Heute im Fokus: Stimmung im Servicesektor
05.06.24 08:30
Helaba
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Mit den Serviceindices des abgelaufenen Monats steht heute die zweite Runde der Einkaufsmanagerbefragungen im Mittelpunkt des Interesses, so die Analysten der Helaba.
Die Vorabschätzungen in Deutschland und Frankreich hätten unterschiedliche Entwicklungen mit sich gebracht. Hierzulande habe der Index mit einem deutlichen Anstieg überzeugt, während der französische Wert unerwartet unter die Expansionsschwelle gerutscht sei. Für die gesamte Eurozone sei ein unverändertes Niveau gemeldet worden. In der Regel würden die Werte nicht in größerem Umfang revidiert und in Spanien und Italien würden leichte Verbesserungen erwartet. Gerade in Italien aber sei dies möglicherweise mit Risiken verbunden, denn dort habe das Pendant der Industrie am Montag klar enttäuscht und sei in der Schrumpfungszone weiter zurückgefallen.
Unter den Erwartungen und unterhalb der Expansionsschwelle rückläufig sei auch der ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes in den USA gewesen, sodass dem ISM-Serviceindex dort heute besonders hohe Aufmerksamkeit zukomme. Das unerwartet schwache Abschneiden der Industrie habe Konjunktursorgen und Zinssenkungserwartungen wieder größer werden lassen. Die regionalen Umfragen im Dienstleistungsgewerbe hätten sich nicht einheitlich entwickelt und so erscheine die Erwartung einer nur leichten Verbesserung realistisch, zumal der ISM-Serviceindex bereits im Vormonat enttäuscht habe und unter die Marke von 50 Punkten gerutscht sei. Angesichts der Entwicklungen in der Industrie sollte aber eine schwächere Tendenz nicht vollkommen ausgeschlossen werden.
Währenddessen scheine die Arbeitsmarktlage in den USA weiterhin solide zu sein. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe lägen noch immer auf einem niedrigen Niveau und so werde heute beim ADP-Report mit einem anhaltenden Beschäftigungsaufbau gerechnet. Es wäre eine freundliche Indikation für den offiziellen Arbeitsmarktbericht am Freitag. (05.06.2024/ac/a/m)
Die Vorabschätzungen in Deutschland und Frankreich hätten unterschiedliche Entwicklungen mit sich gebracht. Hierzulande habe der Index mit einem deutlichen Anstieg überzeugt, während der französische Wert unerwartet unter die Expansionsschwelle gerutscht sei. Für die gesamte Eurozone sei ein unverändertes Niveau gemeldet worden. In der Regel würden die Werte nicht in größerem Umfang revidiert und in Spanien und Italien würden leichte Verbesserungen erwartet. Gerade in Italien aber sei dies möglicherweise mit Risiken verbunden, denn dort habe das Pendant der Industrie am Montag klar enttäuscht und sei in der Schrumpfungszone weiter zurückgefallen.
Unter den Erwartungen und unterhalb der Expansionsschwelle rückläufig sei auch der ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes in den USA gewesen, sodass dem ISM-Serviceindex dort heute besonders hohe Aufmerksamkeit zukomme. Das unerwartet schwache Abschneiden der Industrie habe Konjunktursorgen und Zinssenkungserwartungen wieder größer werden lassen. Die regionalen Umfragen im Dienstleistungsgewerbe hätten sich nicht einheitlich entwickelt und so erscheine die Erwartung einer nur leichten Verbesserung realistisch, zumal der ISM-Serviceindex bereits im Vormonat enttäuscht habe und unter die Marke von 50 Punkten gerutscht sei. Angesichts der Entwicklungen in der Industrie sollte aber eine schwächere Tendenz nicht vollkommen ausgeschlossen werden.
Währenddessen scheine die Arbeitsmarktlage in den USA weiterhin solide zu sein. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe lägen noch immer auf einem niedrigen Niveau und so werde heute beim ADP-Report mit einem anhaltenden Beschäftigungsaufbau gerechnet. Es wäre eine freundliche Indikation für den offiziellen Arbeitsmarktbericht am Freitag. (05.06.2024/ac/a/m)
