Heute im Fokus: Stimmungseintrübung
23.09.24 07:50
Helaba
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - In der letzten Woche hat die US-Notenbank mit einem beherzten 50-Bp.-Schritt die Zinswende eingeleitet und weitere Senkungen in Aussicht gestellt, berichten die Analysten der Helaba.
Zukünftige Entscheidungen seien aber von der Konjunktur- und Preisentwicklung abhängig. Dies gelte auch für die Europäische Zentralbank, die nach der zweiten Leitzinssenkung weitere Maßnahmen von der Datenlage abhängig mache.
Heute stünden die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes in Frankreich, Deutschland und der Eurozone im Mittelpunkt des Interesses, gefolgt vom ifo Geschäftsklima Deutschland morgen. Die Vorgaben für diese Stimmungsumfragen vonseiten der sentix- und ZEW-Umfragen seien negativ. Dort hätten sich die Salden der Konjunkturerwartungen als auch der Lageeinschätzungen weiter abgeschwächt - trotz der zum Teil bereits niedrigen Niveaus. Vor diesem Hintergrund sollten die Erwartungen für die PMIs und den ifo-Index nicht zu hochgesteckt werden. Rückgänge seien zu befürchten, sodass die konjunkturellen Sorgenfalten tiefer würden und sich die EZB darin bestärkt sehen könnte, die geldpolitischen Zügel weiter zu lockern.
Auch in den USA werde es im Wochenverlauf datenseitig interessant. Am Donnerstag gebe es die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter sowie die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die zuletzt mit einem rückläufigen Wert positiv überrascht hätten. Am Freitag stünden die Konsumausgaben nebst den dazugehörigen Deflatoren auf dem Programm. Die Zahlen würden die Konjunktursorgen wohl kaum schüren und daher auch nicht in der Lage sein, die Zinssenkungsfantasie zu befeuern, zumal diese weiterhin recht ambitioniert erscheine. (23.09.2024/ac/a/m)
Zukünftige Entscheidungen seien aber von der Konjunktur- und Preisentwicklung abhängig. Dies gelte auch für die Europäische Zentralbank, die nach der zweiten Leitzinssenkung weitere Maßnahmen von der Datenlage abhängig mache.
Heute stünden die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes in Frankreich, Deutschland und der Eurozone im Mittelpunkt des Interesses, gefolgt vom ifo Geschäftsklima Deutschland morgen. Die Vorgaben für diese Stimmungsumfragen vonseiten der sentix- und ZEW-Umfragen seien negativ. Dort hätten sich die Salden der Konjunkturerwartungen als auch der Lageeinschätzungen weiter abgeschwächt - trotz der zum Teil bereits niedrigen Niveaus. Vor diesem Hintergrund sollten die Erwartungen für die PMIs und den ifo-Index nicht zu hochgesteckt werden. Rückgänge seien zu befürchten, sodass die konjunkturellen Sorgenfalten tiefer würden und sich die EZB darin bestärkt sehen könnte, die geldpolitischen Zügel weiter zu lockern.
Auch in den USA werde es im Wochenverlauf datenseitig interessant. Am Donnerstag gebe es die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter sowie die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die zuletzt mit einem rückläufigen Wert positiv überrascht hätten. Am Freitag stünden die Konsumausgaben nebst den dazugehörigen Deflatoren auf dem Programm. Die Zahlen würden die Konjunktursorgen wohl kaum schüren und daher auch nicht in der Lage sein, die Zinssenkungsfantasie zu befeuern, zumal diese weiterhin recht ambitioniert erscheine. (23.09.2024/ac/a/m)
