Deutschland: Trendwende am Arbeitsmarkt
26.09.25 15:44
Helaba
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Am kommenden Dienstag erscheinen die neuesten Arbeitsmarktdaten für September, so die Analysten der Helaba.
Im August habe eine alarmierende Meldung die Runde gemacht: Die Zahl der Arbeitslosen habe die Marke von drei Millionen überschritten. Korrekt sei zwar, dass der Anstieg der Arbeitslosigkeit besorgniserregend sei, doch gerade im August habe die saisonbereinigte Arbeitslosigkeit nach über zweieinhalb Jahren endlich wieder abgenommen. Die höhere Zahl der Arbeitslosen im Sommer lasse sich durch übliche saisonale Faktoren erklären. Diese saisonale Arbeitslosigkeit sei für die volkswirtschaftliche Betrachtung weniger interessant. Hier stünden eher die konjunkturelle und strukturelle Arbeitslosigkeit im Fokus. Die Arbeitsmarktdaten im August seien also gar nicht alarmierend, sondern erfreulich gewesen und könnten sogar eine Trendwende markieren.
In den kommenden Monaten dürfte die Zahl der Arbeitssuchenden – in Folge des von den Analysten erwarteten konjunkturellen Aufschwungs – weiter abnehmen. Die Analysten würden von nachhaltig steigenden privaten Konsumausgaben ausgehen, die die gesamte Wirtschaft ankurbeln würden. Die Zahl der Beschäftigten werde dadurch steigen und die aggregierte Kaufkraft erhöhen. Dies verbessere wiederum die Konsumentenstimmung und der private Konsum nehme weiter zu, wodurch einige Unternehmen mehr Beschäftigte einstellen dürften.
Auch das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) – ein Vorlaufindikator für die Entwicklung am Arbeitsmarkt – signalisiere seit einigen Monaten eine abnehmende Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenquote, die mit aktuell 6,3 % so hoch sei wie seit Juli 2020 nicht mehr, sollte also ihren Hochpunkt erreicht haben. Sie verharre schon seit März 2025 auf diesem Stand. Die Analysten würden damit rechnen, dass die saisonbereinigte Zahl der Arbeitslosen im September um 5.000 gesunken sei. Dieser leichte Rückgang sei jedoch noch nicht ausreichend für eine niedrigere Arbeitslosenquote. Diese dürfte also weiterhin bei 6,3 % bleiben. (26.09.2025/ac/a/m)
Im August habe eine alarmierende Meldung die Runde gemacht: Die Zahl der Arbeitslosen habe die Marke von drei Millionen überschritten. Korrekt sei zwar, dass der Anstieg der Arbeitslosigkeit besorgniserregend sei, doch gerade im August habe die saisonbereinigte Arbeitslosigkeit nach über zweieinhalb Jahren endlich wieder abgenommen. Die höhere Zahl der Arbeitslosen im Sommer lasse sich durch übliche saisonale Faktoren erklären. Diese saisonale Arbeitslosigkeit sei für die volkswirtschaftliche Betrachtung weniger interessant. Hier stünden eher die konjunkturelle und strukturelle Arbeitslosigkeit im Fokus. Die Arbeitsmarktdaten im August seien also gar nicht alarmierend, sondern erfreulich gewesen und könnten sogar eine Trendwende markieren.
In den kommenden Monaten dürfte die Zahl der Arbeitssuchenden – in Folge des von den Analysten erwarteten konjunkturellen Aufschwungs – weiter abnehmen. Die Analysten würden von nachhaltig steigenden privaten Konsumausgaben ausgehen, die die gesamte Wirtschaft ankurbeln würden. Die Zahl der Beschäftigten werde dadurch steigen und die aggregierte Kaufkraft erhöhen. Dies verbessere wiederum die Konsumentenstimmung und der private Konsum nehme weiter zu, wodurch einige Unternehmen mehr Beschäftigte einstellen dürften.
Auch das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) – ein Vorlaufindikator für die Entwicklung am Arbeitsmarkt – signalisiere seit einigen Monaten eine abnehmende Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenquote, die mit aktuell 6,3 % so hoch sei wie seit Juli 2020 nicht mehr, sollte also ihren Hochpunkt erreicht haben. Sie verharre schon seit März 2025 auf diesem Stand. Die Analysten würden damit rechnen, dass die saisonbereinigte Zahl der Arbeitslosen im September um 5.000 gesunken sei. Dieser leichte Rückgang sei jedoch noch nicht ausreichend für eine niedrigere Arbeitslosenquote. Diese dürfte also weiterhin bei 6,3 % bleiben. (26.09.2025/ac/a/m)
