Nahost-Krieg belastet Börsen: DAX und Wall Street unter Druck - Hapag-Lloyd warnt
27.03.26 09:10
Nord LB
Hannover (www.aktiencheck.de) - Widersprüchliche Signale aus den USA und dem Iran zu den Aussichten auf eine Deeskalation im Nahen Osten hielten die Anleger in Atem, so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".
Die Angst vor einem sich hinziehenden Krieg im Nahen Osten habe die Börsen dies- und jenseits des Atlantiks belastet. Größter Verlierer im DAX seien die zuletzt deutlich erholten Siemens Energy mit -5,2% gewesen. Deutz hätten nach Geschäftszahlen im MDAX 7,2% verloren. Börsianern habe das Profitabilitätsziel des Motorenbauers für 2026 nicht gefallen. Ähnlich sei es Kontron im SDAX mit einem Abschlag von mehr als 14% ergangen. Der Spezialist für Produkte rund um das sogenannte Internet-der-Dinge (IoT) habe mit seinem Gewinnziel für 2026 enttäuscht.
• DAX -1,50%; MDAX -1,93%; TecDAX -1,56%
• Dow Jones -1,00%; S&P 500 -1,74%; NASDAQ Comp. -2,38%
Der Krieg im Nahen Osten mache Deutschlands größter Containerreederei Hapag-Lloyd zunehmend zu schaffen. Der Hamburger Konzern schließe operativ ein deutliches Minus für das Gesamtjahr 2026 nicht aus. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) werde in einer Bandbreite von -1,3 bis +0,4 Mrd. EUR liegen, habe Hapag-Lloyd mitgeteilt. Die Prognose bleibe aufgrund sehr volatiler Frachtraten und des Nahost-Konflikts mit erheblichen Unsicherheiten behaftet. Schon im vergangenen Jahr habe die weltweit fünftgrößte Containerreederei einen EBIT-Rückgang um gut 63% auf 950 Mio. EUR hinnehmen müssen. (27.03.2026/ac/a/m)
Die Angst vor einem sich hinziehenden Krieg im Nahen Osten habe die Börsen dies- und jenseits des Atlantiks belastet. Größter Verlierer im DAX seien die zuletzt deutlich erholten Siemens Energy mit -5,2% gewesen. Deutz hätten nach Geschäftszahlen im MDAX 7,2% verloren. Börsianern habe das Profitabilitätsziel des Motorenbauers für 2026 nicht gefallen. Ähnlich sei es Kontron im SDAX mit einem Abschlag von mehr als 14% ergangen. Der Spezialist für Produkte rund um das sogenannte Internet-der-Dinge (IoT) habe mit seinem Gewinnziel für 2026 enttäuscht.
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Der Krieg im Nahen Osten mache Deutschlands größter Containerreederei Hapag-Lloyd zunehmend zu schaffen. Der Hamburger Konzern schließe operativ ein deutliches Minus für das Gesamtjahr 2026 nicht aus. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) werde in einer Bandbreite von -1,3 bis +0,4 Mrd. EUR liegen, habe Hapag-Lloyd mitgeteilt. Die Prognose bleibe aufgrund sehr volatiler Frachtraten und des Nahost-Konflikts mit erheblichen Unsicherheiten behaftet. Schon im vergangenen Jahr habe die weltweit fünftgrößte Containerreederei einen EBIT-Rückgang um gut 63% auf 950 Mio. EUR hinnehmen müssen. (27.03.2026/ac/a/m)
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