USA am Inflationsgipfel, Europa noch nicht
05.08.22 10:35
Merck Finck
München (www.aktiencheck.de) - Kommenden Mittwoch stehen die amerikanischen Inflationszahlen für den Juli an, so Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck a Quintet Private Bank.
"Während die USA den Inflationsgipfel wohl gesehen haben, ist er in Europa schon aufgrund der Energiekrise noch nicht so schnell in Sicht", bringe es Robert Greil auf den Punkt. "Zwar halten wir eine Rezession in Europa für deutlich wahrscheinlicher als in den USA, aber dort steuert die Fed anders als die EZB entschlossen gegen die Inflation." Greil weiter: "Bis sich die desinflationären Kräfte der sinkenden Nachfrage hier zu Lande bei den Inflationsraten gegen die Energiepreiseffekte durchsetzen, dürfte es noch etliche Monate dauern."
Neben den Inflationsdaten stünden am Donnerstag in den USA auch die Produzentenpreise für den Juli an - sowie am Freitag das vorläufige von der Michigan Universität erhobene Verbrauchervertrauen für den August.
In Deutschland kämen am Mittwoch die finalen Inflationsdaten für den Juli. Und während für den gesamten Euroraum die Juni-Industrieproduktion am Freitag die wohl wichtigste Makro-Veröffentlichung sei, stehe in Großbritannien am Freitag das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal auf der Agenda. In China würden auf die Handelsbilanz diesen Sonntag am Mittwoch die Inflations- und Produzentenpreisdaten für den Monat Juli folgen. Am selben Tag publiziere auch Japan seine entsprechenden Produzentenpreisdaten. (05.08.2022/ac/a/m)
"Während die USA den Inflationsgipfel wohl gesehen haben, ist er in Europa schon aufgrund der Energiekrise noch nicht so schnell in Sicht", bringe es Robert Greil auf den Punkt. "Zwar halten wir eine Rezession in Europa für deutlich wahrscheinlicher als in den USA, aber dort steuert die Fed anders als die EZB entschlossen gegen die Inflation." Greil weiter: "Bis sich die desinflationären Kräfte der sinkenden Nachfrage hier zu Lande bei den Inflationsraten gegen die Energiepreiseffekte durchsetzen, dürfte es noch etliche Monate dauern."
Neben den Inflationsdaten stünden am Donnerstag in den USA auch die Produzentenpreise für den Juli an - sowie am Freitag das vorläufige von der Michigan Universität erhobene Verbrauchervertrauen für den August.
In Deutschland kämen am Mittwoch die finalen Inflationsdaten für den Juli. Und während für den gesamten Euroraum die Juni-Industrieproduktion am Freitag die wohl wichtigste Makro-Veröffentlichung sei, stehe in Großbritannien am Freitag das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal auf der Agenda. In China würden auf die Handelsbilanz diesen Sonntag am Mittwoch die Inflations- und Produzentenpreisdaten für den Monat Juli folgen. Am selben Tag publiziere auch Japan seine entsprechenden Produzentenpreisdaten. (05.08.2022/ac/a/m)
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