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Fr, 17. April 2026, 8:48 Uhr

SAP SE

WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600

SAP: Tipp der Woche - Die zweite Phase der Geschäftsumwandlung - Aktienanalyse


05.04.23 09:37
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - SAP-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Benedikt Kaufmann vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der SAP SE (ISIN: DE0007164600, WKN: 716460, Ticker-Symbol: SAP, NASDAQ OTC-Symbol: SAPGF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Eine ambitionierte Prognose habe den Anlegern von SAP wieder Vertrauen in die Cloud-Transformation des DAX-Konzerns geschenkt. In der Folge habe die SAP-Aktie in den vergangenen Monaten ihren Aufwärtstrend fortgesetzt und ihr Plus seit Jahresbeginn auf rund 20 Prozent ausgebaut.

Und gehe es nach Goldman Sachs, seien weitere 25 Prozent drin. Denn die Analysten der US-Investmentbank hätten das Kursziel für SAP vor den am 21. April erwarteten Quartalszahlen von 135 auf 145 Euro angehoben. Das erste Quartal sollte die Widerstandsfähigkeit des Cloud-Geschäfts unter Beweis stellen, habe der betreuende Analyst, Mohammed Moawalla, in einer Studie vom Mittwoch geschrieben. Er nehme zudem Qualtrics aus seinen Schätzungen heraus, da der Softwarekonzern das Tochterunternehmen als "nicht fortgeführte Aktivitäten" klassifiziert habe.

Zur Erinnerung: SAP habe Mitte März bekannt gegeben, dass man die Anteile an der US-Marktforschungstochter an den Finanzinvestor Silver Lake und den kanadischen Pensionsfonds CPP Investments verkaufe. Dafür würden die Walldorfer rund 7,2 Milliarden Euro erhalten. Der DAX-Konzern wolle sich damit wieder stärker auf das Kerngeschäft mit Software zur Unternehmenssteuerung ausrichten.

Der Fokus der Investoren dürfte dem Goldman-Analysten zufolge daher nun auf die mittelfristigen Unternehmensziele gerichtet sein. Für das Gesamtjahr 2023 erwarte das SAP-Management einen Cloud-Umsatz von 15,3 bis 15,7 Milliarden Euro, was einem um 22 bis 25 Prozent zu konstanten Wechselkursen entsprechen würde. Im Segment "Cloud- und Softwareerlöse" rechne das Management dagegen nur mit einem Anstieg von 6 bis 8 Prozent auf 28,2 bis 28,7 Milliarden Euro.

SAP rechne also mit einer erneuten Beschleunigung des Umsatzwachstums, nachdem 2022 der Gesamterlös um 5 Prozent und im Vorjahr um 3 Prozent gestiegen sei. "Jetzt treten wir also in die zweite Phase unserer Geschäftsumwandlung ein, in der wir eine Beschleunigung sowohl im oberen als auch im unteren Bereich sehen werden und, was sehr wichtig ist, die Vorhersagbarkeit unseres Geschäfts steigt ebenfalls. Wir haben unseren Anteil an planbaren Umsätzen um 4 Prozent erhöht", so der ehemalige SAP-CFO, Luka Mucic, bei der Veröffentlichung des jüngsten Geschäftsberichts.

Die Analysten würden das Potenzial der SAP-Aktie erkennen. Auch "Der Aktionär" bleibt zuversichtlich und sieht in den DAX-Papieren den Tipp der Woche, so Benedikt Kaufmann von "Der Aktionär" zur SAP-Aktie. (Analyse vom 05.04.2023)

Mit Material von dpaAFX

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Aktien der SAP befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze SAP-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs SAP-Aktie:
116,88 EUR +0,53% (05.04.2023, 09:34)

XETRA-Aktienkurs SAP-Aktie:
116,72 EUR +0,33% (05.04.2023, 09:19)

ISIN SAP-Aktie:
DE0007164600

WKN SAP-Aktie:
716460

Ticker-Symbol SAP-Aktie:
SAP

NASDAQ OTC-Symbol SAP-Aktie:
SAPGF

Kurzprofil SAP SE:

SAP (ISIN: DE0007164600, WKN: 716460, Ticker-Symbol: SAP, NASDAQ OTC-Symbol: SAPGF) entwickelt Softwarelösungen, die von kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen genutzt werden. Mit Standardanwendungen, Branchenlösungen, Plattformen und Technologien kann jeder Geschäftsprozess abgebildet und gestaltet werden. Die Software sammelt und verarbeitet Daten auf einer einzigen Plattform, angefangen bei der Rohstoffbeschaffung über die Produktion bis hin zur Kundenzufriedenheit.

Die SAP-Lösungen können vor Ort am Benutzerstandort installiert werden oder der Zugriff erfolgt über die Cloud. Sie unterstützten Unternehmen dabei, die gesamte Wertschöpfungskette zu analysieren und effizient zu gestalten. Mit SAP-Lösungen können auch Prognosen erstellt werden, beispielsweise darüber, wann eine Maschine repariert werden muss oder wie sich der Umsatz im nächsten Halbjahr entwickeln wird.

Zudem hilft SAP Kunden, operative Daten und Experience-Daten, wie Kauferlebnis und Kundenfeedback, miteinander zu verknüpfen. Dadurch können Unternehmen ihre Kunden besser verstehen und auf ihre Anliegen reagieren. (05.04.2023/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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