GFT - TecDax oder 17 Euro was kommt zuerst?
| eröffnet am: | 10.09.14 22:07 von: | 2141andreas |
| neuester Beitrag: | 23.04.26 12:10 von: | ukka |
| Anzahl Beiträge: | 4522 | |
| Leser gesamt: | 1815443 | |
| davon Heute: | 1470 | |
bewertet mit 31 Sternen |
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03.02.26 17:16
#4301
AngelaF.
Löschung
Moderation
Zeitpunkt: 04.02.26 11:25
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Beschäftigung mit Usern/fehlender Bezug zum Threadthema
Zeitpunkt: 04.02.26 11:25
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Beschäftigung mit Usern/fehlender Bezug zum Threadthema
03.02.26 17:25
#4302
volkeru
Gratulation
Allen tollen Hechten, die genau bei 16,50 nachgekauft haben. Mir waren die hohen Umsätze an dem Tag gar nicht aufgefallen. :-)
03.02.26 18:24
#4303
ukka
Mich würde ja einmal
interessieren, warum heute wieder solch ein Ausverkauf
auf breiter IT Front statt findet.
Ich kann momentan keine Nachrichten darüber entdecken, was der Hintergrund sein könnte.
auf breiter IT Front statt findet.
Ich kann momentan keine Nachrichten darüber entdecken, was der Hintergrund sein könnte.
03.02.26 20:25
#4304
ukka
Eigentlich hätte ich mir die Frage
sparen können, wenn ich mir den Ami Markt angeschaut hätte.
03.02.26 22:25
#4305
stksat|22913020.
KI-Agenten sind das Problem
Sie sollen Softwareunternehmen ihr Geschäftsmodell ruinieren. Heute wurde ein neuer KI-Agent vorgestellt, GFT ist nur ein weiteres Opfer dieser Befürchtung.
04.02.26 06:38
#4307
ukka
Was sind die möglichen Folgen
Wenn KI-Agenten die Software- oder ML-Modelle von Unternehmen absichtlich manipulieren oder sabotieren, spricht man meist von Adversarial AI, Model Tampering oder Supply-Chain-Angriffen. Die Folgen betreffen Technik, Geschäftsbetrieb und Recht zugleich.
Hier ist eine nüchterne Einordnung, was typischerweise passiert:
1. Technische Auswirkungen
a) Qualitätsverlust der Modelle
Sabotage kann dazu führen, dass ein Modell falsche Vorhersagen trifft oder systematisch verzerrte Ergebnisse liefert. Beispiele:
Empfehlungssysteme zeigen falsche Inhalte.
Betrugserkennung übersieht echte Risiken.
Produktions-KI trifft schlechte Steuerungsentscheidungen.
b) Daten- oder Modellvergiftung (Model Poisoning)
Wenn Trainingsdaten manipuliert werden, lernt das Modell falsche Muster. Das ist besonders kritisch bei:
kontinuierlichem Training (online learning)
offenen Datenpipelines
automatisierten Agentensystemen
c) Infrastruktur-Instabilität
KI-Agenten könnten APIs überlasten, Konfigurationen verändern oder automatisierte Pipelines fehlerhaft triggern. Resultat:
Ausfälle (Downtime)
höhere Cloud-Kosten
beschädigte Deployments
2. Geschäftliche Folgen
Finanzielle Schäden
Umsatzverluste durch falsche Entscheidungen der KI
Incident-Response-Kosten, Audits, Wiederherstellung
Reputationsverlust
Kunden verlieren Vertrauen, wenn KI falsche oder schädliche Outputs liefert
Besonders kritisch in FinTech, HealthTech oder autonomen Systemen
Wettbewerbsrisiko
Sabotierte Modelle können strategische Vorteile zerstören (z. B. Trading-Algorithmen oder Preisoptimierung)
3. Wie Unternehmen sich schützen (High-Level)
Ohne ins operative Detail zu gehen, typische Abwehrstrategien sind:
Strikte Zugriffskontrollen für Trainingsdaten und Modelle
Monitoring auf Anomalien im Modellverhalten
Versionierung + reproduzierbare Trainingspipelines
Red-Team-Tests gegen adversariale Angriffe
Trennung zwischen Agent-Autonomie und kritischen Systemrechten
Der Trend geht dahin, KI-Agenten wie Software-Mitarbeiter mit Zero-Trust-Prinzipien zu behandeln.
5. Realistische Einschätzung
Wichtig: In der Praxis ist echte „KI sabotiert selbstständig Firmenmodelle“ selten. Meist steckt dahinter:
menschliche Angreifer, die KI-Werkzeuge nutzen
schlecht abgesicherte Automatisierungen
fehlende Governance bei Agent-Systemen
Die größere Gefahr liegt aktuell weniger in „bösartigen Super-Agenten“, sondern in fehlkonfigurierten autonomen Workflows.
Quelle: ChatGPT
Hier ist eine nüchterne Einordnung, was typischerweise passiert:
1. Technische Auswirkungen
a) Qualitätsverlust der Modelle
Sabotage kann dazu führen, dass ein Modell falsche Vorhersagen trifft oder systematisch verzerrte Ergebnisse liefert. Beispiele:
Empfehlungssysteme zeigen falsche Inhalte.
Betrugserkennung übersieht echte Risiken.
Produktions-KI trifft schlechte Steuerungsentscheidungen.
b) Daten- oder Modellvergiftung (Model Poisoning)
Wenn Trainingsdaten manipuliert werden, lernt das Modell falsche Muster. Das ist besonders kritisch bei:
kontinuierlichem Training (online learning)
offenen Datenpipelines
automatisierten Agentensystemen
c) Infrastruktur-Instabilität
KI-Agenten könnten APIs überlasten, Konfigurationen verändern oder automatisierte Pipelines fehlerhaft triggern. Resultat:
Ausfälle (Downtime)
höhere Cloud-Kosten
beschädigte Deployments
2. Geschäftliche Folgen
Finanzielle Schäden
Umsatzverluste durch falsche Entscheidungen der KI
Incident-Response-Kosten, Audits, Wiederherstellung
Reputationsverlust
Kunden verlieren Vertrauen, wenn KI falsche oder schädliche Outputs liefert
Besonders kritisch in FinTech, HealthTech oder autonomen Systemen
Wettbewerbsrisiko
Sabotierte Modelle können strategische Vorteile zerstören (z. B. Trading-Algorithmen oder Preisoptimierung)
3. Wie Unternehmen sich schützen (High-Level)
Ohne ins operative Detail zu gehen, typische Abwehrstrategien sind:
Strikte Zugriffskontrollen für Trainingsdaten und Modelle
Monitoring auf Anomalien im Modellverhalten
Versionierung + reproduzierbare Trainingspipelines
Red-Team-Tests gegen adversariale Angriffe
Trennung zwischen Agent-Autonomie und kritischen Systemrechten
Der Trend geht dahin, KI-Agenten wie Software-Mitarbeiter mit Zero-Trust-Prinzipien zu behandeln.
5. Realistische Einschätzung
Wichtig: In der Praxis ist echte „KI sabotiert selbstständig Firmenmodelle“ selten. Meist steckt dahinter:
menschliche Angreifer, die KI-Werkzeuge nutzen
schlecht abgesicherte Automatisierungen
fehlende Governance bei Agent-Systemen
Die größere Gefahr liegt aktuell weniger in „bösartigen Super-Agenten“, sondern in fehlkonfigurierten autonomen Workflows.
Quelle: ChatGPT
04.02.26 09:17
#4308
Dimtronik
KI Modelle einlernen
„Dass ein fehlerhafter Algorithmus alles zerschießen kann – von Crashs bis Datenverlust – ist ja jedem Experten klar. Aber GFT ist ja schon ewig im Geschäft und arbeitet für die großen Finanzinstitute; solche altansässigen Firmen halten ihre Sicherheitsstandards generell extrem hoch, weil die sich gar keine Patzer erlauben können. Da die KI am Ende ja stur nach den gelernten Mustern arbeitet, wird das Ding schon sauber laufen, wenn die Absicherung drumherum stimmt.“
04.02.26 09:26
#4309
stksat|22913020.
KI-Agenten sind billiger
Sie ersetzen Aufgaben die bisher die Software übernahm, oder wie bei IT-Dienstleister die Angestellten, es wird befürchtet, das ihr klassisches Geschäftsmodell erodiert.
04.02.26 10:19
#4310
Dimtronik
GFT Sicherheit KI modelle
GFT verfolgt bei der Sicherheit seiner KI-Modelle einen sogenannten "Defense-in-Depth"-Ansatz. Das bedeutet, dass Sicherheit nicht nur an einem Punkt (z. B. dem fertigen Modell) geprüft wird, sondern über den gesamten Lebenszyklus der KI – von der Datenauswahl bis zur Live-Anwendung.Hier ist eine Übersicht, wie GFT seine Modelle gegen Manipulation („Adversarial Attacks“) und schlechte Datenqualität („Data Poisoning“) schützt:1. Schutz gegen Manipulation (Input- & Output-Sicherheit)
Damit eine KI nicht durch gezielte, bösartige Eingaben (Prompts) manipuliert wird, setzt GFT unter anderem auf das GFT AI Shield.Prompt-Filtering (Client-seitig): Bevor eine Anfrage überhaupt das Modell erreicht, filtert das AI Shield diese auf unethische Inhalte, PII (personenbezogene Daten) oder Verstöße gegen interne Richtlinien.Prompt Rewriting: Um zu verhindern, dass vertrauliche Informationen durch „Prompt Leakage“ an Drittanbieter (wie OpenAI oder Google) abfließen, werden Anfragen oft durch eine Zwischen-KI umformuliert und anonymisiert.Guardrails:
Es werden feste „Leitplanken“ definiert, die verhindern, dass die KI den vorgegebenen Kontext verlässt oder schädlichen Code generiert.2. Schutz gegen „schlechte Fütterung“ (Datenintegrität)Das Risiko, dass Modelle durch manipulierte oder qualitativ minderwertige Trainingsdaten korrumpiert werden, minimiert GFT durch folgende Maßnahmen:Grounding & RAG (Retrieval-Augmented Generation): Anstatt sich nur auf das im Modell gespeicherte (potenziell veraltete oder manipulierte) Wissen zu verlassen, „erdet“ GFT die Modelle in verifizierten, unternehmenseigenen Datenquellen.
AI Bill of Materials (AI-BOM): GFT dokumentiert die Herkunft und Zusammensetzung der Datensätze genau. So lässt sich bei Problemen rückverfolgen, welche Datenquelle „vergiftet“ war.Anomaly Detection: Die Datenpipelines werden auf statistische Ausreißer überwacht. Wenn plötzlich untypische Datenmuster auftauchen, die die Modellgewichte verzerren könnten, schlägt das System Alarm.3. Trustworthy AI Framework
GFT orientiert sich an internationalen Standards wie ISO/IEC 42001 (dem ersten zertifizierbaren Standard für KI-Managementsysteme).Sicherheits-SäuleMaßnahme bei GFTRobustheitSaliency Map Tests: Es wird geprüft, ob die KI bei minimal geänderten Eingaben (Rauschen) immer noch dieselbe logische Entscheidung trifft.ErklärbarkeitExplainable AI (XAI): Methoden, die offenlegen, warum eine KI eine bestimmte Entscheidung getroffen hat, um logische Fehler durch schlechte Daten schneller zu finden.
PrivacyMembership Inference Tests: Simulation von Angriffen, um sicherzustellen, dass niemand aus den Modellantworten die ursprünglichen Trainingsdaten rekonstruieren kann.Fazit: Wie sicher ist das?Kein System ist zu 100 % sicher, aber GFT nutzt für seine Kunden (oft Banken und Versicherungen) regulatorisch konforme Hochsicherheitsumgebungen. Durch die Kombination aus lokalem Hosting (Edge oder Private Cloud) und dem AI Shield wird das Risiko von Manipulationen im Vergleich zu „offenen“ Standard-KI-Lösungen massiv reduziert.
Damit eine KI nicht durch gezielte, bösartige Eingaben (Prompts) manipuliert wird, setzt GFT unter anderem auf das GFT AI Shield.Prompt-Filtering (Client-seitig): Bevor eine Anfrage überhaupt das Modell erreicht, filtert das AI Shield diese auf unethische Inhalte, PII (personenbezogene Daten) oder Verstöße gegen interne Richtlinien.Prompt Rewriting: Um zu verhindern, dass vertrauliche Informationen durch „Prompt Leakage“ an Drittanbieter (wie OpenAI oder Google) abfließen, werden Anfragen oft durch eine Zwischen-KI umformuliert und anonymisiert.Guardrails:
Es werden feste „Leitplanken“ definiert, die verhindern, dass die KI den vorgegebenen Kontext verlässt oder schädlichen Code generiert.2. Schutz gegen „schlechte Fütterung“ (Datenintegrität)Das Risiko, dass Modelle durch manipulierte oder qualitativ minderwertige Trainingsdaten korrumpiert werden, minimiert GFT durch folgende Maßnahmen:Grounding & RAG (Retrieval-Augmented Generation): Anstatt sich nur auf das im Modell gespeicherte (potenziell veraltete oder manipulierte) Wissen zu verlassen, „erdet“ GFT die Modelle in verifizierten, unternehmenseigenen Datenquellen.
AI Bill of Materials (AI-BOM): GFT dokumentiert die Herkunft und Zusammensetzung der Datensätze genau. So lässt sich bei Problemen rückverfolgen, welche Datenquelle „vergiftet“ war.Anomaly Detection: Die Datenpipelines werden auf statistische Ausreißer überwacht. Wenn plötzlich untypische Datenmuster auftauchen, die die Modellgewichte verzerren könnten, schlägt das System Alarm.3. Trustworthy AI Framework
GFT orientiert sich an internationalen Standards wie ISO/IEC 42001 (dem ersten zertifizierbaren Standard für KI-Managementsysteme).Sicherheits-SäuleMaßnahme bei GFTRobustheitSaliency Map Tests: Es wird geprüft, ob die KI bei minimal geänderten Eingaben (Rauschen) immer noch dieselbe logische Entscheidung trifft.ErklärbarkeitExplainable AI (XAI): Methoden, die offenlegen, warum eine KI eine bestimmte Entscheidung getroffen hat, um logische Fehler durch schlechte Daten schneller zu finden.
PrivacyMembership Inference Tests: Simulation von Angriffen, um sicherzustellen, dass niemand aus den Modellantworten die ursprünglichen Trainingsdaten rekonstruieren kann.Fazit: Wie sicher ist das?Kein System ist zu 100 % sicher, aber GFT nutzt für seine Kunden (oft Banken und Versicherungen) regulatorisch konforme Hochsicherheitsumgebungen. Durch die Kombination aus lokalem Hosting (Edge oder Private Cloud) und dem AI Shield wird das Risiko von Manipulationen im Vergleich zu „offenen“ Standard-KI-Lösungen massiv reduziert.
04.02.26 14:12
#4311
Eugleno
@ukka
na, haste die Gurke hier schon nachgekauft? Hau rein. Einer muss ja den Kurs stützen.
04.02.26 14:14
#4312
Eugleno
..
warum kommt hier eigentlich keine Überschrift mehr, in der Apple App? Ist die Arriva App etwa von GFT programmiert?
04.02.26 14:41
#4313
Balkonien
Eugleno
Kannst beruhigt sein....Order hat gegriffen bei 18,70, also weder verbilligt noch verteuert, erstmal einfach zum selben Kurs Bestand erhöht
04.02.26 15:35
#4314
ukka
Gurke
Habe im Supermarkt Gurke gekauft.
Mit Rabatt, da konnte ich einfach nicht nein sagen.
Mit Rabatt, da konnte ich einfach nicht nein sagen.
04.02.26 18:49
#4315
Balkonien
Positive Einschätzung
Gibt es auch noch....
https://wertpapiere.ing.de/investieren/...chten/nachricht/DJN.1379673
https://wertpapiere.ing.de/investieren/...chten/nachricht/DJN.1379673
04.02.26 20:02
#4316
Eugleno
..
Wachstum, Wachstum alles bestens. Und die Gurke dümpelt bei 19 €.
Merkt ihr was?
Merkt ihr was?
10.02.26 22:19
#4318
Eugleno
..
gibt es eigentlich einen zweiten Tech-Wert, der seit 5 Jahren im freien Fall ist und vor 10 Jahren das gleiche Kursniveau hatte? Sowas von kaputt. Und das trotz Aktienrückkäufe.
Das ist eine Schande, die sogar noch die Schande der benachbarten Automobilbauer übertrifft. Nicht in der Größe, aber im Versagen im eigenen Asset. Die Schwaben sind einfach nur lost. Sie sollten sich auf Anbau von Spitzkohl und Kartoffeln vorbereiten. Die Technologie-Geschichte wird woanders weitererzählt.
Das ist eine Schande, die sogar noch die Schande der benachbarten Automobilbauer übertrifft. Nicht in der Größe, aber im Versagen im eigenen Asset. Die Schwaben sind einfach nur lost. Sie sollten sich auf Anbau von Spitzkohl und Kartoffeln vorbereiten. Die Technologie-Geschichte wird woanders weitererzählt.
11.02.26 15:49
#4319
eisbaer1
extreme Vola
Der Kursverlauf bei GFT ist wahrlich frustrierend.
Das Motto "was schnell steigt, fällt noch schneller" ist bei GFT definitiv Programm.
Ich orientiere mich beim Timing von Käufen und Verkäufen sehr stark am RSI14. Nachdem die Kaufseite sich am Widerstand bei 21,50 mehrere Tage lang vergeblich abgemüht haben, hab' ich knapp die Hälfte meiner Aktien und 90% meiner KOs zwischen 20,75 und 21,20 verkauft.
War erneut ein schöner Trade von 17,50 zu 21, wenngleich ich gehofft hatte, dass GFT die 22er Barriere knackt und direkt zur 25 EUR Marke springt.
Der extrem heisse RSI14 über 80 zeigte indes an, dass sich die Käufer bei 21 EUR bereits komplett verausgabt hatten...
Deshalb Planänderung und Gewinnmitnahne bereits bei 21...
Bei 17,62 habe ich heute etwa die Hälfte der verkauften Aktien zurückgekauft und neue KO Positionen eröffnet. Angesichts der zuletzt vergleichsweise hohen Tagesumsätze allerdings diesmal mit KO Schwelle unter 13 EUR statt zuletzt 15 EUR.
Offenbar haben einige Algos/Shorties gerade sehr deutlich auf Verkaufsattacke geschaltet.
Wenn sowas gänzlich ohne News passiert ist die Unsicherheit freilich besonders hoch, weil sofort die Vermutung herumgeistert, dass irgendwer irgendwas weiß...
Im Regelfall geht es den Shorties vor allem bei liquiditätsschwachen KMU Aktien exakt um das Auslösen einer aus purer Unsicherheit getriggerten Angstwelle. Das Management wäre dringend aufgerufen, Transparenz durch Publikation vorläufiger Zahlen und eines Ausblicks für 2026 zu schaffen...
Aus Erfahrung mit den letzten nachrichtenlosen Verkaufsattacken fürchte ich indes, das Management wird absolut null reagieren, um dem Markt Gelassenheit und Souveränität zu signalisieren.
Rein fundamental betrachtet halte ich die Annahme einiger Marktteilnehmer, KI werde softwarebasoerte Geschäftsmodelle wie das von GFT zerstören, für kompletten Unsinn. GFT programmiert KI Tools für extrem sensible Daten wie die von Banken oder für Robotik-Anwendungen. GFT ist m.E. eines der Unternehmen, wo KI in konkrete Anwendungen übersetzt wird. Man ist nicht Opfer sondern Treiber und Profiteur von KI und ist an vorderster Front dabei, KI in maßgeschneiderte Anwendungstools für Unternehmenskunden zu implementieren.
Wenn KI quasi sämtliche Lebens- und Wirtschaftsbereiche disrupten wird, ist GFT ein Disruptor und kein Disruptionsopfer...
Da kaum jemand am Kapitalmarkt auch nur näherungsweise das hinter GFT Geschäftsmodell stehende technische Know how wirklich versteht, wabern diffuse Ängste durch den Markt und stoßen einmal mehr auf genügend schwache Hände, denen ein DAX bei 25000 und ein Dow bei 50000 ohnehin suspekt ist und die froh sind, ein Argument gefunden zu haben, um ihre Aktien endlich verkaufen zu können...
Die Vola bei Small Caps ist derzeit atemberaubend und absolut nichts für Leute mit schwachen Nerven.
Für diejenigen mit klarem Kompass, die sich ggf auch bei 20 oder 40% Buchverlust nicht beirren lassen, solange die ursprüngliche Anlagestory noch intakt ist, bietet der Markt aktuell m.E. immer wieder sehr interessante Kaufgelegenheiten.
Man muss auch keiner verpassten Chance hinterher trauern, weil oft schon am nächsten Tag das nächste unverhoffte Schnäppchen wartet.
Wenn ich doch nur unbegrenzte finanzielle Ressourcen zum Aktienkauf hätte...
Da der sub 18 EUR GFT Trade für mich bisher immer funktioniert hat, ist für mich mit dem Bruch der 18 EUR Marke heute der Startschuss für ein neuerliches Tänzchen gefallen.
Sollten die Shorties die Aktie weiter unter Beschuss nehmen, werde ich weiter zukaufen.
Das wichtigste bei all dem Lärm aktuell ist es, sich einen kühlen Kopf zu bewahren und immer sachlich zu bleiben.
Emotionen sind fast immer ein schlechter Ratgeber... egal ob an der Börse, beruflich oder privat...
Cool bleiben, sachlich analysieren und bei Kaufchancen ggf. mutig zugreifen...
Der Gewinn liegt im Einkauf...
Das Motto "was schnell steigt, fällt noch schneller" ist bei GFT definitiv Programm.
Ich orientiere mich beim Timing von Käufen und Verkäufen sehr stark am RSI14. Nachdem die Kaufseite sich am Widerstand bei 21,50 mehrere Tage lang vergeblich abgemüht haben, hab' ich knapp die Hälfte meiner Aktien und 90% meiner KOs zwischen 20,75 und 21,20 verkauft.
War erneut ein schöner Trade von 17,50 zu 21, wenngleich ich gehofft hatte, dass GFT die 22er Barriere knackt und direkt zur 25 EUR Marke springt.
Der extrem heisse RSI14 über 80 zeigte indes an, dass sich die Käufer bei 21 EUR bereits komplett verausgabt hatten...
Deshalb Planänderung und Gewinnmitnahne bereits bei 21...
Bei 17,62 habe ich heute etwa die Hälfte der verkauften Aktien zurückgekauft und neue KO Positionen eröffnet. Angesichts der zuletzt vergleichsweise hohen Tagesumsätze allerdings diesmal mit KO Schwelle unter 13 EUR statt zuletzt 15 EUR.
Offenbar haben einige Algos/Shorties gerade sehr deutlich auf Verkaufsattacke geschaltet.
Wenn sowas gänzlich ohne News passiert ist die Unsicherheit freilich besonders hoch, weil sofort die Vermutung herumgeistert, dass irgendwer irgendwas weiß...
Im Regelfall geht es den Shorties vor allem bei liquiditätsschwachen KMU Aktien exakt um das Auslösen einer aus purer Unsicherheit getriggerten Angstwelle. Das Management wäre dringend aufgerufen, Transparenz durch Publikation vorläufiger Zahlen und eines Ausblicks für 2026 zu schaffen...
Aus Erfahrung mit den letzten nachrichtenlosen Verkaufsattacken fürchte ich indes, das Management wird absolut null reagieren, um dem Markt Gelassenheit und Souveränität zu signalisieren.
Rein fundamental betrachtet halte ich die Annahme einiger Marktteilnehmer, KI werde softwarebasoerte Geschäftsmodelle wie das von GFT zerstören, für kompletten Unsinn. GFT programmiert KI Tools für extrem sensible Daten wie die von Banken oder für Robotik-Anwendungen. GFT ist m.E. eines der Unternehmen, wo KI in konkrete Anwendungen übersetzt wird. Man ist nicht Opfer sondern Treiber und Profiteur von KI und ist an vorderster Front dabei, KI in maßgeschneiderte Anwendungstools für Unternehmenskunden zu implementieren.
Wenn KI quasi sämtliche Lebens- und Wirtschaftsbereiche disrupten wird, ist GFT ein Disruptor und kein Disruptionsopfer...
Da kaum jemand am Kapitalmarkt auch nur näherungsweise das hinter GFT Geschäftsmodell stehende technische Know how wirklich versteht, wabern diffuse Ängste durch den Markt und stoßen einmal mehr auf genügend schwache Hände, denen ein DAX bei 25000 und ein Dow bei 50000 ohnehin suspekt ist und die froh sind, ein Argument gefunden zu haben, um ihre Aktien endlich verkaufen zu können...
Die Vola bei Small Caps ist derzeit atemberaubend und absolut nichts für Leute mit schwachen Nerven.
Für diejenigen mit klarem Kompass, die sich ggf auch bei 20 oder 40% Buchverlust nicht beirren lassen, solange die ursprüngliche Anlagestory noch intakt ist, bietet der Markt aktuell m.E. immer wieder sehr interessante Kaufgelegenheiten.
Man muss auch keiner verpassten Chance hinterher trauern, weil oft schon am nächsten Tag das nächste unverhoffte Schnäppchen wartet.
Wenn ich doch nur unbegrenzte finanzielle Ressourcen zum Aktienkauf hätte...
Da der sub 18 EUR GFT Trade für mich bisher immer funktioniert hat, ist für mich mit dem Bruch der 18 EUR Marke heute der Startschuss für ein neuerliches Tänzchen gefallen.
Sollten die Shorties die Aktie weiter unter Beschuss nehmen, werde ich weiter zukaufen.
Das wichtigste bei all dem Lärm aktuell ist es, sich einen kühlen Kopf zu bewahren und immer sachlich zu bleiben.
Emotionen sind fast immer ein schlechter Ratgeber... egal ob an der Börse, beruflich oder privat...
Cool bleiben, sachlich analysieren und bei Kaufchancen ggf. mutig zugreifen...
Der Gewinn liegt im Einkauf...
11.02.26 18:04
#4320
Torsten 250
Moin,
hatte bis Dato die Aktie nur unter Beobachtung. Heute nun hat GFT einen neuen Aktionär.
Bin mal gespannt, ob ich da ein gutes Händchen hatte. Das Thema und die Story finde ich auf
jeden Fall interessant. We will see.
Bin mal gespannt, ob ich da ein gutes Händchen hatte. Das Thema und die Story finde ich auf
jeden Fall interessant. We will see.
12.02.26 12:21
#4321
ukka
# 4318
Auf deine Frage, ob andere IT-Firmen auch solch einen schlechten Kursverlauf haben.
Ja die gibt es. z.B. Adesso oder Bechtle, welche seit Jahren in langfristigen Abwärtstrends
sich befinden.
GFT befindet sich da nur in bester Gesellschaft.
Und deine Titulierungen dazu, lassen den nötigen
RESPEKT vermissen. Mache es doch erst einmal besser, bevor du immer nur rumhackst.
Besser machen, vormachen wie es wohl besser geht. Danach erst kritisieren, das wäre angemessen.
Ja die gibt es. z.B. Adesso oder Bechtle, welche seit Jahren in langfristigen Abwärtstrends
sich befinden.
GFT befindet sich da nur in bester Gesellschaft.
Und deine Titulierungen dazu, lassen den nötigen
RESPEKT vermissen. Mache es doch erst einmal besser, bevor du immer nur rumhackst.
Besser machen, vormachen wie es wohl besser geht. Danach erst kritisieren, das wäre angemessen.
12.02.26 12:58
#4322
Dimtronik
GFT
Ich bin seit einem Jahr mit sehr grossem Position investiert und bin mit ca.30% in Minus.
Bin überzeugt das Ende 2028 Gft Aktienkurs über 60€ liegen wird.
Die Aktie ist schwerfällig weil das Geschäftsmodell , die Tätigkeit für viele Investoren nicht nachvollziehbar ist.
Hier braucht man geduld
Bin überzeugt das Ende 2028 Gft Aktienkurs über 60€ liegen wird.
Die Aktie ist schwerfällig weil das Geschäftsmodell , die Tätigkeit für viele Investoren nicht nachvollziehbar ist.
Hier braucht man geduld
12.02.26 19:52
#4323
Juliette
Bei dem Absturz wäre es seitens GFT
einer Überlegung wert, ein neues ARP zu starten
13.02.26 10:41
#4324
eisbaer1
Erste Eindeckungskäufe oder Gegenwehr der Longies?
Aktuell Kauforders über ca. 35000 Aktien auf Xetra bei 16,70 (Geldkurs).
Kann mich nicht erinnern, dass wir bei GFT in den letzten Monaten einen so extremen Überhang der Ordervolumina im Geld gesehen haben.
In den letzten Tagen wurde quasi ununterbrochen über die Briefseite gedrückt.
Jetzt wird's erstmals spannend, ob die Shortseite sich nach über 20% Kursrückgang noch so weit aus dem Fenster lehnen will, die Monsterkauforder bei 16,70 zu bedienen, um weiter drücken zu können...
Kann mich nicht erinnern, dass wir bei GFT in den letzten Monaten einen so extremen Überhang der Ordervolumina im Geld gesehen haben.
In den letzten Tagen wurde quasi ununterbrochen über die Briefseite gedrückt.
Jetzt wird's erstmals spannend, ob die Shortseite sich nach über 20% Kursrückgang noch so weit aus dem Fenster lehnen will, die Monsterkauforder bei 16,70 zu bedienen, um weiter drücken zu können...
16.02.26 11:20
#4325
Eugleno
..
wo steht GFT heute? Bei 16,50 €!
Wo sind jetzt die einfachen Algorithmen, dass sie GFT hier nach endlos selbstverständlichem Sinus wieder Richtung 20 € bewegt? Und was sagen die, die stets zugekauft haben? Immer noch im Dauerglück, da GFT ja sicher auf 60 € steigt?
Wo sind jetzt die einfachen Algorithmen, dass sie GFT hier nach endlos selbstverständlichem Sinus wieder Richtung 20 € bewegt? Und was sagen die, die stets zugekauft haben? Immer noch im Dauerglück, da GFT ja sicher auf 60 € steigt?

