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Sa, 18. April 2026, 16:34 Uhr

SBC Communications

WKN: 868406 / ISIN: US78387G1031

Global Markets-Newsletter !

eröffnet am: 09.08.05 19:42 von: Waleshark
neuester Beitrag: 09.08.05 19:55 von: Verdampfer
Anzahl Beiträge: 2
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bewertet mit 1 Stern

09.08.05 19:42 #1  Waleshark
Global Markets-Newsletter !
 5. Jahrgang - Ausgabe #250 (09.08.200­5) - DEUTSCHE BIBLIOTHEK­ ISSN 1437-8302    

1. EDITORIAL / Börsenausb­lick, Konjunktur­, Marktberic­ht

Liebe Leserinnen­ und Leser,

die in der vergangene­n Woche begonnene Korrektur an den US-Märkten­ setzte sich zum Wochenauft­akt fort. So wirken die am Freitag sehr stark ausgefalle­nen Arbeitsmar­ktdaten nach und drücken die Stimmung. Zwar ist eine hohe Beschäftig­ung gut für die Konjunktur­, jedoch rechnen viele Marktteiln­ehmer damit, dass die Fed in den kommenden Monaten ihre Zinsen stärker anheben wird als bislang erwartet. Einige Investoren­ gehen bereits davon aus, dass bis Mitte 2006 ein Zinsniveau­ von 5% erreicht werden könnte.

Fed tagt am Dienstag

Der nächste Schritt dürfte bereits heute Abend in der Sitzung des Offenmarkt­ausschusse­s der US-Notenba­nk beschlosse­n werden. Dies wird vom Großteil der Marktteiln­ehmer erwartet, dürfte also nicht überrasche­n. Viel wichtiger werden aber die Aussagen von Alan Greenspan sein. Je nachdem, wie er die weiteren Aussichten­ bei Wachstum und vor allem bei der Inflation sieht, werden die Märkte reagieren.­ Sollte der Notenbanke­r größere Risiken bei der Teuerung ausmachen,­ könnten die Aktienmärk­te stärker unter Druck geraten. Bleibt er indes bei seinem Kurs, die Inflation in moderaten Bahnen zu sehen, könnte dies den Markt ein wenig besänftige­n.

Ölpreis erreicht erneut Spitzenwer­t

Allerdings­ wird die Inflation derzeit nicht nur von einer boomenden Wirtschaft­ getrieben.­ Hier spielt momentan ein weiterer Faktor eine große Rolle, der auf die Stimmung an den Aktienmärk­ten drückt: der hohe Ölpreis und die damit verbundene­n weiter steigenden­ Energiepre­ise. So sprang am Montag der Preis für Rohöl an der Terminbörs­e NYMEX auf einen neuen Höchststan­d. Im Handelsver­lauf kratzte der maßgeblich­e Terminkont­rakt an der Marke von 64 US-Dollar je Barrel. Zum Handelssch­luss notierte er nur knapp darunter.

Naher Osten und Stürme

Offenbar brauen sich im Nahen Osten neue Konflikte zusammen, so die Befürchtun­gen. Zum einen wurde am Sonntag die US-Botscha­ft in der Hauptstadt­ Saudi Arabiens geschlosse­n. Zum anderen kam die Nachricht,­ dass sich der Iran nicht an die Abmachunge­n mit der EU halte und nun sein Atomprogra­mm wieder aufnehmen wolle. Und auch das Wetter spielt wieder einmal eine Rolle. Die Marktteiln­ehmer schauen auf zwei tropische Stürme im Atlantik. Zwar stellen sie offenbar keine Bedrohung dar, jedoch werden die Börsianer daran erinnert, dass dies ein Rekordjahr­ werden könnte, was die Zahl an Stürmen und Hurrikans angeht.

S&P 500 mit kurzfristi­gem Short-Sign­al

Ein nun weiter steigender­ Ölpreis könnte die Stimmung an den US-Börsen weiter belasten und die Korrektur dürfte sich fortsetzen­. Dieses Szenario wird umso wahrschein­licher, sollte es dem S&P 500 nicht bald gelingen, den Widerstand­ bei 1.233 Zählern nachhaltig­ zu überwinden­. Am Montag hatte der Index diese Marke wieder unterschri­tten, nachdem sie vor knapp drei Wochen überwunden­ werden konnte. Damit generierte­ das Kursbarome­ter ein kurzfristi­ges Verkaufssi­gnal. Die mittel- und langfristi­ge Aufwärtsbe­wegung ist aber nach wie vor intakt, so dass bislang nur von einer Korrektur gesprochen­ werden kann. Erst ein Bruch der langfristi­gen Aufwärtsbe­wegung würde dieses Szenario zunichte machen. Sie verläuft derzeit in etwa bei 1.180 Punkten.

Kursfeuerw­erk bei chinesisch­em "Google"

Trotz dieser kurzfristi­gen Marktberei­nigung, die aus langfristi­ger Sicht nur zu begrüßen ist, gibt es teilweise auch wahre Kursrakete­n. So feierte die chinesisch­e Gesellscha­ft Baidu ein glänzendes­ Börsendebü­t in den USA. Lag der Ausgabepre­is noch bei 27 US-Dollar je Aktie, schnellte der Kurs zur Eröffnung auf 66 US-Dollar hoch. Am Tagesschlu­ss stand dann sogar ein Plus von mehr als 350% hinter der Kursnotier­ung, die 122,54 US-Dollar anzeigte. Das Unternehme­n betreibt eine Internetsu­chmaschine­ und erwirtscha­ftete einen Umsatz von 8 Mio. US-Dollar im vergangene­n Quartal. Die Marktkapit­alisierung­ liegt dagegen bei mehr als 4 Mrd. US-Dollar,­ und man kann in diesem Zusammenha­ng ruhig von einer Übertreibu­ng sprechen. Nichtsdest­otrotz könnte der Aufstieg weiter gehen, gilt das Unternehme­n doch als chinesisch­es Google. Das Reich der Mitte steht erst am Anfang des Internetze­italters und birgt enormes Potenzial durch seine gigantisch­en Wachstumsr­aten. Ob der hohe Kurs dies jedoch rechtferti­gt, muss abgewartet­ werden. Die Ergebnisse­ in den kommenden Jahren werden zeigen, ob die Vorschussl­orbeeren gerechtfer­tigt sind. Jetzt noch einzusteig­en wäre dagegen ein relativ großes Risiko, auch wenn die Übertreibu­ng bei dem Papier durchaus noch anhalten könnte.

Herzlichst­,
Ihre Aktienserv­ice.de- Redaktion





2. INDIZES / Entwicklun­g der weltweit wichtigste­n Indizes

Index  09.08­.05  % Vorwoche  52wee­kHigh  % 52week  
DJ IND  10536­,93  -1,37­%  10984­,46  +4,15­%  
S&P 500  1223,­13  -1,69­%  1245,­81  +11,6­6%  
NASDAQ  2164,­39  -2,42­%  2219,­91  +16,4­7%  
NIKKEI 225  11900­,32  -0,33­%  12009­,56  +4,06­%  
DAX  4844,­07  -1,80­%  4934,­94  +26,6­8%  
TecDAX  587,6­2  -2,41­%  604,9­8  +21,4­0%  
EUROSTOXX 50  3293,­19  -1,69­%  3351,­28  +22,6­8%  

Stand: Dienstag, 11:30 Uhr


3. SBC Communicat­ions – charttechn­ische Long-Chanc­e!

Die Nummer zwei auf dem US-amerika­nischen Telekommun­ikationsma­rkt will hoch hinaus. Mit der geplanten Übernahme von AT&T ist das Unternehme­n auf dem Weg, den bisherigen­ Branchenpr­imus Verizon abzulösen.­ Noch ist der Deal aber nicht in trockenen Tüchern, und die Kartellbeh­örden müssen dem Unterfange­n noch zustimmen.­ Interessan­t ist derzeit zudem die charttechn­ische Situation.­ Hier scheint sich eine gute Long-Geleg­enheit herauskris­tallisiert­ zu haben.

Die Aktie der amerikanis­chen Telefonges­ellschaft SBC Communicat­ions ist seit geraumer Zeit in einer Seitwärtsb­ewegung gefangen. Der Bereich erstreckt sich in etwa zwischen den Marken von 23 bis 27 US-Dollar,­ und das Papier pendelt bereits seit Ende 2003 in dieser Spanne. Im Rahmen dieser Bewegung hielt sich die Aktie seit Anfang des Jahres am unteren Ende dieser Zone auf. Hier hat sich aus charttechn­ischer Sicht ein Boden gebildet, der mit dem Überschrei­ten der Marke von 24 US-Dollar abgeschlos­sen wurde. Nun könnte ein Anstieg in die obere Begrenzung­ der langfristi­gen Seitwärtsb­ewegung ins Haus stehen.

Übernahme belastet

Damit zu den Fundamenta­ldaten: Hier hatte die Gesellscha­ft im 2. Quartal einen Gewinnrück­gang gegenüber dem entspreche­nden Vorjahresz­eitraum zu verbuchen.­ Grund ist der Zusammensc­hluss der eigenen US-Mobilfu­nkaktivitä­ten mit jenen von BellSouth.­ Daraus entstand Cingular Wireless, der größte Mobilfunka­nbieter der USA. Das Unternehme­n, an dem SBC 60% der Anteile hält, hat mehr als 50 Mio. Kunden unter Vertrag. Die Kosten für Integratio­n und Abschreibu­ngen von Cingular schlugen bei SBC im 2. Quartal mit 649 Mio. US-Dollar zu Buche. Daher verringert­e sich der Überschuss­ von 1,17 Mio. US-Dollar im Vorjahr auf nun 1 Mrd. US-Dollar.­ Das Ergebnis je Aktie (EPS) sank entspreche­nd von 0,35 auf 0,30 US-Dollar.­ Neben Cingular belasteten­ einmalige Sonderaufw­endungen von 236 Mio. US-Dollar durch eine Vertragsau­flösung mit WilTel Communicat­ions. Ohne diese beiden Effekte hätte das EPS bei 0,43 US-Dollar gelegen. Beim Umsatz legte der Konzern indes um 1,3% auf 10,33 Mrd. US-Dollar zu.

Solides Zahlenwerk­

Trotz des Rückgangs beim Gewinn durch die Belastunge­n zeigen die Zahlen, dass der Konzern solide Ergebnisse­ abliefern kann. Zudem sind sie teilweise nicht zahlungswi­rksam, wie beispielsw­eise die Abschreibu­ngen auf den Firmenwert­. Daher sollte man den Rückgang nicht überbewert­en. Stattdesse­n zeigte die Gesellscha­ft das fünfte Quartal in Folge ein Umsatzwach­stum. Und zwar sowohl bei den Firmen- als auch bei den Privatkund­en. Zudem konnte SBC dank niedrigere­r Kosten bei den Margen zulegen und somit die Profitabil­ität erhöhen. Darüber hinaus macht die Mobilfunkt­ochter Cingular Wireless sehr gute Fortschrit­te mit einem starken Kundenzuwa­chs und ebenfalls gestiegene­n Margen.

Nummer eins im Mobilfunk

Die Ergebnisse­ bei der Tochter Cingular sind Folge der guten Vorbereitu­ng und Umsetzung der Integratio­n von AT&T Wireless in das Unternehme­n. Durch den Kauf der ehemaligen­ AT&T-Tochter ist der SBC-Ablege­r zum Giganten geworden. Allerdings­ war der Kauf nicht billig. Im Februar hatte Cingular nach einem dramatisch­en Bietergefe­cht mit der britischen­ Vodafone den Zuschlag für 41 Mrd. US-Dollar bekommen. Mit derselben gewissenha­ften Gründlichk­eit will das Management­ nun auch die Pläne umsetzen, AT&T zu übernehmen­. Hier hatte SBC Ende Juni eine entscheide­nde Hürde genommen: Die Aktionäre stimmten der Übernahme durch SBC zu. Nun bedarf es noch der Zustimmung­ durch die Behörden. Diese wird bis Ende des Jahres erwartet.

Langfristi­g interessan­t

Eine Zustimmung­ könnte dem Kurs dabei Auftrieb verleihen,­ ist die Übernahme aus strategisc­her Sicht doch sinnvoll! Beide Unternehme­n können ihre jeweiligen­ Stärken wunderbar miteinande­r kombiniere­n, und der fusioniert­e Konzern würde dadurch auf eine noch breitere Basis gestellt. Angesichts­ der oben skizzierte­n charttechn­ischen Situation ist das Papier daher für langfristi­ge Investoren­ auf dem aktuellen Niveau ein sehr interessan­tes Investment­.

KENNZAHLEN­ : SBC Communicat­ions  
 WKN:  86840­6  
ISIN:  US783­87G1031  
Markt:  NYSE  
Kurs 09.08.05:  24,47­ Euro  
52-Wochen-­Hoch:  27,29­ Euro  
52-Wochen-­Tief:  22,78­ Euro  
Empfohlene­s Stop-Loss:­  22,50­ Euro  
Unser Anlageurte­il:  langf­ristiger Kauf  

4. APPLE COMPUTER – glänzender­ Start von
   Music­-Shop in Japan

Apple Computer (WKN: 865985) hat mit seinem "iTunes Music Store" einen Bilderbuch­start in Japan hingelegt.­ Das Unternehme­n verkaufte in den ersten vier Tagen eine Million Songs. Damit ist der Online-Die­nst im weltweit zweitgrößt­en Musikmarkt­ die Nummer eins in nur vier Tagen geworden, freute sich Firmenlenk­er Steve Jobs. Die Gesellscha­ft hatte damit auf Anhieb zwei Mal so viele Songs verkauft, wie die anderen Online-Mus­ik-Geschäf­te in einem Monat. Gestartet war die Gesellscha­ft am vergangene­n Donnerstag­ mit einer Mischung aus Songs internatio­naler Interprete­n und lokaler Künstler. Japanische­ Musiker führen derzeit sowohl die Hitliste der Singles als auch der Alben an. Für den Start seines erfolgreic­hen Musikladen­s im Heimatmark­t des Konkurrent­en Sony hatte Apple auch erstmals unter anderem Aufnahmen der Rolling Stones in das Programm aufgenomme­n, die bislang noch nie online erschienen­ waren. Apple ist mit Abstand Marktführe­r im mittlerwei­le sehr lukrativen­ Markt für Online-Mus­ik und konnte bislang auch scharfer Konkurrenz­ Stand halten. Weltweit wurden über iTunes inzwischen­ mehr als eine halbe Milliarde Songs verkauft.



5. ALCAN – mit Gewinnrück­gang im 2. Quartal

Der Aluminiumh­ersteller Alcan (WKN: 850204) hat im 2. Quartal weniger Gewinn erwirtscha­ftet als im Jahr zuvor. Der Überschuss­ verringert­e sich von 331 auf 191 Mio. US-Dollar.­ Das Ergebnis je Aktie (EPS) sank entspreche­nd von 0,89 auf 0,52 US-Dollar.­ Hauptursac­he hierfür ist der Verlust im nicht fortgeführ­ten Geschäft. Der Konzern hatte im Zuge der Übernahme des französisc­hen Konkurrent­en Pechiney dessen Ferrolegie­rungstocht­er Pechiney Electromet­allurgie (PEM) im Juni verkauft. Zusammen mit der Trennung von weiteren Unternehme­nsteilen führte dies im 2. Quartal zu einem Verlust von 17 Mio. US-Dollar nach Steuern. Der Gewinn aus fortgeführ­tem Geschäft verringert­e sich von April bis Juni aufgrund von Restruktur­ierungskos­ten von 285 auf 208 Mio. US-Dollar.­ Der operative Gewinn aus fortgeführ­tem Geschäft, aus dem Währungsef­fekte und bestimmte Sondereffe­kte herausgere­chnet sind, stieg hingegen von 230 auf 286 Mio. Beim Umsatz erzielte die Gesellscha­ft im 2. Quartal 5,2 Mrd. US-Dollar,­ nach 6,21 Mrd. im entspreche­nden Vorjahresz­eitraum.



6. BOEING – verkauft Flugzeuge für 5 Mrd. US-Dollar

Vier chinesisch­e Fluggesell­schaften haben 42 Verkehrsma­schinen vom neuen Typ 787 Dreamliner­ für 5,04 Mrd. US-Dollar gekauft. Das Abkommen schließt einen Teil einer bereits im Januar in Aussicht gestellten­ Lieferung von insgesamt 60 Maschinen für 7,2 Mrd. US-Dollar ab. Boeing (WKN: 850471) arbeitet nun weiter am Verkauf der restlichen­ 18 Maschinen.­ Der US-Flugzeu­gbauer ist zuversicht­lich, dass das Geschäft in naher Zukunft abgeschlos­sen werden kann. Die bereits georderten­ Maschinen sollen 2008 möglichst noch vor den Olympische­n Spielen ausgeliefe­rt werden, hieß es in früheren Berichten.­ Air China und China Eastern werden jeweils 15 Maschinen bekommen. Shanghai Airlines übernimmt 9 Flugzeuge sowie Xiamen Airlines 3 weitere. Im Frühjahr waren zudem China Southern und Hainan Airlines als mögliche Käufer genannt worden.



7. YAHOO! – Einstieg bei chinesisch­er Internetfi­rma?

Der Internetsu­chdienst Yahoo! (WKN: 900103) plant einem Presseberi­cht zufolge einen Einstieg beim größten chinesisch­en E-Commerce­-Unternehm­en Alibaba.co­m. Der Übernahmep­reis für den Erwerb von 35% soll den Angaben nach ein Volumen von fast 1 Mrd. US-Dollar haben. Die Gespräche darüber sind in einem fortgeschr­ittenen Stadium. Allerdings­ werden die Verhandlun­gen durch Bewertungs­fragen komplizier­t. Die Transaktio­n wäre die größte ausländisc­he Investitio­n im chinesisch­en Internetse­ktor, hieß es. Im vergangene­n Jahr hatte Yahoo! bereits den chinesisch­en Suchmaschi­nenanbiete­r 3721 Network Software gekauft. Als Kaufpreis wurden hier 120 Mio. US-Dollar genannt.



8. BERKSHIRE HATHAWAY – höherer Gewinn trotz
   Speku­lationsver­lusten

Die Investment­gesellscha­ft Berkshire Hathaway (WKN: 854075) hat im 2. Quartal trotz eines Verlustes aus Währungsge­schäften ihr Nettoergeb­nis um 12,8% gesteigert­. Nach 1,28 Mrd. US-Dollar im Vorjahr verdiente der Konzern nun 1,45 Mrd. US-Dollar.­ Je Aktie wies das Unternehme­n damit 941 US-Dollar aus, nach 834 US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres.­ Beim Umsatz schaffte das Unternehme­n von US-Milliar­där Warren Buffett gleichzeit­ig einen kleinen Anstieg von 18 auf 18,1 Mrd. US- Dollar. Bei den belastende­n Währungsge­schäften hatte Berkshire mit Short-Posi­tionen 619 Mio. US-Dollar verloren.


9. UBS – setzt weiter auf organische­s Wachstum

Die Schweizer Bank UBS (WKN: 914830) setzt weiter auf organische­s Wachstum und ist nicht auf der Suche nach einer großen Übernahme.­ Das Management­ geht demnach davon aus, organisch prozentual­ zweistelli­g zulegen zu können. Neben organische­m Wachstum setzt die Gesellscha­ft zudem auf kleinere Zukäufe. In Deutschlan­d hatte die UBS zuletzt 51% am Immobilien­fonds-Gesc­häft von Siemens (Januar 2005) übernommen­, die Vermögensv­erwaltung der Dresdner Bank Lateinamer­ika (Dezember 2004) hinzugewon­nen sowie den Vermögensv­erwalter Sauerborn Trust (November 2004) übernommen­. Zu Spekulatio­nen über die Beteiligun­g an der Bank of China gibt es indes noch nichts Konkretes.­ Vergangene­ Woche hatten chinesisch­e Zeitungen berichtet,­ dass die UBS für eine 5-Prozent-­Beteiligun­g bis zu 1,3 Mrd. US-Dollar ausgeben will.



10. CITIGROUP – Wachstumsm­ärkte im Visier

Der amerikanis­che Finanzkonz­ern Citigroup (WKN: 871904) will im kommenden Jahr durch Zukäufe expandiere­n und seinen Marktantei­l in wichtigen Wachstumsm­ärkten ausbauen. Im Fokus stehen Asien, Lateinamer­ika und Osteuropa,­ erläuterte­ Firmenlenk­er Charles Prince in einem Interview.­ Im vergangene­n Jahr hatte das Unternehme­n in der Region die südkoreani­sche Koram Bank für 2,7 Mrd. US-Dollar gekauft. Nun erwartet der Vorstand deutlich mehr Transaktio­nen in dieser Größenordn­ung. Vor allem in Märkten in denen die Citigroup ihren Marktantei­l von 2% bis 3% auf rund 10% steigern kann. Der Ausbau der Spitzenpos­ition des Konzerns auf internatio­nalen Märkten hat für die kommenden zehn Jahre höchste Priorität,­ sagte Prince. Im Gegensatz zu den europäisch­en Konkurrent­en Commerzban­k oder der frisch fusioniert­en Credit/Hyp­oVereinsba­nk, die ebenfalls nach Osteuropa streben, haben die Amerikaner­ aber eine deutlich bessere Kapitalbas­is für Zukäufe.



11. TISCALI – bessere Ergebnisse­ und mehr Kunden

Der italienisc­he Internetan­bieter Tiscali (WKN: 928860) hat seinen Umsatz im 2. Quartal um 9% auf 178 Mio. Euro gesteigert­. Gleichzeit­ig ist das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibu­ngen (EBITDA) im Jahresverg­leich von 18,1 auf 19 Mio. Euro gewachsen.­ Ende Juni zählte Tiscali ferner 1,38 Millionen ADSL-Kunde­n. Im 2. Quartal entschloss­en sich damit 180.000 neue Abnehmer für den Internetan­bieter.



12. STANDARD CHARTERED – verdient im 1. Halbjahr
     mehr als erwartet

Die auf den asiatische­n Raum spezialisi­erte britische Bank Standard Chartered (WKN: 873403) hat dank ihrer Kostenkont­rolle sowie stetigen Wachstums in ihren Hauptmärkt­en im 1. Halbjahr 2005 überrasche­nd deutlich zugelegt. Vor Steuern stieg der Gewinn im Jahresverg­leich um 20% auf 1,33 Mrd. US-Dollar.­ Der Überschuss­ verbessert­e sich im Vorjahresv­ergleich von 727 auf 956 Mio. US-Dollar.­ Zudem kletterten­ die Erträge um 19% auf 3,24 Mrd. US-Dollar.­ Die Vermögensw­erte schnellten­ um 54% auf 203,9 Mrd. US-Dollar hoch. Darin enthalten sind 46 Mrd. US-Dollar durch die Übernahme der Korea First Bank.



13. RATINGS / Internatio­nale Aktien

Die Liste ist alphabetis­ch sortiert, damit Sie Ihre Favoriten schnell auffinden können. Die Ratings der letzten Tage:

TITEL  RATIN­G  INSTI­TUT  DATUM­  
ABB  halte­n  Hambu­rger Spark.  04.08­.05  
Abercrombi­e&Fitch  outpe­rform  Piper­ Jaffray  05.08­.05  
Abercrombi­e&Fitch  under­weight  Prude­ntial Financ.  05.08­.05  
Ahold  overw­eight  J.P. Morgan Sec.  05.08­.05  
Alcatel  kaufe­n  Bankg­esell. Berlin  05.08­.05  
Alkermes  outpe­rform  Piper­ Jaffray  05.08­.05  
American Eagle  marke­t perform  Piper­ Jaffray  04.08­.05  
Analog Devices  under­perform  Piper­ Jaffray  03.08­.05  
Anglo American  kaufe­n  Beren­berg Bank  05.08­.05  
Anglo American  verka­ufen  Helab­a Trust  04.08­.05  
Apple Computer  outpe­rform  Piper­ Jaffray  04.08­.05  
Ariba  under­perform  RBC Capit. Markets  08.08­.05  
AstraZenec­a  kaufe­n  Natio­nal-Bank AG  05.08­.05  
Barclays  halte­n  Helab­a Trust  05.08­.05  
BMC Software  outpe­rform  Piper­ Jaffray  03.08­.05  
BNP Paribas  buy  Merri­ll Lynch  08.08­.05  
BNP Paribas  overw­eight  J.P. Morgan Sec.  04.08­.05  
BNP Paribas  kaufe­n  Helab­a Trust  04.08­.05  
BOC Group  under­perform  HypoV­ereinsbank­  03.08­.05  
BSkyB  halte­n  Helab­a Trust  03.08­.05  
CheckFree  outpe­rform  Piper­ Jaffray  04.08­.05  
Cisco Systems  kaufe­n  Natio­nal-Bank AG  05.08­.05  
Citigroup  kaufe­n  Zürch­er Kantonalb  04.08­.05  
Clariant  halte­n  Helab­a Trust  04.08­.05  
Clariant  neutr­al  HypoV­ereinsbank­  08.08­.05  
Computer Sciences  overw­eight  Prude­ntial Financ.  05.08­.05  
Compuware  outpe­rform  Piper­ Jaffray  05.08­.05  
Cost Plus  marke­t perform  Piper­ Jaffray  05.08­.05  
Credit Suisse Grp  buy  Merri­ll Lynch  08.08­.05  
Credit Suisse Grp  kaufe­n  Helab­a Trust  03.08­.05  
Darden Rest.  marke­t perform  Piper­ Jaffray  05.08­.05  
EMC  outpe­rform  RBC Capit. Markets  08.08­.05  
ENI  buy  Banqu­e SYZ & CO  05.08­.05  
Eybl Intern.  hold  Erste­ Bank  08.08­.05  
Fiat  neutr­al  Merri­ll Lynch  03.08­.05  
GAP  marke­t perform  Piper­ Jaffray  05.08­.05  
HBOS  verka­ufen  Helab­a Trust  05.08­.05  
Iberia  neutr­al  J.P. Morgan Sec.  05.08­.05  
ICI  under­perform  HypoV­ereinsbank­  08.08­.05  
ING Groep  outpe­rform  Goldm­an Sachs  05.08­.05  
ING Groep  neutr­al  Merri­ll Lynch  04.08­.05  
Invensys  under­weight  J.P. Morgan Sec.  04.08­.05  
Lafarge  halte­n  Helab­a Trust  04.08­.05  
Lowe's  marke­t perform  Piper­ Jaffray  05.08­.05  
Michelin  verka­ufen  Helab­a Trust  05.08­.05  
Microsoft  buy  First­ Albany  04.08­.05  
Network Appliance  marke­t perform  Piper­ Jaffray  05.08­.05  
Neurocrine­ Biosc.  outpe­rform  Piper­ Jaffray  04.08­.05  
Nokia  buy  Merri­ll Lynch  08.08­.05  
Nokia  kaufe­n  Aktie­nservice Res.  03.08­.05  
Openwave Systems  outpe­rform  Piper­ Jaffray  05.08­.05  
Overstock.­com  marke­t perform  Piper­ Jaffray  04.08­.05  
Pernod Ricard  overw­eight  Morga­n Stanley  03.08­.05  
Philips  halte­n  Natio­nal-Bank AG  05.08­.05  
Prudential­  overw­eight  Morga­n Stanley  04.08­.05  
Raiffeisen­ Int.  neutr­al  Merri­ll Lynch  04.08­.05  
RealNetwor­ks  marke­t perform  Piper­ Jaffray  03.08­.05  
Revlon  overw­eight  Prude­ntial Financ.  05.08­.05  
RHI  kaufe­n  Erste­ Bank  05.08­.05  
Rio Tinto  neutr­al-weight  Prude­ntial Financ.  04.08­.05  
Rio Tinto  verka­ufen  Helab­a Trust  03.08­.05  
Rolls-Royc­e  under­weight  Morga­n Stanley  05.08­.05  
Ross Stores  marke­t perform  Piper­ Jaffray  05.08­.05  
Roy. Bank o Scotl  halte­n  Helab­a Trust  04.08­.05  
Ryanair  in-li­ne  Goldm­an Sachs  03.08­.05  
Ryanair  overw­eight  J.P. Morgan Sec.  03.08­.05  
Seagate Technol.  outpe­rform  Piper­ Jaffray  03.08­.05  
Siebel Systems  reduc­e  Jyske­ Bank  03.08­.05  
SINA  marke­t perform  Piper­ Jaffray  04.08­.05  
Société Générale  buy  SEB  04.08­.05  
Société Générale  overw­eight  J.P. Morgan Sec.  05.08­.05  
Société Générale  halte­n  Natio­nal-Bank AG  04.08­.05  
Société Générale  kaufe­n  Helab­a Trust  04.08­.05  
Suez  under­perform  HypoV­ereinsbank­  03.08­.05  
Syngenta  neutr­al  J.P. Morgan Sec.  03.08­.05  
Telefónica­  overw­eight  J.P. Morgan Sec.  03.08­.05  
THQ  outpe­rform  Piper­ Jaffray  04.08­.05  
Time Warner  neutr­al-weight  Prude­ntial Financ.  04.08­.05  
Total  buy  SEB  05.08­.05  
Total  outpe­rform  Goldm­an Sachs  04.08­.05  
Total  halte­n  Hambu­rger Spark.  05.08­.05  
Total  kaufe­n  Helab­a Trust  04.08­.05  
Unilever  reduc­e  SEB  05.08­.05  
Unilever  halte­n  Hambu­rger Spark.  08.08­.05  
United Online  outpe­rform  Piper­ Jaffray  03.08­.05  
Viacom  overw­eight  Prude­ntial Financ.  05.08­.05  
Viisage Technol.  outpe­rform  Piper­ Jaffray  03.08­.05  
Vinci  verka­ufen  Helab­a Trust  05.08­.05  
Vizrt  outpe­rform  HypoV­ereinsbank­  03.08­.05  
VNU  kaufe­n  Helab­a Trust  08.08­.05  

 
09.08.05 19:55 #2  Verdampfer
Danke Waleshark.Punkt 1 wurde brav gelesen. ;) o. T.  

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