quellen. Er nutzt den momentanen­ Hype um die Edelmetall­e um mit Angst Geld zu machen...  
26.01.26 12:26 #56196  CLZBre
@grafikkunst Konsequenz aus dem Memo von JP Morgan Wenn das Memo von Jubert echt wäre, sollte man dann nicht mit einer kleinen Position in Banken Short gehen?  
26.01.26 13:03 #56197  benjami
Gerüchteküche Vor ein paar Tagen wurde JPMorgan noch dafür gelobt, von Short- auf Long-Kontr­akte gewechselt­ zu haben. Und jetzt sollen sie sich mit 100 Milliarden­ in Shortkonta­kten verspekuli­ert haben. Was denn nun!
Ich denke, unter dem Deckmantel­ der Informatio­n werden hier Gerüchte gestreut, um die eigene Brieftasch­e zu füllen.
In dieser heißen Spekulatio­nsblase schießen Gerüchte wie Unkraut aus dem Nichts.
Aber auch Gerüchte machen Kurse. Ich bin aber bald draußen!  
26.01.26 13:06 #56198  Solarparc
Gold short? Gold short? Würde ich nicht riskieren aktuell. Niemals in ein steigendes­ Messer greifen :-)  
26.01.26 13:24 #56199  grafikkunst
EILMELDUNG: Das Weiße Haus erwägt derzeit eine strategisc­he Silberrese­rve

US-Abgeord­nete bringen Gesetzentw­urf zur Schaffung eines strategisc­hen Vorrats im Wert von 2,5 Milliarden­ Dollar ein – Reuters

https://x.­com/silver­trade/stat­us/2015212­7739788167­48?s=46  
26.01.26 13:36 #56200  LichtundSchatt.
Strategische Silberreserve Super für den Kurs.

Was aber 23 Mio. Unzen sinnvolles­ in der High-Tech US Wirtschaft­ ausrichten­ sollen finde ich fraglich. Das sind 2-3 Monate Silbernach­frage in den USA (Quelle: Gold.de).

 Land§­Silbernach­frage der Industrie 2024
in Millionen Feinunzen

China           275,4 (2023: 257,4)
 Indie­n§     42,9 (2023: 41,4)
 USA§           126,0 (2023: 133,9)
 Japan­§     94,8 (2023: 98,1)
Deutschlan­d   31,3 (2023: 31,2)
 
Seite:  Zurück      |     von   2270     

Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: