VW wird zweistellig
01.08.09 11:12
#201
learner
Katar
Ich könnte mir vorstellen, dass VW erst mal versucht Katar über irgendwelche Optionsgeschäfte zu einem fairen Preis sich die entsprechenden Anteile zu sichern. Dann wird der Kurs nach Süden geschickt. Natürlich ist das reine Spekulation, aber würde logisch sein, wenn der momentane Kurs überzogen ist. Die Scheichs sind ja nicht doof. Das sind Schnäppchenjäger. Bluten müssten die anderen Spekulanten.
Angehängte Datei: bild_2.pdf
01.08.09 11:13
#202
learner
Katar
Bild war mir nur so reingerutscht. Bayer hat ja hier nix zu suchen.
06.08.09 10:41
#203
Maxgreeen
223 Euro, es rutscht
VW über 4% im Minus, die Abwrackprämie läuft aus, die Weltwirtschaft hat sich noch nicht erholt, VW wird im Q3 oder spätestens Q4 empfindliche Abschläge beim Gewinn haben.
06.08.09 13:27
#206
learner
Short ausgenockt
Bin heute morgen short gegangen, nachdem ein neues Tagestief erreicht war mit Limit auf 221 €, weil bei 220 € ein Wiederstand liegt. Dann haben die Säcke wieder alles hochgekauft. Bei 230 bin ich rausgeflogen. Schade drum! Ist im Moment aber auch nit so einfach mit short im Bullenmarkt. Beim nächsten mal gibt hoffentlich der Dax eindeutigere Signale zum Shorten, denn dann........
08.08.09 09:05
#207
learner
Analystenmeinungen
als Kontraindikator? Ich Stelle mir auch vor, dass VW überbewertet ist. Ist ja schließlich mittlerweile Allgemeinwissen! Ich persönlich verfüge leider über keine betriebswirtschaftlichen Kenntnisse, um diese Meinung realistisch zu prüfen. Vor dem letzten Shortsqueeze waren sich auch alle sicher, dass es nur eine Richtung geben kann. Kann mir jemand sagen, warum es in diesem Bullenmarkt zu einem Abverkauf von VW kommen soll? Könnte es nicht auch sein, dass wieder ein Spielchen gespielt wird? z.B.: Katar gibt per Pressemitteilung bekannt Anteile, oder mehr Anteile als erwartet zu übernehmen. Was passiert dann mit dem Kurs? Die nächste Pressemitteilung besagt, dass die Anteile aber nur zu einem Gewissen Preis z.B. 100 € übernommen wird. Die Protagonisten decken sich jeweils zu den Pressemeldungen entgegengesetzt mit Derivaten ein. Am Ende hätten selbst die blöden Analysten recht, nur dass zwischendurch viele Anleger düpiert worden sind. Deshalb ist jedem zu raten, was eigentlich Selbstverständlich ist. Denkt an SL. Wenn der Kurs aus seiner Seitwärtsrange nach oben (ca. 260€) ausbricht, könnte Geschichte sich wiederholen. Das ist natürlich nur eine These, die jedoch zur Vorsicht einläd und das ist an der Börse nicht das schlechteste. Denkt an Herrn Wöhrl. Der hatte es vergessen!Grüße
08.08.09 14:44
#208
learner
Kleine Korrektur
Natürlich decken sich die sich in Richtung Ihrer Aussage ein um dann später zu drehen!
10.08.09 14:06
#209
Tony Ford
@learner
Börsenkurse sind leider schwer zu prognostizieren und so bewegen sich die Kurse gerne auch mal in eine völlig andere Richtung als es "fairerweise" bzw. logisch wäre.
Deshalb gebe ich auf Über- bzw. Unterbewertung nicht zu viel, schaue jedoch auf die "Fantasie" die ein Wert beinhaltet, weil Fantasie und weniger die Bewertung die Kurse mittel- bis langfristig bestimmen wird.
Bei VW sehe ich kaum Kursfantasie, denn selbst wenn man noch viele Autos in Zukunft verkaufen und hohe Gewinne erzielen wird, so ist die Konkurrenz enorm groß.
U.a. drängen vor allem Marken wie Dacia, Tata Motors sowie manch chinesische Marken auf den Markt und werden meiner Meinung nach schon bald den Kleinwagenmarkt kräftig aufmischen und dem VW Golf Konkurrenz machen.
Natürlich wird man technisch einen VW Golf nicht mit einem Dacia Logan vergleichen können, doch der Preis ist ein sehr großes Verkaufsargument, vor allem dem Hintegrund geschuldet, dass es immer arme Haushalte geben wird.
Wie dem auch sei, würde sich VW verdoppeln wäre die Marktbewertung bei 150mrd.EURO, also nicht unbedingt sehr viel Luft nach oben.
So denke ich werden Anleger früher oder später in fantasiereichere Werte übergehen und VW verkaufen.
Deshalb gebe ich auf Über- bzw. Unterbewertung nicht zu viel, schaue jedoch auf die "Fantasie" die ein Wert beinhaltet, weil Fantasie und weniger die Bewertung die Kurse mittel- bis langfristig bestimmen wird.
Bei VW sehe ich kaum Kursfantasie, denn selbst wenn man noch viele Autos in Zukunft verkaufen und hohe Gewinne erzielen wird, so ist die Konkurrenz enorm groß.
U.a. drängen vor allem Marken wie Dacia, Tata Motors sowie manch chinesische Marken auf den Markt und werden meiner Meinung nach schon bald den Kleinwagenmarkt kräftig aufmischen und dem VW Golf Konkurrenz machen.
Natürlich wird man technisch einen VW Golf nicht mit einem Dacia Logan vergleichen können, doch der Preis ist ein sehr großes Verkaufsargument, vor allem dem Hintegrund geschuldet, dass es immer arme Haushalte geben wird.
Wie dem auch sei, würde sich VW verdoppeln wäre die Marktbewertung bei 150mrd.EURO, also nicht unbedingt sehr viel Luft nach oben.
So denke ich werden Anleger früher oder später in fantasiereichere Werte übergehen und VW verkaufen.
10.08.09 16:30
#210
hollewutz
Volkswagen: Woche der Entscheidung
10. August 2009 15:50
Bei Volkswagen sollte diese Woche endlich Klarheit geschaffen werden. Für den 13. August wurden Details zu der Porsche-Übernahme angekündigt. Was bislang durchgesickert ist, bleibt jedenfalls äussert vage. So war zum Beispiel der Wirtschaftswoche zu entnehmen, dass durch die hohe Schuldenlast bei Porsche die Familien Porsche/Piech nach einer „Fusion“ statt grösser 50% nur 39,5% am Konzern halten sollten. Niedersachsen bliebe bei 20% plus einer Aktie und Quatar steigt mit 19,5% frisch ein. Eine „Fusion“ wiederum kann ich mir nicht vorstellen. Im Falle einer Fusion gebe es einige Fragezeichen. Wahrscheinlicher erscheint da doch eine Übernahme der operativen Porsche AG durch Volkswagen gegen Barzahlung und damit würde die Porsche S.E. weiterbestehen und weiterhin mehr als 50% der Aktien an Volkswagen halten. Hätte allerdings immer noch einen hübschen Schuldenberg.
Minerva-Fazit
Wir sind auf das Konzept schon gespannt, sehen in der Volkswagen- Stammaktie allerdings weiterhin einen Titel, auf den Druck kommen sollte. Die Bewertung ist viel zu hoch und die Fantasie müsste nun draussen sein. Letztlich ist auch das Stimmrecht der Stämme „nichts“ mehr wert. In einer Volkswagen neu mit de-facto-Sperrminorität von gleich drei Aktionären und einem Freefloat bei 10 bis 15% werden die freien Stammaktionäre ohnehin zu Statisten - da kann man gleich die signifikant billigeren Vorzüge kaufen, wenn man an das Potenzial des Unternehmens glaubt.
Wir stufen die Aktie auf Verkaufen mit einem Kursziel von vorerst 150 Euro auf Sicht zwölf Monate.
Quelle:10. August 2009 15:50
Bei Volkswagen sollte diese Woche endlich Klarheit geschaffen werden. Für den 13. August wurden Details zu der Porsche-Übernahme angekündigt. Was bislang durchgesickert ist, bleibt jedenfalls äussert vage. So war zum Beispiel der Wirtschaftswoche zu entnehmen, dass durch die hohe Schuldenlast bei Porsche die Familien Porsche/Piech nach einer „Fusion“ statt grösser 50% nur 39,5% am Konzern halten sollten. Niedersachsen bliebe bei 20% plus einer Aktie und Quatar steigt mit 19,5% frisch ein. Eine „Fusion“ wiederum kann ich mir nicht vorstellen. Im Falle einer Fusion gebe es einige Fragezeichen. Wahrscheinlicher erscheint da doch eine Übernahme der operativen Porsche AG durch Volkswagen gegen Barzahlung und damit würde die Porsche S.E. weiterbestehen und weiterhin mehr als 50% der Aktien an Volkswagen halten. Hätte allerdings immer noch einen hübschen Schuldenberg.
Minerva-Fazit
Wir sind auf das Konzept schon gespannt, sehen in der Volkswagen- Stammaktie allerdings weiterhin einen Titel, auf den Druck kommen sollte. Die Bewertung ist viel zu hoch und die Fantasie müsste nun draussen sein. Letztlich ist auch das Stimmrecht der Stämme „nichts“ mehr wert. In einer Volkswagen neu mit de-facto-Sperrminorität von gleich drei Aktionären und einem Freefloat bei 10 bis 15% werden die freien Stammaktionäre ohnehin zu Statisten - da kann man gleich die signifikant billigeren Vorzüge kaufen, wenn man an das Potenzial des Unternehmens glaubt.
Wir stufen die Aktie auf Verkaufen mit einem Kursziel von vorerst 150 Euro auf Sicht zwölf Monate.
Quelle 10. August 2009 15:50
Bei Volkswagen sollte diese Woche endlich Klarheit geschaffen werden. Für den 13. August wurden Details zu der Porsche-Übernahme angekündigt. Was bislang durchgesickert ist, bleibt jedenfalls äussert vage. So war zum Beispiel der Wirtschaftswoche zu entnehmen, dass durch die hohe Schuldenlast bei Porsche die Familien Porsche/Piech nach einer „Fusion“ statt grösser 50% nur 39,5% am Konzern halten sollten. Niedersachsen bliebe bei 20% plus einer Aktie und Quatar steigt mit 19,5% frisch ein. Eine „Fusion“ wiederum kann ich mir nicht vorstellen. Im Falle einer Fusion gebe es einige Fragezeichen. Wahrscheinlicher erscheint da doch eine Übernahme der operativen Porsche AG durch Volkswagen gegen Barzahlung und damit würde die Porsche S.E. weiterbestehen und weiterhin mehr als 50% der Aktien an Volkswagen halten. Hätte allerdings immer noch einen hübschen Schuldenberg.
Minerva-Fazit
Wir sind auf das Konzept schon gespannt, sehen in der Volkswagen- Stammaktie allerdings weiterhin einen Titel, auf den Druck kommen sollte. Die Bewertung ist viel zu hoch und die Fantasie müsste nun draussen sein. Letztlich ist auch das Stimmrecht der Stämme „nichts“ mehr wert. In einer Volkswagen neu mit de-facto-Sperrminorität von gleich drei Aktionären und einem Freefloat bei 10 bis 15% werden die freien Stammaktionäre ohnehin zu Statisten - da kann man gleich die signifikant billigeren Vorzüge kaufen, wenn man an das Potenzial des Unternehmens glaubt.
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Quelle 10. August 2009 15:50
Bei Volkswagen sollte diese Woche endlich Klarheit geschaffen werden. Für den 13. August wurden Details zu der Porsche-Übernahme angekündigt. Was bislang durchgesickert ist, bleibt jedenfalls äussert vage. So war zum Beispiel der Wirtschaftswoche zu entnehmen, dass durch die hohe Schuldenlast bei Porsche die Familien Porsche/Piech nach einer „Fusion“ statt grösser 50% nur 39,5% am Konzern halten sollten. Niedersachsen bliebe bei 20% plus einer Aktie und Quatar steigt mit 19,5% frisch ein. Eine „Fusion“ wiederum kann ich mir nicht vorstellen. Im Falle einer Fusion gebe es einige Fragezeichen. Wahrscheinlicher erscheint da doch eine Übernahme der operativen Porsche AG durch Volkswagen gegen Barzahlung und damit würde die Porsche S.E. weiterbestehen und weiterhin mehr als 50% der Aktien an Volkswagen halten. Hätte allerdings immer noch einen hübschen Schuldenberg.
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http://www.wallstreet-online.de/diskussion/...he-jetzt-kaufen-bei-608
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Wir sind auf das Konzept schon gespannt, sehen in der Volkswagen- Stammaktie allerdings weiterhin einen Titel, auf den Druck kommen sollte. Die Bewertung ist viel zu hoch und die Fantasie müsste nun draussen sein. Letztlich ist auch das Stimmrecht der Stämme „nichts“ mehr wert. In einer Volkswagen neu mit de-facto-Sperrminorität von gleich drei Aktionären und einem Freefloat bei 10 bis 15% werden die freien Stammaktionäre ohnehin zu Statisten - da kann man gleich die signifikant billigeren Vorzüge kaufen, wenn man an das Potenzial des Unternehmens glaubt.
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Quelle:10. August 2009 15:50
Bei Volkswagen sollte diese Woche endlich Klarheit geschaffen werden. Für den 13. August wurden Details zu der Porsche-Übernahme angekündigt. Was bislang durchgesickert ist, bleibt jedenfalls äussert vage. So war zum Beispiel der Wirtschaftswoche zu entnehmen, dass durch die hohe Schuldenlast bei Porsche die Familien Porsche/Piech nach einer „Fusion“ statt grösser 50% nur 39,5% am Konzern halten sollten. Niedersachsen bliebe bei 20% plus einer Aktie und Quatar steigt mit 19,5% frisch ein. Eine „Fusion“ wiederum kann ich mir nicht vorstellen. Im Falle einer Fusion gebe es einige Fragezeichen. Wahrscheinlicher erscheint da doch eine Übernahme der operativen Porsche AG durch Volkswagen gegen Barzahlung und damit würde die Porsche S.E. weiterbestehen und weiterhin mehr als 50% der Aktien an Volkswagen halten. Hätte allerdings immer noch einen hübschen Schuldenberg.
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Quelle 10. August 2009 15:50
Bei Volkswagen sollte diese Woche endlich Klarheit geschaffen werden. Für den 13. August wurden Details zu der Porsche-Übernahme angekündigt. Was bislang durchgesickert ist, bleibt jedenfalls äussert vage. So war zum Beispiel der Wirtschaftswoche zu entnehmen, dass durch die hohe Schuldenlast bei Porsche die Familien Porsche/Piech nach einer „Fusion“ statt grösser 50% nur 39,5% am Konzern halten sollten. Niedersachsen bliebe bei 20% plus einer Aktie und Quatar steigt mit 19,5% frisch ein. Eine „Fusion“ wiederum kann ich mir nicht vorstellen. Im Falle einer Fusion gebe es einige Fragezeichen. Wahrscheinlicher erscheint da doch eine Übernahme der operativen Porsche AG durch Volkswagen gegen Barzahlung und damit würde die Porsche S.E. weiterbestehen und weiterhin mehr als 50% der Aktien an Volkswagen halten. Hätte allerdings immer noch einen hübschen Schuldenberg.
Minerva-Fazit
Wir sind auf das Konzept schon gespannt, sehen in der Volkswagen- Stammaktie allerdings weiterhin einen Titel, auf den Druck kommen sollte. Die Bewertung ist viel zu hoch und die Fantasie müsste nun draussen sein. Letztlich ist auch das Stimmrecht der Stämme „nichts“ mehr wert. In einer Volkswagen neu mit de-facto-Sperrminorität von gleich drei Aktionären und einem Freefloat bei 10 bis 15% werden die freien Stammaktionäre ohnehin zu Statisten - da kann man gleich die signifikant billigeren Vorzüge kaufen, wenn man an das Potenzial des Unternehmens glaubt.
Wir stufen die Aktie auf Verkaufen mit einem Kursziel von vorerst 150 Euro auf Sicht zwölf Monate.
Quelle 10. August 2009 15:50
Bei Volkswagen sollte diese Woche endlich Klarheit geschaffen werden. Für den 13. August wurden Details zu der Porsche-Übernahme angekündigt. Was bislang durchgesickert ist, bleibt jedenfalls äussert vage. So war zum Beispiel der Wirtschaftswoche zu entnehmen, dass durch die hohe Schuldenlast bei Porsche die Familien Porsche/Piech nach einer „Fusion“ statt grösser 50% nur 39,5% am Konzern halten sollten. Niedersachsen bliebe bei 20% plus einer Aktie und Quatar steigt mit 19,5% frisch ein. Eine „Fusion“ wiederum kann ich mir nicht vorstellen. Im Falle einer Fusion gebe es einige Fragezeichen. Wahrscheinlicher erscheint da doch eine Übernahme der operativen Porsche AG durch Volkswagen gegen Barzahlung und damit würde die Porsche S.E. weiterbestehen und weiterhin mehr als 50% der Aktien an Volkswagen halten. Hätte allerdings immer noch einen hübschen Schuldenberg.
Minerva-Fazit
Wir sind auf das Konzept schon gespannt, sehen in der Volkswagen- Stammaktie allerdings weiterhin einen Titel, auf den Druck kommen sollte. Die Bewertung ist viel zu hoch und die Fantasie müsste nun draussen sein. Letztlich ist auch das Stimmrecht der Stämme „nichts“ mehr wert. In einer Volkswagen neu mit de-facto-Sperrminorität von gleich drei Aktionären und einem Freefloat bei 10 bis 15% werden die freien Stammaktionäre ohnehin zu Statisten - da kann man gleich die signifikant billigeren Vorzüge kaufen, wenn man an das Potenzial des Unternehmens glaubt.
Wir stufen die Aktie auf Verkaufen mit einem Kursziel von vorerst 150 Euro auf Sicht zwölf Monate.
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/...he-jetzt-kaufen-bei-608
10.08.09 21:08
#211
learner
Tony Ford
Es geht mir dabei nicht um Kursfantasien, sondern um die Möglichkeit durch gesteuerte Informationen den Kurs zu beeinflussen. Und dann könnte es eventuell wieder zu einem Shortsqueeze kommen (wenn auch nicht so heftig wie letztes Jahr), bevor der Kurs gen Süden geht. Ich persönlich würde aus charttechnischer Sicht erst ab 200 € auf short gehen. Aber das muss jeder für sich entscheiden. Grüße
11.08.09 09:57
#212
Maxgreeen
geile Analyse ( Stämme oder Vorzüge ? )
Volkswagen: Profiteur des China-Booms
10.08.2009 - Die Analysten von Sal. Oppenheim bewerten die Aktien von Volkswagen weiterhin mit „neutral“, der Fair Value wird mit 60,00 Euro angegeben.
10.08.2009 - Die Analysten von Sal. Oppenheim bewerten die Aktien von Volkswagen weiterhin mit „neutral“, der Fair Value wird mit 60,00 Euro angegeben.
11.08.09 14:41
#214
Tony Ford
@learner
einen Short-Squeeze kann es durchaus geben, deshalb habe ich auch einen PutOS und kein Turbo-Zertifikat im Depot liegen. Demzufolge wäre ein ShortSqueeze egal bzw. würde durch die deutlich steigende Vola vermutlich sogar die PutOS im Wert steigen lassen.
11.08.09 20:11
#215
learner
Tony Ford
Ich hoffe mit langer Laufzeit, denn wie schnell es runtergeht weiß niemand. Wenn es beim Dax nicht zu einer größeren Korrektur kommt kann sich das bei VW auch noch hinziehen. Aber wir werden es erleben. Wie gesagt glaube ich erst richtig an Kurse um die 100, wenn ich die 200 sehe.
13.08.09 08:33
#216
Tony Ford
heute könnte sich was regen...
Heute entscheidet sich, wie die Eingliederung von Porsche passieren soll.
Sind einmal die Details klar, dann denke ich wird die Kursfantasie schwinden und die VW-Stämme vermutlich deutlich unter Druck geraten, sofern nicht jemand weiter Kurspflege betreibt.
Sind einmal die Details klar, dann denke ich wird die Kursfantasie schwinden und die VW-Stämme vermutlich deutlich unter Druck geraten, sofern nicht jemand weiter Kurspflege betreibt.
13.08.09 14:19
#217
Tony Ford
Kurspflege bald beendet?
Aktuell sieht es zwar noch nach "unterstützenden" Käufen aus, doch angesichts der Entwicklung des DAX hinkt VW etwas hinterher.
Zudem scheint die Dynamik nachzulassen, denn in den letzten Wochen war bei Kursen unter 230€ stets eine deutliche Bewegung nach oben gefolgt.
Ob nun bald eine deutliche Korrektur stattfinden könnte?
Zudem scheint die Dynamik nachzulassen, denn in den letzten Wochen war bei Kursen unter 230€ stets eine deutliche Bewegung nach oben gefolgt.
Ob nun bald eine deutliche Korrektur stattfinden könnte?
14.08.09 09:24
#219
Maxgreeen
Kurspflege start schon wieder, VW bei 220
Porsche oder VW kaufen garantiert eigene Aktien um die Bewertung des Konzern VW-Porsche zu sichern.
Ist schon komisch, Porsche die 50% von VW haben werden von VW gekauft, also kauft sich VW selbst.
Ist schon komisch, Porsche die 50% von VW haben werden von VW gekauft, also kauft sich VW selbst.
14.08.09 09:30
#220
Tony Ford
?
eigentlich müsste Porsche VW-Stammaktien verkaufen und ihren Anteil senken oder?
U.a. könnte Porsche damit doch Schulden tilgen und VW die Anteile zu deutlich günstigeren Preisen später ggf. zurückkaufen.
Des Weiteren müssen ja 21% der Aktien im Streubesitz bleiben um nicht aus dem DAX zu fliegen, entsprechend müssten doch sowieso noch einige Stammaktien wieder auf den Markt geworfen werden oder?
Ich habe es echt schwer, da noch durchzublicken
U.a. könnte Porsche damit doch Schulden tilgen und VW die Anteile zu deutlich günstigeren Preisen später ggf. zurückkaufen.
Des Weiteren müssen ja 21% der Aktien im Streubesitz bleiben um nicht aus dem DAX zu fliegen, entsprechend müssten doch sowieso noch einige Stammaktien wieder auf den Markt geworfen werden oder?
Ich habe es echt schwer, da noch durchzublicken
14.08.09 09:40
#221
Tony Ford
Unterstützungen bei 215 und 210€
Abseits der fundamentalen Geschichten sind natürlich auch noch charttechnische Aspekte zu beachten.
So kann ich mir gut vorstellen, dass angesichts des ausgeprägten Seitwärtstrends (vermutlich gestützt durch Stützungskäufe) es dazu führt, dass kurzfristige auch größere Trader diese volatile Seitwärtsbewegung ausnutzen und bei Erreichen der Randbereiche Stammaktien kaufen.
Der Vorteil dabei ist eine hohe Volumina und die Tatsache, dass VW Kurspflege betreibt um die Großaktionäre nicht zu verärgern bzw. zum SellOff zu bringen.
Bisher scheint das Konzept aufzugehen und ich vermute auch, dass erst ein Einbruch unter die 200€-Marke ein deutliches Verkaufssignal erzeugt und sich erst dann ein Abwärtstrend durchsetzen wird.
Selbst dann denke ich wird VW versuchen die Kurse nicht zu sehr absacken zu lassen und evt. ein Niveau um 120-150€ anpeilen.
Auf unter 100€ wird man die Stammaktien vermutlich so schnell nicht fallen lassen.
So kann ich mir gut vorstellen, dass angesichts des ausgeprägten Seitwärtstrends (vermutlich gestützt durch Stützungskäufe) es dazu führt, dass kurzfristige auch größere Trader diese volatile Seitwärtsbewegung ausnutzen und bei Erreichen der Randbereiche Stammaktien kaufen.
Der Vorteil dabei ist eine hohe Volumina und die Tatsache, dass VW Kurspflege betreibt um die Großaktionäre nicht zu verärgern bzw. zum SellOff zu bringen.
Bisher scheint das Konzept aufzugehen und ich vermute auch, dass erst ein Einbruch unter die 200€-Marke ein deutliches Verkaufssignal erzeugt und sich erst dann ein Abwärtstrend durchsetzen wird.
Selbst dann denke ich wird VW versuchen die Kurse nicht zu sehr absacken zu lassen und evt. ein Niveau um 120-150€ anpeilen.
Auf unter 100€ wird man die Stammaktien vermutlich so schnell nicht fallen lassen.
14.08.09 11:29
#223
Tony Ford
es geht abwärts...
unter relativ großen Volumina geht es nun abwärts. Es scheint wohl als würden jetzt auch größere Anleger ihre Stammaktien zu verhökern beginnen.


