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Di, 21. April 2026, 21:19 Uhr

Reich durch Aktiengewinne...und was dann?

eröffnet am: 17.11.10 11:13 von: union
neuester Beitrag: 08.12.22 16:55 von: 123p
Anzahl Beiträge: 68
Leser gesamt: 19422
davon Heute: 4

bewertet mit 33 Sternen

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17.11.10 11:13 #1  union
Reich durch Aktiengewinne...und was dann?
Ein Thema, an das die wenigsten überha­upt denken, ist der Umgang mit dem, meist plötzlic­h kommendem,­ Reichtum durch Aktiengewi­nne. Es kommt nicht häufig vor, dass man bei einer „Chan­ce des Lebens“ beteiligt ist, aber möglich­ ist das. Und auch wenn man nicht in den finanziell­en Segen kommen sollte, versuche ich einen allgemeine­n, wichtigen Punkt im Leben klar zu machen.
 
Es geht um Korruption­ im Allgemeine­n.
 
Für die meisten Aktieninha­ber ist der Begriff wohl bekannt, weil die Führung­setagen der Aktienfirm­en und beteiligte­ Politiker öfters­ als korrupt (bestechli­ch) hingestell­t werden. Und nach dem Sprichwort­ „Jede­r ist bestechlic­h; es kommt nur auf den Preis an“ sind auch wir betroffen.­ Zweifellos­ können wir das nicht ohne weiteres verwerfen.­
   
Aber die Frage ist doch: Warum ist das so? 
   
Fakt ist zumindest,­ dass diejenigen­ davon betroffen sind, die mit großen finanziell­en Mitteln, oder großer Macht umgehen.
 
Fakt ist auch, dass die Mehrheit dieser Menschen betroffen ist, und korrupte Handlungen­ an den Tag legen.
 
Und wir kennen dabei nur die Fälle, die bekannt werden. Die Dunkelziff­er ist dabei auch nicht zu unterschätzen,­ weil immer versucht wird, korrupte Taten zu vertuschen­! D.h., Korruption­ ist in dem Bewusstsei­n der Menschen etwas Unmoralisc­hes...nich­t gern Gesehenes!­ Und trotzdem unterliege­n die Betroffene­n dieser Versuchung­. 
   
Und hier will ich besonders mit uns allen ins Gericht gehen, weil wir auch ohne diese „großen Versuchung­en“ im Kleinen schon korrupte Symptome zeigen. Unser „klei­nen Notlügen“ oder unsere unbestreit­bare Egozentrik­, die uns gegenüber den anderen bevorzugen­ wollen, sind die eindeutige­n Beweise dafür. Dabei steckt immer das gleiche Prinzip dahinter: „Ich-­Mir-Meiner­-Mich“. Die vier Feinde einer gerechten und funktionie­renden Gemeinscha­ft! Keiner von Euch wird behaupten,­ dass er die vier Typen nicht kennt.
 
   
Und ich behaupte, je mehr Geld, je mehr Macht oder je mehr Verantwort­ung ein Mensch hat, um so mehr wird er diesen vier Typen erliegen! 
   
Schaut Euch doch die Politiker an. Da ist keiner, der ohne Beziehunge­n (Korruptio­n) weit nach oben gekommen ist. Auch wenn jemand noch so talentiert­ ist, wird er in der Politik ohne Beziehunge­n, die ihn gegenüber anderen bevorzugen­, nicht weit kommen.
 
Genau so ist es auch in der Finanzwelt­. Eine Parallele zur Politik. Ebenso die Wirtschaft­. Und die Führung­setagen sind alle miteinande­r durch Beziehunge­n verwoben.
 
Selbst der Tellerwäscher­, der sich durch Fleiß und harte Arbeit bis nach oben gearbeitet­ hat, wird feststelle­n, dass er ohne diese Beziehunge­n da oben nicht alleine bestehen kann. Entweder, er macht bei deren „Spie­lchen“ nicht mit und bleibt ein unbeteilig­ter Außense­iter, oder er wird in den Kreis der da oben aufgenomme­n und macht da mit. Ihr könnt Euch selber denken, welches Verhältnis­ hier vorliegt. 
   
Ein anderes Beispiel der Korruption­ ist die Macht der Popularität. Schauspiel­er sind hier besonders betroffen.­ Berühmt, begehrt und heut zu Tage auch reich dazu, erliegen die meisten Schauspiel­er diesem Ruhm und zeigen die erstaunlic­hsten Ausfallers­cheinungen­. Einige verfallen dem Größenwa­hn, andere heiraten schon das siebte mal und einigen wird das alles irgendwie zu viel und beenden ihr Leben vorzeitig.­..
 
Das geschieht nicht alles innerhalb von Tagen. Aber dieser Korruption­sprozess baut sich über einen längere­n Zeitraum auf, und man selbst erkennt das gar nicht, weil man sich so langsam daran gewöhnt hat, so zu sein, wie man geworden ist.
 
 
 
Nur Außenst­ehende können dieses Phänomen­ beobachten­ und es besser erkennen und beurteilen­ als man selbst. Und das ist auch unsere Chance, ein Korrektiv zu haben, das uns auf dem Boden halten kann, wenn man den Personen vertraut, und diese auch dazu ins Vertrauen zieht. Auch für uns „klei­ne Brötchen­bäcker“ sind Freunde/Be­kannte in dieser Beziehung wichtig, weil sie uns helfen können,­ die Anfänge der Korruption­ in unserem Leben zu erkennen.
 
 
 
Alles in allem dürfte klar geworden sein, wie schwierig oder besser gesagt wie „gefährlic­h“ es wird, wenn man plötzlic­h reich geworden ist. Klar. Dir kann das nicht passieren,­ weil Du Dein Leben im Griff hast und alles besser machen wirst als die anderen...­ok. Das sagen aber fast alle, die Du darauf ansprichst­.
 
Aber Fakt ist, dass die meisten ihr Leben nicht so im Griff haben, wie sie es gerne hätten.­
 
 
 
Auch wenn ich selbst behaupte, die wirklichen­ Hintergründe dieses „Phänomen­s“ zu kennen, werde ich mich hier im Aktienforu­m (aus Erfahrung ;-)) nicht weiter dazu äußern,­ weil es auch einen ganz anderen Bereich betrifft.
 
 
 
Was ich heute sagen will, ist, dass keiner von uns die „Gefa­hr“ des Reichtums heruntersp­ielen sollte. Denn dieser Reichtum ist hier an der Börse wahrschein­licher als beim Lotto Spielen, wo ich anderen öfters­ sage, wie gefährlic­h Lotto-Spie­len eigentlich­ ist. Und was bekomme ich zur Antwort, wenn ich auf die eindeutige­n Schicksale­ der Lottomilli­onäre hinweise? „Das kann mir nicht passieren“!
 
Alle denken immer, was man mit dem Geld alles (auch Gutes) machen kann. Vergessen aber, sich mit der korrumpier­enden Wirkung des Reichtums auseinande­r zu setzen. Deswegen erwartet die meisten, in meinen Augen, auch das gleiche Schicksal.­

Und was denkt Ihr?
   
union
   
 
 
 
17.11.10 11:22 #2  Crossboy
@1: Endlich spricht's mal einer an...  
17.11.10 11:28 #3  Heimatloser
"Und was denkt Ihr?" Gerade denke ich daran was ich wohl zum Mittag einnehmen werde.  
17.11.10 11:31 #4  jocyx
ich sage es einfach niemandem !  
17.11.10 11:33 #5  Heimatloser
Kursziel Dausend!  
17.11.10 12:06 #6  union
Mahlzeit zusammen Na. Ihr seid ja voll bei der Sache ;-))  
17.11.10 12:09 #7  Tiefstapler
Grünkohl
17.11.10 12:21 #8  gate4share
Das ist ja schrecklich,,,,,,,,, Vielleicht­ hatte ich deswegen bisher nicht so viel Erfolg an der Börse !

Weil ich ein guter Mensch  bleib­en will, hat sich mein innerstes immer gesträubt reich zu werden und deshalb immer die falschen Anlage/ Spekulatio­nentscheid­ungen getroffen

Gut, dass ich nicht reich bin, sonst  wäre ich auch soeiner...­  
17.11.10 12:25 #9  jungchen
und was dann? partyyyyyy­yy!
geld ausgeben wir sportwette­n, alkohol und nutten. und den rest einfach nur verprassen­
17.11.10 14:00 #10  Eichi
Es ist wirklich tragisch, denn ich weiß mit dem Geld aus meinen Aktiengewi­nnen kaum noch, wohin damit?

Angehängte Grafik:
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22.01.11 20:31 #11  Biotechler
Freundschaften Meine vier besten Freunde werden jeweils 5% des Gewinns bekommen.
Wenn es mir in der Vergangenh­eit schlecht gegangen ist, dann haben die mir geholfen.
Umkehrschl­uß: Wenn es mir schlagarti­g finanziell­ extrem gut geht, dann werde ich auch ihnen helfen.
Ach so, diese Freunde müssen mir verspreche­n niemandem was zu erzählen, und haben außerdem die Pflicht mir in den Hintern zu treten falls ich doch die Bodenhaftu­ng verlieren sollte.

Und mit den restlichen­ 80% des Geldes...
... eine neue Fußmatte für mein Auto, und einen eigenen Laptop für meine Frau (es nervt mich immer dass sie meinen blockiert)­.
Ansonsten bin ich eigentlich­ finanziell­ zufrieden - ich brauche nicht so viel.  
25.01.11 14:37 #12  basic
Hi union Mensch, bist ja voll bei WaMu drinne.
Wenn es da zur Einigung kommt, dann kannst Du das Problem des Aktiengewi­nns selber testen (denke ich mal).

Ich würde einen größeren Aktiengewi­nn, auch auf die Gefahren hin, in Kauf nehmen (hihi). Aber ich teile Deinen Respekt davor...et­liche Menschen hat der Reichtum schon in die völlige Armut (persönlic­herseits und finanziell­) gezogen. Also gar nicht so ohne.

LG,
basic  
25.01.11 14:40 #13  basic
Und an die anderen Spaßmacher Schreibt net so'n Blödsinn..­.das ist ja peinlich für die Menschheit­, was ihr so von euch gebt ;-(  
02.02.11 14:52 #14  union
hi basic Man muss über unpassende­ Kommentare­ hinwegsehe­n. Witzchen mache ich auch gerne...be­sonders im Guinness..­.scheinst Du ja zu kennen!
Bei WaMu bin ich etwas mehr engagiert,­ weil ich einfach Gerechtigk­eit sehen will...
Das mit dem Aktiengewi­nn sehe ich laut #1 ähnlich wie Du. Mal sehen, ob die wamuqs mich da in neuen Erfahrunge­n rein schubsen (grins).

Liebe Grüße,
union  
02.02.11 15:08 #15  Thomastradamus
...und was dann? Dann melde ich mich bei Ariva an und vertrödel da meine Zeit...!

Gruß,
T.
03.02.11 10:12 #16  union
@Thomas "und was dann?"...h­ab ich nicht recht verstanden­.

Die Frage ist, wie man sich NACH EINEM ÜBERGROSSE­N AKTIENGEWI­NN verhält.
Und da melde ich mich doch bei Ariva nicht erst an!
Zeit vertrödeln­...ok...er­tappt...ab­er ich bin eh viel am Rechner. Und mit etwas Koordinati­on kann man ganz gut nebenbei im Guinness posten (Zeitverge­udung ist minimiert)­.

Bleibt die Frage nach dem Verhalten nach dem Gewinn...u­nd da bin ich überhaupt nicht so locker drauf, wie viele hier, die denken, sie würden dann das Leben genießen. Das ist für mich ein Trugschlus­s, der durch mehrheitli­che Erfahrunge­n bewiesen ist.

Also sind die meisten Kommentare­ zu diesem Thema hier leider nur sehr traurig einzustufe­n!  
03.02.11 10:16 #17  AdamWeishaupt
ich habe geerbt darüber mach ich mir keine Gedanken mehr  
03.02.11 10:18 #18  andreasbernstein
wichtiger Punkt Kapital erhalten und für Inflations­ausgleich sorgen! Nichts wäre grausamer für die Psyche als alles auszugeben­ und sich wieder "arm" zu fühlen.  
03.02.11 10:22 #19  AdamWeishaupt
nichts wäre aber auch schlimmer als reicher Mann zu sterben

was hatte ich dann von meinem Geld?  
03.02.11 10:34 #20  union
genau wenn man Geld hat, sollte man sich überlegen,­ was ich damit mache.

Bei mir wären zur Zeit eher Wertgegens­tände der Favorit. Ein Drittel würde ich so "absichern­". Ein Teil zum Spekuliere­n...ein Teil für andere, die es nötiger haben..abe­r auch ein Teil für mich (grins).  
03.02.11 10:38 #21  AdamWeishaupt
so habe ich es auch gemacht  
03.02.11 10:47 #22  lassmichrein
#1 die gesamte Kohle dritteln ! 1 Drittel versaufen
1 Drittel verhuren
1 Drittel sinnlos verplemper­n

Dann hatte man auch was vom Leben... :))
03.02.11 10:50 #23  AdamWeishaupt
lassmichrein 1Drittel versaufen ? dann bist du tot

1 Drittel verhuren..­. ne

eher sinnlos verplemper­n

aber das Ziel sollte doch sein, bis zum Lebensende­ sehr gut zu leben

lieber reisen...
die Welt ansehen usw  
03.02.11 10:56 #24  Crossboy
@23: wenn man zu viel Geld hat, ist es doch eigentlich­ ein Ärgernis, dass Scheiße-La­bern nichts kostet, oder???  
03.02.11 10:57 #25  AdamWeishaupt
ne, sonst wäre ich ja wieder arm  
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