Steuerhinterzieher enttarnt
04.04.13 17:19
#26
Radelfan
Eben Interview im DLF mit NDR-Journalist
Die Daten gehören nicht dem NDR oder der Süddeutschen Zeitung und können daher auch nicht herausgegeben werden. Diese Entscheidung könnte nur von den Dateninhabern von Offshore-Leak getroffen werden!
04.04.13 17:32
#27
Talisker
Ich find das nicht gut, diese Diskussion
Damals, als es noch anständig um Sozialmissbrauch ging, den betrügenden Hartzer als solchen, da war wenigstens noch action.
04.04.13 17:47
#28
Grinch
Da fühl ich mich gleich voll angesprochen!
Wird Zeit das die den Regelsatz endlich erhöhen... so 700 plus Miete und Nebenkosten sollte es schon sein. Ist ja sonst nicht Menschenwürdig mein Leben!
05.04.13 08:07
#31
Tim Buktu
Mehr als 177.000 Firmen haben Offshore-Chefs
allein in Großbritannien, wohlgemerkt.
05.04.13 08:11
#32
Tim Buktu
Apple hat es ja fertig gebracht
unter 2 % Steuern zu zahlen. sieht so aus als bräuchte man in einer globalen Geschäftswelt auch globale Steuergesetze...
05.04.13 13:41
#35
Dahinterschauer
Neu Steuergesetze werden nicht kommen
Schon garnicht auf globaler Basis! In jedem Land gibt es Politiker, und viele davon sind gewaltig hinter dem Geld her. Wo sollten sie das in Zukunft bitte anlegen, wenn man ihnen die Möglichkeit dazu nehmen würde! Im eigenen Land stiehlt es ihnen doch die Inflation, wobei sie selbst daran Mitschuld haben Da tut man sich doch nicht gegenseitig weh und läßt es bei Lippenbekenntnissen.
05.04.13 13:48
#36
rightwing
hmmm
gier ist übel und ich persönlich halte es mit dem grundsatz leben und leben lassen - schön, wenn man teilen kann. allerdings bin ich wie viele skeptisch, wenn ein staat zu gierig wird und fremder leute geld an fremde verteilt. wenn es gesetze gibt, die besteuerungen bis zu 50% vorsehen und z.b. auch erbschaften besteuern, dann sollte man sich nicht wundern, wenn menschen diese gesetze unterlaufen ... manche dieser abzockverordnungen stehen in moralischer hinsicht i.e. auf der gleichen stufe wie rassenschande oder republikflucht.
05.04.13 18:27
#37
Dahinterschauer
US-Konzerne behindern sich durch Steuersparen
Microcoft hält angeblich 80% seines Cash-Bestandes stuerbegünstigt im Ausland. Um das Geld zurückzuholen z.B. für Firmenkäufe, müßte das Unternehmen 30% von seinen Ersparnissen an den US-Fiskus abführen. Da die Methode aber weit verbreitet in den USA ist, so schränken sich diese Firman selbst in ihrer Flexibilität ein.
05.04.13 19:11
#38
Talisker
Über "Share-Deals"
Passt zwar nur eingeschränkt in diesen Thread, aber irgendwie doch schon. Und man fragt sich, warum es solche plumpen Schlupflöcher, hier geschaffen unter RotGrün, gibt.
Berlin bekam für TLG-Wohnungen keine Steuern
Der TAG-Konzern hat für den Kauf der bundeseigenen TLG-Wohnungen keine Grunderwerbssteuer zahlen müssen. Gregor Gysi (Linke) lässt nun rechtliche Schritte gegen die Bundesregierung prüfen.
Von Florian Kain
http://www.morgenpost.de/wirtschaft/...G-Wohnungen-keine-Steuern.html
"Aber die TAG bediente sich eines betriebswirtschaftlichen Instruments, um ihrer Zahlungspflicht von schätzungsweise insgesamt rund 23,4 Millionen Euro für das frühere DDR-"Volksvermögen" zu entgehen. Sie trat nämlich nicht als alleiniger Käufer auf, sondern sozusagen in zweifacher Gestalt: 94,9 Prozent der Anteile gingen an die TAG Administration GmbH, die restlichen 5,1 Prozent an eine Tochterfirma namens TAG BeteiligungsGmbH & Co. KG. Bei so einem "Share Deal" profitiert der Investor von einem Schlupfloch im Grunderwerbsteuergesetz. Demnach fällt bei Immobilienverkäufen an mehrere Gesellschaften die Steuer nur dann an, wenn eine von ihnen mindestens 95 Prozent der Anteile kauft."
Das is ja easy. Ich will mir demnächst nen Haus kaufen. Da wird sich doch was drehen lassen...
Berlin bekam für TLG-Wohnungen keine Steuern
Der TAG-Konzern hat für den Kauf der bundeseigenen TLG-Wohnungen keine Grunderwerbssteuer zahlen müssen. Gregor Gysi (Linke) lässt nun rechtliche Schritte gegen die Bundesregierung prüfen.
Von Florian Kain
http://www.morgenpost.de/wirtschaft/...G-Wohnungen-keine-Steuern.html
"Aber die TAG bediente sich eines betriebswirtschaftlichen Instruments, um ihrer Zahlungspflicht von schätzungsweise insgesamt rund 23,4 Millionen Euro für das frühere DDR-"Volksvermögen" zu entgehen. Sie trat nämlich nicht als alleiniger Käufer auf, sondern sozusagen in zweifacher Gestalt: 94,9 Prozent der Anteile gingen an die TAG Administration GmbH, die restlichen 5,1 Prozent an eine Tochterfirma namens TAG BeteiligungsGmbH & Co. KG. Bei so einem "Share Deal" profitiert der Investor von einem Schlupfloch im Grunderwerbsteuergesetz. Demnach fällt bei Immobilienverkäufen an mehrere Gesellschaften die Steuer nur dann an, wenn eine von ihnen mindestens 95 Prozent der Anteile kauft."
Das is ja easy. Ich will mir demnächst nen Haus kaufen. Da wird sich doch was drehen lassen...
05.04.13 19:26
#39
saba
Jeder ist sich selbst der nächste
das geht vom Milliardär bis runter zum kleinen Schwarzarbeiter, alle haben keine Lust an den gierigen Staat ihr sauer verdientes Geld abzugeben.
Eine große Mitschuld hat wohl auch der Staat, der mit den Steuermitteln nicht umgehen kann und somit immer mehr Geld in diesem unersättlichen Maul verschwindet. Es fehlt daher einfach die Einsicht diesen Moloch immer weiter zu füttern.
(ich bekenne mich auch schuldig, ich bescheiße das Finanzamt ständig bei der EkSt-Erklärung mit vielen kleinen Schwindeleien)
Eine große Mitschuld hat wohl auch der Staat, der mit den Steuermitteln nicht umgehen kann und somit immer mehr Geld in diesem unersättlichen Maul verschwindet. Es fehlt daher einfach die Einsicht diesen Moloch immer weiter zu füttern.
(ich bekenne mich auch schuldig, ich bescheiße das Finanzamt ständig bei der EkSt-Erklärung mit vielen kleinen Schwindeleien)
05.04.13 23:18
#40
Depothalbierer
heizt die scheiterhaufen wieder an !!
menschen brennen schlecht ( 90 % wasser !!!)
05.04.13 23:20
#41
Depothalbierer
kann dieser idiot mal die fresse halten ??
!!!
"Finanzminister Schäuble bat die Medien, die Daten auszuhändigen.
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-04/...n-finanzministerium"
was is das denn für ne dämliche ansage ????!!!!
die daten werden unter strafandrohung angefordert, da wird nicht drum gebeten du flach zange !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
"Finanzminister Schäuble bat die Medien, die Daten auszuhändigen.
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-04/...n-finanzministerium"
was is das denn für ne dämliche ansage ????!!!!
die daten werden unter strafandrohung angefordert, da wird nicht drum gebeten du flach zange !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
05.04.13 23:51
#42
materialschlacht
die landen bei schäuble, sobald der preis stimmt
die setzen "kopfgeld" aus und irgendein gieriger denunziant wird die daten schon verhehlen
06.04.13 00:05
#44
skagen
CDU/CSU und die FDP
bekämpfen niemals große Steuerhinterzieher..
Vielleicht man ne mittelgroße, regionale Größe..
Mit Freunde von der Presse, mit tam tam tamm..
Aber niemals bekämpfen diese Parteien echte Steuerhinterzieher.
Da werden dann Lehrer, Polizisten, Feuerwehrmänner, der Müllmann, die Krankenschwester, die Altenpflegerin, der Friedhofsgärtner, für die Staatsschulden verantwortlich gemacht.
Von denen die sich mit Hilfe deutscher Banken, der Steuerpflicht entziehen..
Vielleicht man ne mittelgroße, regionale Größe..
Mit Freunde von der Presse, mit tam tam tamm..
Aber niemals bekämpfen diese Parteien echte Steuerhinterzieher.
Da werden dann Lehrer, Polizisten, Feuerwehrmänner, der Müllmann, die Krankenschwester, die Altenpflegerin, der Friedhofsgärtner, für die Staatsschulden verantwortlich gemacht.
Von denen die sich mit Hilfe deutscher Banken, der Steuerpflicht entziehen..
06.04.13 00:19
#45
Monti Burns
@Saba #39
Ein großer Fehler von Ihnen !
Meldung an einen befreundeten Steuerfahnder ist raus.
Gebt dem König, was des Königs ist !
Meldung an einen befreundeten Steuerfahnder ist raus.
Gebt dem König, was des Königs ist !
07.04.13 10:44
#46
slimmy
hat jemand ne ahnung
wieviel prozent die schrecklichen steuerhinterzieher haben,
wieviel prozent geschicktes firmen-finanzierungs-geld
wieviel prozent echt kriminelles geld aus orgnisiertem verbrechen
in den oasen schlummert?
ich vermute, dass das letzte den größten teil ausmacht und sich hinter dem geschwätz über die beiden ersten winzlinge schmunzelnd verbirgt....
wieviel prozent geschicktes firmen-finanzierungs-geld
wieviel prozent echt kriminelles geld aus orgnisiertem verbrechen
in den oasen schlummert?
ich vermute, dass das letzte den größten teil ausmacht und sich hinter dem geschwätz über die beiden ersten winzlinge schmunzelnd verbirgt....
08.04.13 08:57
#47
slimmy
ein fehler....
...wieder einmal die ganze welt aus der deutschen perspektive zu diskutieren?
vielleicht ist die ganze offshore entwicklung ja auch eine reaktion auf die kraftentfaltung der westlichen demokratien. reiche, unterdrückte, radikale, kriminelle entziehen sich dem zugriff durch flucht in einen winkel der welt, von denen es ja tausende gibt. hoffentlich hat keiner die überzeugung, dass man jeden winkel dieser welt leerputzen kann, also müssen wir vermutich mit der krankheit leben. auch mal überlegen, ob unsere steuern (direkt und indirekt) zu hoch sind (kriminalisierend wirken).
vorsicht, dass wir dabei nicht die leistungsträger unseres kulturraumes umbringen!!
vielleicht ist die ganze offshore entwicklung ja auch eine reaktion auf die kraftentfaltung der westlichen demokratien. reiche, unterdrückte, radikale, kriminelle entziehen sich dem zugriff durch flucht in einen winkel der welt, von denen es ja tausende gibt. hoffentlich hat keiner die überzeugung, dass man jeden winkel dieser welt leerputzen kann, also müssen wir vermutich mit der krankheit leben. auch mal überlegen, ob unsere steuern (direkt und indirekt) zu hoch sind (kriminalisierend wirken).
vorsicht, dass wir dabei nicht die leistungsträger unseres kulturraumes umbringen!!
08.04.13 17:56
#48
Talisker
Interview mit Sven Giegold
"Krise darf nicht ungenutzt bleiben"
Grünen-Politiker begrüßt Entgegenkommen Luxemburgs beim Bankgeheimnis
Sven Giegold im Gespräch mit Friedbert Meurer
Die Lockerung des Luxemburger Bankgeheimnisses wäre ein Fortschritt, sagt der Europa-Abgeordnete Sven Giegold (Bündnis 90/Die Grünen). Da dies jedoch vor allem die Vermögen von Privatpersonen betreffe, fordert er darüber hinaus die Umsetzung einer Steuer-Transparenzrichtlinie für Unternehmen.
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/2066096/
Daraus:
"Aber es gäbe etwas sehr Einfaches, was Deutschland tun könnte, um dort die Sache zu beschleunigen. Diese Woche wird in Brüssel die Transparenzrichtlinie und Buchhaltungsrichtlinie abschlussverhandelt, und dort gab es vom Europaparlament fraktionsübergreifend den Vorschlag, dass Unternehmen offenlegen müssen, wie viel Steuern sie in welchem Land zahlen und wie viel Gewinne sie dort jeweils machen. Und raten Sie mal, wer das bisher blockiert hat? - Allen zuvorderst Herr Rösler und das Bundeswirtschaftsministerium war strikt gegen diese länderbezogene Offenlegung. Wenn der Rat auf Druck Deutschlands jetzt seine Position ändern würde, dann könnten wir das sofort beschließen und dann wüsste jeder, dann brauchte man nicht mehr die Journalisten, wie viel an Geld wo eigentlich gezahlt worden ist. Die Journalisten können dann sich mit anderen Fragen dieses großen Feldes befassen."
Grünen-Politiker begrüßt Entgegenkommen Luxemburgs beim Bankgeheimnis
Sven Giegold im Gespräch mit Friedbert Meurer
Die Lockerung des Luxemburger Bankgeheimnisses wäre ein Fortschritt, sagt der Europa-Abgeordnete Sven Giegold (Bündnis 90/Die Grünen). Da dies jedoch vor allem die Vermögen von Privatpersonen betreffe, fordert er darüber hinaus die Umsetzung einer Steuer-Transparenzrichtlinie für Unternehmen.
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/2066096/
Daraus:
"Aber es gäbe etwas sehr Einfaches, was Deutschland tun könnte, um dort die Sache zu beschleunigen. Diese Woche wird in Brüssel die Transparenzrichtlinie und Buchhaltungsrichtlinie abschlussverhandelt, und dort gab es vom Europaparlament fraktionsübergreifend den Vorschlag, dass Unternehmen offenlegen müssen, wie viel Steuern sie in welchem Land zahlen und wie viel Gewinne sie dort jeweils machen. Und raten Sie mal, wer das bisher blockiert hat? - Allen zuvorderst Herr Rösler und das Bundeswirtschaftsministerium war strikt gegen diese länderbezogene Offenlegung. Wenn der Rat auf Druck Deutschlands jetzt seine Position ändern würde, dann könnten wir das sofort beschließen und dann wüsste jeder, dann brauchte man nicht mehr die Journalisten, wie viel an Geld wo eigentlich gezahlt worden ist. Die Journalisten können dann sich mit anderen Fragen dieses großen Feldes befassen."
13.04.13 15:18
#49
Talisker
Ein Interview mit einem ExBanker
Ex-Banker über Steueroasen
„100.000 Euro lohnen sich nicht“
Der Ex-Banker Rudolf Elmer erzählt, wie leicht man seine Millionen dem Staat entziehen kann. Und welchen Service die Banken dabei bieten.Interview: Kai Schöneberg
http://www.taz.de/Ex-Banker-ueber-Steueroasen/!114402/
"An diesem Wochenende versuchen die Finanzminister der Eurozone, den Informationsaustausch über Dividenden und Veräußerungsgewinne durchzusetzen. Und immerhin wollen sich jetzt auch Luxemburg und Österreich zu diesem Informationsaustausch bei den Zinserträgen durchringen. Was halten Sie davon?
Ein erster Ansatz, aber die Finanzindustrie hat sich längst darauf eingerichtet, Schlupflöcher zu bauen, um das alles zu umgehen. Für wichtiger halte ich, dass das Country-by-Country-Reporting bei Großkonzernen durchgesetzt wird.
Was ist das?
Die Firmen müssen dann im Geschäftsbericht zeigen, wo ihre Gewinne und Verluste anfallen. Es ist doch höchst seltsam, wenn eine Firma auf den Virgin Islands Riesengewinne einfährt, aber quasi keine Angestellten hat. Oder dass bei ihrer Tochter in Deutschland nur Verluste anfallen. Warum zahlen Konzerne wie Google oder Starbucks in England und Deutschland kaum Steuern?"
„100.000 Euro lohnen sich nicht“
Der Ex-Banker Rudolf Elmer erzählt, wie leicht man seine Millionen dem Staat entziehen kann. Und welchen Service die Banken dabei bieten.Interview: Kai Schöneberg
http://www.taz.de/Ex-Banker-ueber-Steueroasen/!114402/
"An diesem Wochenende versuchen die Finanzminister der Eurozone, den Informationsaustausch über Dividenden und Veräußerungsgewinne durchzusetzen. Und immerhin wollen sich jetzt auch Luxemburg und Österreich zu diesem Informationsaustausch bei den Zinserträgen durchringen. Was halten Sie davon?
Ein erster Ansatz, aber die Finanzindustrie hat sich längst darauf eingerichtet, Schlupflöcher zu bauen, um das alles zu umgehen. Für wichtiger halte ich, dass das Country-by-Country-Reporting bei Großkonzernen durchgesetzt wird.
Was ist das?
Die Firmen müssen dann im Geschäftsbericht zeigen, wo ihre Gewinne und Verluste anfallen. Es ist doch höchst seltsam, wenn eine Firma auf den Virgin Islands Riesengewinne einfährt, aber quasi keine Angestellten hat. Oder dass bei ihrer Tochter in Deutschland nur Verluste anfallen. Warum zahlen Konzerne wie Google oder Starbucks in England und Deutschland kaum Steuern?"
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