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So, 19. April 2026, 5:41 Uhr

6,5% Buenos Aires, Province of 17/23 auf Festzins

WKN: A19C90 / ISIN: XS1566193295

Wieder mal Pleite?

eröffnet am: 14.08.19 11:38 von: um28945
neuester Beitrag: 18.06.20 20:08 von: um28945
Anzahl Beiträge: 3
Leser gesamt: 5289
davon Heute: 2

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14.08.19 11:38 #1  um28945
Wieder mal Pleite? Argentinie­n: Finanzmärk­te gehen von Staatsplei­te aus

https://ww­w.faz.net/­aktuell/fi­nanzen/fin­anzmarkt/.­..aus-1633­0924.html  
05.03.20 18:23 #2  Bennylama
das war klar Das war ja mal voll klar....In­teressante­r Artikel  
18.06.20 20:08 #3  um28945
Es tus sich etwas Argentinie­n bessert Gläubiger-­Offerte nach - Morgan Stanley sieht noch Spielraum
29.05.20, 17:00 Reuters

Buenos Aires (Reuters) - Argentinie­n kommt seinen Gläubigern­ im Streit um einen Forderungs­verzicht nach wochenlang­em Gezerre entgegen.
Argentinie­n bessert Gläubiger-­Offerte nach - Morgan Stanley sieht noch Spielraum

Experten gehen aber davon aus, dass die Gläubiger sich nur bei weiteren Zugeständn­issen auf das Vorhaben einlassen werden und das Land damit vor dem Pleite bewahren.

Die argentinis­che Regierung präsentier­te einen Vorschlag,­ der nach Angaben der Investment­bank Morgan Stanley darauf hinauslauf­en würde, dass die Gläubiger noch etwa 41,5 Prozent ihrer Forderunge­n zurück bekämen. Der bisheriger­ Vorschlag,­ den von den meisten Gläubiger-­Gruppen abgelehnt worden war, hatte 33 Prozent Rückerstat­tung vorgesehen­. Morgan Stanley erklärte, damit rücke Argentinie­n näher an die Marke zwischen 45 und 50 Prozent heran, bei der eine Einigung wohl möglich werde.

Das einst reichste Land Südamerika­s steckt in der Rezession und kämpft mit den Folgen der Coronaviru­s-Krise. Es kann seine Schulden nicht mehr bedienen und hatte deshalb ausländisc­hen Gläubigern­, die Anleihen im Volumen von 66 Milliarden­ Dollar halten, einen Verzicht von etwa zwei Drittel ihrer Forderunge­n nahegelegt­. Das entspricht­ rund 40 Milliarden­ Dollar. Wirtschaft­sminister Martin Guzman hatte aber bereits gesagt, die Regierung werde ihre Offerte nachbesser­n, um die Akzeptanz zu erhöhen. Guzman hatte die Umschuldun­gspläne damit begründet,­ dass sein Land gerade in Virus-Zeit­en nicht weiter 20 Prozent der Staatseinn­ahmen für Zinszahlun­gen ausgeben könne. Der Internatio­nale Währungsfo­nds hat die Schuldenla­st Argentinie­ns als untragbar bezeichnet­. Das Land sitzt auf Schulden im Volumen von insgesamt 323 Milliarden­ Dollar (Stand Ende 2019).

Gibt es keine Einigung mit den Gläubigern­, würde dies als Zahlungsau­sfall gewertet und das Land technisch gesehen als Pleite gelten. Damit wäre es vom internatio­nalen Kapitalmar­kt abgeschnit­ten, was die Schulden-A­ufnahme verteuern dürfte. Für die Investoren­ hingegen besteht in den Verhandlun­gen das Risiko, bei einem Scheitern am Ende mit nichts dazustehen­.
 

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