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DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

Finanzmärkte durch neue Impulse bewegt


03.11.25 09:05
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Zum Ende der letzten Woche gab es genügend neue Impulse, um die Finanzmärkte zu bewegen, berichten die Analysten der Nord LB.

Die Bilanzzahlen von Amazon hätten eine positive Stimmung generiert. Auch der Technologie-Gigant Apple habe überzeugt. Bei Amazon sei die Cloud-Sparte AWS aufgrund eines steigenden Bedarfs an Rechenkapazität für Künstliche Intelligenz im vergangenen Quartal außergewöhnlich stark gewachsen. Apple habe mit einem Rekordumsatz überzeugt. Das neue iPhone17 komme bei den Konsumenten gut an. Entsprechend hätten die Aktien performt. Amazon habe sprunghaft um bis zu 10–12% auf ein Allzeithoch hausiert. Auch Apple habe zunächst um 2% zugelegt, habe dann aber später nachgegeben. Mögliche Lieferengpässe im Weihnachtsquartal blieben bestehen. Die Marktteilnehmer hätten in den vergangenen Wochen ohnehin verstärkt auf die Signale aus den Unternehmensbilanzen geachtet. Was bleibe ihnen auch übrig? Der US-Lockdown lasse keine andere Wahl. Die Haushaltssperre dauere nunmehr schon einen Monat. In der Konsequenz hätten die Börsen links- und rechtsseitig des Atlantiks nachgegeben. In Europa sei der deutsche Leitindex DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) am Freitag wieder unter die 24.000er-Marke gesackt. Belastend hätten hier die zurückhaltenden Hoffnungen auf einen weiteren Zinsschritt nach unten seitens der Fed im Dezember gewirkt. Für eine Jahresendrally sei es dennoch nicht zu spät. Zum einen gebe es immer den Effekt des Window Dressings (hier kauften Fondsmanager vor Ende des Jahres bevorzugt "gut performende Aktien", um ihren Bestand aufzuhübschen, und auch die Vorweihnachtsstimmung führe tendenziell zu mehr Kauflaune).

Chevron und Exxon Mobil hätten im dritten Quartal die Gewinnerwartungen übertroffen. Trotz fallendem Ölpreis (Brent habe beispielsweise durchschnittlich 13% unterhalb des Vorjahreswertes notiert) habe der US-Ölkonzern Exxon einen bereinigten Gewinn in Höhe von USD 8,1 Mrd. (dies entspreche USD 1,82 pro Aktie) verbucht. Ursache für den Gewinnanstieg seien eine höhere Produktion samt Rekordförderungen gewesen. Exxon habe dabei Produktionsrekorde (1,7 Mio. Barrel Öläquivalent) sowohl im Persian-Becken (USA) als auch in Guyana (0,7 Mio. Öläquivalent) erzielt. Die Dividende für Q4 solle auf USD 1,03 pro Aktie (+4 Prozent) erhöht werden. (03.11.2025/ac/a/m)


 
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