Cie Financiere Richemont SA
WKN: A1W5CV / ISIN: CH0210483332Richemont: Top-Verlierer im SMI - Zahlen enttäuschend - Aktienanalyse
20.05.22 10:44
Der Aktionär
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Richemont-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Carsten Kaletta vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die A-Aktie des Luxusgüterkonzerns Richemont (ISIN: CH0210483332, WKN: A1W5CV, Ticker-Symbol: RITN, SIX Swiss Ex: CFR, Nasdaq OTC-Symbol: CFRHF) unter die Lupe.
Richemont habe Zahlen zum Geschäftsjahr 2021/2022 präsentiert, die den Anlegern nicht gefallen dürften. Während der Schweizer Luxusgüterhersteller beim Umsatz die Analystenschätzungen übertroffen habe, seien die Markterwartungen beim Ergebnis klar verfehlt worden. Auch beim Ausblick mache das im SMI gelistete Unternehmen keine gute Figur.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr (Ende März 2022) seien die Erlöse um 46 Prozent auf 19,2 Milliarden Euro geklettert. Damit seien die Erwartungen zwar übertroffen worden, denn die Analysten hätten nur mit 18,8 Milliarden Euro gerechnet. Allerdings habe Richemont in den ersten neun Monaten bereits ein Umsatzplus von 50 Prozent erwirtschaftet. Im Schlussquartal hätten der Ukraine-Krieg, Lieferkettenprobleme und Lockdowns in China das Umsatzwachstum gebremst.
Beim Ergebnis habe Richemont dagegen die Erwartungen nicht erfüllen können. Der mit 2,08 Milliarden Euro bezifferte Nettogewinn habe die Schätzungen der Analysten deutlich verfehlt. Im Vorfeld hätten die Experten 2,73 Milliarden Euro auf dem Zettel gehabt. Zum einen hätten erhöhte Marketingkosten ins Kontor geschlagen, zum anderen habe der RusslandRückzug zu einer Abschreibung in Höhe von 168 Millionen Euro geführt. Überdies habe eine Wertberichtigung an der Farfetch-Beteiligung auf den Gewinn gedrückt.
Immerhin: Die Gewinnsteigerung komme auch den Aktionärinnen und Aktionären zugute. Der Verwaltungsrat schlage die Ausschüttung einer Dividende von 2,25 Franken je Aktie vor. Ein Jahr zuvor seien es 2,00 Franken gewesen.
Im Ausblick bleibe der Konzern mit Aussagen wie immer zurückhaltend. Das Umfeld bleibe unsicher, doch sei Richemont für künftiges Wachstum gut positioniert, werde Verwaltungsratspräsident Johan Rupert in der Mitteilung zitiert.
Die Richemont-Aktie verliere am Freitag mehr als zehn Prozent und sei damit Top-Verlierer im SMI.
Richemont habe mit den vorgelegten Zahlen enttäuscht. Dass die Schweizer beim Ausblick im Grunde nichts Konkretes liefern würden, sorge für zusätzlichen Kursdruck.
Das Papier ist derzeit nicht kaufenswert, zumal auch das Chartbild zur Vorsicht mahnt, so Carsten Kaletta. "Der Aktionär" setzt im Luxus-Segment vielmehr auf den Marktführer LVMH. (Analyse vom 20.05.2022)
Mit Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.
Börsenplätze Richemont-Aktie:
L&S-Aktienkurs Richemont-Aktie:
93,40 EUR -10,02% (20.05.2022, 10:31)
SIX Swiss Exchange-Aktienkurs Richemont-Aktie:
95,98 CHF -9,11% (20.05.2022, 10:25)
ISIN Richemont-Aktie:
CH0210483332
WKN Richemont-Aktie:
A1W5CV
Ticker-Symbol Richemont-Aktie:
RITN
SIX Swiss Exchange Ticker-Symbol Richemont-Aktie:
CFR
Nasdaq OTC Ticker-Symbol Richemont-Aktie:
CFRHF
Kurzprofil Compagnie Financière Richemont SA:
Richemont (ISIN: CH0210483332, WKN: A1W5CV, Ticker-Symbol: RITN, SIX Swiss Ex: CFR, Nasdaq OTC-Symbol: CFRHF) ist ein Schweizer Luxusgüterkonzern mit Sitz in Bellevue im Kanton Genf, der sich vorwiegend auf Uhren, Schmuck und exklusive Accessoires spezialisiert hat. Richemont wurde im Jahr 1988 durch den südafrikanischen Milliardär Anton Rupert gegründet. Jede Firma von Richemont wird als unabhängige Einheit betrieben, um deren Exklusivität nicht zu verlieren. Zudem bietet Richemont übergreifende Support Services für Bereiche wie Logistik, Immobilien, Herstellung und Finanzierung. (20.05.2022/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Carsten Kaletta vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die A-Aktie des Luxusgüterkonzerns Richemont (ISIN: CH0210483332, WKN: A1W5CV, Ticker-Symbol: RITN, SIX Swiss Ex: CFR, Nasdaq OTC-Symbol: CFRHF) unter die Lupe.
Richemont habe Zahlen zum Geschäftsjahr 2021/2022 präsentiert, die den Anlegern nicht gefallen dürften. Während der Schweizer Luxusgüterhersteller beim Umsatz die Analystenschätzungen übertroffen habe, seien die Markterwartungen beim Ergebnis klar verfehlt worden. Auch beim Ausblick mache das im SMI gelistete Unternehmen keine gute Figur.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr (Ende März 2022) seien die Erlöse um 46 Prozent auf 19,2 Milliarden Euro geklettert. Damit seien die Erwartungen zwar übertroffen worden, denn die Analysten hätten nur mit 18,8 Milliarden Euro gerechnet. Allerdings habe Richemont in den ersten neun Monaten bereits ein Umsatzplus von 50 Prozent erwirtschaftet. Im Schlussquartal hätten der Ukraine-Krieg, Lieferkettenprobleme und Lockdowns in China das Umsatzwachstum gebremst.
Beim Ergebnis habe Richemont dagegen die Erwartungen nicht erfüllen können. Der mit 2,08 Milliarden Euro bezifferte Nettogewinn habe die Schätzungen der Analysten deutlich verfehlt. Im Vorfeld hätten die Experten 2,73 Milliarden Euro auf dem Zettel gehabt. Zum einen hätten erhöhte Marketingkosten ins Kontor geschlagen, zum anderen habe der RusslandRückzug zu einer Abschreibung in Höhe von 168 Millionen Euro geführt. Überdies habe eine Wertberichtigung an der Farfetch-Beteiligung auf den Gewinn gedrückt.
Immerhin: Die Gewinnsteigerung komme auch den Aktionärinnen und Aktionären zugute. Der Verwaltungsrat schlage die Ausschüttung einer Dividende von 2,25 Franken je Aktie vor. Ein Jahr zuvor seien es 2,00 Franken gewesen.
Im Ausblick bleibe der Konzern mit Aussagen wie immer zurückhaltend. Das Umfeld bleibe unsicher, doch sei Richemont für künftiges Wachstum gut positioniert, werde Verwaltungsratspräsident Johan Rupert in der Mitteilung zitiert.
Die Richemont-Aktie verliere am Freitag mehr als zehn Prozent und sei damit Top-Verlierer im SMI.
Richemont habe mit den vorgelegten Zahlen enttäuscht. Dass die Schweizer beim Ausblick im Grunde nichts Konkretes liefern würden, sorge für zusätzlichen Kursdruck.
Das Papier ist derzeit nicht kaufenswert, zumal auch das Chartbild zur Vorsicht mahnt, so Carsten Kaletta. "Der Aktionär" setzt im Luxus-Segment vielmehr auf den Marktführer LVMH. (Analyse vom 20.05.2022)
Mit Material von dpa-AFX
Börsenplätze Richemont-Aktie:
L&S-Aktienkurs Richemont-Aktie:
93,40 EUR -10,02% (20.05.2022, 10:31)
SIX Swiss Exchange-Aktienkurs Richemont-Aktie:
95,98 CHF -9,11% (20.05.2022, 10:25)
ISIN Richemont-Aktie:
CH0210483332
WKN Richemont-Aktie:
A1W5CV
Ticker-Symbol Richemont-Aktie:
RITN
SIX Swiss Exchange Ticker-Symbol Richemont-Aktie:
CFR
Nasdaq OTC Ticker-Symbol Richemont-Aktie:
CFRHF
Kurzprofil Compagnie Financière Richemont SA:
Richemont (ISIN: CH0210483332, WKN: A1W5CV, Ticker-Symbol: RITN, SIX Swiss Ex: CFR, Nasdaq OTC-Symbol: CFRHF) ist ein Schweizer Luxusgüterkonzern mit Sitz in Bellevue im Kanton Genf, der sich vorwiegend auf Uhren, Schmuck und exklusive Accessoires spezialisiert hat. Richemont wurde im Jahr 1988 durch den südafrikanischen Milliardär Anton Rupert gegründet. Jede Firma von Richemont wird als unabhängige Einheit betrieben, um deren Exklusivität nicht zu verlieren. Zudem bietet Richemont übergreifende Support Services für Bereiche wie Logistik, Immobilien, Herstellung und Finanzierung. (20.05.2022/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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