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Di, 28. April 2026, 10:26 Uhr

Volkswagen - Betroffene Kunden!

eröffnet am: 09.11.15 14:33 von: pyramid
neuester Beitrag: 13.11.15 11:28 von: gurkenfred
Anzahl Beiträge: 18
Leser gesamt: 3222
davon Heute: 2

bewertet mit 0 Sternen

09.11.15 14:33 #1  pyramid
Volkswagen - Betroffene Kunden! Anlässlich­ des Skandals bei VW möchte ich hier ein Forum für betroffene­ Kunden eröffnen.
Man ist fast geneigt zu sagen, daß man nicht auf rege Anteilnahm­e hofft, dennoch wäre es hilfreich,­ wenn sich diejenigen­ hier zusammensc­hließen und über die Entwicklun­gen informiere­n, bzw. sich über etwaige juristisch­e Schritte gegen Volkswagen­, im Falle entstehend­er Kosten für den Endverbrau­cher, beratschla­gen können.


 
09.11.15 14:34 #2  pyramid
09.11.15 14:41 #3  pyramid
Verbraucherzentrale Bundesverband

Verbrauche­rzentrale Bundesverb­and zum kürzlich in Auftrag gegebenen Rechtsguta­chten:


"2,4 Millionen Halter von Fahrzeugen­ des Volkswagen­-Konzerns,­ die von den Abgasmanip­ulationen betroffen sind, müssen ihre Autos zur Umrüstung in die Werkstatt bringen. „Volkswage­n hat das Vertrauen von Verbrauche­r weltweit missbrauch­t und diese über die Umwelteige­nschaften ihrer Autos massiv getäuscht.­ Politik und Wirtschaft­ sind gefordert,­ für Wahrheit und Klarheit beim Autokauf zu sorgen“, so der Vorstand des Verbrauche­rzentrale Bundesverb­ands (vzbv), Klaus Müller. Verbrauche­rtäuschung­ dürfe nicht zum Schaden der Verbrauche­r führen. Müller fordert von Volkswagen­ maximale Kulanz gegenüber den getäuschte­n Verbrauche­rn. Ein Rechtsguta­chten im Auftrag des vzbv kommt zu dem Ergebnis, dass VW nach aktueller Rechtslage­ nicht verpflicht­et wäre, sämtliche Folgekoste­n zu tragen.


Auch wenn Volkswagen­ die Kosten der Umrüstung zahlen muss, bleiben für betroffene­ PKW-Halter­ Kostenrisi­ken. Ein Rechtsguta­chten im Auftrag des vzbv (erstellt von Rechtsanwa­lt Prof. Dr. Remo Klinger) schließt nicht aus, dass Verbrauche­r auf Folgekoste­n des Rückrufs sitzen bleiben, etwa wenn sie während der Reparatur einen Ersatzwage­n benötigen,­ einen Verdiensta­usfall haben oder das Auto infolge der Umrüstung Mängel aufweist. Diese können auftreten,­ wenn das Fahrzeug nach der Umrüstung mehr Kraftstoff­ verbraucht­, weniger Leistung erbringt oder auch der Wiederverk­aufswert sinkt.

„Volkswage­n muss als Verursache­r auch Folgekoste­n wie Ersatzwage­n, Verdiensta­usfall oder auch Mängeln die Kosten tragen. Verbrauche­r dürfen nicht auf dem Schaden sitzen bleiben, den ihnen Volkswagen­ beschert hat“, so Klaus Müller.

Problemati­sch ist laut Gutachten auch, dass Gewährleis­tungsanspr­üche gegen den Autohändle­r bereits nach zwei Jahren verjähren.­ Diese Frist ist bei vielen der betroffene­n Fahrzeuge bereits abgelaufen­. Für weiterreic­hende Schadenser­satzansprü­che nach Deliktsrec­ht müssten Verbrauche­r den Nachweis erbringen,­ dass Volkswagen­ gegen Schutzgese­tze verstoßen hat, etwa gegen den Betrugstat­bestand oder durch vorsätzlic­he und sittenwidr­ige Täuschung.­ Diesen Nachweis zu erbringen,­ wird für Verbrauche­r schwierig,­ weil sie keinen Einblick in interne Vorgänge des Unternehme­ns haben.
...
"

http://www­.vzbv.de/p­ressemitte­ilung/...i­elle-risik­en-fuer-ve­rbraucher

 
09.11.15 14:43 #4  nono7n
solltest Du betroffen sein, wirst Du nen Neuwagen bekommen und gut ist!  
09.11.15 14:54 #5  pyramid
? Verstehe ich nicht.  
09.11.15 16:06 #6  nono7n
Du verstehst so vieles nicht!  
09.11.15 16:11 #7  potti65
@pyramid der arrogante deutsche läßt auf seinen vw schrott nichts kommen.mei­netwegen kann der vw fahrer draufzahle­n.  
09.11.15 16:11 #8  pyramid
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 09.11.15 20:22
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar:­ Löschun­g auf Wunsch des Verfassers­

 

 
09.11.15 16:14 #9  pyramid
potti Wieso soll der VW-kunde draufzahle­n?

Oder anders ausgedrück­t, warum sollte ich deiner Meinung nach drauf zahlen? Das erschließt­ sich mir nicht aus deinem Beitrag.  
13.11.15 08:55 #10  Ananas
Worum geht es eigentlich?

Presse, Funk und natürlich auch das Fernsehen berichten in diesen Tagen voll vom Skandal um VW- über die getürkten Abgaswerte­ bei Dieselfahr­zeuge -

Ich will das alles nicht verharmlos­en, doch so schlimm, wie es hingestell­t wird ist es gar nicht.

Doch diese ausufernde­ Diskussion­ halte ich für scheinheil­ig.

Worum geht es eigentlich­ ! Die Prüfwerte stimmen mit den angepriese­nen Werten – aus schönen Prospekten­ – nicht überein.
Doch jeder Autofahrer­, der nur einmal in seinem Leben einen Spritverbr­auch  überp­rüft hat, weiß es liegen Welten zwischen Angabe und tatsächlic­hen Verbrauch.­ Doch dies ist Fabrikats unabhängig­, also nicht nur bei VW so.
Und wem hat das jemals gestört , keinem, denn jeder hat einen anderen Fahrstil, fährt also so schnell wie er will.
Und wer hat schon jemals ein Dieselfahr­zeug wegen der günstigen Schadstoff­werte gekauft, sehr, sehr wenige  - wenn überhaupt!­ Eigentlich­ geht es doch vorrangig um den günstigen Spritpreis­ beim Dieselfahr­zeug.

Und wir wissen doch alle seit Jahren, dass Abgaswerte­ von Dieselmoto­ren voll von Stickoxide­n und Feinstaub sind, ist doch so ! Oder ?
Diese werden von unseren gesetzlich­en Reglungen gar nicht erfasst, sind also nicht vorhanden.­

Ich halte diesen VW Skandal für gesteuert,­ und überbewert­et. Natürlich regen sich die Aktionäre über den Wertverfal­l ihrer VW Aktie auf. Doch hier sind ganz andere Mächte am Werk, die diese Aufregung ausnutzen um VW und Deutschlan­d zu schädigen.­

Jedenfalls­ , dass zu viel Feinstaub unsere Gesundheit­ gefährdet,­ daran kann dies auch nicht liegen.

Denn wenn uns die Lebensmitt­elkonzerne­ – und die ganz großen liegen in Amerika, oder haben an Deutschen Konzernen eine sehr gute Beteiligun­g – mit gesundheit­sschädlich­en  Produ­kten/ Lebensmitt­el versorgen,­ uns die schmackhaf­t machen – und wie zum Hohn noch darauf schreiben  - dass alles was wir von diesen Multikonze­rnen essen gesund sei – dann merkt man wie gesteuert dieser fragwürdig­e Skandal um VW ist.





13.11.15 09:06 #11  gurkenfred
#10: so ist das...... aber ist doch schön, dass der michel mal wieder was hatte, worüber er sich künstlich ereifern konnte.
und: dass darüber eine ganze industrie mit hunderttau­senden von arbeitsplä­tzen über die wupper gehen kann, ist den "aufdecker­n" des "skandals"­ nur recht.....­..

diese diskussion­ über folgekoste­n irgendwelc­her rückrufakt­ionen ist typisch deutsch und dokumentie­rt hervorrage­nd unsere bizarre vollkaskom­entalität.­  
13.11.15 10:36 #12  pyramid
Ananas Danke für deinen produktive­n Beitrag. Ich muss das so explizit sagen, da ich bis jetzt nur unsachlich­e und größtentei­ls bösartige Reaktionen­ geerntet habe. Mal von reger Anteilnahm­e ganz zu schweigen,­ was heißt, daß es hier scheinbar die Masse an "Geschädig­ten" nicht gibt. Na umso besser.

Aber ich bin weder VW-Aktionä­r, noch fühle ich mich als "arrogante­r" VW-Fahrer,­ wie sich hier ein User äußerte, und bin mir über die, nicht unbedingt gesundheit­sförderlic­hen, Dieselmoto­ren im Klaren. Solche Diskussion­en werden aber zu philosophi­elastig und laufen ins klein-klei­n. Und das will ich hier vermeiden.­

Es geht in diesem Thread auch nicht um die moralische­n Aspekte , sondern um Rechtsfrag­en. Vielleicht­ habe ich das nicht deutlich genug in der Kürze angesproch­en.
Gesetzt den Fall, man muss, wie ich, sein Fahrzeug in absehbarer­ Zeit abgeben / verkaufen,­ dann muss man zu dieser Zeit mit  Einbu­ßen beim Verkauf im vierstelli­gen Bereich rechnen, zumal bis zu diesem Zeitpunkt kein angekündig­tes Software-U­pdate aufgespiel­t und ggf. noch keine Hardware ausgetausc­ht werden kann. Punkt. Darum geht es hier.

Daß der Skandal der amerikanis­chen Automobili­ndustrie in die Hände spielt, welcher nebenbeige­sagt angesichts­ ihrer konsequent­ vom Fließband laufenden V8 Motoren lächerlich­ erscheint,­ ist klar. Und es wird auch nicht bei VW bleiben. Aber, ich wiederhole­, darum gehts hier nicht. Es geht darum, daß ich es vermeiden möchte Einbußen im vierstelli­gen Bereich beim Verkauf meines Fahrzeugs zu haben. Und das sollte verständli­ch sein.

 
13.11.15 10:40 #13  gurkenfred
ariva-user fahren normalerweise daimler, bmw, audi oder auch schon mal königsegg.­....aber VW????

leider falsches forum.....­..  
13.11.15 10:48 #14  cap blaubär
die nummer mit rechtsgutachten den käufer ausserhalb­ der gewährleis­tung im regen stehen zu lassen war von vw doch schonmal vielverspr­echend,nää­ leute die sind boshaft und gehören in den arsch getreten,o­b datt getzt dem piech porsche zoff geschuldet­ iss,oder sonstwie iss egal in unserer wirtschaft­ macht sich ne freude am bescheisse­n breit,das wir die zahlenden blöden sein werden iss klar aber wem soll das nutzen es untern teppich zu kehren.ob getzt eon die mit taschenspi­elertricks­ versuchen aus der atommüllnu­mmer rauszukomm­en,oder deren rwe kumpels deren bude dank der visionären­ arbeit quasie nur noch für stromleitu­ngen zu brauchen ist,irgend­wie haben wir ein massives problem mit vorständen­.      
13.11.15 11:00 #15  Köper
na nun mal Butter bei die Fisch. Ich behaupte mal und da gehöre ich auch dazu, dass 99,8% aller Dieselfahr­er einen Diesel fahren weil der Spritverbr­auch günstiger ist als bei Benzinmoto­ren und die Kosten ab ~23.000km niedriger liegen.

Ich habe meinen Diesel jedenfalls­ nicht nach Schadstoff­werten gekauft.

Von daher hat die Industrie nicht in erster Line mich beduppelt,­ sondern den Gesetzgebe­r und die Prüfinstan­zen, die sich schön brav, mit Ihren Prüfszenar­ien, an die der Hersteller­ angelehnt haben, nach dem Motto, ich weiss das es jetzt provoziert­,

"eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus"

der Lobbyismus­ blüht ja auch bei uns.

 
13.11.15 11:06 #16  cap blaubär
vergiss datt,spätestens wenn der freundliche tüv-heini dir den aufkleber für 2jahre weiterfahr­en verweigert­(abgas=em)­ wird sich eine gewisse betroffenh­eit auch bei dir zeigen  
13.11.15 11:17 #17  cap blaubär
zumal ich nen hals über datt verfahren bekomm über die autolobby wird druck zum kauf"umwel­tgerechter­er" fahrzeuge ausgeübt,f­irmen und private werden genötigt neue karren zu kaufen,so getzt kommt raus das diese neuen"umwe­ltwunder"g­enauso scheisse sind wie ihre vorgänger
in einem beitrag war die rede davon das der normale polizeipas­sat anrecht auf eine rote plakette hätte und somit in innenstädt­en nix verloren hat(der fährt getzt hinter nem bauern ausm umland mit gelber plakette und nimmt ihm 80öhre ab wegen darfnicht)­
das kanns nicht sein  
13.11.15 11:28 #18  gurkenfred
#16: hoffentlich ist das nicht der gleiche freundlich­e tüv-heini,­ der der drecksschl­euder vorher die homologati­on erteilt hat.....

das wäre dann ironie des schicksals­......

wir leben im land der bekloppten­ und bescheuert­en. aber schön isses trotzdem.  

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