Nel und Wasserstoff - Gift fürs Depot oder Chance?
https://www.focus.de/earth/...209892-c94c-4200-a715-f563d82bf8d7.html
Mehrwert für Forenteilnehmer/Bezug zum Threadthema: Aktueller Artikel zum Threadthema wasserstoff
Ich zitiere aus dem Artikel: Die Realität um die Zukunft des Wasserstoffs ist ernüchternd: Laut Nationaler Wasserstoffstrategie plant die Bundesregierung bis 2030 eine Elektrolyseleistung von zehn Gigawatt für grünen Wasserstoff. Tatsächlich liegt die derzeit installierte Leistung laut Analyse des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln (EWI) bei nur 181 Megawatt – rund 0,18 Gigawatt.
Wie ist eure Meinung dazu? Lasst uns darüber diskutieren.
Der Hochlauf stockt jedoch. Wasserstoff ist zu teuer, es fehlen Abnehmer – und damit Produzenten. Das klassische Henne-Ei-Problem. ArcelorMittal, der weltgrößte Stahlhersteller, stieg Mitte letzten Jahres aus der wasserstoffbasierten Produktion in Deutschland aus und verzichtete auf die staatliche Förderung von 1,3 Milliarden Euro.
Wie denkt ihr darüber? Ich finde es sehr interessant, dass man eher auf 1,3 Milliarden Euro Förderung verzichtet als auf wasserstoff zu setzen.
https://www.ariva.de/forum/...-norwegen-562634?page=2196#jumppos54902
Findest du die Vergütungen der Vorstandsmitglieder angemessen? Wenn man sich anschaut, wie „erfolgreich“ dieses Regionalunternehmen in den letzten Jahren performt hat, stellt sich schon die Frage, wie es sein kann, dass diese Personen weiterhin im Amt sind. In Deutschland würde so etwas vermutlich viel kürzer funktionieren, die Aktionäre hätten längst Konsequenzen gezogen und das Management gefeiert bzw. ausgetauscht. Aber so lange die Tricks mit KEs und Steuergeldern gut läuft, wird anscheinend nicht zu viel passieren, die Aktionäre werden weiterhin nur zuschauen und diesen Raub weiter erlauben...
https://www.ariva.de/forum/...-norwegen-562634?page=2196#jumppos54905
Und sorry, ich weiß, du und einige andere finden es großartig, dass ein Vorstandsmitglied einmal Aktien im Wert von 2.000€ gekauft hat. Ein echter Held, der damit natürlich enormes Vertrauen geschaffen hat. *Ironie off*
https://www.ariva.de/aktien/nel-asa-aktie "
Also wenn ich so den Aktienkurs sehe, denke ich mal, ich muss den oberen Satz aus dem Post #2156 umformulieren...
Vor diesem Hintergrund sollte es niemanden überraschen, warum die nel Aktie bald nur noch 17 Cent kosten wird... die kostet gerade 18,2c. Mal sehen, wie lange noch die 18c-er Marke noch hält; warum heute so ein massiver Abverkauf, keine Ahnung?? Gibt es News?
https://www.ariva.de/aktien/nel-asa-aktie
Der Nettoverlust weitete sich auf minus 870 Millionen NOK aus, nach minus 64 Millionen NOK im Vorjahr:
https://www.4investors.de/nachrichten/...?sektion=stock&ID=188530
"nel asa ist noch einmal und schon wieder schwächer geworden."
"Die Hoffnung platzt langsam!"Das Problem liegt auf der
... (automatisch gekürzt) ...
https://www.boerse-express.com/news/articles/...er-eine-pleite-830330
Zeitpunkt: 27.02.26 11:36
Aktion: Kürzung des Beitrages
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Glaub ihr wirklich mit dem dummen Geschwätz könnt ihr den Kurs drücken.
Meine Meinung dazu: Ich habe mir den Q1 Bericht von Nel jetzt genauer angesehen und ehrlich gesagt macht mich das zunehmend nachdenklich.
Die Zahlen zeigen aus meiner Sicht ein sehr klares Bild. Die Verluste sind nicht nur weiterhin hoch, sondern wirken inzwischen strukturell verankert. Es ist kein erkennbarer Fortschritt in Richtung nachhaltiger Profitabilität zu sehen. Wachstum findet statt, aber es verpufft komplett, weil es nicht im Ergebnis ankommt.
Der viel zitierte Auftragsbestand gibt mir persönlich auch keine Sicherheit mehr. Aufträge werden verschoben, Margen sind schwach und die Umsetzung zieht sich. Am Ende bleibt das Gefühl, dass hier mehr Hoffnung als Substanz vorhanden ist. Was auf dem Papier gut aussieht, führt in der Realität nicht zu stabilem Cashflow.
Gleichzeitig entwickelt sich der Gesamtmarkt schwächer als viele erwartet haben. Projekte verzögern sich, Entscheidungen werden hinausgeschoben und damit fehlt auch Nel die Grundlage, um überhaupt in eine stabile Phase zu kommen.
Was mich am meisten beunruhigt ist die Kapitalfrage. Das Geschäftsmodell ist extrem kapitalintensiv und solange keine Gewinne erwirtschaftet werden, wird früher oder später neues Geld benötigt. Das bedeutet in der Regel Verwässerung und für bestehende Aktionäre immer weniger Anteil am Unternehmen.
Wenn ich alles zusammennehme, entsteht für mich kein klassisches Wachstumsinvestment, sondern eher eine Wette auf eine ungewisse Zukunft. Und solche Wetten gehen erfahrungsgemäß nicht selten schlecht aus.
Ich will nicht übertreiben, aber wenn sich an diesen grundlegenden Problemen nichts ändert, halte ich es langfristig durchaus für möglich, dass das Ganze in einem massiven Wertverlust endet im schlimmsten Fall sogar in einem Totalverlust für Aktionäre.
