Schäuble will Ende der Abgeltungsteuer
10.11.15 10:28
#26
cap blaubär
iss natürlich nur 5mille für die höchststrafe
die bildungseinsparungen in den 80ern schlagen hier schon voll durch
10.11.15 10:32
#27
rightwing
wenn schon denn schon
so es geht also wieder mal um die liebe gerechtigkeit, nicht? kann ich dann auch davon ausgehen, dass ich meine aktien- und investitionsverluste gerechterweise von meinem zu versteuernden einkommen abziehen darf? das würde meine risikofreude beträchtlich erhöhen - meine kontonummer für die rücküberweisung meiner irrsinnigen steuern gebe ich gern bekannt. und werden dann endlich ALLE aufwendungen bei immobilienveräusserungen (zb. zinsen) auch als gewinnmindernd akzeptiert? das ist derzeit nicht der fall. und wenn wir schon dabei sind, schaffen wir doch mal echte gerechtigkeit für die echten krupper im land, die kleinen selbstständigen, z.b. mich. ich hatte nach der finanzkrise 3 wirklich beschissene jahre, derzeit läuft der laden sehr gut und ich zahle RICHTIG steuern. ich schlage vor wir betrachten von nun ab nicht das einzeljahr, sondern ermöglichen den kleinen das was die grossen alle selbstverständlich können: verlustüberträge über mehrere jahre ... es geht doch nur um die "gärächtigkeit", nicht wahr?
10.11.15 10:46
#28
007Bond
Bei der Versteuerung von "Immobiliengewinnen"
wird dann sicherlich auch die Inflationsrate keine Berücksichtigung finden. Also soll der Eigentümer einen "Gewinn" versteuern, der real nicht vorhanden ist? So würde auch dies wiederum zu einer Enteignung von Vermögen führen. Den Rest hast rightwing ziemlich klar und wie ich meine sehr gut erklärt. Das sehe ich nicht anders!
Warum wundern sich die Steuerbehörden eigentlich noch, warum Bürger ihre Ersparnisse im Ausland anlegen?
Warum wundern sich die Steuerbehörden eigentlich noch, warum Bürger ihre Ersparnisse im Ausland anlegen?
10.11.15 13:32
#29
Woodstore
Was genau sind denn...
"...aufwendungen bei immobilienveräusserungen"
10.11.15 13:38
#30
007Bond
Wenn die Immobilie
z. B. zuvor finanziert wurde, sind diese Zinszahlungen Kosten. Denn nicht jeder hat seine Immobilie vermietet und so die Zinsen mit den Mieteinnahmen verrechnen können. Also kostete die Immobilie den damaligen Kaufpreis, zzgl.
Kosten für den Notar;
Kosten für den Makler;
Kosten für Eintragungen ins Grundbuch;
Kosten für Reparaturen;
Grunderwerbssteuer;
gezahlte Grundsteuern;
Zinsaufwendungen (sofern kreditfinnaziert),
Sonstiges.
Kosten für den Notar;
Kosten für den Makler;
Kosten für Eintragungen ins Grundbuch;
Kosten für Reparaturen;
Grunderwerbssteuer;
gezahlte Grundsteuern;
Zinsaufwendungen (sofern kreditfinnaziert),
Sonstiges.
10.11.15 13:44
#32
badtownboy
# 27 Verlustvorträge kannste machen
hindert dich niemand dran als Selbständiger oder Gewerbetreibender, § 10 d EStG.
Bei einer Gleichstellung der Kap.einkünfte wird es wohl auch zu einem Abrücken an den Nachteilen des beschränkten Verlustausgleiches kommen müssen, um verfassungsmäßigen Erfordernissen zu genügen.
Bei einer Gleichstellung der Kap.einkünfte wird es wohl auch zu einem Abrücken an den Nachteilen des beschränkten Verlustausgleiches kommen müssen, um verfassungsmäßigen Erfordernissen zu genügen.
10.11.15 13:50
#34
potti65
bei us aktien
quellensteuersatz auf 35% erhöhen.lieber in den staaten zahlen als hier.
dann kann wolfgang nur noch 10% kassieren.
dann kann wolfgang nur noch 10% kassieren.
10.11.15 13:54
#35
Mouton
Zuerst muss man bei den jetzigen Zinsen
nen ordentliche Betrag angespart haben, damit man überhaupt über die Freibeträge kommt. Sollten die Einkünfte dann in die Einkommensteuerberechnung einfliessen, dann gibt's ja noch Werbungskosten, außergewöhnliche Belastungen usw. Im Endeffekt trifft diese Steuer schon die Richtigen. Das Thema mit den Sozialabgaben lass ich dabei aussen vor. Das gehört da eigentlich auch noch dazu.
10.11.15 14:13
#36
knuspri
Wenn das so sein sollte
müssten z.B. Verluste aus Kapitalvermögen wieder voll mit anderen positiven
Einkünften zu verrechnen. Werbungskosten sind dann wohl auch wieder abzugsfähig z.B.
Depotkosten, Finanzierungskosten etc.
Wenn die Börsen dann mal nicht so gut laufen denkt der Schäuble wieder in die andere Richtung....
Einkünften zu verrechnen. Werbungskosten sind dann wohl auch wieder abzugsfähig z.B.
Depotkosten, Finanzierungskosten etc.
Wenn die Börsen dann mal nicht so gut laufen denkt der Schäuble wieder in die andere Richtung....
10.11.15 14:17
#37
BarCode
Gerechtigkeit hin oder her.
Ist alles auch ne Frage der Kompliziertheit.
Im Prinzip geht es nicht an, dass einer, der 20 Mio. im Jahr an Zinsen und Dividenden verdient, mit 25% Abgeltung davonkommt, während einer, der 3-4000 Brutto durch Arbeit verdient, auf allen Ebenen des Steuer- und Sozialsystems geschröpft wird und die finanzielle Hauptlast für den "sozialen Frieden" trägt, damit der 20-Mio.-Fritze ungeschoren davonkommt.
Aber andererseits war das, was wir früher hatten, auch ein verdammt aufwendiges Verfahren. Inzwischen ist ja dank EDV wesentlich Einfacheres möglich, idem die Depotbank einem eine Steuerbescheinigung ausstellt, die man pauschal einreichen kann. Ich hatte noch Zeiten, da musste man jede einzelne Transaktion selbst auflisten und bewerten... Das bitte nie mehr.
Ich bin für ein - Vorsicht! Jetzt gibts was zu brüllen -"einfacheres und DAMIT gerechteres Steuersystem" insgesamt.
In der Regel führt "Gerechtigkeitswahn" hinsichtlich des Steuersystems zu ausufernder Sondergesetzgebung. Wenn aber die Ermittlung des Einkommens sowie des Steuersatzes einigermaßen einfach und transparent gestaltet wird - und dafür gibt es Modelle -, dann ist nix, aber auch gar nix dagegen einzuwenden, wenn auch Zins- und Kapitaleinkünfte wie jedes andere Einkommen behandelt wird.
Der "Sozialversicherungsgerechtigkeit" kann man dann damit genüge tun, indem man einen hgöheren Anteil an Steuerfinanzierung einführt.
Im Prinzip geht es nicht an, dass einer, der 20 Mio. im Jahr an Zinsen und Dividenden verdient, mit 25% Abgeltung davonkommt, während einer, der 3-4000 Brutto durch Arbeit verdient, auf allen Ebenen des Steuer- und Sozialsystems geschröpft wird und die finanzielle Hauptlast für den "sozialen Frieden" trägt, damit der 20-Mio.-Fritze ungeschoren davonkommt.
Aber andererseits war das, was wir früher hatten, auch ein verdammt aufwendiges Verfahren. Inzwischen ist ja dank EDV wesentlich Einfacheres möglich, idem die Depotbank einem eine Steuerbescheinigung ausstellt, die man pauschal einreichen kann. Ich hatte noch Zeiten, da musste man jede einzelne Transaktion selbst auflisten und bewerten... Das bitte nie mehr.
Ich bin für ein - Vorsicht! Jetzt gibts was zu brüllen -"einfacheres und DAMIT gerechteres Steuersystem" insgesamt.
In der Regel führt "Gerechtigkeitswahn" hinsichtlich des Steuersystems zu ausufernder Sondergesetzgebung. Wenn aber die Ermittlung des Einkommens sowie des Steuersatzes einigermaßen einfach und transparent gestaltet wird - und dafür gibt es Modelle -, dann ist nix, aber auch gar nix dagegen einzuwenden, wenn auch Zins- und Kapitaleinkünfte wie jedes andere Einkommen behandelt wird.
Der "Sozialversicherungsgerechtigkeit" kann man dann damit genüge tun, indem man einen hgöheren Anteil an Steuerfinanzierung einführt.
10.11.15 19:32
#39
Ariaari
Die schwarze Null
muß her ... wie immer man das auch verstehen möchte ...
10.11.15 23:51
#41
007Bond
Was man hier womöglich noch
nicht erkannt hat, ist womöglich auch die Steuerprogression. Denn wenn man beide Steuern als eine Steuer bündelt, dann könnte doch genau das passieren! Sog. "Zinserträge" würden so ganz einfach von der Steuer gänzlich kassiert werden. Insbesondere würde es dann wieder einmal insbesondere die kleineren und mittleren Einkommen betreffen.
Vielleicht sollte man die sog. "Volksparteien" zukünftig eher als das bezeichnen, was sie inzwischen geworden sind, nämlich Antivolksparteien.
Vielleicht sollte man die sog. "Volksparteien" zukünftig eher als das bezeichnen, was sie inzwischen geworden sind, nämlich Antivolksparteien.
11.11.15 00:05
#42
wongho
Die Frage ist, was ist denn das "Volk"
Sind das die, die nix haben und deshalb...
Oder sind das die, die das Geld verdienen und deshalb...
Sind als die, die grundsätzlich zu faul sind, für alles
Ist das die verantwortungsbewusste intelligente Gruppe
Das Volk ist nicht definierbar. Bei Forderungen sind wir das Volk, bei Pflichten sind die anderen das Volk. Also ist eine Volkspartei auch nicht Repräsentant von vielen, sondern nur von einer kleinen Gruppe.
Oder sind das die, die das Geld verdienen und deshalb...
Sind als die, die grundsätzlich zu faul sind, für alles
Ist das die verantwortungsbewusste intelligente Gruppe
Das Volk ist nicht definierbar. Bei Forderungen sind wir das Volk, bei Pflichten sind die anderen das Volk. Also ist eine Volkspartei auch nicht Repräsentant von vielen, sondern nur von einer kleinen Gruppe.
11.11.15 10:27
#45
rightwing
in letzter konsequenz
wird mit dieser massnahme jegliche private vorsorge ad absurdum geführt. man stelle sich nur vor, dass ein privatmensch mit -sagmamal- 65 eine hohe anlage in cash liquidiert/ausgezahlt bekommt, um diese dann vom konto über die jahre abzugreifen ... der staat wird diese "einkunft" in diesem jahr hälftig besteuern, in den darauffolgenden jahren kennt er ihn dann nicht mehr - was für ein scheissdreck.
11.11.15 11:01
#46
Ariaari
weiter drunter und drüber ...
Schon wieder ging es Drunter und Drüber in der Koalition, ähnlich wie am Freitag, als de Maizière mit der Einschränkung des Familiennachzugs für Syrer um die Ecke gekommen war.
Zur aktuellen Rolle rückwärts gab de Maizière ungerührt zu, man habe sie nicht groß kommuniziert: Die Entscheidung sei in seinem Ressort getroffen worden. Hintergrund sei das Vorhaben, zu geordneten Verfahren zurückzukehren. Daher die Entscheidung für Grenzkontrollen – und dann zum Dublin-Verfahren.
http://www.welt.de/politik/deutschland/...-beim-Dublin-Verfahren.html
Zur aktuellen Rolle rückwärts gab de Maizière ungerührt zu, man habe sie nicht groß kommuniziert: Die Entscheidung sei in seinem Ressort getroffen worden. Hintergrund sei das Vorhaben, zu geordneten Verfahren zurückzukehren. Daher die Entscheidung für Grenzkontrollen – und dann zum Dublin-Verfahren.
http://www.welt.de/politik/deutschland/...-beim-Dublin-Verfahren.html
11.11.15 11:15
#47
gurkenfred
die sonderbehandlung unterschiedlicher
einkunftsarten ist EINE ursache für die kompliziertheit unseres steuersystems..... für mich ist nicht einsichtig, wieso frau klatten für ihre dividenden einen niedrigeren steuersatz hat als ich.
jeder arbeitnehmer, der mehr als 16 kEURO zvE hat, zahlt für jeden euro, den er zusätzlich verdient, einen höheren steuersatz als deutschlands milliardäre.
wer das gut findet, kann gegen die abschaffung motzen.
jeder arbeitnehmer, der mehr als 16 kEURO zvE hat, zahlt für jeden euro, den er zusätzlich verdient, einen höheren steuersatz als deutschlands milliardäre.
wer das gut findet, kann gegen die abschaffung motzen.
11.11.15 11:38
#48
007Bond
Das Problem ist ein ganz anderes!
Die hohen Geldbeträge werden in benachbarten Ländern mit niedrigeren Steuern "erwirtschaftet". Dabei handelt es sich meist um hocheffiziente Briefkästen! Man munkelt gar, dass dort besonders "kleinwüchsige Japaner" in diesen Briefkästen werkeln - ein normaler Europäer schließlich dort nicht hineinpassen würde.
Sorry - aber das musste auch einmal gesagt werden! Mit der deutschen Steuerpolitik wird nur der kleine Michel geschoren. Die großen Unternehmen und Unternehmer tangiert das nicht sonderlich. Für sie ist es schließlich auch ganz einfach, ihren Wohnsitz einfach einmal ganz woanders zu verlegen. Und das will unser Wolfgang ja schließlich irgendwie auch nicht. Nicht wahr?! Drum gibt es halt bestimmte "Lücken im Steuersystem" (umgangssprachlich auch Schlupflöcher genannt). ;-)
Sorry - aber das musste auch einmal gesagt werden! Mit der deutschen Steuerpolitik wird nur der kleine Michel geschoren. Die großen Unternehmen und Unternehmer tangiert das nicht sonderlich. Für sie ist es schließlich auch ganz einfach, ihren Wohnsitz einfach einmal ganz woanders zu verlegen. Und das will unser Wolfgang ja schließlich irgendwie auch nicht. Nicht wahr?! Drum gibt es halt bestimmte "Lücken im Steuersystem" (umgangssprachlich auch Schlupflöcher genannt). ;-)
11.11.15 12:14
#49
Ariaari
Albtraum-Szenario
Maurice Obstfeld, seit kurzem Chefökonom des Währungsfonds IWF und Ex-Berater von US-Präsident Barack Obama die EU vor einem "Albtraum-Szenario" gewarnt.
"Ich mache mir viele Sorgen über den starken Trend in Europa, von der Marktintegration Abstand zu nehmen", sagte Obstfeld. Durch die Flüchtlingskrise entstehe zudem ein "starker Druck" auf die Politik der offenen Grenzen und der Mobilität der Arbeitskräfte, sagte Obstfeld. Ein zweiter "offensichtlicher" Faktor sei "der Wunsch Großbritanniens, die EU möglicherweise zu verlassen", sagte der Ökonom.
http://www.huffingtonpost.de/2015/11/11/...ref=germany&ir=Germany
"Ich mache mir viele Sorgen über den starken Trend in Europa, von der Marktintegration Abstand zu nehmen", sagte Obstfeld. Durch die Flüchtlingskrise entstehe zudem ein "starker Druck" auf die Politik der offenen Grenzen und der Mobilität der Arbeitskräfte, sagte Obstfeld. Ein zweiter "offensichtlicher" Faktor sei "der Wunsch Großbritanniens, die EU möglicherweise zu verlassen", sagte der Ökonom.
http://www.huffingtonpost.de/2015/11/11/...ref=germany&ir=Germany
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