Ölpreise: Achterbahnfahrt
16.03.26 09:45
BNP Paribas
Paris (www.aktiencheck.de) - Die Sorge vor einer länger anhaltenden Unterbrechung der Öllieferungen durch die Straße von Hormus, über die rund ein Fünftel des weltweiten Öl-Bedarfs transportiert wird, sorgt an den Märkten für erhebliche Turbulenzen, so die Experten der BNP Paribas in einer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly".
In mehreren Golfstaaten habe die Ölproduktion bereits gedrosselt werden müssen, weil der Abtransport ins Stocken geraten sei und die lokalen Lagerkapazitäten weitgehend ausgeschöpft seien. Zugleich sei eine Ausweitung der Ölproduktion in anderen Ländern nur begrenzt möglich. Die Folge: Die Ölpreise würden Achterbahn fahren.
Strategische Reserven würden nur kurz helfen
Zur Handelseröffnung am Montag seien die Notierungen für die Nordsee-Sorte Brent und die US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zeitweise um rund 30 Prozent auf etwa 120 Dollar beziehungsweise 116 Dollar je Barrel in die Höhe geschossen - den höchsten Stand seit Juni 2022. Im weiteren Tagesverlauf hätten die Preise die Gewinne größtenteils wieder abgegeben. Als am Dienstag die Freigabe einer Rekordmenge strategischer Ölreserven der führenden Industriestaaten angestoßen worden sei, sei Brent auf rund 84 Dollar und WTI auf etwa 79 Dollar gefallen. Insgesamt stehe die Freigabe von 400 Millionen Barrel Rohöl im Raum, getragen von den 32 Mitgliedstaaten der Internationalen Energieagentur. Doch die Erleichterung habe nur kurz gewährt, schon am Mittwoch stiegen Brent- und WTI-Öl wieder. Die weiteren Entwicklungen rund um den Iran würden die Ölpreise wohl zunächst weiter in beide Richtungen bewegen - mit entsprechend hoher Volatilität. Die Terminmärkte würden derweil weiterhin ein Szenario fallender Preise im weiteren Jahresverlauf: Öl zur sofortigen bestätigen Lieferung sei deutlich teurer als Kontrakte mit längerer Laufzeit. (Ausgabe vom 13.03.2026) (16.03.2026/ac/a/m)
In mehreren Golfstaaten habe die Ölproduktion bereits gedrosselt werden müssen, weil der Abtransport ins Stocken geraten sei und die lokalen Lagerkapazitäten weitgehend ausgeschöpft seien. Zugleich sei eine Ausweitung der Ölproduktion in anderen Ländern nur begrenzt möglich. Die Folge: Die Ölpreise würden Achterbahn fahren.
Strategische Reserven würden nur kurz helfen
Zur Handelseröffnung am Montag seien die Notierungen für die Nordsee-Sorte Brent und die US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zeitweise um rund 30 Prozent auf etwa 120 Dollar beziehungsweise 116 Dollar je Barrel in die Höhe geschossen - den höchsten Stand seit Juni 2022. Im weiteren Tagesverlauf hätten die Preise die Gewinne größtenteils wieder abgegeben. Als am Dienstag die Freigabe einer Rekordmenge strategischer Ölreserven der führenden Industriestaaten angestoßen worden sei, sei Brent auf rund 84 Dollar und WTI auf etwa 79 Dollar gefallen. Insgesamt stehe die Freigabe von 400 Millionen Barrel Rohöl im Raum, getragen von den 32 Mitgliedstaaten der Internationalen Energieagentur. Doch die Erleichterung habe nur kurz gewährt, schon am Mittwoch stiegen Brent- und WTI-Öl wieder. Die weiteren Entwicklungen rund um den Iran würden die Ölpreise wohl zunächst weiter in beide Richtungen bewegen - mit entsprechend hoher Volatilität. Die Terminmärkte würden derweil weiterhin ein Szenario fallender Preise im weiteren Jahresverlauf: Öl zur sofortigen bestätigen Lieferung sei deutlich teurer als Kontrakte mit längerer Laufzeit. (Ausgabe vom 13.03.2026) (16.03.2026/ac/a/m)
