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WKN: A40C3A / ISIN: CA68277V1040

Situation in Venezuela tangiert den Ölmarkt nur marginal - Sicherer Hafen Gold bleibt weiter gefragt


06.01.26 09:18
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Die aktuelle Situtation in Venezuela tangiert den Ölmarkt bisher nur marginal, so die Analysten der Nord LB.

Große Preissprünge seien zunächst ausgeblieben. Der generelle Angebotsüberhang verschwinde nicht einfach von heute auf morgen. Dabei besitze Venezuela das Potenzial für größere Marktverwerfungen. Laut US-Energieinformationsbehörde (EIA) verfüge das Land mit 17 % der globalen Gesamtreserven über die weltweit größten nachgewiesenen Rohölreserven überhaupt. Das solle man sicher nicht aus dem Auge verlieren.

Das als sicherer Hafen bekannte Edelmetall Gold bleibe indes in einer Welt geopolitischer Risiken weiter gefragt. Die Feinunze sei am Montag auf USD 4.448,19 (+2,7 %) geklettert. Auch Silber und Platin erfreuten sich reger Nachfrage. Silber habe gestern um 5,3 % auf USD 76,52 je Unze angezogen, Platin sogar um 5,8 % auf USD 2.271,45. Historisch betrachtet bleibe jedoch festzuhalten, dass geopolitische Schocks bzw. Events auf lange Sicht kaum langanhaltende Bedeutung an den Finanzmärkten erfuhren. Märkte reagierten stärker auf Inflation und Wachstum. Dabei solle man jedoch auch die längerfristigen Auswirkungen geopolitischer Schocks nicht vergessen (Beispiel: erste und zweite Ölkrise der 1970er Jahre). Alles hänge dann doch irgendwie miteinander zusammen.

Im Jahr 2025 decke die Solarenergie in Deutschland 18 % der Stromerzeugung. Laut dem Bundesverband Solarwirtschaft korrespondiere dies mit einem Anstieg von 4 Prozentpunkten gegenüber 2024. Rund 5,5 Millionen installierte Photovoltaikanlagen hätten im vergangenen Jahr rund 87 Terawattstunden Strom produziert (das seien 15 TWh mehr als 2024) – ein neuer Rekord. Photovoltaik sei damit nach der Windenergie (rund 27 %) die zweitwichtigste Energiequelle, gefolgt von Erdgas (rund 16 %) und Braunkohle (rund 14 %).

Die Aussichten für die deutschen Getreidebauern und Schweinehalter blieben für das Jahr 2026 angespannt. Derzeit notierten die Preise für Mais, Raps und Getreide so niedrig, dass eine kostendeckende Produktion nicht gewährleistet werden könne. Zuletzt habe eine Tonne Weizen bei lediglich EUR 180 gehandelt. Für die Zukunft sei keine Besserung in Sicht. Der Internationale Getreiderat (IGC) erwarte für 2025/26 eine Weizenrekordernte von 808 Mio. Tonnen. Auch den deutschen Milchbauern drohe ein schwieriges Jahr. Seit Monaten (August) seien die Preise rückläufig. Der Preis für ein Päckchen Butter sei so günstig wie seit zehn Jahren nicht mehr. (06.01.2026/ac/a/m)




 
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