Konjunktur auf dem Prüfstand
11.02.22 11:21
Merck Finck
München (www.aktiencheck.de) - Börsianer schauen gerne auf Frühindikatoren wie etwa Stimmungsdaten, so die Experten von Merck Finck a Quintet Private Bank.
Nächste Woche stehe aber die tatsächliche Wirtschaftstätigkeit im Fokus: "Eine Reihe von harten Makrodaten erlaubt in den nächsten Tagen einen Reality-Check für die Konjunktur", sage Robert Greil. So rechne der Chefstratege von Merck Finck angesichts der Pandemiefolgen mit moderaten Zahlen zum Wirtschaftswachstum in der Eurozone und in Japan. Greil: "Mit immer weniger Omikron-Beschränkungen winkt allerdings - passend zum Frühling - eine deutliche Erholung der Aktivität. Zudem wächst die Hoffnung, dass die Pandemie bald in eine endemische Lage übergeht, was zu mehr Optimismus führen dürfte."
Am Dienstag werde sowohl das Bruttoinlandsprodukt für die Eurozone wie für Japan publiziert. Während in Deutschland kommende Woche primär die ZEW-Konjunkturerwartungen für Februar anstünden, kämen für den gesamten Euroraum am Mittwoch auch noch Industriezahlen für Dezember sowie am Freitag das Verbrauchervertrauen für den laufenden Monat. In Großbritannien seien am Dienstag der Arbeitsmarktbericht, am Mittwoch die Inflationsdaten für Januar sowie am Freitag die Einzelhandelsumsätze ebenfalls für den Vormonat die Highlights.
Auch in den USA stünden zur Wochenmitte mit der Industrieproduktion und den Einzelhandelsumsätzen - beide für Januar - harte Daten im Fokus. In Asien richte sich das Augenmerk auf die Inflationszahlen für Januar, am Montag in China (inklusive Produzentenpreise) sowie am Freitag in Japan, wo am Dienstag mit Industrie- und tags darauf mit Handelsbilanzzahlen weitere "reale" Datenpunkte auf der Agenda stünden. (11.02.2022/ac/a/m)
Nächste Woche stehe aber die tatsächliche Wirtschaftstätigkeit im Fokus: "Eine Reihe von harten Makrodaten erlaubt in den nächsten Tagen einen Reality-Check für die Konjunktur", sage Robert Greil. So rechne der Chefstratege von Merck Finck angesichts der Pandemiefolgen mit moderaten Zahlen zum Wirtschaftswachstum in der Eurozone und in Japan. Greil: "Mit immer weniger Omikron-Beschränkungen winkt allerdings - passend zum Frühling - eine deutliche Erholung der Aktivität. Zudem wächst die Hoffnung, dass die Pandemie bald in eine endemische Lage übergeht, was zu mehr Optimismus führen dürfte."
Am Dienstag werde sowohl das Bruttoinlandsprodukt für die Eurozone wie für Japan publiziert. Während in Deutschland kommende Woche primär die ZEW-Konjunkturerwartungen für Februar anstünden, kämen für den gesamten Euroraum am Mittwoch auch noch Industriezahlen für Dezember sowie am Freitag das Verbrauchervertrauen für den laufenden Monat. In Großbritannien seien am Dienstag der Arbeitsmarktbericht, am Mittwoch die Inflationsdaten für Januar sowie am Freitag die Einzelhandelsumsätze ebenfalls für den Vormonat die Highlights.
Auch in den USA stünden zur Wochenmitte mit der Industrieproduktion und den Einzelhandelsumsätzen - beide für Januar - harte Daten im Fokus. In Asien richte sich das Augenmerk auf die Inflationszahlen für Januar, am Montag in China (inklusive Produzentenpreise) sowie am Freitag in Japan, wo am Dienstag mit Industrie- und tags darauf mit Handelsbilanzzahlen weitere "reale" Datenpunkte auf der Agenda stünden. (11.02.2022/ac/a/m)
