Global Fashion Group SA
WKN: A2PLUG / ISIN: LU2010095458Global Fashion Group AG - Thread!
| eröffnet am: | 20.06.19 23:11 von: | BorsaMetin |
| neuester Beitrag: | 18.04.26 00:57 von: | trustone |
| Anzahl Beiträge: | 7432 | |
| Leser gesamt: | 3506257 | |
| davon Heute: | 2284 | |
bewertet mit 20 Sternen |
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04.03.26 18:33
#7126
ExcessReturn
Jungs,
im Call heute wurde erläutert, dass mit "gedämpft" wohl der Vergleich mit dem Wachstum in Q4/25 gemeint ist und dies damit begründet, dass es verschiedene saisonale Faktoren im Januar / Februar gab (Chinese New Year / Karneval in Brasilien). Könnt Ihr ja alles nachlesen, wenn das transcript online ist.
Bin weiter long.
Bin weiter long.
04.03.26 19:18
#7128
Katjuscha
Okay
Ich will das Thema hier nicht weiter diskutieren, weil es letztlich ein „Streit“ um eine Kleinigkeit ist. Nehmen wir mal an, Du hast 100% recht, und der Vorstand hat intern bisher mit 1-2% Wachstum gerechnet und formuliert nun für das 1.Halbjahr vorsichtig, in dem er von gedämpften Erwartungen für dieses 1.Halbjahr spricht.
Was änder das an de guten NMV Prognose fürs Gesamtjahr und der herausragenden GewinnPrognose und was sich daraus hinsichtlich Cashflow schließen lässt?
Ich mein, wir haben jetzt seit 9 Quartalen stetig steigende Margen, und das wird laut Vorstand wohl auch die kommenden mindestens 4 Quartale so weitergehen, und was noch besser als gedacht. Das ist doch der Kern des InvestmentCase hier. Wenn der Kurs bei 70 Cents stehen würde oder die AEbitda Prognose heute Trash gewesen wäre, dann könnte ich eine Diskussion um die Formulierung zum NWV Wachstum im 1.Halbjahr verstehen, aber so ..
Was änder das an de guten NMV Prognose fürs Gesamtjahr und der herausragenden GewinnPrognose und was sich daraus hinsichtlich Cashflow schließen lässt?
Ich mein, wir haben jetzt seit 9 Quartalen stetig steigende Margen, und das wird laut Vorstand wohl auch die kommenden mindestens 4 Quartale so weitergehen, und was noch besser als gedacht. Das ist doch der Kern des InvestmentCase hier. Wenn der Kurs bei 70 Cents stehen würde oder die AEbitda Prognose heute Trash gewesen wäre, dann könnte ich eine Diskussion um die Formulierung zum NWV Wachstum im 1.Halbjahr verstehen, aber so ..
04.03.26 19:36
#7129
trustone
es war
es war wirklich nur eine ganz normale Frage von mir in einem Börsenforum,
an Leute die tiefer im Thema drinnen sind, ich sehe da auch keinerlei "Streit"
da es halt eine Aussage vom Vorstand im Ausblick war,
und User ExcessReturn hat mir ja auch schon ein interessante Antwort geliefert,
alleine dafür hat sich mein nachfragen hier schon gelohnt................
bin jetzt aber wieder raus hier, damit ich ja nicht mehr anecke bei irgend wem...... ;-)
an Leute die tiefer im Thema drinnen sind, ich sehe da auch keinerlei "Streit"
da es halt eine Aussage vom Vorstand im Ausblick war,
und User ExcessReturn hat mir ja auch schon ein interessante Antwort geliefert,
alleine dafür hat sich mein nachfragen hier schon gelohnt................
bin jetzt aber wieder raus hier, damit ich ja nicht mehr anecke bei irgend wem...... ;-)
04.03.26 19:58
#7130
Katjuscha
Deshalb hab ich Streit auch in
Anführungszeichen gesetzt, weil ich es eigentlich als Kickifax betrachte, über den wir uns gar nicht streiten, sondern über sowas diskutieren, was ich für überflüssig halte.
Und ich hab deine Frage anfangs auch als ganz normal betrachtet und auch beantwortet, dass es keine Prognose vorher für 2026 gab. Deshalb meine Verwunderung wieso du dann die Aussage mit dem intern vielleicht höherer Erwartung gepostet hast. Darauf kann man ja nichts sinnvolles antworten, denn woher soll jemand interne Gedanken des Vorstands kennen?
Na ja, lass uns das hier beenden! Zumal ExcessReturn ja jetzt das Rätsel gelöst hat.
Und ich hab deine Frage anfangs auch als ganz normal betrachtet und auch beantwortet, dass es keine Prognose vorher für 2026 gab. Deshalb meine Verwunderung wieso du dann die Aussage mit dem intern vielleicht höherer Erwartung gepostet hast. Darauf kann man ja nichts sinnvolles antworten, denn woher soll jemand interne Gedanken des Vorstands kennen?
Na ja, lass uns das hier beenden! Zumal ExcessReturn ja jetzt das Rätsel gelöst hat.
05.03.26 08:29
#7132
Katjuscha
as schätzt ihr, wieviele Aktien man ab Montag
täglich zurückkaufen wird?
So rund 120-130k Stück pro Tag müssten ja erstmal drin sein, nach den hohen Umsätzen gestern. Danach könnte es ein wenig weniger werden, aber im Schnitt vielleicht 70-80 k pro Tag über 100 Tage hinweg. Dann wäre man irgendwann im August fertig, zumindest wenn die HV das über Mai hinaus genehmigt, wovon ich mal ausgehe.
So rund 120-130k Stück pro Tag müssten ja erstmal drin sein, nach den hohen Umsätzen gestern. Danach könnte es ein wenig weniger werden, aber im Schnitt vielleicht 70-80 k pro Tag über 100 Tage hinweg. Dann wäre man irgendwann im August fertig, zumindest wenn die HV das über Mai hinaus genehmigt, wovon ich mal ausgehe.
05.03.26 09:12
#7133
Scansoft
Die Unterbewertung
hat mittlerweile bizarre Züge. Konnte ja den extremen Absturz teilweise nachvollziehen, weil der Cashburn damals extrem war und unklar war, ob die Restrukturierung greift. Aber jetzt gibt es kein Insolvenzszenario mehr und damit auch keinen Grund für einen massiv negtiven EV. GFG wird mindestens 125 Mill. Nettocash über die Linie bringen und ab 2028 wird der Cashbestand wieder wachsen.
Zalora dürfte im Übrigen mit dem Schwerpunkt Plattform/Services hochprofitabel werden, wenn man hier wieder mehr Volumen auf die Plattform bringt. Die haben das Potenial die höchste Marge in der Gruppe zu erzielen.
Zalora dürfte im Übrigen mit dem Schwerpunkt Plattform/Services hochprofitabel werden, wenn man hier wieder mehr Volumen auf die Plattform bringt. Die haben das Potenial die höchste Marge in der Gruppe zu erzielen.
05.03.26 10:24
#7134
Trash
Ich
hätte hier nicht mit einem Rückkaufprogramm gerechnet, was auch bei der überschaubaren Grössenordung schon ein echter Beitrag zur Kurspflege und Vertrauen in den eigenen Turnaround ist. Eigentlich genau der richtige Ansatz um das Sentiment aufzuhellen. Guter Move.
05.03.26 10:33
#7135
Zwiebelritter
Masterplan in Richtung M&A/Exit
Hier meine Thesen, kurz und knapp:
1. Kinnevik will raus: Liest man den aktuellen Kinnevik-Jahresabschluss, ist die Strategie klar: rigorose Portfoliobereinigung in Richtung Software und HealthTech. GFG ist für die eine E-Commerce-Altlast. Die wollen und müssen hier einen sauberen Exit hinlegen.
2. Die Braut wird hübsch gemacht: Durch die quasi komplette Rückzahlung der Bonds und den gestoppten/verlangsamten Cash-Burn ist die Bilanz jetzt blitzsauber. Mit über 140 Mio. € Net-Cash auf dem Konto ist der Laden perfekt vorbereitet für eine Übernahme.
3. Massive Vorstands-Incentives: Schaut man in die Vorstandsverträge, liegen die fetten Options-Strikes für das Management bei 0,60 € und 1,00 €. Darunter gehen sie quasi leer aus. Die haben also ein massives Eigeninteresse, den Kurs entweder selbst deutlich über 1 Euro zu heben oder den Laden direkt für einen noch höheren Preis zu verkaufen.
4. Change of Control Klausel: Normalerweise haben diese Optionen jahrelange Sperrfristen. ABER: Kommt es zu einer Übernahme (Change of Control), greift eine Beschleunigungsklausel und die Optionen werden sofort fällig. Der schnellste und sicherste Weg für den Vorstand, richtig Kasse zu machen, ist also ein Verkauf der Firma.
Fazit: Für mich sieht es ganz stark danach aus, als ob das Management den Kurs jetzt erst mal aus eigener Kraft (gute Zahlen, laufende Aktienrückkäufe) in Richtung 1 Euro pushen will. Sobald diese Basis steht, wird der Laden verkauft und zwar zu Kursen, bei denen Kinnevik und Rocket Internet ihr Gesicht wahren können.
Nur mal als BEISPIEL zur Bewertung: Als Zalando About You geschluckt hat, zahlten sie grob das 0,55-fache des Umsatzes. Wendet man dieses Multiple auf die gut 1 Milliarde Umsatz von GFG an und rechnet die 140 Mio. € Cash noch obendrauf, landen wir bei einem Übernahmepreis von über 3,00 € pro Aktie.
Nur zur Klarstellung zum Schluss: Das ist hier kein Gepushe, sondern einfach meine persönliche Meinung und feste Überzeugung. Und selbst wenn ich mit dem M&A-Szenario komplett falsch liege und die Firma eigenständig bleibt: Mit dieser sauberen Bilanz und der dicken Cash-Kasse sehe ich absolut kein Szenario, in dem der Kurs langfristig unter 1 Euro bleiben kann.
1. Kinnevik will raus: Liest man den aktuellen Kinnevik-Jahresabschluss, ist die Strategie klar: rigorose Portfoliobereinigung in Richtung Software und HealthTech. GFG ist für die eine E-Commerce-Altlast. Die wollen und müssen hier einen sauberen Exit hinlegen.
2. Die Braut wird hübsch gemacht: Durch die quasi komplette Rückzahlung der Bonds und den gestoppten/verlangsamten Cash-Burn ist die Bilanz jetzt blitzsauber. Mit über 140 Mio. € Net-Cash auf dem Konto ist der Laden perfekt vorbereitet für eine Übernahme.
3. Massive Vorstands-Incentives: Schaut man in die Vorstandsverträge, liegen die fetten Options-Strikes für das Management bei 0,60 € und 1,00 €. Darunter gehen sie quasi leer aus. Die haben also ein massives Eigeninteresse, den Kurs entweder selbst deutlich über 1 Euro zu heben oder den Laden direkt für einen noch höheren Preis zu verkaufen.
4. Change of Control Klausel: Normalerweise haben diese Optionen jahrelange Sperrfristen. ABER: Kommt es zu einer Übernahme (Change of Control), greift eine Beschleunigungsklausel und die Optionen werden sofort fällig. Der schnellste und sicherste Weg für den Vorstand, richtig Kasse zu machen, ist also ein Verkauf der Firma.
Fazit: Für mich sieht es ganz stark danach aus, als ob das Management den Kurs jetzt erst mal aus eigener Kraft (gute Zahlen, laufende Aktienrückkäufe) in Richtung 1 Euro pushen will. Sobald diese Basis steht, wird der Laden verkauft und zwar zu Kursen, bei denen Kinnevik und Rocket Internet ihr Gesicht wahren können.
Nur mal als BEISPIEL zur Bewertung: Als Zalando About You geschluckt hat, zahlten sie grob das 0,55-fache des Umsatzes. Wendet man dieses Multiple auf die gut 1 Milliarde Umsatz von GFG an und rechnet die 140 Mio. € Cash noch obendrauf, landen wir bei einem Übernahmepreis von über 3,00 € pro Aktie.
Nur zur Klarstellung zum Schluss: Das ist hier kein Gepushe, sondern einfach meine persönliche Meinung und feste Überzeugung. Und selbst wenn ich mit dem M&A-Szenario komplett falsch liege und die Firma eigenständig bleibt: Mit dieser sauberen Bilanz und der dicken Cash-Kasse sehe ich absolut kein Szenario, in dem der Kurs langfristig unter 1 Euro bleiben kann.
05.03.26 10:54
#7136
Zwiebelritter
Kommando zurück! Ich habe mich komplett verrechnet
Ich habe das "absolute Worst-Case-Szenario" vergessen: die schwebenden Steuern!
Wenn man bei der Bilanz zwingend noch ein Haar in der Suppe suchen will, dann sind es offene Steuerverfahren. Laut Bericht liegt das theoretische Maximalrisiko hier bei knapp 40 Mio. €.
ABER: Davon sind bereits gut 17 Mio. € als Rückstellung bombensicher in der Bilanz verbucht.. Das ungedeckte Restrisiko liegt also bei ca. 22 Mio. €. Bei über 140 Mio. € Cash ist das zwar ärgerlich, bricht der M&A-Story aber null das Genick. Zumal das Risiko im Vorjahr noch deutlich höher war (die räumen da aktuell also auch richtig fleißig den Keller auf für einen Käufer)
Ihr merkt schon: Meine völlig überzogenen und gepushten 3,00 € Übernahmepreis aus dem About-You-Beispiel von vorhin können hier also keinesfalls angewendet werden... im absoluten steuerlichen Weltuntergangs-Szenario sind es wohl doch nur 2,80 Euro!
Wenn man bei der Bilanz zwingend noch ein Haar in der Suppe suchen will, dann sind es offene Steuerverfahren. Laut Bericht liegt das theoretische Maximalrisiko hier bei knapp 40 Mio. €.
ABER: Davon sind bereits gut 17 Mio. € als Rückstellung bombensicher in der Bilanz verbucht.. Das ungedeckte Restrisiko liegt also bei ca. 22 Mio. €. Bei über 140 Mio. € Cash ist das zwar ärgerlich, bricht der M&A-Story aber null das Genick. Zumal das Risiko im Vorjahr noch deutlich höher war (die räumen da aktuell also auch richtig fleißig den Keller auf für einen Käufer)
Ihr merkt schon: Meine völlig überzogenen und gepushten 3,00 € Übernahmepreis aus dem About-You-Beispiel von vorhin können hier also keinesfalls angewendet werden... im absoluten steuerlichen Weltuntergangs-Szenario sind es wohl doch nur 2,80 Euro!
05.03.26 11:58
#7138
Trash
Die
Frage wäre allerdings, wer da zugreifen sollte. Vermutlich am ehesten ein Player, der in Schwellenländer expandieren will.
05.03.26 12:04
#7139
maurer0229
Mal schnell die KI angeschmissen ;-)
Folgende Gruppen könnten ein strategisches oder finanzielles Interesse an einer Übernahme haben:
Regionale Konkurrenten & E-Commerce-Giganten:
Lojas Renner: In der Vergangenheit wurde über ein Interesse des brasilianischen Einzelhändlers an Dafiti (der lateinamerikanischen Tochter der GFG) spekuliert.
Alibaba & Amazon: Beide expandieren in den Regionen der GFG (Südostasien, Naher Osten) und könnten durch eine Übernahme ihre Marktanteile über Marken wie Zalora oder The Iconic schlagartig ausbauen.
Finanzinvestoren & Bestandsaktionäre:
Kinnevik: Als größter Anteilseigner (ca. 35–37 %) hat das schwedische Investmenthaus bereits massiv investiert. Eine vollständige Übernahme oder eine Privatisierung („Going Private“) wäre ein Weg, um das Unternehmen abseits der volatilen öffentlichen Märkte neu auszurichten.
Private Equity Firmen: Spezialisten für „Distressed Assets“ (notleidende Vermögenswerte) könnten die GFG aufgrund des „Asset-light“-Geschäftsmodells und der Marktplatz-Strategie als unterbewertet ansehen.
Strategische Konsolidierer:
Größere Mode-Plattformen: Da die GFG oft als „Zalando der Schwellenländer“ bezeichnet wird, könnten etablierte Player ihre globale Reichweite durch die GFG-Infrastruktur erweitern.
Regionale Konkurrenten & E-Commerce-Giganten:
Lojas Renner: In der Vergangenheit wurde über ein Interesse des brasilianischen Einzelhändlers an Dafiti (der lateinamerikanischen Tochter der GFG) spekuliert.
Alibaba & Amazon: Beide expandieren in den Regionen der GFG (Südostasien, Naher Osten) und könnten durch eine Übernahme ihre Marktanteile über Marken wie Zalora oder The Iconic schlagartig ausbauen.
Finanzinvestoren & Bestandsaktionäre:
Kinnevik: Als größter Anteilseigner (ca. 35–37 %) hat das schwedische Investmenthaus bereits massiv investiert. Eine vollständige Übernahme oder eine Privatisierung („Going Private“) wäre ein Weg, um das Unternehmen abseits der volatilen öffentlichen Märkte neu auszurichten.
Private Equity Firmen: Spezialisten für „Distressed Assets“ (notleidende Vermögenswerte) könnten die GFG aufgrund des „Asset-light“-Geschäftsmodells und der Marktplatz-Strategie als unterbewertet ansehen.
Strategische Konsolidierer:
Größere Mode-Plattformen: Da die GFG oft als „Zalando der Schwellenländer“ bezeichnet wird, könnten etablierte Player ihre globale Reichweite durch die GFG-Infrastruktur erweitern.
05.03.26 12:21
#7140
trustone
ExcessReturn
ich hab doch noch eine Frage an ExcessReturn............
wie gesagt Leute, hatte GFG die letzten Monate nicht verfolgt und bin nicht im Thema drinnen,
also habt bitte Nachsicht,
bei ANZ schreibt man in der Präsentation: Positive, strong cash conversion
bei LATAM und SEA schreibt man Near breakeven
wurde im Conference Call dahingehend irgend etwas kommuniziert/beantwortet ab wann man auch LATAM und SEA nachhaltig zum breakeven führen will, eine Timeline oder falls es nicht klappen sollte auch eine Exit Strategie in den Raum gestellt für den Fall der Fälle ?
oder geht man aktuell klar davon aus, auch diese beiden Märkte zum breakeven zu führen,
Danke für eine Antwort,
wie gesagt Leute, hatte GFG die letzten Monate nicht verfolgt und bin nicht im Thema drinnen,
also habt bitte Nachsicht,
bei ANZ schreibt man in der Präsentation: Positive, strong cash conversion
bei LATAM und SEA schreibt man Near breakeven
wurde im Conference Call dahingehend irgend etwas kommuniziert/beantwortet ab wann man auch LATAM und SEA nachhaltig zum breakeven führen will, eine Timeline oder falls es nicht klappen sollte auch eine Exit Strategie in den Raum gestellt für den Fall der Fälle ?
oder geht man aktuell klar davon aus, auch diese beiden Märkte zum breakeven zu führen,
Danke für eine Antwort,
05.03.26 12:27
#7141
Börsentrader200.
Runner - GFg
Aktienrückkäufe werden den Trend weiter befeuern.
05.03.26 12:40
#7142
trustone
und zweite Frage,
macht ANZ in 2025 und oder 2026 schon einen Nettogewinn, kann man das sagen,
falls ja wie hoch seht Ihr denn diesen grob,
dass ich mal eine Bewertung anstellen könnte alleine auf ANZ bezogen,
Danke !
falls ja wie hoch seht Ihr denn diesen grob,
dass ich mal eine Bewertung anstellen könnte alleine auf ANZ bezogen,
Danke !
05.03.26 12:54
#7143
Trash
Im Grunde
Im Grunde wären bei einer potentiellen Übernahme die beiden Hauptanteilseigener nur an Angeboten interessiert, die einigermaßen gesichtswahrend sind. Alles unter einem 1€ dürfte da komplett ausfallen und alles darüber setzt wohl voraus, dass eine gewisse Cashdisziplin eingehalten wird , vorallem aber Wachstum erkennbar ist (Bestellungen, NMV / Umsatz >4 %). Da könnte man dann tatsächlich um die 2 € ansetzen.
05.03.26 13:55
#7145
trustone
Zwiebelritter
sehr Interessant, vielleicht findest du mal Zeit und kannst hier eine Aufstellung reinstellen,
was die Manager so verdienen würden wenn der Kurs auf 0,6 - 1 - 2 Euro steigen würde,
um welche Summen wir da reden,
3. Massive Vorstands-Incentives: Schaut man in die Vorstandsverträge, liegen die fetten Options-Strikes für das Management bei 0,60 € und 1,00 €. Darunter gehen sie quasi leer aus. Die haben also ein massives Eigeninteresse, den Kurs entweder selbst deutlich über 1 Euro zu heben oder den Laden direkt für einen noch höheren Preis zu verkaufen.
was die Manager so verdienen würden wenn der Kurs auf 0,6 - 1 - 2 Euro steigen würde,
um welche Summen wir da reden,
3. Massive Vorstands-Incentives: Schaut man in die Vorstandsverträge, liegen die fetten Options-Strikes für das Management bei 0,60 € und 1,00 €. Darunter gehen sie quasi leer aus. Die haben also ein massives Eigeninteresse, den Kurs entweder selbst deutlich über 1 Euro zu heben oder den Laden direkt für einen noch höheren Preis zu verkaufen.
05.03.26 15:06
#7146
Börsentrader200.
Aktienrückkauf
Wenn ich das richtig verstehe, wird GFG das Mandat auch bei einem Kurs von 1 Euro weiter ausführen. Dh es gibt eine durchgehenden Catalyst. Solange die Zahlen entsprechend gut bleiben, erwarte ich weitere Rückkäufe.
05.03.26 19:55
#7147
Mausbeer
Aktienrückkauf
@Kat
Ich gehe bei einem Durchschnittspreis über die Laufzeit von mindestens 0.40€ aus.
Das wären dann max. 7.5 Mio Stück, also ca. 30.000 Stck pro Börsentag.
Mit den angestrebten "repurchase of up to 15 million shares of the Company" wird es so hoffentlich nichts werden. Die Verlängerung bis 26/2/27 sollte durchgehen, denke ich.
The programme is expected to start on 9 March 2026 and to end by 26 February 2027 at the latest. The buyback programme is based on the authorisation granted by the annual general meeting of shareholders held in 2021, under which the Company may repurchase up to 43,019,861 common GFG shares. This authorisation is scheduled to expire on 25 May 2026. A new buyback authorisation will be proposed at the annual general meeting of shareholders scheduled for 20 May 2026. If the new authorisation is not approved, the buyback programme will end on 25 May 2026.
Ich gehe bei einem Durchschnittspreis über die Laufzeit von mindestens 0.40€ aus.
Das wären dann max. 7.5 Mio Stück, also ca. 30.000 Stck pro Börsentag.
Mit den angestrebten "repurchase of up to 15 million shares of the Company" wird es so hoffentlich nichts werden. Die Verlängerung bis 26/2/27 sollte durchgehen, denke ich.
The programme is expected to start on 9 March 2026 and to end by 26 February 2027 at the latest. The buyback programme is based on the authorisation granted by the annual general meeting of shareholders held in 2021, under which the Company may repurchase up to 43,019,861 common GFG shares. This authorisation is scheduled to expire on 25 May 2026. A new buyback authorisation will be proposed at the annual general meeting of shareholders scheduled for 20 May 2026. If the new authorisation is not approved, the buyback programme will end on 25 May 2026.
05.03.26 20:25
#7148
Börsentrader200.
News
Wichtig ist das wir längst im turnaround sind und die Aktienrückkäufe nicht nur den Kurs stützen sondern auch Value bringen. Desto länger wir auf diesem Niveau verharren, desto mehr wird zurückgekauft. Am Ende werden wir für Geduld belohnt trotz einiger die kalte Füße wg der allgemeinen Börsenstimmung bekommen.
Wann überspringen wir die 40 Cent?
Wann überspringen wir die 40 Cent?
05.03.26 21:22
#7149
Katjuscha
trustone, ja das hatte ich auch schon mal
angesprochen, was das Eigeniteresse der Vorstände sowohl an positiven NFCF als sich steigenden Kursen betrifft. Für positiven NFCN in diesem Jahr bekäme der CEO glaub ich eine 0,6 Mio Prämie
Man kann als Aktionär solche Dinge auch kritisieren (wie ich es bei Teamviewer beispielsweise tue), wenn sie schlecht ausgestaltet sind. Aber hier bei GFG wird das ja erst bei deutlich höheren Kursen Thema. Und von einem positiven NFCF profitieren auch wir Aktionäre. Da sind mir die 0,6 Mio Prämie dann reichlich egal. Ich glaub aber nicht dass er die Prämie bekommt. Für einen positiven NFCF wird es dieses Jahr wohl noch nicht reichen.
Man kann als Aktionär solche Dinge auch kritisieren (wie ich es bei Teamviewer beispielsweise tue), wenn sie schlecht ausgestaltet sind. Aber hier bei GFG wird das ja erst bei deutlich höheren Kursen Thema. Und von einem positiven NFCF profitieren auch wir Aktionäre. Da sind mir die 0,6 Mio Prämie dann reichlich egal. Ich glaub aber nicht dass er die Prämie bekommt. Für einen positiven NFCF wird es dieses Jahr wohl noch nicht reichen.
06.03.26 09:30
#7150
maurer0229
Kursziel €
Turnaround im Gange: erstes positives bereinigtes EBITDA in der Geschichte GFG hat seinen Jahresbericht für das Geschäftsjahr 25 veröffentlicht und Ergebnisse vorgelegt, die den von uns erwarteten operativen Wendepunkt bestätigen und die Tatsache, dass die Aktien weiterhin mit einem negativen EV gehandelt werden, ungerechtfertigt erscheinen lassen, eNuW. Der NMV der Gruppe belief sich auf 1.042 Mio. Euro, was einem Anstieg von 0,3 % gegenüber dem Vorjahr (auf vergleichbarer Basis) entspricht, da die höhere Bestellhäufigkeit und der durchschnittliche Bestellwert einen leichten Rückgang der aktiven Kunden ausglichen, deren Zahl zum Jahresende bei 7,3 Mio. (-4 % gegenüber dem Vorjahr) lag. Der NMV stieg im vierten Quartal um 0,7 % gegenüber dem Vorjahr auf 327 Mio. Euro. Das bereinigte EBITDA für das Geschäftsjahr 2025 Das EBITDA erreichte 9,3 Mio. Euro und lag damit deutlich über dem Verlust des Vorjahres und unserer Schätzung von 5,6 Mio. Euro (Q4 mit 16,2 Mio. Euro, 7,6 % Marge), da die Bruttomarge der Gruppe 46,4 % (+1,5 Prozentpunkte im Jahresvergleich) erreichte und die sonstigen Aufwandsquoten entweder unverändert blieben (z. B. Marketing) oder sich weiter verbesserten (z. B. Technik und Verwaltung). Dank der verbesserten operativen Leistung, einem guten Working Capital Management und dem Wegfall erhöhter Investitionsausgaben verbesserte sich der normalisierte Free Cashflow weiter auf -31,6 Mio. € (gegenüber -41,5 Mio. € im Geschäftsjahr 24 und -62,6 Mio. € im Geschäftsjahr 23). Damit belief sich der Kassenbestand zum Jahresende auf 176,5 Mio. €. Zwei Drittel der Segmente haben eine erfolgreiche Trendwende vollzogen. ANZ und LATAM (79 % des NMV der Gruppe) verzeichneten ein NMV-Wachstum im mittleren einstelligen Bereich und glichen damit die nach wie vor schwierige Lage in der Region SEA (-15,2 % gegenüber dem Vorjahr auf Basis konstanter Wechselkurse) aus, wo die Zahl der aktiven Kunden um 14 % zurückging. Da jedoch die meisten Hausaufgaben bereits erledigt sind (z. B. Straffung des Produkt- und Markensortiments, Steigerung der Marktplatz- und Serviceumsätze und Schärfung des Kundenangebots), sollte auch SEA innerhalb des nächsten Jahres zu profitablem Wachstum zurückkehren (Bruttomarge bereits bei 46,1 %).
Die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt weitere operative Verbesserungen. GFG rechnet mit einem NMV-cc-Wachstum von -4 % bis +4 % (eNuW alt: 4,4 %). Das untere Ende spiegelt die derzeit schwächere Verbraucherstimmung in den beiden wichtigsten Endmärkten AZN und LATAM wider. Noch wichtiger ist, dass sich das bereinigte EBITDA der Gruppe voraussichtlich weiter auf 15 bis 25 Mio. € verbessern wird (eNuW alt: 12,4 Mio. €), da sich die Anpassung der Betriebskosten, kundenorientierte Initiativen und Anpassungen des Geschäftsmodells (z. B. höherer Marktanteil, verbessertes Sortiment und Skalierung von „Operations by” und „Fulfilled by”) auszahlen. Aktienrückkauf gestartet. Da der Großteil der Wandelanleihe bald zurückgekauft werden soll (9,1 Mio. € verbleiben), hat das Unternehmen beschlossen, ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 3 Mio. € (~4 % der ausstehenden Aktien auf aktuellem Niveau) zu starten, was die nach wie vor attraktive Bewertung angesichts der anhaltenden operativen Trendwende weiter untermauert. Mit einem nach wie vor negativen EV wird das Unternehmen implizit als nahezu insolvent bewertet, während die Fundamentaldaten zunehmend auf eine erfolgreiche Trendwende mit nachhaltiger Cash-Generierung innerhalb der nächsten zwei Jahre hindeuten. Weitere Fortschritte in der nach wie vor schwierigen SEA-Region könnten eine frühere Neubewertung unterstützen. Wir bestätigen daher unsere Kaufempfehlung mit einem leicht erhöhten Kursziel von 1,00 € (zuvor: 0,90 €) auf Basis des DCF.
Die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt weitere operative Verbesserungen. GFG rechnet mit einem NMV-cc-Wachstum von -4 % bis +4 % (eNuW alt: 4,4 %). Das untere Ende spiegelt die derzeit schwächere Verbraucherstimmung in den beiden wichtigsten Endmärkten AZN und LATAM wider. Noch wichtiger ist, dass sich das bereinigte EBITDA der Gruppe voraussichtlich weiter auf 15 bis 25 Mio. € verbessern wird (eNuW alt: 12,4 Mio. €), da sich die Anpassung der Betriebskosten, kundenorientierte Initiativen und Anpassungen des Geschäftsmodells (z. B. höherer Marktanteil, verbessertes Sortiment und Skalierung von „Operations by” und „Fulfilled by”) auszahlen. Aktienrückkauf gestartet. Da der Großteil der Wandelanleihe bald zurückgekauft werden soll (9,1 Mio. € verbleiben), hat das Unternehmen beschlossen, ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 3 Mio. € (~4 % der ausstehenden Aktien auf aktuellem Niveau) zu starten, was die nach wie vor attraktive Bewertung angesichts der anhaltenden operativen Trendwende weiter untermauert. Mit einem nach wie vor negativen EV wird das Unternehmen implizit als nahezu insolvent bewertet, während die Fundamentaldaten zunehmend auf eine erfolgreiche Trendwende mit nachhaltiger Cash-Generierung innerhalb der nächsten zwei Jahre hindeuten. Weitere Fortschritte in der nach wie vor schwierigen SEA-Region könnten eine frühere Neubewertung unterstützen. Wir bestätigen daher unsere Kaufempfehlung mit einem leicht erhöhten Kursziel von 1,00 € (zuvor: 0,90 €) auf Basis des DCF.


