USA: CPI-Daten im Schlepptau der Energiemärkte
10.04.26 15:45
Nord LB
Hannover (www.aktiencheck.de) - Die aktuellen nordamerikanischen Inflationsdaten zeigen sehr klar ein Muster, so die Analysten der Nord LB.
Im Berichtsmonat März sei es bei den US-Konsumentenpreisen in der Tat zu einem beachtlichen - aber eben wirklich auch erwartbaren - Anstieg um 0,9% M/M gekommen. Folglich notiere die Jahresrate der Zeitreihe nun bei einem Wert von 3,3%. Es hätte vielleicht noch etwas schlimmer kommen können. Die Kernrate der Konsumentenpreise habe am aktuellen Rand nur um 0,2% M/M angezogen, was im momentanen Umfeld vielleicht sogar als positive Überraschung bezeichnet werden sollte.
Energiepreise seien für die Erklärung dieser Bewegung natürlich von ganz zentraler Bedeutung. Der Konflikt im Iran habe im März zweifellos einen massiven Einfluss auf die Inflationsentwicklung in den USA gehabt. So seien die Spritpreise am aktuellen Rand um 21,2% M/M angezogen. Unter Ausklammerung der Energiekosten hätten die Konsumentenpreise entsprechend lediglich um 0,2% M/M zugelegt.
Die CPI-Daten in den USA würden sich damit aktuell sozusagen im Schlepptau der Energiemärkte befinden. Auch die weiteren Entwicklungen dürften wohl sehr maßgeblich von der Geopolitik bestimmt werden. Der Blick der internationalen Finanzmärkte ruhe also ohne jeden Zweifel weiterhin vor allem auf der Straße von Hormus.
Die kurzfristigen Inflationserwartungen der privaten Haushalte würden aktuell nach Angaben der NY Fed bei knapp unter 3,5% notieren. Dabei schienen die US-Konsumenten im März vor allem deutlich höhere Benzinpreise zu fürchten. Diese Sorgen würden sich nun als sehr begründet erweisen.
Das reale Leitzinsniveau bleibe daher noch positiv. Mit den zu erwartenden Entspannungstendenzen an der Inflationsfront im Land der eigentlich unbegrenzten Möglichkeiten dürfte der neue Fed-Chef im Laufe des Jahres 2026 Spielräume für Leitzinssenkungen haben. Die Wortmeldungen von Rick Rieder sollten die magische Marke von 3,00% bei der Fed Funds Target Rate fest im Hinterkopf von Donald Trump verankert haben und dürften nun in der Tat noch eine Weile nachhallen. Genau dieser Wert sollte nun der Maßstab für den von Kevin Warsh minimal erwarteten Umfang der zukünftigen geldpolitischen Lockerung sein. Damit stehe der neue Mann an der Spitze der US-Notenbank also unter einem spürbaren Handlungsdruck bei den Zinsen - vor allem, wenn er wirklich das Bilanzvolumen der Fed zurückfahren wolle.
Die US-Konsumentenpreise seien im Berichtsmonat März um 0,9% M/M gestiegen. Energiepreise würden bei der Erklärung dieser Bewegung eine ganz besondere Rolle spielen. Die Kernrate der Zeitreihe habe sogar lediglich um 0,2% zugelegt. Die Straße von Hormus dürfte im Blickfeld der internationalen Finanzmärkte bleiben. Mit Entspannungstendenzen an der Inflationsfront könne es im Laufe des 2. Halbjahres 2026 durchaus Spielräume für Zinssenkungen geben. (10.04.2026/ac/a/m)
Im Berichtsmonat März sei es bei den US-Konsumentenpreisen in der Tat zu einem beachtlichen - aber eben wirklich auch erwartbaren - Anstieg um 0,9% M/M gekommen. Folglich notiere die Jahresrate der Zeitreihe nun bei einem Wert von 3,3%. Es hätte vielleicht noch etwas schlimmer kommen können. Die Kernrate der Konsumentenpreise habe am aktuellen Rand nur um 0,2% M/M angezogen, was im momentanen Umfeld vielleicht sogar als positive Überraschung bezeichnet werden sollte.
Energiepreise seien für die Erklärung dieser Bewegung natürlich von ganz zentraler Bedeutung. Der Konflikt im Iran habe im März zweifellos einen massiven Einfluss auf die Inflationsentwicklung in den USA gehabt. So seien die Spritpreise am aktuellen Rand um 21,2% M/M angezogen. Unter Ausklammerung der Energiekosten hätten die Konsumentenpreise entsprechend lediglich um 0,2% M/M zugelegt.
Die kurzfristigen Inflationserwartungen der privaten Haushalte würden aktuell nach Angaben der NY Fed bei knapp unter 3,5% notieren. Dabei schienen die US-Konsumenten im März vor allem deutlich höhere Benzinpreise zu fürchten. Diese Sorgen würden sich nun als sehr begründet erweisen.
Das reale Leitzinsniveau bleibe daher noch positiv. Mit den zu erwartenden Entspannungstendenzen an der Inflationsfront im Land der eigentlich unbegrenzten Möglichkeiten dürfte der neue Fed-Chef im Laufe des Jahres 2026 Spielräume für Leitzinssenkungen haben. Die Wortmeldungen von Rick Rieder sollten die magische Marke von 3,00% bei der Fed Funds Target Rate fest im Hinterkopf von Donald Trump verankert haben und dürften nun in der Tat noch eine Weile nachhallen. Genau dieser Wert sollte nun der Maßstab für den von Kevin Warsh minimal erwarteten Umfang der zukünftigen geldpolitischen Lockerung sein. Damit stehe der neue Mann an der Spitze der US-Notenbank also unter einem spürbaren Handlungsdruck bei den Zinsen - vor allem, wenn er wirklich das Bilanzvolumen der Fed zurückfahren wolle.
Die US-Konsumentenpreise seien im Berichtsmonat März um 0,9% M/M gestiegen. Energiepreise würden bei der Erklärung dieser Bewegung eine ganz besondere Rolle spielen. Die Kernrate der Zeitreihe habe sogar lediglich um 0,2% zugelegt. Die Straße von Hormus dürfte im Blickfeld der internationalen Finanzmärkte bleiben. Mit Entspannungstendenzen an der Inflationsfront könne es im Laufe des 2. Halbjahres 2026 durchaus Spielräume für Zinssenkungen geben. (10.04.2026/ac/a/m)
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