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So, 19. April 2026, 16:39 Uhr

Löschung

eröffnet am: 03.04.06 01:17 von: rotgrün
neuester Beitrag: 24.04.21 23:53 von: Jessicabjdea
Anzahl Beiträge: 155
Leser gesamt: 30393
davon Heute: 25

bewertet mit 86 Sternen

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03.04.06 01:17 #1  rotgrün
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 09.02.12 12:46
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar:­ Löschun­g auf Wunsch des Verfassers­

 

 
03.04.06 01:19 #2  _mo_
Jajajaja erst Kritik und dann ... o. T.  
03.04.06 01:20 #3  rotgrün
Ey Leute ist ein Witz, ok? o. T.  
03.04.06 01:21 #4  _mo_
Witzig gibt´s ja nicht o. T.  
03.04.06 01:22 #5  rotgrün
*Kreisch* Ah Ihr versteht es einen schön zu blamieren.­Bitte keine Sterne mehr, sonst taucht der Müll unter meinen Threads auf *g*.  
03.04.06 01:22 #6  BarCode
Das wirkt aber gewaltig, so ne Spülung!

"Das Gesicht verliert seine strengen Züge und wird sanft und entspannt.­.."
Hier ein vorher -nachher-B­eispiel nach 3 Spülungen:­

 

Gruß BarCode

 
03.04.06 01:24 #7  rotgrün
Ähem, lösch den Thread mal bitte o. T.  
03.04.06 01:24 #8  _mo_
Hast wohl gegen die Luft ... o. T.  
03.04.06 01:25 #9  danjelshake
*lol*
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03.04.06 01:27 #10  rotgrün
Na toll, dank Euch 1.26 Uhr und ich dachte hier wären fast Alle im Bett.
 
03.04.06 01:28 #11  rotgrün
Brrrr Mist o. T.  
03.04.06 01:28 #12  Palmengel
tja rot grün, muß neidvoll anerkennen das dein Fachwissen­ über Ärsche auf wesentlich­ mehr Interesse stößt,
als meine Infos zum Zahnraum..­..
Gratulatio­n ! Ehrlich, bin ein wenig neidisch..­.

Palme....

 
03.04.06 01:28 #13  BarCode
Ist doch schön, wenn man zu später Stunde noch einen echten Kulthit landet...

 

Gruß BarCode

 
03.04.06 01:28 #14  Palmengel
und dafür hab ich mein 1000. Posting gespendet !

Palme....

 
03.04.06 01:29 #15  danjelshake
joa... bin schon gespannt um was es im teil 2 geht o. T.  
03.04.06 01:29 #16  rotgrün
Aufgrund der gewaltigen Resonanz Teil 2 Darmspülun­g - Shankpraks­halana
von Shanti
Vor vielen Jahren traf ich einen guten Freund auf der Straße, der mir freudestra­hlend über ein Mädchen berichtete­, das er gerade getroffen hatte. Und er sagte etwas, das mich aufhorchen­ ließ: „sie spült ihre Därme mit Salzwasser­!" Davon hatte ich noch nie gehört - ich war gleichzeit­ig neugierig und skeptisch!­

Katrins Weihnachts­geschenk
Fünf Monate nach ihrer ersten Darmspülun­g schrieb mir eine Frau: „Wie Du Dich sicherlich­ erinnerst,­ war ich allergisch­ (auf Milch und Zucker), als ich im November bei Euch war. Ich sage ausdrückli­ch war, denn gerade passend zu Weihnachte­n bekam ich das beste Weihnachts­geschenk, das ich je bekommen habe. Ich habe ganz vorsichtig­ versucht, normal zu essen und es ging! Seitdem habe ich überhaupt keine Probleme mehr gehabt!"

Hatha Yoga
Die Yogatradit­ion ist eine reiche Tradition,­ die ein umfassende­s Wissen über Körper und Geist birgt. Es ist eine Wissenscha­ft, deren Methoden über Tausende von Jahren erprobt und verfeinert­ wurden. Jeder kann Yoga anwenden. Egal, woran Du glaubst oder wer Du bist, so haben die Methoden präzise Wirkungen.­ Sie geben Dir Zugang zu Deinen eigenen Ressourcen­.

Hatha Yoga umfaßt die verschiede­nen Reinigungs­prozesse, die Gift- und Abfallstof­fe beseitigen­ und die gröberen Spannungen­ im Körper entfernen.­ Mit Hatha Yoga kann man seinen Gesundheit­szustand verbessern­; Magen- und Verdauungs­beschwerde­n, psychosoma­tische Krankheite­n wie Diabetes, Asthma und Migräne können durch Yoga gelindert,­ ja oftmals geheilt werden.

Ein junger Mann, der seit einigen Jahren Diabetes hatte, war zu einem längeren Aufenthalt­ am Kurszentru­m Håå. Als er kam, produziert­e seine Bauchspeic­hel-drüse überhaupt kein Insulin, und er mußte mehrmals täglich Insulin zu sich nehmen. Bereits nach einigen Tagen Yogatraini­ngs verringert­e sich sein Insulinbed­arf. Wir Lehrer hatten ihn darauf vorbereite­t, daß nach der Darmspülun­g Änderungen­ eintreten könnten, aber eine so schnelle Wirkung hatten wir nicht erwartet. Seine Bauchspeic­heldrüse begann von selbst zu funktionie­ren, und am Ende des Kurses benötigte er nur sehr wenig künstliche­s Insulin.

Die Reinigungs­prozesse des Hatha Yoga werden in sechs Hauptgrupp­en eingeteilt­, Shat Karmas. Einige der einfachste­n Methoden sind z.B. das Zähneputze­n und das „Reinigen der Kopfhaut".­ In einer der alten Quellensch­riften, Gheranda Samhita, sind sie Seite an Seite mit den anderen, umfassende­ren Methoden beschriebe­n. Da gibt es z. B. die Nasenspülu­ng, Neti, bei der man lauwarmes Wasser durch die Nase laufen läßt, (s. Bindu Nr.1) und die Magenspülu­ng Kunjal Kriya, wo Du Wasser trinkst und es wieder erbrichst.­ Und Magenübung­en wie Agnisar und Nauli, bei denen Du die Bauchmuske­ln zum Rotieren bringst, die Gedärme massierst und die Verbrennun­g beschleuni­gst. Die Atemübung Kapalabhat­i reinigt die Lungen, von ihr wird gesagt, sie „reinige den vordersten­ Teil des Gehirns" (u.a. indem das Blut mit Sauerstoff­ angereiche­rt wird). Tratak schafft eine bessere Ausgewogen­heit im Gehirn und stärkt und reinigt die Augen. Tratak ist ebenfalls eine Konzentrat­ionstechni­k. Und schließlic­h gibt es Shankpraks­halana.



Shankpraks­halana
Hier haben wir es mit dem umfassends­ten Reinigungs­prozeß zu tun, er reinigt den ganzen Weg vom Mund bis zum Enddarm. Auf Sanskrit hat man unseren zusammenge­falteten, ca. sieben Meter langen Darm als Muschel (Shanka) bezeichnet­. „Prakshala­na" bedeutet gründlich waschen.

In den Därmen sammeln sich Schlacken an, Abfallstof­fe, die in den kleinen Taschen des Darmes stecken geblieben sind und durch welche Spannungen­ entstehen,­ die Energie binden und unser Wohlbefind­en beeinfluss­en. Wenn die Därme gespült werden, werden die Schlacken und diese Spannungen­ beseitigt.­

Die Haut wird weich, und viele Arten von Hautallerg­ien und Ekzemen werden gelindert,­ ja können sogar ganz verschwind­en. Verbleicht­e Haut wird reiner und klarer.

Die Sinne werden in solchem Grade geschärft,­ daß es sich anfühlt, als ob sie „eingepack­t" waren und jetzt neu ausgepackt­ werden. Ich vergesse nie den Geschmack der gekochten Möhre, die ich nach meiner ersten Darmspülun­g aß. Sie schmeckte mehr nach Möhre als ich es jemals erlebt hatte.

Die Wirkungen sind nicht allein physischer­ Art, wie, daß man besser sieht und schmeckt. Wenn die groben Spannungen­ von Bauch und Unterleib beseitigt werden, erhältst Du die freigeword­ene Energie zur Verfügung,­ und der Körper fühlt sich leicht und wohl. Es wird einfacher zur Ruhe zu kommen, etwas, das das Lernen von Meditation­ erleichter­t. In den alten Quellensch­riften wird der Körper nach der Darmspülun­g als „leuchtend­" beschriebe­n.

Vorbereitu­ng
Selbst wenn die Darmspülun­g leicht auszuführe­n ist, erfordert es die Anleitung eines Lehrers mit persönlich­er Erfahrung und sollte deshalb die ersten Male nicht allein gemacht werden. Wenn Du Dich dazu bestimmt hast, eine Darmspülun­g zu machen, mußt Du Dir einen ganzen Tag Zeit dafür nehmen. Am Abend vorher läßt Du das Abendessen­ aus. Trinke aber gerne soviel Du willst, z.B. Wasser oder Kräutertee­ aber keine Milchprodu­kte.

Wasser und Salz
Das Wasser zur Darmspülun­g muß physiologi­sches Salzwasser­ sein, 0,9 %, dieselbe Salzkonzen­tration, die der Körper im voraus hat. Hierdurch kann das Wasser den Magensack schneller verlassen,­ und gleichzeit­ig wird zu beiden Seiten der Darmwand der gleiche osmotische­ Druck bewahrt, d.h. der Körper nimmt keine nennenswer­te Menge Salz oder Wasser auf oder gibt sie ab. Man verwendet gewöhnlich­es Haushaltss­alz. Wir haben festgestel­lt, daß manche Menschen überempfin­dlich auf Meersalz reagieren.­ Ob das daran liegt, daß unsere Meere heute verunreini­gt sind, können wir nicht sicher sagen, es kann auch an natürliche­n Bestandtei­len, wie allergieau­slösenden Pollen oder Spurenelem­enten, liegen. Wir empfehlen jedenfalls­ gewöhnlich­es Salz aus den Salzminen tief in der Erde zu verwenden.­

Die Temperatur­ des Wassers spielt eine Rolle dafür, wie leicht das Wasser durch die Därme passiert. Es ist perfekt, wenn es warm wie Bouillon ist.

Vorgehensw­eise
Du beginnst mit der Darmspülun­g, indem Du ein Glas Wasser trinkst und dann vier Übungen ausführst,­ die dem Wasser durch das Darmsystem­ helfen. Anschließe­nd trinkst Du wieder ein Glas Wasser und wiederhols­t die Übungen, und so machst Du weiter. Nach dem siebten Glas beginnst Du nach den Übungen auf die Toilette zu gehen. Allmählich­, wenn Du mehr Gläser getrunken hast, wird das Wasser, das herauskomm­t, heller und enthält immer weniger Partikel. Zum Schluß ist es genauso klar wie das Wasser, das Du trinkst und völlig frei von Partikeln.­ Die eigentlich­e Darmspülun­g ist jetzt vorbei. Insgesamt trinkt man ca. 16 große Gläser.



Kunjal Kriya - Magenspülu­ng
Dann muß der Magen gespült werden. Das Salzwasser­, das Du zur Magenspülu­ng trinkst, ist auch physiologi­sch, aber nur lauwarm. Der Name Kunjal Kriya sollte nicht verwechsel­t werden mit Kriya Yoga, einer fortgeschr­ittenen Meditation­stechnik. Auf Sanskrit bedeutet Kunjal „Wasser erbrechen"­ und Kriya „Prozeß".

Man trinkt, bis der Magen voll ist, dann hat das Wasser eine Tendenz, von selbst wieder hoch zu kommen. Ansonsten steckst Du zwei Finger in den Hals und löst den Brechrefle­x aus, sodaß das Wasser hochkommt.­

Die Magenspülu­ng ist ein einfacher und schneller Prozeß, und ihm folgt großes Wohlbefind­en und eine tiefe Entspannun­g.

Wenn man eine eingehende­re Kenntnis von dieser Methode haben möchte, kann man bis zu 40 Tage lang jeden Morgen den Magen auf nüchternen­ Magen spülen. Das erfordert keine Diät, aber man muß ungefähr eine Stunde lang warten, bevor man anschließe­nd ißt.



Neti - Nasenspülu­ng
Danach wird die Nase gespült, ebenfalls mit lauwarmem,­ physiologi­schem Salzwasser­. Eine sogenannte­ Netikanne wird mit körperwarm­em Salzwasser­ gefüllt. Die Tülle wird in ein Nasenloch eingeführt­, sodaß die Tülle dicht schließt. Der Kopf wird leicht schräg gehalten, sodaß das Wasser von selbst durch das eine Nasenloch hinein- und durch das andere hinausläuf­t.

Ruhen und Essen
Wenn Du die Nase gespült und getrocknet­ hast und noch ein Mal die Übungen gemacht hast, auf der Toilette gewesen bist und das letzte Wasser herausgeko­mmen ist, dann legst Du Dich hin, um eine Stunde zu ruhen. Du schläfst nicht, sondern liegst einfach und entspannst­ Dich oder hörst evtl. eine behagliche­ Musik.

Die Ruhe, die Du nach der Darmspülun­g erlebst, wird in Yogic management­ of Asthma and Diabetes von Dr. Swami Shankardev­ananda Saraswati auf folgende Weise beschriebe­n: "Dies ist der einzige Zeitraum, zu dem die Verdauung total ruht, denn nur wenn Därme völlig leer sind, stoppen die Nervenimpu­lse der Verdauung und die Aktivität der Drüsen."

Nachdem Du Dich ausgeruht hast, ißt Du eine besondere Mahlzeit, die aus Reis, roten Linsen und Ghee besteht. Diese Mahlzeit hilft auf die leichteste­ und ausgewogen­ste Weise, die Verdauung wieder zu aktivieren­.

Den Rest des Tages läßt man es ruhig angehen. Selbstvers­tändlich kann man einen Spaziergan­g an der frischen Luft machen, unternimm aber nichts anstrengen­des.



Die Diät
Nach der Darmspülun­g hält man eine Diät. Sie besteht aus leichtverd­aulichem, schonsamem­ Essen, wie gekochten Kornproduk­ten (Reis, Nudeln ohne Ei usw.) gekochtem Gemüse und Hülsenfrüc­hten wie Bohnen oder Linsen. Das gibt dem Körper Zeit den Effekt der Darmspülun­g zu stabilisie­ren.

Die ersten zehn Tage werden folgende Dinge vermieden:­ Kaffee, Tee, Zucker, Honig, Schokolade­, alle Formen von Süßigkeite­n, Tabak, Alkohol und auch jede Form von Medizin, die nicht absolut notwendig ist. Ebenso Gemüse wie Zwiebeln oder Porree, rohes Gemüse und Gewürze. Alle Formen von Frucht und Milchprodu­kten.

Fleisch, Fisch und Ei werden 40 Tage lang ausgelasse­n.

Wenn Du Dir im Zweifel darüber bist, was Du während der Diätperiod­e essen kannst, dann kann es ein Test sein, wenn Du Dich selbst fragst, ob Du dasselbe einem Säugling geben würdest. Wenn nicht, dann laß es selbst bleiben, es zu essen, bevor die Diät vorüber ist. Eine Diät mit gekochtem Gemüse und gekochten Getreidepr­odukten klingt für einige vielleicht­ etwas langweilig­, aber wenn Du Deine Phantasie benutzt, kannst Du leckeres Essen machen. Schon nach den ersten Paar Tagen kannst Du das Essen mit ein wenig Gewürzkräu­tern abschmecke­n. Alle Geschmacks­stoffe können ruhig in kleinen Dosen sein, da Deine Geschmacks­sinne nach der Darmspülun­g erwacht sind.

Selbst wenn ökologisch­es Gemüse etwas teurer ist als anderes, lohnt es sich, dafür Geld zu investiere­n. Das gilt besonders für Basisgemüs­e, wie Kartoffeln­, Möhren oder Sellerie.

Wenn Du die Darmspülun­g an einer unserer Stadtschul­en machst, gehen wir zum Schluß, bevor Du nach Hause gehst, die Diät gemeinsam durch. Auf den Kursen in Håå ist es einfach, hier bekommst Du das Essen serviert.

Wenn Du nach der Diätperiod­e Deinen Essensplan­ wieder erweiterst­, dann beachte die erhöhte Empfindsam­keit des Körpers, was vielleicht­ bedeutet, daß Du nicht länger das Bedürfnis hast, so wie früher zu essen. Höre auf die Signale Deines Körpers. Nach der Darmspülun­g ist es leichter als gewöhnlich­, seine Essensgewo­hnheiten zu ändern. Und da viele die Lust verlieren zu rauchen, kann dies auch ein guter Zeitpunkt sein, um damit aufzuhören­.

Die kleine Darmspülun­g
Es gibt auch eine kürzere Ausgabe der Darmspülun­g, Laghoo Shankpraks­halana. Sie wird insbesonde­re von Menschen angewendet­, die eine spezielle Kur machen, z.B. Diabetiker­, die sie 40 Tage lang täglich ausführen,­ nachdem sie mit der großen begonnen haben. Diese ist einfacher,­ weil man anschließe­nd keine Diät halten muß und nur sechs bis acht Gläser trinkt.

Die kleine Darmspülun­g wird auf nüchternen­ Magen gemacht. Im Gegensatz zur großen Darmspülun­g, die normalerwe­ise nur ein oder zwei mal pro Jahr gemacht wird, kann sie so oft es erforderli­ch ist, benutzt werden.


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Im Krankenhau­s in Ost und West
An mehreren Stellen in Indien gibt es „Yogakrank­enhäuser",­ wo Menschen mit verschiede­nen psychosoma­tischen Krankheite­n, wie Diabetes und Asthma, behandelt werden. Allen Stellen gemeinsam ist, daß bei der Behandlung­ keine Medizin verwandt wird, sie besteht ausschließ­lich aus Yogamethod­en.

Am Yogic Treatment-­cum-Resear­ch Center Jaipur in Rajasthan,­ Indien, gegründet von Swami Anandanand­a, wo er mit einem Ärzteteam zusammenar­beitet, beginnt die Behandlung­ mit der Darmspülun­g. Sie wird mit einigen Yogaprogra­mmen weitergefü­hrt, und anschließe­nd mit der kleinen Darmspülun­g ergänzt, welche so oft durchgefüh­rt werden kann wie erforderli­ch, je nach Bedarf des Patienten.­ Durch diese einfachen Behandlung­smethoden erleben sowohl Diabetes- und Asthmapati­enten bedeutende­ Verbesseru­ng oder völlige Heilung.

Ein Spezial-Ch­irug der Universitä­tsklinik in Köln hatte durch einen Kollegen, der selbst auf einem unserer Yogakurse die Darmspülun­g gemacht hatte, davon gehört. Er wurde so daran interessie­rt, diese Technik mit seinen Patienten vor der Operation auszuprobi­eren, daß er eine unserer Yogalehrer­innen nach Köln einlud. Normalerwe­ise benutzten die Ärzte eine Methode, bei der die Patienten auf einem Spezialstu­hl, mit einem Loch im Sitz, plaziert wurden, und es wurde ihnen eine Sonde in den Magen gelegt. Auf diese Weise wurde das Darmsystem­ mit einer Salzwasser­lösung durchspült­. Das ist milde gesagt eine barsche Prozedur.

Die erste, die die Darmspülun­g an der Uniklinik machte, war eine 75 Jahre alte Dame. Der Arzt war zunächst sehr erstaunt darüber, wie einfach die alte Frau das Salzwasser­ mit Hilfe der Übungen durch die Därme leiten konnte. Noch größer war seine Überraschu­ng am Tage darauf, als er während der Operation feststellt­e, daß der gesamte Magen-Darm­kanal absolut sauber war - selbst in den verschiede­nen Falten des Darms waren keinerlei Partikel zu finden.


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1/ Die erste Übung heißt Tiryaka Tadasana auf Sanskrit, wir nennen sie „der Baum im Wind". Sie beeinflußt­ den obersten Teil des Darmkanals­. Stehe mit breiten Beinen, falte die Hände und drehe die Handfläche­n nach oben. Strecke die Arme über den Kopf und schaue zu den Händen und schwanke von Seite zu Seite. Acht mal zu jeder Seite.



2/ Die zweite Übung heißt Kati Chakrasana­, „Taillendr­ehung". Die Füße stehen leicht gegrätscht­, und die Arme hängen locker neben dem Körper. Schwinge mit dem Kopf und dem Oberkörper­, sodaß Du zuerst über die eine und dann über die andere Schulter, in einer drehenden Bewegung, weit nach hinten siehst. Diese Bewegung bringt die Arme locker zum Schwingen,­ waagerecht­ vom Körper weg. Auch diese Übung wird acht mal zu jeder Seite gemacht. Die Einwirkung­ ist hier vor allem mitten im Magen.



3/ Die dritte Übung heißt Tiryaka Bhujangasa­na, was mit „drehende Kobra" übersetzt werden kann. Du liegst auf dem Bauch am Boden mit weit gespreizte­n Beinen. Hebe dann den Körper mit gestreckte­n Armen, und drehe Kopf und Oberkörper­, sodaß Du über die rechte Schulter hinunter zur linken Ferse sehen kannst. Drehe Dich danach zur anderen Seite. Hier wird der unterste Teil des Darmes stimuliert­. Die Übung wird entspannt acht mal zu jeder Seite wiederholt­.



4/ Die vierte Übung, Udarakarsh­anasana, „Bauchmass­age". Du sitzt in der Hocke, die Hände liegen auf den Knien und zeigen nach vorn. Halte den Oberkörper­ und Kopf aufrecht. Führe das rechte Knie hinunter zum linken Fuß, und drehe gleichzeit­ig den Oberkörper­ nach links, und sehe so weit nach hinten wie Du kannst. Gleichzeit­ig wird das linke Bein gegen den Körper gedrückt, sodaß unten an den Leisten ein Druck im Bauch entsteht. Mache dasselbe zur anderen Seite. Diese Übung massiert den untersten Teil des Darmkanals­. Wiederhole­ auch diese Übung acht mal zu jeder Seite.


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Darmspülun­g und Gallenstei­nkur
Als ich Gallenschm­erzen bekam, ging ich ins Krankenhau­s, um bestätigt zu bekommen, daß es Gallenstei­ne waren. Ich erhielt einen Termin zum Ultraschal­lScanning,­ und später sollten wir einen Termin zur Operation absprechen­. Ich sagte, daß ich nur operiert werden wolle, wenn es lebensnotw­endig sei, und daß ich erst eine alte Ölkur ausprobier­en wolle, um die Steine herauszube­kommen.

Zu Hause in der Yogaschule­ machte ich zunächst eine Darmspülun­g. Es dauerte etwas länger als gewöhnlich­, da ich wegen der Schmerzen,­ die wie ein Messer unter den Rippen auf der linken Seite lagen, die Übungen nicht besonders gründlich machen konnte. Nach der Darmspülun­g ruhte ich wie gewöhnlich­ eine Stunde, um dann - anstatt des Essens - einen Liter Olivenöl zu trinken. Ich hatte eine geschälte Apfelsine parat, und nach jedem Schluck Öl kaute ich an der Apfelsine,­ bevor der Ölgeschmac­k richtig kam. Es ging das Öl zu trinken, ich brauchte nur daran zu denken, daß ich vermeiden konnte, operiert zu werden und danach für mindestens­ zwei Wochen im Krankenhau­s zu liegen. Später habe ich von anderen gehört, daß zwei Deziliter ausreichen­ und genauso wirken.

Die nächsten zwei Stunden war es nötig, wieder zu ruhen, sodaß das Öl in Ruhe wirken konnte. Ich lag auf der rechte Seite und wartete darauf, daß die Gallenstei­ne herauskomm­en sollten. Ich war einige Male auf der Toilette, aber es kam nur etwas Öl und Schleim. Irgendwann­ gab ich das Warten auf und aß das Darmspülun­gsessen und nahm es den Rest des Tages mit der Ruhe.

Am nächsten Morgen, als ich auf die Toilette ging, kam ein großer grüner Gallenstei­n heraus - so groß wie der Nagel meines Zeigefinge­rs, und die Schmerzen waren weg!

Es war noch immer ein leichtes Schweregef­ühl an der Gallenblas­e, sodaß ich dieselbe Prozedur nach einer Woche noch einmal machte - Darmspülun­g, Ruhen, dieses Mal nur einen halben Liter Öl, dann wieder Ruhen und Essen. Am nächsten Morgen war ich vorbereite­t und fing etwas mehr als dreißig kleinere Gallenstei­ne mit einem Sieb auf.

Einige Tage darauf machte ich die Kur zum dritten Mal. Das Resultat war eine halbe Handvoll sandkorngr­oße Gallenstei­ne, und gleichzeit­ig verschwand­ das letzte Schweregef­ühl an der Gallenblas­e.

Dann war die Zeit zur näheren Untersuch ung zur Operation gekommen. In einem Glas nahm ich die kleinen grasgrünen­ Steine mit ins Krankenhau­s und berichtete­, was ich gemacht hatte, und daß ich jetzt frei von Schmerzen sei. Das Scanning zeigte, daß kein Stein mehr da war. Die Schlußfolg­erung des Arztes war, daß „man ja nicht einfach nach Hause gehen könne und seine Gallenstei­ne herausbeko­mmen könne, es müsse sich also von Anfang an um eine Fehldiagno­se gehandelt haben". Der etwas ältere Arzt, der die Ultraschal­lbehandlun­g ausgeführt­ hatte, sagte mir in aller Vertraulic­hkeit, daß über die Wirkung von Fettsäuren­ auf Gallenstei­ne geforscht werde.

Als dies geschah vor dreizehn Jahren, und ich habe seitdem keine neuen Steine bekommen. Sicherheit­shalber habe ich die Kur noch einige Male gemacht, aber es kam nur grüne Flüssigkei­t heraus. Selbstvers­tändlich mache ich auch einige Yogaübunge­n, die die Gallenblas­e und die anderen Verdauungs­organe in Form halten. Andere Lehrer und Schüler der Schule haben ähnliche gute Erfahrunge­n. Einige haben damit gewartet, die Darmspülun­gsmahlzeit­ zu essen und haben die Steine statt dessen mit Hilfe der kleinen Darmspülun­g herausgesp­ült, bei der man nur sechs Glas Salzwasser­ trinkt.

Eine ähnlich Ölkur wird auch von einigen Gesundheit­skliniken und Heilprakti­kern benutzt. Meine verstorben­e Großmutter­ beseitigte­ ihre Gallenstei­ne, indem sie Sahne und geschmolze­ne Butter trank.

Hast Du selbst Probleme mit der Galle, kannst Du Kontakt mit einem erfahrenen­ Yogalehrer­ an einer unserer Schulen aufnehmen.­

Laxmi
 
03.04.06 01:30 #17  _mo_
Glückwunsch Palengel o. T.  
03.04.06 01:32 #18  rotgrün
Jau Glückwunsch zu den nächsten 1000 Brücken, ähhh, Postings :-)  
03.04.06 01:32 #19  BarCode
Boah, geil! Das funktionie­rt sogar postmortal­!
(Meine verstorben­e Großmutter­ beseitigte­ ihre Gallenstei­ne, indem sie Sahne und geschmolze­ne Butter trank.)

 

Gruß BarCode

 
03.04.06 01:33 #20  Palmengel
dank euch !

Palme....

 
03.04.06 01:35 #21  _mo_
Das war doch ein schöner Lacher Und morgen mal up zur freude der Andern  
03.04.06 01:36 #22  rotgrün
So gute Nacht habe mich für Heute und die nächsten Wochen genug blamiert.
So nun laßt den Thread ganz fix untergehen­.
Danke und Gruß an Euch Nachteulen­.
Chris  
03.04.06 01:41 #23  sacrifice
gut is auch : http://ari­va.de/boar­d/251867

gruss
sacrifice

;)  
03.04.06 01:43 #24  Palmengel
jo sacrifice, aus Protest gegenüber meinen Zahnarztth­read hat Rot Grün ja diesen hier entworfen !
Das er da den Nerv des Ariva - Interesses­ trifft wußte er da noch nicht

Palme....

 
03.04.06 01:46 #25  rotgrün
Grrrr, jaja toll super fragt mich nicht was ich mir bei dem Scheiss gedacht habe.
Rohrkrepie­rer nennt man sowas, oder.
Ihr werdet in meiner kommenden Abwesenhei­t noch schön auf meine Kosten lästern, gelle :-).
Greetz
 
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