Vorübergehende Konjunkturbelebung
06.04.23 12:15
Merck Finck
München (www.aktiencheck.de) - Zum Frühlingsbeginn zeichnen einige Wirtschaftsdaten von Stimmungs- bis zu Auftrags- und Außenhandelsdaten wieder ein rosigeres Bild für Deutschland, so Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck a Quintet Private Bank.
Aber: Die gegenwärtige deutsche Konjunkturaufhellung dürfte sich als vorübergehend erweisen, warne Greil. Er rechne angesichts des vorerst weiter hartnäckig hohen Kerninflationstrends von EZB-Seite mit einer weiteren Verschärfung der Finanzierungsbedienungen, was die Konjunktur im späteren Jahresverlauf zunehmend belasten dürfte. Greil: "Obwohl eine Rezession unwahrscheinlich ist, halte ich die meisten Wachstumserwartungen für die Wirtschaft im Euroraum und auch in Deutschland dieses Jahr für zu optimistisch."
Hierzulande stünden diese Woche am Donnerstag die finalen Inflationszahlen für März im Fokus. Für den gesamten Euroraum würden am Dienstag Einzelhandelszahlen und am Donnerstag Industrieproduktionsdaten jeweils für den Februar veröffentlicht. Letztere stünden zusammen mit der Wirtschaftsleistung für diesen Monat am selben Tag in Großbritannien auf der Agenda.
Das Thema Nummer eins für die Finanzmärkte dürften mit Blick auf die Agenda nächste Woche allerdings die US-Inflationszahlen für März sein. Nach ihrer Veröffentlichung am Mittwochnachmittag stehe abends zudem das Protokoll zur jüngsten FED-Sitzung an. Am Donnerstag würden dann Produzentenpreise und am Freitag - ebenfalls für März - Einzelhandels- und Industriezahlen folgen, bevor das von der Michigan-Universität erhobene vorläufige Verbrauchervertrauen für April die Datenwoche abschließe. (06.04.2023/ac/a/m)
Aber: Die gegenwärtige deutsche Konjunkturaufhellung dürfte sich als vorübergehend erweisen, warne Greil. Er rechne angesichts des vorerst weiter hartnäckig hohen Kerninflationstrends von EZB-Seite mit einer weiteren Verschärfung der Finanzierungsbedienungen, was die Konjunktur im späteren Jahresverlauf zunehmend belasten dürfte. Greil: "Obwohl eine Rezession unwahrscheinlich ist, halte ich die meisten Wachstumserwartungen für die Wirtschaft im Euroraum und auch in Deutschland dieses Jahr für zu optimistisch."
Hierzulande stünden diese Woche am Donnerstag die finalen Inflationszahlen für März im Fokus. Für den gesamten Euroraum würden am Dienstag Einzelhandelszahlen und am Donnerstag Industrieproduktionsdaten jeweils für den Februar veröffentlicht. Letztere stünden zusammen mit der Wirtschaftsleistung für diesen Monat am selben Tag in Großbritannien auf der Agenda.
Das Thema Nummer eins für die Finanzmärkte dürften mit Blick auf die Agenda nächste Woche allerdings die US-Inflationszahlen für März sein. Nach ihrer Veröffentlichung am Mittwochnachmittag stehe abends zudem das Protokoll zur jüngsten FED-Sitzung an. Am Donnerstag würden dann Produzentenpreise und am Freitag - ebenfalls für März - Einzelhandels- und Industriezahlen folgen, bevor das von der Michigan-Universität erhobene vorläufige Verbrauchervertrauen für April die Datenwoche abschließe. (06.04.2023/ac/a/m)
