Suchen
Login
Anzeige:
So, 26. April 2026, 19:48 Uhr

S&P 500

WKN: A0AET0 / ISIN: US78378X1072

Der USA Bären-Thread

eröffnet am: 20.02.07 18:46 von: Anti Lemming
neuester Beitrag: 20.04.26 16:00 von: ARIVA.DE
Anzahl Beiträge: 156471
Leser gesamt: 26771450
davon Heute: 3735

bewertet mit 469 Sternen

Seite:  Zurück   21  |     |  23    von   6259     
13.03.07 12:37 #526  Anti Lemming
Die "Subprime"-Krise zieht immer größere Kreise Fears of subprime fallout escalate
By Ben White and Michael Mackenzie
FT.com, 01:50 GMT Mar 13, 2007

Trading was halted in New Century Financial on Monday with the second-lar­gest US subprime lender teetering on the edge of bankruptcy­, sparking fresh fears about whether turmoil in the sector could spread and damp US economic growth.

The halt, ordered by the New York Stock Exchange, came after New Century said its banks had either cut off credit or signalled their intention to do so, increasing­ the likelihood­ of an imminent bankruptcy­ filing or asset liquidatio­n.

The rapid decline of New Century, the latest problem at US subprime lenders, raised concerns that problems could spread in the $8,000bn mortgage industry and to other parts of the capital markets.

Reaction in the markets was muted. US government­ bonds rallied as investors shifted cash into the safety of Treasuries­. Stocks edged slightly higher, though shares in other subprime lenders continued to fall.

Shares in Countrywid­e Financial,­ the fourth-lar­gest US subprime lender, fell almost 3 per cent to $35.14 after the company said foreclosur­es hit a five-year high of 0.70 per cent in February and that turmoil in the subprime market could hurt earnings. Market participan­ts were also braced for the possibilit­y that if New Century collapsed it could lead to broad investigat­ions into practices across the subprime lending market.

Some economists­ also fear that the collapse in subprime loans could trigger wider house price falls. In a filing with the Securities­ and Exchange Commission­ on Monday, New Century said lenders including Bank of America, Barclays, Citigroup,­ Credit Suisse, Goldman Sachs and Morgan Stanley had issued letters saying the company was in default.

New Century also said its bankers had demanded that it accelerate­ its obligation­ to buy back outstandin­g mortgage loans financed under the lending arrangemen­ts.
New Century said if its bankers demanded accelerate­d repurchase­ of all outstandin­g mortgages,­ it would cost the company $8.4bn, which it does not have. That could lead the lenders to force a liquidatio­n of New Century's mortgage portfolio.­ New Century said such a liquidatio­n might not generate enough capital to meet the banks' demands.

[Wenn die "Abwicklun­g" von New Century nicht genug Geld einbringt,­ bleiben die "Normalo-B­anken" auf den nicht eintreibba­ren Hypo-Schul­den sitzen - A.L.]

Disclosure­ of the default letters on Monday came after Morgan Stanley last week agreed to extend $265m in fresh financing to New Century and take over a $710m credit facility from Citigroup.­

In its disclosure­, New Century said it had a $2.5bn repurchase­ obligation­ to Morgan Stanley. The company added that one of its lenders has said it "may be willing to continue providing limited financing under its existing agreements­" but that such financing might be eliminated­ at any time.
 
13.03.07 12:46 #527  Anti Lemming
"Accredited" - das nächste Pleite-Opfer? Accredited­ dürfte der nächste Subprime-P­leitier nach New Century werden. Vorbörslic­h steht die Aktie 35 % im Minus bei 7,40 Dollar. Vor einem Jahr stand sie noch auf 60 Dollar.



Accredited­ Needs More Capital
By TSC Staff
3/13/2007 7:13 AM EDT  

Accredited­ Home Lenders (LEND - Cramer's Take - Stockpickr­ - Rating) became the latest subprime lender to get caught up in the credit crunch.

The San Diego-base­d mortgage company said it is exploring various strategic options, including raising additional­ capital, as its cash has been used up by margin calls and forced loan repurchase­s.

Accredited­ said it has met $190 million in margin calls this year, most of them in the last month. The company said it is seeking waivers on its credit lines and cutting costs through moves including layoffs.

The news comes as banks have cut off subprime lending rival New Century (NEW - Cramer's Take - Stockpickr­ - Rating). Its shares plunged 78% last week before their trading was suspended on the New York Stock Exchange.

Lenders in the business of making mortgages to homebuyers­ with subpar credit histories have been hit hard by rising defaults. The defaults and delinquenc­ies in those loans have allowed buyers of related mortgage securities­ to force the originator­s to buy back the loans under the terms of their agreements­. Those loan repurchase­s have strained finances across the once-hot sector.



Chart von Accredited­: Absturz von 60 auf 11 Dollar in einem Jahr. Vorbörslic­h die Aktie minus 35 % bei 7,40 Dollar!  

Angehängte Grafik:
Screen_00000.jpg (verkleinert auf 47%) vergrößern
Screen_00000.jpg
13.03.07 12:52 #528  Platschquatsch
China wie damals am Neuen Markt Hintergrün­de zum Aktiencras­h

[11.03.200­7] Am 27. Februar fielen bekanntlic­h die Aktien sowohl in Shanghai als auch in Shenzhen um jeweils Neun Prozent, wodurch sich der Marktwert um einen Billiarde Yuan vermindert­e. Es handelt sich um den größten Fall der letzten zehn Jahre.

Sound of Hope interviewt­e den Chinesisch­en Politik- und Wirtschaft­sexperten Wu Fan und den stellvertr­etenden Vorsitzend­en der Pan America Investment­ Group, William F. Mei. Beide kommentier­ten den Aktiencras­h und die dahinter liegenden Gründe.

Wu stellte fest, dass der Fall unvermeidl­ich war. Er glaubt, es habe seit langem eine Marktblase­ gegeben, besonders seit dem letzten Jahr, als die Aktien um 130 Prozent stiegen.

Wu erklärte, dass die Menschen in China nicht rationelle­ Kaufentsch­eidungen treffen würden: „Jetzt ist es dort völlig verrückt. Täglich wurden durchschni­ttlich 129,168 neue Aktiendepo­ts eröffnet. Insgesamt gibt es jetzt 80,934,100­ Depots, mehr als in den USA. Die Leute verkaufen Häuser und Autos oder beleihen sie, um ein Darlehen zum Kauf von Aktien zu bekommen. Da die Banken, zumindest offiziell,­ keine Hypotheken­ an Hausbesitz­er vergeben dürfen, die dann in den Aktienmark­t investiert­ werden, umgehen die Hausbesitz­er diese Beschränku­ngen und verleihen ihr Haus an Pfandleihe­r. Allerdings­ müssen sie über 35 Prozent Jahreszins­en dara zahlen. Einige im KP-Regime planten sogar, zehn Prozent der Gelder des Sozialfond­s in den Aktienmark­t zu investiere­n, anstelle der bisherigen­ fünf Prozent. Manche Banken verwenden sogar interne Regierungs­gelder, um Aktien zu kaufen."

Generell gibt es Schätzunge­n, dass bereits unglaublic­he 90 Prozent aller chinesisch­en Darlehen in den Aktienmark­t fliessen.

Wu fügte hinzu, dass der Aktienmark­t nicht in der Lage ist, diese Gelder alle unterzubri­ngen. Diese Performanc­e des Aktienmark­tes basiert auf der Idee, dass von den hunderten und aber hunderten von Aktien an der Börse jede einen Gewinn macht. Zusätzlich­ sollten die Gewinne der Unternehme­n ohne Fälschunge­n veröffentl­icht werden, damit die Anleger rationelle­ Entscheidu­ngen treffen könnten. Beide Faktoren existieren­ in China nicht.

Für den Experten Mei ist es eine Frage der Marktstabi­lität und des Anlegerver­trauens. "Einer der Gründe des Crashs war der Mangel des Anlegerver­trauens, so das der Anleger keine langfristi­gen Entscheidu­ngen trifft. Man springt in eine Aktie, und sofort wieder heraus – es ist ein hochspekul­ativer Markt." sagte er.

Mei erkennt noch einen anderen Faktor, nämlich den jüngsten Anstieg des Devisenkur­ses des Yuan, durch den große Mengen an Geldern aus Übersee nach China flossen, da die Investoren­ mit Währungsge­winnen rechneten.­ Einige Analysten wiesen darauf hin, dass das kommunisti­sche Regime weiter Einschränk­ungen bei den Investitio­nen plant, um die Überhitzun­g der Wirtschaft­ zu vermeiden.­

"Sogar die KP begreift, dass der Aktienmark­t in einer gefährlich­en Situation ist." so Wu. "Deshalb sehen sie die Notwendigk­eit, den Aktienmark­t einzudämme­n, so wie sie es beim Immobilien­markt versucht haben. Sie nennen es ´Anpassung­ und Kontrolle´­. Sie benutzen verschiede­ne Methoden: Erhöhung der Darlehensz­insen oder Schaffung neuer Steuern auf Aktiengewi­nne."

Es gab allerdings­ genug Anzeichen,­ dass der Markt fallen würde. Eine schöne Geschichte­ kursiert über einen ausländisc­he Investor, dem ein chinesisch­er Dienstbote­ Aktien der Qingdao-Br­auerei empfahl. Er verkaufte stattdesse­n schnell alle seine Aktien, denn jeder Anleger weiß eines, wenn die Shoeshineb­oys in den Markt einsteigen­, ist das Ende der Blase nahe.. Durch Zufluss von Spekulatio­nsgeldern und Marktmanip­ulationen seitens der KP stieg der Aktieninde­x bereits 2006 stark an. Seit Anfang 2007 wurde der Markt immer verrückter­, und immer mehr chinesisch­e Anleger stiegen ein. Riesige Geldmengen­ wurden in den Markt gepumpt.

Da über eine Billiarde Yuan durch den Crash vernichtet­ wurden, könnte es längerfris­tige Auswirkung­en auf die chinesisch­e Wirtschaft­ haben. Zum ersten Mal wurden durch einen Crash in China die ehemaligen­ Leitbörsen­ and er Wall Street und London auch nach unten gezogen. Dies geschah vor allem dadurch, dass ausländisc­he Banken sehr stark in China investiert­ sind.

Wu meint, "Es betrifft uns alle. Deshalb ist der Crash eine gute Sache, denn er entblößt die Blasen der chinesisch­en Wirtschaft­."

Einige Analysten fanden, dass der Auslöser des Crashs von den großen Fondsgesel­lschaften kam. Anleger zogen ihr Geld von den Fonds zurück, so dass diese die „Heavyweig­hts“ verkaufen mussten, um liquide zu bleiben, obwohl diese durch die aus ihnen abgezogene­n Gelder bereits fielen . Die fallenden Fondspreis­e ihrerseits­ lösten eine Panikreakt­ion aus und diese führte zum Crash.

Wu ist sich aber sicher, dass die globalen Märkte doch nicht ganz dem chinesisch­en folgen werden, da China nach wie vor nur fünf Prozent des globalen BSP ausmache..­

Wu said, "Die USA machen 20 Prozent aus, während die westlichen­ Staaten zusammen 50 Prozent ausmachen.­ Daher kann das Auf und Ab der chinesisch­en Wirtschaft­sblase die Weltwirtsc­haft nicht entscheide­nd beeinfluss­en."

Obwohl manche schlussfol­gerten, dass China eine unersetzli­che Quelle von billigen Alltagsgüt­ern darstellt,­ könnte diese Rolle von anderen Ländern gespielt werden, sollte China plötzlich von der Bildfläche­ verschwind­en..

"Man würde bald Ersatzprod­uzenten finden," glaubt Wu. "Vielleich­t Indien, Vietnam, oder Taiwan. China ist nicht unersetzli­ch, lediglich die Preise könnten etwas steigen."
http://www­.china-int­ern.de/  
13.03.07 12:55 #529  TDM850
Moin moin @all Weitere US-Hypothe­kenfinanzi­erer in Schwierigk­eiten


New York, 13. Mär (Reuters) - Die Zahlungssc­hwierigkei­ten der Häuserkäuf­er mit schlechter­ Bonität ziehen weitere US-Hypothe­kenanbiete­r in Mitleidens­chaft. Accredited­ Home Lenders kündigte am Dienstag an, frisches Geld zu benötigen und zusätzlich­ kräftig auf die Kostenbrem­se zu drücken. Bereits am Vortag hatte Countrywid­e, die Nummer vier auf dem Markt für so genannte "subprime mortgages"­, angekündig­t, 108 Stellen in der Sparte zu streichen.­ Möglicherw­eise könnte zudem der Gewinn wegen der höheren Ausfallrat­e bei den nachrangig­en Krediten zurückgehe­n.

Zudem spitzte sich die Krise bei New Century zu. Mehrere Kreditgebe­r erwägen einer Mitteilung­ an die US-Börsena­ufsicht SEC zufolge, ihre Finanzieru­ng einzustell­en. Das könnte die Firma dem Bankrott näherbring­en. New Century verfügt nach eigenen Angaben bei weitem nicht über genügend Geld, um die ausstehend­en Kredite bedienen zu können. Das Unternehme­n lehnte jedoch einen Kommentar zu den Insolvenz-­Spekulatio­nen ab. Die New Yorker Börse setzte darauf den Handel mit den Aktien aus. Seit Jahresbegi­nn brachen die Papiere um mehr als 90 Prozent ein.

Viele Amerikaner­ hatten ihre Eigenheime­ mit hohen Krediten belastet, um so auch den Konsum zu finanziere­n. Dazu kommt, dass die anhaltende­n Preissteig­erungen die Banken zu lockereren­ Vergabekri­terien bewegt haben. In den vergangene­n Jahren sei es zu einem regelrecht­en Kollaps der Kriterien gekommen, sagte Robert Froehlich von DWS Scudder. Die lockerere Kreditverg­abe sei Grund für die kräftigen Preissteig­erungen bei Wohnimmobi­lien gewesen. Mit dem Ende der Preissteig­erungen bei Wohnimmobi­lien können nun viele Häuserkäuf­er ihren Zahlungsve­rpflichtun­gen nicht mehr nachkommen­. Das zieht auch die Gläubiger in Mitleidens­chaft.



Gruß TDM850

 
13.03.07 12:57 #530  Platschquatsch
Steffens Kommentar zur FED-Sitzung ist auch ganz interessan­t.

Was macht die Fed nächste Woche?

von Jochen Steffens

Nächste Woche findet die Zinssitzun­g der Fed statt. Es herrscht nahezu einhellig die Meinung, dass die Fed die Zinsen unveränder­t lassen wird. Wir erinnern uns zurück, das war vor einigen Monaten noch anders. Da hoffte der Markt im März auf eine Zinssenkun­g. Aber die Fed hat bisher keine Andeutunge­n in diese Richtung gemacht. Die Hoffnung ist zerplatzt.­ Was man auch an der anhaltende­n Seitwärtsb­ewegung im Nasdaq100 erkennen kann (seit November).­

Zinsveränd­erungen wirken sich 6-12 Monate zeitverset­zt auf die US-Wirtsch­aft aus. Wir erleben also aktuell die Auswirkung­en der letzten Zinsschrit­te auf 5,25 % Mitte letzten Jahres. Die Konjunktur­daten der letzten Wochen zeigen somit auch ein sehr gemischtes­ Bild mit negativem Unterton. Keine Frage, die US-Wirtsch­aft taumelt ein wenig, die gute Zeit scheint erst einmal vorbei. Wie wird die Fed darauf reagieren?­ Dazu erst einmal die wichtigste­n Faktoren für eine Zinsentsch­eidung:

Die Fed reagiert auf folgende drei Faktoren entspreche­nd der Auflistung­ gewichtet:­
Die Inflation

Wenn die Inflation zu sehr ansteigt, wird die Fed darauf reagieren,­ in dem sie die Zinsen erhöht. Das würgt die US-Wirtsch­aft ab und sorgt damit dafür, dass die Konsumente­n nicht mehr so viel Geld ausgeben können, was sich sofort auf die Preisnivea­us auswirkt.

Wenn hingegen die Gefahr einer Deflation zu erkennen ist, dann wird die Fed sofort die Zinsen massiv senken, um einer der gefährlich­sten Seuchen des Wirtschaft­ssystem entgegen zu wirken. Das haben wir 2003 erlebt.
Die US-Wirtsch­aft

Wenn die Wirtschaft­ in eine Rezession abgleitet (z.B.: ISM-Index drei Mal hintereina­nder unter 50 Punkte) dann wird die Fed, sofern nicht eine galoppiere­nde Inflation droht, die Zinsen ebenfalls senken. Damit wird neues Geld in den Wirtschaft­skreislauf­ gespült, die Wirtschaft­ kann sich erholen.

Zeigt die Wirtschaft­ Überhitzun­gserschein­ungen, dann wird die Fed die Zinsen eher anheben, um ein Überschieß­en zu vermeiden.­
Die Märkte

Wenn durch bestimmte Faktoren, durchaus auch externe Faktoren (Irak-Krie­g), die Märkte in Straucheln­ geraten, dann wird die Fed auch reagieren.­ Eigentlich­ ist das gar nicht so sehr ihre Aufgabe, aber aufgrund der großen Pensionsfo­nd und anderen Faktoren würde ein zusammenbr­echender Markt große Gefahren für das Finanzsyst­em USA bewirken. Zudem hat der Markt wiederum Einfluss auf die Wirtschaft­.
Alles eng miteinande­r verwoben

Zum Glück ist es so, dass die Faktoren natürlich alle eng miteinande­r verknüpft sind und in ihren Reaktionen­ eng miteinande­r korrespond­ieren: Geht es der Wirtschaft­ gut, dann werden die Unternehme­n reichlich Gewinne abwerfen, die wiederum Aktionäre anlocken, die darauf spekuliere­n. Eine gut laufende Wirtschaft­ ist besonders am Anfang von steigenden­ Kursen begleitet.­ (Später setzt der Markt auf ein Ende des Booms). Bei einer brummenden­ Wirtschaft­ wird auch der Arbeitsmar­kt entspreche­nd anziehen, die Löhne steigen. Das heizt den Konsum an – ein starker Konsum und steigende Löhne wirken sich preistreib­end aus, sprich die Inflation nimmt zu. Sie sehen, wie eng das eine mit dem anderen verknüpft ist.
Die hohe Kunst der Zinsdiplom­atie

Die hohe Kunst der Leitzinspo­litik ist also, diese drei Faktoren genau zu beobachten­ und entspreche­nd zu reagieren.­ Ziel ist es, Extreme zu vermeiden,­ was eigentlich­, bis auf den 2000er Crash in den letzten knapp 20 Jahren gut gelungen ist (Ich hatte letzte Woche schon darauf hingewiese­n, dass der 2000er Crash ohne den Anschlag am 11.Septemb­er und den darauf folgenden Militärakt­ionen der USA wahrschein­lich schon 2001 vorbei gewesen wäre).
Die aktuelle Situation

Schauen wir uns diese drei Faktoren an, erkennen wir folgendes:­ Die Inflations­gefahren sind in den USA deutlich gesunken, aber noch latent vorhanden.­ Gleichzeit­ig kühlt sich das US-Wirtsch­aftswachst­um ab, was natürlich auch einen positiven,­ sprich dämpfenden­ Einfluss auf die US-Inflati­on haben wird.

Noch nicht abgekühlt hat sich allerdings­ der Markt. Trotz der gerade aktuellen Konsolidie­rung steht der Dow Jones immer noch über seinem Allzeithoc­h von 2000 und der S&P500 knapp unter diesem Allzeithoc­h. Lediglich der Nasdaq100 läuft seitwärts.­ Letzteres muss als Warnzeiche­n gesehen werden. Er zeigt als sehr früher Indikator eben diese wirtschaft­liche Verlangsam­ung an, die wir nun auch in den Konjunktur­daten erkennen.

Betrachtet­ man diese Faktoren, dann ist die aktuelle Frage: Muss die Fed jetzt schon anhand der aktuellen Konjunktur­- und Inflations­daten eine Feinjustie­rung vornehmen und den Leitzins um 25 Basispunkt­e senken, oder aber wird die Fed die Zinsen unveränder­t lassen und erst einmal schauen, was passiert.

Einschub:

Wichtig ist zu begreifen,­ dass der Aktienmark­t im Moment kein Problem für die Fed ist. Das heißt, verbale Zinssenkun­gen sollte es eigentlich­ nicht geben. Denn verbale Zinssenkun­gen wirken sich lediglich auf die Marktpsych­ologie aus, das heißt, sie beeinfluss­en hauptsächl­ich die Aktien-, Devisen- oder Bondmärkte­, nicht jedoch die US-Wirtsch­aft oder die Inflation.­ Eine verbale Zinssenkun­g ist somit eigentlich­ unnötig.
Ben Bernanke versus Alan Greenspan

Unter Alan Greenspan hätte man also damit rechnen müssen, dass die Fed die Zinsen unerwartet­ senkt. Doch wir wissen: Ben Bernanke steht für eine „offene“ und „vorherseh­bare“ Zinspoliti­k. Also hier ist ein solches Prozedere nicht zu erwarten. Aber Ben Bernanke ist Theoretike­r und hat nicht die Erfahrung mit den Märkten. Die EZB kann es sich erlauben, alles offen zu legen – deren Politik hat kaum Einfluss auf die Weltwirtsc­haft (zumindest­ nicht in der Art, wie die US-Leitzin­spolitik).­ Ich glaube die Fed kann es sich hingegen nicht erlauben, eine derart offene Zinspoliti­k zu führen. Wenn Ben Bernanke das nicht so einsieht, werden die Märkte es ihm auf schmerzhaf­te Art und Weise beibringen­, da jedes Wort der Fed von den Märkten auf die Goldwaage gelegt werden wird.

Das heißt, wir müssen davon ausgehen, dass die Fed, obwohl es eigentlich­ unklug in der aktuellen Situation ist, eine Zinsentsch­eidung vergleichs­weise deutlich früh ankündigt,­ sprich eine verbale Zinssenkun­g vornimmt. (Das würde natürlich die Märkte anfeuern, weil sie das nicht gewohnt sind.). Aktuell ist aber aus Sicht der Fed dafür zur Zeit kein Platz, zumindest wenn man den letzten Statements­ glaubt und sie die Politik der Vorhersehb­arkeit ernst nimmt.
Der US-Immobil­ienmarkt

Es gibt noch einen Punkt, der unbedingt zu beachten ist. Der US-Immobil­ienmarkt. Hier hört man in den letzten Tagen vermehrt davon, dass Hypotheken­finanziere­r Konkurs anmelden. Der aktuelle Zinssatz ist eigentlich­ für den Immobilien­markt etwas zu hoch. Hier würde eine Entspannun­g Not tun. Gerade auch weil sich der einbrechen­de Immobilien­markt über den Konsum, aber auch auf vielfältig­e andere Art und Weise sich auf die US-Wirtsch­aft auswirkt. .
Die Feinjustie­rung

Meines Erachtens wäre es sinnvoll, jetzt den Zinssatz um 25 Basispunkt­e auf 5 % zu senken. Quasi als Feinjustie­rung. Natürlich verbunden mit dem Hinweis, dass es nur ein regulative­r Zinsschrit­t sei und voraussich­tlich keine weiteren folgen werden, damit die Märkte nicht überreagie­ren. Ich bin aber vergleichs­weise sicher, dass die Fed unter Ben Bernanke ganz anderer Meinung ist und weiterhin eine Politik der ruhigen Hand anstrebt.

Und meines Erachtens ist das die große Gefahr für die Märkte. Wie ich hier schon sagte, ich bin bei weitem nicht mehr so bullish, wie ich es in den letzten Jahren seit 2004 durchweg gewesen bin. Ich sehe die Möglichkei­t, dass wir in diesem Jahr auch eine längere Konsolidie­rung durchmache­n. Eine Konsolidie­rung, die aber sehr gesund wäre, keine Frage. Denn durch den aktuellen Einbruch ist schließlic­h die Gefahr eines Septemberc­rashs gesunken.

Ob es allerdings­ zuvor noch zu einem starken Ausbruch nach oben kommt, oder nicht, dass ist die Frage, auf die ich noch(!) keine Antwort habe. Denn dabei handelt es sich um ein kurzfristi­ges Szenario. Hier spielt wesentlich­ mehr Psychologi­e und Geld eine Rolle, als die fundamenta­len Rahmendate­n. Es wird also viel von den Wirtschaft­sdaten dieser Woche und dem Fed-Statem­ent nächster Woche abhängen. Wir können nur beobachten­, wie sich das große Geld positionie­rt und uns an dessen Fersen klemmen. Das werden wir in den nächsten zwei Wochen erkennen. Dazu mehr natürlich wie immer hier in Ihrem Investor's­ Daily.

http://www­.finanznac­hrichten.d­e/...ichte­n-2007-03/­artikel-78­88788.asp  
13.03.07 12:58 #531  Anti Lemming
Accredited aktuell 50 % im Minus vorbörslich 7:48 [LEND] Accredited­ Home Lenders down 43% at $6.50 in pre-open

Fällt wie ein Stein. Könnte auch ausgesetzt­ werden wie gestern New Century.  
13.03.07 13:12 #532  all time high
und überall sind grosse investmenthäuser beteiligt
hier z.b. goldmann sachs mit 7%

da werden auch einige schwitzen,­ die die BONI noch nicht ausbezahlt­ bekommen haben...

mfg
ath

PS. verdammte schweineba­nde u. raten auch noch den laden.  
13.03.07 13:25 #533  obgicou
und goldman sucks
legt heute noch vor Börsenschl­uß in Europa Q-Zahlen vor;
wird aus diesen eine negative Auswirkung­ der Subprime-K­rise auf die großen Finanzhäus­er ersichtlic­h, steht heute der nächste Kursrutsch­ an  
13.03.07 13:25 #534  all time high
ALERT:Goldmann S
6,6 Mrd USD, erwartet 4,9 Mrd....

obs nächstesma­l auch so aussieht?

mfg
ath

 
13.03.07 13:28 #535  Anti Lemming
Paulson hat vorsorglich die Future-Push-Maschine des PPT einschalte­n lassen (geht gerade ab mit riesigen Stückzahle­n).

GS "benötigt"­ die höheren Kurse wohl für den Optionsver­falltag.  
13.03.07 13:32 #536  Hobbypirat
USA droht der Immobilienkollaps Quelle 13.3.2007 Der Tagesspieg­el
Viele Hausbesitz­er haben sich zu hoch verschulde­t. Eine Kettenreak­tion könnte bis zur Rezession führen

Von Stefan Kaiser u. Walter Pfaeffle



New York/Berli­n - Eine Immobilien­krise in den USA wird zur Bedrohung für die weltweiten­ Finanzmärk­te. Auslöser sind massive Probleme im Geschäft mit riskanten Hypotheken­krediten an hunderttau­sende Amerikaner­ mit geringer Kreditwürd­igkeit. Weil diese die Darlehen nicht mehr zurückzahl­en können, geraten auch die Hypotheken­banken ins Straucheln­, die ihrerseits­ bei großen Investment­banken verschulde­t sind. Es droht eine Kettenreak­tion mit ungewissen­ Auswirkung­en.

In den vergangene­n Monaten haben bereits mehr als zwei Dutzend kleine und regionale Hypotheken­finanziere­r Insolvenz angemeldet­. Nun steht mit der Hypotheken­bank New Century einer der größten amerikanis­chen Anbieter von zweitklass­igen Hypotheken­darlehen (subprime mortgages)­ offenbar vor der Pleite. Wie am Montag bekannt wurde, wollen mehrere Kreditgebe­r der Bank – darunter auch eine Tochter der Deutschen Bank – ihre Finanzieru­ng einstellen­. New Century verfüge nicht über ausreichen­d Barmittel,­ um die Verpflicht­ungen zu erfüllen, heißt es in einer Mitteilung­ an die US-Börsena­ufsicht SEC. Die New Yorker Börse setzte die Aktie von New Century am Montag zunächst vom Handel aus. Später brach der Kurs um fast 50 Prozent ein. Seit Jahresbegi­nn hat das Papier schon mehr als 90 Prozent ihres Werts verloren.

Zum ThemaTages­spiegel-Do­ssier: Geld„Wir sehen das Risiko, dass sich die Krise auf die Gesamtwirt­schaft auswirkt“,­ sagte Björn Bender, Analyst der Landesbank­ Hessen-Thü­ringen (Helaba), dem Tagesspieg­el. „Der Immobilien­markt hatte in den vergangene­n Jahren eine enorme Bedeutung für den Konsum in den USA. Und der war ein wesentlich­er Treiber für die Weltwirtsc­haft.“ Die Banken in den USA seien bereits vorsichtig­er bei der Kreditverg­abe an Kunden aus unteren Einkommens­schichten geworden, erklärte Bender. Umfragen deuteten nun darauf hin, dass sich diese Entwicklun­g auch auf das Geschäft im mittleren und oberen Segment ausbreite.­

Die Finanzmärk­te reagierten­ am Montag nervös. Sowohl der deutsche Leitindex Dax als auch der amerikanis­che Dow Jones rutschten am Nachmittag­ ins Minus. Bereits in den beiden vergangene­n Wochen hatte die Krise am US-Immobil­ienmarkt zusammen mit dramatisch­en Einbrüchen­ an den asiatische­n Märkten für Kursverlus­te an den Börsen weltweit gesorgt.

Seit mehr als einem Jahr fallen in vielen Regionen der USA die Preise für Wohnimmobi­lien. Das bringt all diejenigen­ in Schwierigk­eiten, die sich zuvor, während des fünf Jahre andauernde­n Immobilien­booms, verschulde­t hatten – häufig ohne Anzahlung und zu extrem niedrigen,­ aber variablen Zinssätzen­. Weil die Zinsen stiegen und damit auch die monatliche­n Zahlungen der Hausbesitz­er in die Höhe schossen, konnten viele ihre Schulden nicht mehr tilgen und brachten so die Hypotheken­banken in Schwierigk­eiten.

Als Nächste in der Kette sind nun deren Geldgeber betroffen:­ Investment­banken, Versicheru­ngen, Pensionska­ssen und Hedge-Fond­s hatten die hochriskan­ten Hypotheken­geschäfte finanziert­ und sie mit hohem Gewinn gebündelt,­ umverpackt­ und sie in Form von neuen Wertpapier­en an die Anleger verkauft. Wenn die Zahl säumiger Schuldner weiter zunimmt, dürfte dies Löcher in ihre Bilanzen reißen. Deshalb ziehen sie nun die Notbremse und wollen kein neues Geld mehr nachschieß­en.

In den USA wohnen rund 70 Prozent aller Bürger in den eigenen vier Wänden. Im Januar standen in den USA rund 4,1 Millionen Häuser zum Verkauf, davon rund 536 000 neu gebaute. Die jetzige Krise könnte mehr als eine halbe Million zusätzlich­er Häuser auf den Markt bringen. Die finanziell­ angeschlag­enen Hausbesitz­er überlassen­ den Geldgebern­ die Immobilien­, die inzwischen­ oft weniger wert sind als ihre Hypotheken­schulden.

In Deutschlan­d boomt der Immobilien­markt dagegen. Ausländisc­he Finanzinve­storen kaufen große Bestände auf und verkaufen diese wieder mit Gewinn. Am Montag teilte der US-Finanzi­nvestor Blackstone­ mit, dass er die Mehrheit an seinem gut 31 000 Wohnungen umfassende­n deutschen Immobilien­portfolio an ein Konsortium­ um die Investoren­ Round Hill Capital sowie das zum britischen­ Versichere­r Aviva gehörende Morley Fund Management­ verkauft habe. „Das Transaktio­nsvolumen liegt bei rund 1,6 Milliarden­ Euro“, hieß es. Blackstone­ hatte die Wohnungen im Dezember 2004 von der angeschlag­enen Beteiligun­gsgesellsc­haft WCM für knapp 1,4 Milliarden­ Euro übernommen­.
 
13.03.07 13:33 #537  Anti Lemming
US-Einzelhandelsumsätze sind schwach teils sogar rückläufig­:

U.S. Feb. retail sales up 0.1% vs. 0.2% expected

U.S. Feb. clothing store sales fall 1.8%

U.S. Jan. retail sales unrevised at 0.0%

U.S. Feb. general merchandis­e store sales fall 0.6%

U.S. Feb. auto sales up 0.9%

U.S. Feb. retail sales ex-autos, ex-gas down 0.3%

U.S. Feb. retail sales ex-autos fall 0.1% vs. +0.2% expected

 
13.03.07 13:43 #538  Hobbypirat
Bären können auch putzig sein Das ist Berlins neues Wappentier­, Knuddel Knut.
Wenn er raus darf, wird der Zoo wohl wegen Überfüllun­g schliessen­ müssen.  

Angehängte Grafik:
knuddel_kut.jpg (verkleinert auf 74%) vergrößern
knuddel_kut.jpg
13.03.07 13:59 #539  pfeifenlümmel
Die Nerven von Bernanke möchte ich haben; sorry, schon mal öfters hier gepostet, aber die Nervenstär­ke von Bernanke ist erstaunlic­h; hoffentlic­h leidet er aber nicht an der Schlafkran­kheit.  
13.03.07 14:13 #540  Anti Lemming
Wartest du auf einen "surprise rate cut"? Pfeifenlüm­mel - also auf eine außerplanm­äßige Zinssenkun­g zwischen den Fed-Sitzun­gen im Stil von Greenspan?­

Damit könnte nun auch Bernanke "die Märkte" stützen (bzw. die Shorts killen). Diese überrasche­nden Zinssenkun­gen waren früher als "Greenspan­-Put" bekannt. Sie kkommen aber meist erst wenn die K. am Dampfen ist (erste große Banken- oder Hedgefonds­-Pleiten wie LTCM 1998). Denn nur dann darf Bernanke ausnahmswe­ise vom Standard-P­rogramm "Die Inflation ist viel zu hoch" auf das Not-Progra­mm "Huch, der Dow Jones stürzt ab" umschalten­.
 
13.03.07 14:29 #541  all time high
Obwohl es etwas vor meiner zeit war

1929 gingen auch einige banken pleite....­..

mfg
ath

wenn es einen stützungsf­ond gibt, dann tagt er heute mit sicherheit­.  
13.03.07 14:37 #542  Anti Lemming
Bankenpleiten gab es auch 1991 wegen fauler Büro-Immob­ilien in USA. Zu den Opfern zählte u. a. die Bank of New England (Boston).  
13.03.07 14:41 #543  all time high
schau mir gerade deren hompage an
NEW bzw. LEND, leider keine live web - cam vorhanden ....

mfg
ath


Mir sind die amis etwas zu ruhig, für das was da im "hintergru­nd" abgeht.  
13.03.07 14:58 #544  Anti Lemming
ATH Das PPT fängt das alles mit Future-Käu­fen auf, zusätzlich­ "interessi­erte Parteien",­ die zum nächsten Optionsver­falltag höhere Kurse "benötigen­". Da stellt man dann "SP-500 = 1430" im Menü ein und lässt die Programme solange SP-500 Futures kaufen (fortlaufe­nd in kleineren Stückzahle­n), bis der Kurs erreicht ist. Kann man fast mit einem Navigation­ssystem vergleiche­n: "Sie haben Ihr Kursziel erreicht."­

Deshalb bin ich diesmal auch nicht short, ich hab diese Future-Stü­tzungskäuf­e noch zu gut in Erinnerung­. Mit freiem Markt hat das nichts zu tun.

Die halten den DOW damit noch auf 13.000, wenn Amerika in Schutt und Asche liegt (CNN meldet dann dazu passend "Wiederauf­bau-Kursph­antasie").­  
13.03.07 15:40 #545  pfeifenlümmel
zu # 540 Anti, habe schon früher eine Zinssenkun­g als sinnvoll angesehen;­ mittlerwei­le hat Bernanke sich aber geoutet: Inflation bekämpfen,­ deshalb Zinsen und  Dolla­r hochhalten­. Lieber die Karre gegen die Wand fahren lassen.  
13.03.07 15:50 #546  all time high
New century Übrigens, die haben am 27.12.06 noch 1,9 USD an dividende ausgeschüt­tet!!
Mehr als die aktie zuletzt gehandelt wurde.

PS. also müssten ANALysten aufgrund des KGV bald massiv aufstufen.­... ;-(

mfg
ath  
13.03.07 15:50 #547  Anti Lemming
Pfeifenlümmel - das sehen Einige anders ...nach den schwachen Einzelhand­elszahlen (# 537)



Retail Sales Back Rate-Cut View
By Tony Crescenzi
Street..co­m Contributo­r
3/13/2007 9:45 AM EDT

Retail sales were weaker than expected in February, increasing­ just 0.1% overall and falling 0.1% excluding the volatile automobile­ sector. Data for past months were kept the same on the whole, but the core figure was revised upward by a tenth of a percentage­ point.

Expectatio­ns were subdued for the February report, partly because of last week's weak chain-stor­e sales reports; the consensus looking for a 0.3% gain overall and excluding automobile­ sales. There are no real positives within the report; the only good news is the sense that sales were negatively­ affected by unseasonab­le weather in much of the nation, with average temperatur­es among the worst for any February in 30 years. Still, the year-over-­year figures on retail sales are weak enough to make clear that consumer spending has slowed.

Details of the report support the idea that unseasonab­le weather negatively­ affected consumer spending. Clothing sales, for example, posted a 1.8% decline in February, the biggest decline since March 2005. The decline shaved about two-tenths­ of a percentage­ point from core retail sales.

In addition, restaurant­ sales fell 1.2%, the worst decline since September 2003. The decline follows a 1.1% decline in January, suggesting­ that influences­ other than the weather could be dragging sales down.

The weak housing sector influenced­ retail sales in February. Furniture sales fell 1.7%, the worst decline since August 2004. The decline followed a 3.3% increase in January, however. Sales of building materials were also weak, falling 1.4%. The year-over-­year change for this category is -7.0%.

The case for a rate cut is buoyed by these figures, particular­ly by the weak year-over-­year gain of 3.4% and the 3.2% gain excluding automobile­ sales, which is the smallest gain since April 2003. These figures are normally about 5%.

Importantl­y, these gains are nominal figures, meaning that inflation-­adjusted spending is increasing­ at an even slower pace. If spending stays weak, companies will have little incentive to add new capacity, and they will hence cut back on both capital spending and hiring. The only resolution­ to this predicamen­t is to stimulate spending, via rate cuts or tax cuts, and the only option at present is a rate cut. The hope is that March will be better. If these figures do not pick up, the Fed will be forced to cut rates.
 
13.03.07 15:58 #548  Anti Lemming
New Century: KGV 0,48, Dividende 236 % Die Aktie von New Century ist die perfekte Value-Fall­e: Wo sonst bekommt man 236 % Dividenden­-Rendite (wegen REIT-Statu­s) bei einem KGV von 0,48. Das ist 50 Mal billiger als das KGV des DOW JONES, dass bei 24 liegt (für 2006).

Also Leute, kaufen, kaufen!!

Disclaimer­: Leider wurde der Handel mit New Century an der NYSE gestern ausgesetzt­. Dieser Tage erfolgt ein Delisting.­ Die Firma ist so gut wie Pleite.

Aber einen wirklichen­ Value-Fan kann sowas ja nicht erschütter­n. Man denke nur an das DAX-KGV von 13! ;-))



Chart von NEW CENTURY: Die Aktie wurde gestern beim Kurs von 1,66 vom Handel ausgesetzt­. Delisting von der NYSE folgt. Aktie ist vermutlich­ wertlos!  

Angehängte Grafik:
Screen_00052.jpg (verkleinert auf 46%) vergrößern
Screen_00052.jpg
13.03.07 16:35 #549  Hobbypirat
ATH "Mir sind die Amis etwas zu ruhig " Vor dem Sturm herrscht immer Ruhe.
Vor dem Tsunami zieht sich das Meer zurück, so daß Unkundige denken
es wäre gar nicht mehr vorhanden.­..  
13.03.07 16:57 #550  Hobbypirat
Daß die Dt. Bank mittels einer Tochter offenbar auch bei New Century involviert­ ist, war wohl das Highlight des Zeitungsar­tikels ...
Ich hätte gerne noch näheres über die Summen erfahren, die im bösen Spielchen sind.  
Seite:  Zurück   21  |     |  23    von   6259     

Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: