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DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX steigt - LANXESS und grenke mit schwachen Zahlen - RWE bestätigt Prognose


15.08.25 10:59
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Auf dem Weg zu seinem Rekordhoch ging dem DAX etwas die Luft aus, so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".

Anleger hätten sich durch eine Flut von Firmenbilanzen gekämpft und sich insgesamt vorsichtig optimistisch gezeigt.

• DAX +0,79%; MDAX +0,63%; TecDAX +0,33%

Nach den jüngst erreichten Höchstständen sei die Wall Street gestern nicht recht vorangekommen. Ein überraschend starker Preisauftrieb auf Herstellerebene im Juli habe belastet. Die jüngst noch gestiegenen Zinssenkungshoffnungen hätten dadurch wieder einen kleinen Dämpfer erhalten.

• Dow Jones -0,03%; S&P 500 +0,03%; NASDAQ Comp. -0,01%

Hohe Kosten für Schadensabwicklung und Risikovorsorge hätten den Gewinn des Leasinganbieters grenke in H1 einbrechen lassen. Das Konzernergebnis sei auf 26,2 Mio. EUR nach 45,0 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum gesunken, wie das Unternehmen mitgeteilt habe. Aufgrund weiterhin hoher Insolvenzzahlen und Zahlungsausfälle sei der Verlust aus Schadensabwicklung und Risikovorsorge im zweiten Quartal auf 47,1 Mio. EUR von 28,3 Mio. EUR vor Jahresfrist gestiegen. grenke habe jedoch seine Jahresprognose bestätigt.

Der Energiekonzern RWE habe nach Einbußen in H1 seine Prognosen für das Gesamtjahr bestätigt. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei von Januar bis Ende Juni auf 2,1 Mrd. EUR von 2,9 Mrd. EUR gesunken, habe der größte deutsche Stromerzeuger mitgeteilt. Ursache hierfür seien u.a. ein niedrigeres Handelsgeschäft und Einbußen in der Ökostromproduktion durch schwächere Windverhältnisse gewesen.

Der Spezialchemiekonzern LANXESS habe in Q2 das schwache Marktumfeld zu spüren bekommen und wegen der mauen Aussichten seine Jahresziele eingedampft. Bei einem Umsatzrückgang um 12,6% auf 1,5 Mrd. EUR sei der operative Gewinn (EBITDA) vor Sondereinflüssen um 17,1% auf 150 Mio. EUR zurückgegangen. Netto sei das Minus auf 45 Mio. EUR nach einem Fehlbetrag von 16 Mio. EUR vor Jahresfrist gestiegen. "Das konjunkturelle Umfeld hat sich in den vergangenen Monaten nochmal deutlich eingetrübt", habe Vorstandschef Zachert erklärt. "Zusätzlich sorgen die anhaltenden Zolldiskussionen mit den USA für hohe Unsicherheit in den Märkten und erschweren die Lage für die europäische Chemieindustrie." Eine Verbesserung sei derzeit nicht in Sicht. (15.08.2025/ac/a/m)





 
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