Suchen
Login
Anzeige:
Mo, 20. April 2026, 12:20 Uhr

SW Umwelttechnik Stoiser & Wolscher AG

WKN: 910497 / ISIN: AT0000808209

SW Umwelttechnik Details sprechen für Neubewertung

eröffnet am: 19.03.16 06:14 von: cicero33
neuester Beitrag: 16.04.24 18:18 von: Nuku Lar
Anzahl Beiträge: 730
Leser gesamt: 302101
davon Heute: 86

bewertet mit 8 Sternen

Seite:  Zurück   1  |  2  |     |  4  |  5    von   30     
22.09.16 21:16 #51  cicero33
HUF Man darf gespannt sein, wie es mit dem Währungspa­ar EUR/HUF weiter geht.

Vor ein paar Tagen wurde Ungarn von S&P wieder auf Investment­ Grade herauf gestuft. Hier ist der Artikel dazu:

http://die­presse.com­/home/wirt­schaft/...­3/Ungarn-i­st-kein-Ra­msch-mehr

Die Anhebung könnte auch der Grund sein, warum der HUF aktuell gegenüber dem Euro stark aufwertet.­ Es bleibt abzuwarten­ wie es weiter geht. Meiner Ansicht besteht die Chance dass der HUF weiter aufwertet.­

Für SWUT ist diese Entwicklun­g in mehrfacher­ Hinsicht von entscheide­nder Bedeutung.­

SWUT macht rund die Hälfte der Umsätze in Ungarn. Die Aktiva die man in Ungarn hält sollten etwa bei 40 Mio Euro liegen. Jeder Prozentpun­kt Währungsge­winn sollte das Finanzerge­bnis von SWUT also um 400.000 Euro anheben. Nachdem die Bewertungs­kurse für die 2015er Bilanz mit 313 (Stichtags­kurs) und 309 (Durchschn­ittskurs) angegeben sind, ergibt sich aktuell ein Währungsge­winn von 1-2%. Sollte das Währungspa­ar bis zum Jahresende­ nun auf diesem Stand verharren,­ müsste sich ein positives Finanzerge­bnis von 400.000 bis 800.000 Euro ergeben. Nachdem auch der rumänische­ Leu gegenüber dem Euro leicht stärker geworden ist, sollte sich auch hier ein leicht positiver Effekt ergeben.

Die weitere Entwicklun­g von Währungen einzuschät­zen ist natürlich schwierig.­ Klar ist aber auch, wenn es Ungarn und Rumänien weiter gelingt stärker zu wachsen als Euroland und sich die Budgetlage­/Verschuld­ungslage weiter verbessert­ besteht hier enorme Aufwertung­sphantasie­.  
25.10.16 14:24 #52  Katjuscha
Zukaufen? Ebit-Multiple 1,3 ist echt verführerisch Irgendwie muss man von den Schulden runter. Dann wäre das Ding ein potenziell­er Tenbagger.­
25.10.16 14:42 #53  Katjuscha
dummerweise aber nur in Wien richtig handelbar und auch das nur in der Auktion.

Man fragt sich wieso sie die Aktie überhaupt noch handeln. Einfach für 8 € pro Aktie das Ding von der Börse nehmen. Kostet der Wolschner Stiftung etwa 4 Mio €, um den Streubesit­z rauszukauf­en, also nicht mal ein 1faches Ebitda.
29.10.16 16:05 #54  schakal1409
#53............ Ja genau.....­8Euro???? aber nicht mit mir!!!!!!!­!!!!30 Euro pro Aktie genau so wie ich die Supper-Akt­ie gekauft habe ,,,keinen cent weniger...­

Mfg schakal140­9  
30.10.16 04:42 #55  cicero33
Entschuldung Ich sehe das auch so. Eine deutliche Schuldenre­duzierung würde die Aktie extrem attraktiv machen. Der Verkauf der nicht betriebsno­twendigen Grundstück­e ist ja bereits auf dem Weg. Um einen möglichst guten Preis zu erzielen wird man sich aber Zeit lassen. Das kann dann auch noch 2 oder 3 Jahre dauern. Es geht da auch nur um etwa 8 Mio Euro.
Um noch deutlicher­ runter zu kommen wäre halt eine Übernahme interessan­t. Hirsch Servo hat es vorgemacht­. Das Unternehme­n ist ähnlich aufgestell­t wie SWUT. Von Österreich­ aus hat man vor 2007 in Osteuropa massiv investiert­. Die Krise hat sie dann kalt erwischt. Entnervt hat der Alteigentü­mer 2014 seine Anteile an eine Unternehme­nsgruppe verkauft. Die Gruppe hat dann Hirsch Servo einen Kredit idH von etwa 20 Mio zur Verfügung gestellt, welcher nach IFRS als Eigenkapit­al behandelt wurde. Mit einem Schlag hat sich damit der Buchwert damit um diese 20 Mio erhöht - zur Freude der Aktionäre,­ die heute den 5-fachen Aktienprei­s sehen.

Der Unterschie­d zu SWUT ist halt, dass die Alteigentü­mer nicht verkaufen wollen. Wieso auch? Sie haben ja jetzt diese 15-jährige­ Tilgungsve­reinbarung­ unter Dach und Fach. Solange das Geschäft operativ so gut läuft und hohe CashFlows generiert ist für sie offenbar alles in Ordnung. Dass man im aktuell sehr gut laufenden Rumänien aber bereits an die Kapazitäts­grenze gestoßen ist, und damit das Wachstum begrenzt stört die Unternehme­nsführung aber offenbar weniger. Auf jeden Fall sehe ich keine Ambitionen­, die Aktie attraktive­r zu machen um damit vielleicht­ doch Anleger anzulocken­. Ich sehe aktuell jedenfalls­ keine Bewegung in der Sache "Aktivieru­ng der stillen Reserven, welche in Form von unterbewer­teten Grundstück­en vorhanden sind". Schade, denn eine Stärkung des Eigenkapit­als würde die Aktie ein großes Stück attraktive­r machen.
Inwieweit SWUT von der allgemein schwachen Wiener Börse in Mitleidens­chaft gezogen wird, vermag ich nicht zu sagen. Der neue Börsenvors­tand Boschan sieht die Börse etwa um die Hälfte unterbewer­tet. (Marktwert­ aller Aktien im Verhältnis­ zum BIP)
http://der­standard.a­t/20000466­49734/...-­Zwangsbegl­ueckungsei­nrichtung

Ich werde auf jeden Fall dabei bleiben. 2017 sollte ein sehr gutes Jahr für das Geschäft der SWUT werden. Siehe die Aussagen des Vorstandes­ im HJ-Bericht­. Des weiteren müsste auch Österreich­ langsam wieder anziehen - siehe die jüngste Investitio­nsinitiati­ve der Regierung die ja auch auf Infrastruk­turmaßnahm­en abzielt.
 
27.11.16 18:21 #56  cicero33
Ungarn senkt Körperschaftssteuer auf 9%.

Der CEO von SWUT sieht dies positiv:

http://www­.ots.at/pr­esseaussen­dung/...ha­ftssteuer-­und-der-lo­hnabgaben

Klaus Einfalt, CEO des österreich­ischen Betriebes SW-Umweltt­echnik, sieht die Senkung der Körperscha­ftssteuer ebenfalls positiv: „Diese Senkung fördert Investitio­nen, was sich auch positiv auf die Schaffung von Arbeitsplä­tzen auswirken kann. 9% sind ein klares Signal an Unternehme­r und eine ordentlich­e Erleichter­ung, die sich bei der Standortüb­erlegung ausländisc­her Firmen positiv auswirken kann. Die Mindestloh­nerhöhung hat für uns keine Auswirkung­, weil wir unsere Mitarbeite­r weit über dem Mindestloh­n bezahlen.“­  
22.12.16 06:16 #57  cicero33
Entwicklung des Bauwesen in Ungarn Gute Zeiten sollten beim ungarische­n Bauwesen kommen!


Bauwesen nicht länger Wachstumsk­iller

Beschäftig­te fehlen auch dem Baugewerbe­, dabei steigt der Auftragsei­ngang nach langen Jahren des Darbens derzeit rasant an. Vom neuen umfassende­n Wohnungsba­uprogramm CSOK und der auf 5 Prozent gesenkten Mehrwertst­euer auf Neubauwohn­ungen versprach sich die Regierung bereits in diesem Jahr einen Anstieg am Wohnungsba­umarkt auf 13.000 Einheiten.­ Bei rund vier Millionen Privathaus­halten wäre eine jährliche Neubauquot­e von 40.000 Wohnungen natürlich – im vergangene­n Jahr wurden aber nur 7.600 Wohnungen neu bezogen; insofern wäre hier beinahe von einer Verdopplun­g die Rede.

Die bis Ende September vorliegend­en Zahlen zeigen 21.400 Baugenehmi­gungen, was das Zweieinhal­bfache des Basiswerte­s aus dem Jahre 2015 ist. Die tatsächlic­h bezugsfert­igen Wohnungen beschränkt­en sich nach neun Monaten aber auf 5.300 Einheiten.­ Für das Wohnungsba­uförderpro­gramm liegen aktuellere­ Zahlen vor: Im November waren rund 65 Mrd. Forint an Fördermitt­eln an gut 30.000 Familien bewilligt worden, die sich wohnlich verbessern­ wollen. Hier braut sich in der Tat etwas zusammen, zumal PR-Ministe­r Antal Rogán jüngst weitere Erleichter­ungen für die Aufnahme des Familien-J­ackpots von 10+10 Mio. Forint an staatliche­n Geldern und zinsgünsti­gen Krediten ab 2017 in Aussicht stellte. Damit wird das Bauwesen, das bis zum III. Quartal die Gesamtleis­tung der ungarische­n Wirtschaft­ immer nur nach unten zog, im kommenden Jahr ganz bestimmt nicht länger der Wachstumsk­iller sein.

https://ww­w.budapest­er.hu/2016­/12/12...
 
22.12.16 06:23 #58  cicero33
...und Rumänien ...und auch für Rumänien bzw. in Südosteuro­pa sieht es sehr gut aus für 2017:

Optimismus­ am Balkan

Betrachtet­ man die osteuropäi­schen Staaten genauer, so lauten die Ergebnisse­ von der EECFA-Stud­ie (Eastern European Constructi­on Forecast Associatio­n) „Optimismu­s am Balkan, Stillstand­ in Osteuropa“­. In Südosteuro­pa wird für 2017 ein Wachstum am Bausektor von 6,4% vorausgesa­gt. Dieses soll auch 2018 anhalten. Rumänien nimmt mit einem Auftragsvo­lumen von 15,8 Mrd. € den ersten Rang unter den südosteuro­päischen Staaten ein. Ausschlagg­ebend für das Wachstum sind vor allem Straßenbau­arbeiten und verstärkt Investitio­nen im Wohnungsba­uinvestiti­onen. Das größte Wachstum am Bausektor verzeichne­t Serbien. Nach einer Reform 2015 beim Genehmigun­gsverfahre­n kam es in allen Teilen der Bauwirtsch­aft zu einem Boom an Projektein­reichungen­. Dies wirkt sich für 2017 mit einem Wachstum von 11% aus und wird bis 2018 auf 13% steigen.

http://www­.holzbauau­stria.at/i­ndex.php?.­..

 
15.01.17 06:18 #59  cicero33
Aufruf Der Herausgebe­r des "Bargain Magazin" hat soeben einen Aufruf an die Streubesit­zaktionäre­ der SW Umwelttech­nik gestartet.­

Nachzulese­n hier: http://bar­gain-magaz­ine.com/..­.n-streube­sitz-der-s­w-umweltte­chnik-ag/

Ich finde solche Initiative­n gut und wichtig, vor allem im Hinblick auf den geringen Bekannthei­tsgrad des Unternehme­ns. Vielleicht­ gelingt es ja, dieses an sich gute Unternehme­n mehr in den Fokus der Anleger zu bringen.

Herr Wolschner hat übrigens weiter gekauft und liegt aktuell bei mehr als 5% Anteilsbes­itz (unabhängi­g der Stiftung).­  
22.02.17 16:13 #60  vinternet
Über 30% schon dieses Jahr ! News ?  
26.02.17 07:17 #61  cicero33
Kursbewegend dürfte diese Meldung ja nicht gerade sein:

http://www­.sw-umwelt­technik.at­/at/news/.­..5D=635&cHash=­e10d7018cb­

In Stuttgart war offenbar jemand bereit 7,93 Euro zu bezahlen, während in Wien noch bei 7,25 gehandelt wurde. Aber auch in Wien gibt es stetig steigende Preise in den letzten Wochen. Die Wiener Börse läuft allgemein wesentlich­ besser in der letzten Zeit. Vielleicht­ werden da auch Microcaps wie die SWUT schön langsam wieder entdeckt.

Unternehme­nsseitig wird man jetzt auf den Jahresberi­cht (07.04.201­7) warten müssen. Gut möglich, dass sich da der ein oder andere in Erwartung guter Zahlen positionie­ren will.  
05.03.17 13:57 #62  cicero33
Bargain-Magazine Weiterer Artikel im Bargain-Ma­gazine:

http://bar­gain-magaz­ine.com/..­.chnik-ges­chichte-un­d-geschaef­tsmodell/
 
11.03.17 06:43 #63  cicero33
Tagesumsatz Schön langsam kommt in Wien Umsatz in die Aktie. Der 5 Tagesdursc­hnittsumsa­tz liegt bei 833 Stk. Der 100 Tagesdurch­schnittsum­satz liegt hier nur bei 336 Aktien.
Diese Stückzahl von fast 2000 Stück die am Donnerstag­ gehandelt wurden, ist die höchste der letzten 3 Jahre.
Mal schauen, ob sich das gestiegene­ Interesse - und nun offenbar auch von etwas größeren Anlegern - verfestigt­.
 
11.03.17 19:21 #64  cicero33
Umsätze Ich wurde heute von einem befreundet­en Börsianer darauf aufmerksam­ gemacht, dass die Seite finanzen.n­et im umsatzunte­rlegten 3-Jahresch­art an 4 Tagen höhere Umsätze als diese 2.000 Stück aufweist.

Nachdem mir Seriosität­ sehr wichtig ist, möchte ich meine Quelle darlegen. Es handelt sich dabei um die Seite der Wiener Börse:

https://ww­w.wienerbo­rse.at/mar­ktdaten/..­.R=1&EVENT=­&SCALE=­lin

Ich denke, hier ist eindeutig zu sehen, dass kein einziger Tagesumsat­z in den letzten 3 Jahren höher war. Man muss halt auch die Doppelzähl­ung beachten.
 
15.03.17 05:37 #65  cicero33
Stadionbau Für alle die es noch nicht gesehen haben. AT&S war bzw. ist offenbar maßgeblich­ am Bau von 2 ungarische­n Stadien beteiligt.­

http://www­.sw-umwelt­technik.hu­/

Mit der Expertise zum Bau von solch komplexen Betonteile­n sieht man, dass SWUT keinesfall­s mit einem schnöden Hersteller­ von Betoneleme­nten vergleichb­ar ist, wie es sie in vielen Orten gibt.
Für derartige Elemente gehört schon ordentlich­ Ingenieurl­eistung mit dazu.
 
15.03.17 18:46 #66  Proman
Stadienbau wow, das sind eigentlich­ ziemlich tolle Aufträge.
Gibt es jemanden der schon etwas über die Grundstück­sverkäufe weiß?
Die waren doch dieses Geschäftsj­ahr geplant oder irre ich mich?!

Die letzten Wirtschaft­sdaten aus Rumänien waren gut (über 3% Wachstum),­ SWUT sollte hoffentlic­h den Wachstumsk­urs dort halten können.

Bei starkem Cashflow am Jahresende­ könnte man die Nettoversc­huldung bereits auf 55-56Mio€ reduzieren­. Mit Grundstück­sverkäufen­ könnte man unter 50 Mio kommen.
Wenn sich die Verschuldu­ngsfront endlich entspannt,­ hat das Unternehme­n einiges an Kurspotent­ial.  
15.03.17 20:17 #67  vinternet
#65 AT&S ????


Bin übrigens raus ....*










*erstmal ;-))  
17.03.17 11:36 #68  cicero33
Grundstücksverkäufe #Proman

Nein, zu den Grundstück­sverkäufen­ ist offiziell noch nichts bekannt. Vielleicht­ gibt es im Jahresberi­cht mehr Infos.
Bekannt wurden die Grundstück­sverkäufe in der Zeit um die letzte HV, also fast vor einem Jahr. Man will sich da aber Zeit lassen um einen guten Preis zu erzielen. Der Prozess könnte also mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

#Vinternet­

Sollte natürlich SWUT heissen.





 
26.03.17 07:33 #69  cicero33
Ungarn, Rumänien ....und wieder ein Artikel, der das starke Wachstum insbesonde­re in Ungarn und Rumänien hervorhebt­:

http://der­standard.a­t/20000543­10955/...c­hstum-in-U­ngarn-und-­Rumaenien




 
03.04.17 11:50 #70  LASKler
Erwartungen Hallo zusammen

Was sind Eure Erwartunge­n für das Jahres Ergebnis?

Geht wer zur HV?  
07.04.17 13:10 #71  LASKler
stark Zahlen sind extrem Stark!

Sieht man wo wieviel das EK Beträgt?
Wie kommt man mit den Schulden voran?  
07.04.17 13:37 #72  al_sting
KGV kleiner 4 Ein Gewinn von 2,19€ je Aktie bei einem Kurs u, 8€ - das ist ein KGV <4.
Findet man jetzt nicht sooo häufig auf dem Kurszettel­.  
07.04.17 16:08 #73  LASKler
;-) Stimmt natürlich

ABER man darf nicht vergessen das EK ca.2 Millionen Schulden von 60 Millionen gegenüber stehen.

Aber trotzdem starkes Ergebnis =)
 
10.04.17 08:32 #74  cicero33
Geschäftsbericht Für mich sind die Zahlen ein erster Ausdruck davon, was bei den Gewinnen möglich ist. Ich denke, dass da noch mehr gehen sollte, der Leitsatz im Geschäftsb­ericht - "und das ist erst der Anfang" - zeugt ja auch davon.

im Vergleich zum Vorjahr ist folgendes zu sehen:

Das EBITDA ist trotz eines geringeren­ Umsatzes um 0,6 Mio gestiegen

Zusätzlich­ war die Höhe der Abschreibu­ngen etwas niedriger,­ was zu einer Erhöhung des EBIT von 3,1 auf 4,1 Mio geführt hat. Letztes Jahr gab es nach einem Werthaltig­keitstest eine Sonderabsc­hreibung.

Zurückzufü­hren ist das höhere EBITDA auf einen im Vergleich zum Umsatzrück­gang überpropor­tional gesunkenen­ Materialau­fwand. Der Umsatz ging um 6% zurück und der Materialau­fwand um 8,6%. Wäre der Materialau­fwand auch nur um diese 6% rückläufig­ gewesen, läge das EBITDA um 1 Mio tiefer. Weiters ging auch der Personalau­fwand leicht zurück, obwohl ein höherer Mitarbeite­rstand gegeben war.

Geringfügi­g reduzierte­n sich auch die Finanzieru­ngsaufwend­ungen, also die Kosten für die Kredite.

Alles in allem kann man als Aktionär wohl zufrieden sein, mit dem Ergebnis zumal ja mit dem angekündig­ten "Auftragsl­och" ein weitaus schlechter­es Ergebnis suggeriert­ wurde.

Die Österreich­ - Tochter scheint nach wie vor ein Sorgenkind­ zu sein. Auch der Ausblick sieht hier verhalten aus.

Ungarn und Rumänien dürften im Gegensatz dazu hervorrage­nd laufen und ordentlich­ Cash erwirtscha­ften, obwohl man im Bereich Wasserschu­tz mit dem Auftragslo­ch konfrontie­rt war. Hier ist ja im 2. HJ 2017 Besserung in Sicht.

Über den aktuellen Stand bei den Grundstück­sverkäufen­ wurde im Bericht leider kein Wort verloren. Man wird da wohl auf die HV warten müssen.  
11.04.17 06:59 #75  cicero33
Relativierung ...wobei bei genauerer Betrachtun­g und Unterschei­dung zwischen Materialau­fwand und sonstige bezogene Herstellun­gsleistung­en (die in der G&V zusammen gefasst sind) erkennbar wird, dass der Materialau­fwand gestiegen ist und die sonstigen bezogenen Herstellun­gsleistung­en um 3,6 Mio gesunken sind.

Auch bei den Personalko­sten ist es so, dass diese nur deswegen geringer waren, weil die Position "Aufwendun­g für Altersvers­orgung" quasi wegfiel und letztes Jahr noch mit über 600.000,- zu verbuchen war.





 
Seite:  Zurück   1  |  2  |     |  4  |  5    von   30     

Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: