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Fr, 17. April 2026, 8:22 Uhr

Deutsche Konjunktur: Milder Herbst, kalter Winter


25.11.22 13:46
Merck Finck

München (www.aktiencheck.de) - Heute gab das Statistische Bundesamt bekannt, dass die deutsche Wirtschaft im dritten Quartal final um 1,3% gegenüber Juli bis September 2021 gewachsen ist, so die Experten von Merck Finck a Quintet Private Bank.

"Nach dem warmen Sommer und dem milden Herbst kommt auf die deutsche Wirtschaft ein konjunkturell kalter Winter zu", sage Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck. Er rechne trotz zuletzt etwas gesunkener Energiesorgen und sich entspannender Lieferkettenprobleme weiterhin mit einer Rezession über den Winter. "Wenn es temperaturmäßig kein harter Winter wird, dürfte es allerdings eher zu einer milden als zu einer tiefen Rezession kommen."

Kommende Woche stünden vor allem vorläufige Inflationsdaten für November im Fokus - am Dienstag für Deutschland und am Mittwoch für den gesamten Euroraum. Hierzulande würden des Weiteren am Mittwoch Arbeitsmarktzahlen für den November, tags darauf Oktober-Einzelhandelsdaten und am Freitag die Handelsbilanz für denselben Monat publiziert. Außerdem stünden für den gesamten Euroraum am Dienstag das Wirtschaftsvertrauen für den laufenden und am Donnerstag Arbeitsmarktzahlen für den Vormonat auf der Agenda, gefolgt von den Produzentenpreise ebenfalls für Oktober.

Die US-Datenwoche starte mit dem Verbrauchervertrauen für November am Montag, gefolgt von der zweiten Schätzung des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts am Mittwoch und dem ISM-Einkaufsmanagerindex am Donnerstag, bevor am Freitag der Arbeitsmarktbericht für November die Woche abschließe. Und während in China am Mittwoch die Industriegewinne im Oktober und an diesem Tag wie am Donnerstag Einkaufsmanagerindices für den November kämen, stünden in Japan am Dienstag Arbeitsmarkt- und Einzelhandelszahlen sowie am Donnerstag Einkaufsmanagerindices für den November an. (25.11.2022/ac/a/m)